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Papa in Pflege- oder Altersheim - Wie???

D+racAulanal7x8 hat die Diskussion gestartet


Die Frage steht ja oben im Titel, die Situation ist folgende:

Meine Eltern leben getrennt in Zwei Wohnungen im selben Mietshaus.

Ich (Tochter, 37 Jahre) lebe in einer anderen Stadt, etwa 30 km entfernt und hab Polyneuropathie, momentan einen schweren Schub und ich will zwar, aber ich kann nicht helfen ... :-(

Mein Bruder (34 Jahre) steht mitten im Arbeitsleben, wohnt in derselben Stadt wie sie, ist aber ein Mama-Kind ...

Mein Sohn (18 Jahre) ist bei meinen Eltern als sie noch zusammen waren groß geworden, lebt auch in derselben Stadt, aber gerade in der Lehre, 1. eigene Wohnung, 1. Freundin usw.

Meine Mutter sagt ganz klar, sie will sich um ihn nicht mehr kümmern. Mit meinem Bruder und meinem Sohn hab ich nur wenig Kontakt, aber sie helfen auch nicht ...

Mein Papa hat mehrere Schlaganfälle und 2 Herzinfarkte überlebt, ist Frührentner geworden und wie ich jetzt am Telefon erfahren musste, geht es ihm derzeit gesundheitlich so besch***, dass er die Wohnung nicht mal mehr halbwegs aufräumen kann ...

Ich bin da wirklich total unerfahren und Onkel Google konnte mir auch nicht wirklich helfen ... Ich möchte aber meinem Papa wenigstens noch seine letzten Tage in "Sicherheit" und Sauberkeit wissen.

Wie kann man das machen?

Falls noch etwas unklar ist oder Informationen fehlen, fragt! @:)

Antworten
l"oveaxble<3


Um das Thema anzuschieben, frage ich einfach mal was drauf los - kann aber nicht wirklich bei dem Thema helfen @:) verzeih mir

Kommt den eine ambulante Pflege zu ihm?

A{mbQivealent7x0


Habt Ihr denn schonmal einen Antrag auf eine Pflegestufe gestellt?

CIoarnelxia59


Es muß ja nicht gleich ein Pflegeheim sein. Als erstes solltest du dich mal darum kümmern, daß er eine Pflegeeinstufung bekommt. Wende dich an den medizinischen Dienst seiner Krankenkasse, die kommen dann raus und begutachten ihn.

Als nächstes: eine Haushalts- und Putzhilfe organisieren. Einen Hausnotruf installieren lassen. Essen auf Rädern bestellen, falls er das Kochen auch selber nicht mehr hinbekommt. Eventuell ein Pflegebett für ihn von seinem Arzt verschreiben lassen, und auch andere Hilfs- oder Pflegemittel, soweit notwendig. Zum Bespiel Gehhilfen oder ein Rollstuhl, oder Pflegehilfsmittel fürs Bad, Inkontinenzvorlagen... Und zu guter Letzt: einen Pflegedienst beauftragen, der mindestens einmal täglich vorbeikommt und ihm bei Körperpflege, Medikamenteneinnahme und sowas helfen kann. Was genau notwendig ist, muß natürlich abgesprochen werden, und selbstverständlich sollte dein Vater die Entscheidungen mittragen! Er steht ja schließlich nicht unter Betreuung, oder?

Das Ganze ist natürlich bei einer Verschlechterung seines Zustandes immer noch steigerungsfähig, aber es sollte nicht gleich das Pflegeheim sofort in die Debatte geworfen werden.

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Draculana

Hallo, meine beiden Großmütter waren bzw. sind auch schon eine Weile im Altenheim. Wir haben mit dieser Art Einrichtungen nur gute Erfahrungen gemacht. Meine Eltern waren irgendwann einfach mit der Pflege ihrer Eltern überfordert und haben sich für eine professionelle Betreuung entschieden. Meine väterliche Großmutter ist leider schon gestorben; meine mütterliche Großmutter lebt noch im Seniorenstift. Von Zeit zu Zeit besuchen wir sie. Sie macht keinen unglücklichen Eindruck und freud sich immer uns zu sehen.

Ich finde Altenheime sind nicht so schlecht, wie ihr Ruf.

Herzliche Grüße! :)z

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