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Wie reduziert ihr euren Müll?

EOhemaNliger NutzeBr (E#54476x1)


Ich finde dieses schlechte Gewissen ob der Verpackungen ab einer bestimmten Grenze nicht angebracht und schon übersteigert.

Verpackungen schützen Lebensmittel vor Licht-, Wärme- und Luft-Einflüssen. Es ist ihre Aufgabe, ein großes Volumen bei geringem Gewicht zu verpacken, daher sehen sie auch so groß aus. Und sie sind sinnvoll. Die Plastikverpackungen sind dabei besonders volumen- und gewichtsgünstig. Das spart u.a. Sprit in der Logistikkette davor. Verpackungen verringern so eben auch die Lebensmittelabfälle. Beim nicht Verpackten ist auch deshalb vieles teurer, weil deutlich mehr entsorgt wird. Darüber freuen sich höchstens Mülltaucher.

Was kann man tun: sicherlich auf wirklich überflüssige Verpackungen verzichten. Aber sonst: den Müll komprimieren, bevor er in die Tonne kommt. Es gibt Mülleimer mit Müllkomprimierung. Wer viele Dosen oder PET-Flaschen hat: es gibt Pressen für Dosen und PET-Flaschen. Tetrapacks lassen sich auch sehr einfach zusammenfalten. Hier reduziert man das Volumen der leeren Verpackung, nicht den Müll an sich.

Bei Biomüll kann man einfach mehr von den Früchten verwerten, von denen er abfällt (auch Schalen -> z.B. eine Suppe draus machen/pürieren). Oder selbst kompostieren.

Papier kann man vermeiden. Oder guten Gewissens zusammenfalten und in die blaue Tonne tun.

c?ompyfr9eak


Wir haben glaub ich relativ viel Müll.

Wirklich störend finde ich aber nur Plastikmüll oder anderen Müll, der aus nicht-nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Und natürlich wenn vergessene Lebensmittel schlecht geworden sind und daher in den Müll wandern.

Papiermüll und Biomüll stören mich nicht so sehr, wobei natürlich das Bedrucken und die Herstellung des Papiers/Pappe auch Ressourcen verbraucht hat.

Da ich fast nie einkaufen gehe und bei meinem Freund da auf recht taube Ohren stoße, mache ich eigentlich nichts zur Reduzierung des Mülls. Zumindest kaufe ich persönlich selbst fast keinen Müll ein. ]:D

Ich finde es auch schwer zu beurteilen. Wenn man Käse an der Theke kauft wird der ja auch verpackt, womöglich sogar mit etwas Metall (Tackernadel)… Der Käse der dort tlw. tagelang offen rumliegt ist womöglich zusätzlich mit Konservierungsmittel behandelt, der beim abgepackten Käse wegfällt… Der große Joghurtbecher hat eine dickere Plastikverpackung als der kleine… Und so weiter.

DvigscePderxe


Der Käse der dort tlw. tagelang offen rumliegt ist womöglich zusätzlich mit Konservierungsmittel behandelt, der beim abgepackten Käse wegfällt…

compyfreak

Deswegen hält der abgepackte Käse auch um einiges länger als der von der Käsetheke - von denen sind mir schon einige weggegammelt, von den abgepackten noch nie. Und das liegt nicht daran, daß ich den abgepackten so schnell gegessen habe.

Der Käse in der Theke liegt auch nicht "offen" rum, sondern verbleibt ja in seiner eigenen Verpackung, der Käserinde - da muß nix weiter eingepackt sein.

dQragHonfirxe


Was man auch gerne vergisst....Plastik enthält Bisphenole die u.a. auch in unserem Blut zu finden sind durch die Nahrungsmittel. Eine Woche ohne Verpackungen leben und der Wert sinkt massiv. Bisphenole wirken hormonell d.h. bereits in kleinsten Mengen.

AlexandraT

Das ist richtig, aber die Werte sinken nicht so massiv wie viele Annehmen. Das hängt damit zusammen das viele der Lebensmittel die nicht in Plastik verpackt sind trotz alle dem mit Plastik in Berührung kommen und zwar da wo wir Verbraucher es nicht einsehen können, nämlich in der Produktion. Daher sind oft diese Bisphenole in den Lebensmitteln versteckt ohne das wir es überhaupt wissen.

Ich war auch überrascht, dass diese Werte nicht so stark sinken wie angenommen.

Dennoch ist es natürlich gut wenn man darauf achtet was man kauft, zu viel Plastik ist eben schädlich.

Ach ja diese Plastikverpackungen um Obst und Gemüse sind echt nervig. Ich gestehe ich kaufe fast das ganze Obst im Discounter (Ausnahme sind Äpfel, Kirschen und Beeren die kaufe ich idR beim Bauer)

Bei Ald! finde ich das ganz schrecklich, da ist ja so gut wie alles eingepackt, ob das nun Bananen sind oder Radieschen, einfach unnötig.

Bei Lidl sind auch einige Sachen eingepackt z.B. Tomaten oder die kleinen Cocktailtomaten, aber sie haben auch offene, also hat man die Wahl ob man die Abgepackten kauft oder die offenen.

Im Grunde ist jeder selbst dafür Verantwortlich was er einkauft.

Ich würde furchtbar gerne auf den Markt gehen, aber ich bin zu der Marktzeit immer arbeiten. Wenn ich frei habe gehe ich aber gerne auf den Markt.

R.alp6h_HxH


Aufgabe: Ein Volk von 80 Millionen Menschen in Deutschland zu ernähren; zu Kosten die sich auch Geringverdiener leisten können; Geüse und Obst ganzjährig frisch.

Das funktioniert nurmt einer industriellen Nahrungsmittelproduktion, viel Transportlogistik und damit einhergehend einer Verpackungsindustrie die Müllberge produziert. Die Lösung liegt darin, auf verpacktes zu verzichten, das geht nur sehr bedingt. Müsli lose kaufen? Wie denn?

Es gibt Beispiele, wo Menschen im Supermarkt an der Wursttheke die Ware in die eigene Tupperdose füllen lassen, um die Tüte zu vermeiden. Aber das muß man erstmal wollen, man macht sich schnell zum Affen mit sowas.

Ein Joghurt Glas statt Becher? Ist das spülen der Mehrweggläser besser? Der Energieverbrauch zum erwärmen von Wasser ist hoch... Dr schwere Deckel wird nicht wiederverwendet.

1kg Cherrytomaten - wohin? Das bekannte Gewicht der Plastiktüte wird an der Kasse automatisch berücksichtigt, das funktioniert nicht mit mitgebrachten Beuteln. Die EU will Plastiktüten verbieten, ausgerechnet bei diesen dünnen Tütchen macht sie eine Ausnahme. Papiertüten wären die Lösung, keine Ahnung, warum die keiner mehr hat. Im Gemüseladen an der Ecke funktioniert das bestens. Aber das muß der Supermarkt, die Gesellschaft, der Gesetzgeber regeln, das kann man im Supermarkt nicht selber einführen.

Der Gemüseladen an der Ecke macht das aus eigenem Antrieb, aber die Läden sterben aus, weil 99% der Verbraucher lieber billig alles auf einmal im Supermarkt kaufen.

Letztlich ist das shoppen nach verpackungsfreier Ware ein riesen Aufwand, der mit Spritkosten und viel Zeit bezahlt wird. Ich kann ein verpacktes Radiergummi im Supermarkt mitnehmen oder noch mal extra zum Schreibwarenladen fahren, um zu gucken, ob es das dort einzeln gibt.

Ich denke mit der Mülltrennung und dem damit verbundenen Recycling von Glas und Papier, sortemreinen Einwegpfandplastik und Biomüll sowie der meist thermischen Verwertung von Verpackungsmüll (gelbe Tonne) sind wir schon auf einem guten Weg. Die 120L Restmülltonne reicht bei uns (4 Personen) immerhin 4 Wochen!

i9xcxvhxdxoSxcxh


Müll reduzieren, geht bei uns seit einigen Wochen ganz einfach.

Der neue Mülldienst trennt nicht mehr (wir haben immer noch 4 verschiende Tonnen da)

sondern es wird alles zur thermischen wiederverwertung gebracht - sprich verbrannt....

So haben wir seit neuestem sehr viel Platz in der Mülltonne.

Klar, dass ich das sarkastisch meine...

Reduzieren: Ich kaufe gleich, wenn möglich, in Verpackungen, die am besten wiederverwertbar sind.

Eierkartons /Karton/Papier zum Kamin anzünden.

Plastik - in Dosen, die wiederverwertbar, z.B. zum einfrieren sind

anderes Plastikverpackzeugs, möglichst Folienform, die sich gut zusammenstecken/Pressen lässt.

Druckerverbrauchsmaterial mit Rücksendebeutel kaufen.

Nun kann ich nicht alles perfekt machen, aber auf den jeweils jetzigen Zeitpunkt versuche ich das beste draus zu machen.

m&elinxka


dragonfire

Ich würde furchtbar gerne auf den Markt gehen, aber ich bin zu der Marktzeit immer arbeiten. Wenn ich frei habe gehe ich aber gerne auf den Markt.

Habt ihr bei euch keinen kleinen Obst- und Gemüseladen?

Ralph_HH

Es gibt Beispiele, wo Menschen im Supermarkt an der Wursttheke die Ware in die eigene Tupperdose füllen lassen, um die Tüte zu vermeiden. Aber das muß man erstmal wollen, man macht sich schnell zum Affen mit sowas.

Könnte man denn damit alles Plastik vermeiden? Mindestens zum Abwiegen legen die Verkäufer die Waren doch auf so eine Plastikfolie oder nicht?

1kg Cherrytomaten - wohin? Das bekannte Gewicht der Plastiktüte wird an der Kasse automatisch berücksichtigt, das funktioniert nicht mit mitgebrachten Beuteln. Die EU will Plastiktüten verbieten, ausgerechnet bei diesen dünnen Tütchen macht sie eine Ausnahme. Papiertüten wären die Lösung, keine Ahnung, warum die keiner mehr hat. Im Gemüseladen an der Ecke funktioniert das bestens. Aber das muß der Supermarkt, die Gesellschaft, der Gesetzgeber regeln, das kann man im Supermarkt nicht selber einführen.

Papiertüten haben aber doch nicht automatisch die bessere Ökobilanz als Plastiktüten? Davon ab: [[https://wenigerabfall.wordpress.com/ hier]] ist ein Blog, in dem die Schreiberin schildert, dass sie das Gemüse in ihrem eigenen Beutel abwiegen lässt und den Aufpreis dafür in Kauf nimmt. Muss man natürlich auch wollen und/oder können, aber prinzipiell wäre es offenbar durchaus möglich, hier auf die Plastikbeutelchen zu verzichten.

d~ragonf(ire


Wie gesagt Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren und auch den Spargel (ja ist Gemüse) kaufe ich beim Bauer. Da ich von einer Apfelanbauregion komme sehe ich es nicht ein Äpfel zu kaufen die von anderen Ländern importiert werden.

Bei Beeren setzte ich auf die Saison. (gut hab auch schon mal ausnahmen gemacht aber die Letzte endete in Erbrechen weil irgendwas nicht in Ordnung war :(v )

Daher bin ich kuriert und kaufe nur beim Bauer dieses Obst.

Es gäbe einen Hofladen in dem Ort wo ich arbeite, da kaufe ich auch gerne mal ein, jedoch sind da für mich die Öffnungszeiten das Problem. Er hat vormittags von 9-12.30 Uhr auf und dann erst am Nachmittag ab 17 Uhr. Morgens bin ich beim Arbeiten und am Nachmittag fahre ich nicht extra 10 Kg um dort einzukaufen, das ist Spritverschwendung und auch nicht gerade toll.

Bei mir im Ort gibt es zwar auch einen Hofladen, aber dieser bietet nur Obst an.

Es ist echt blöd, da ich nämlich sehr gerne die Bauern meiner Region unterstützen würde.

Was ich vor kurzem entdeckt habe ist ein kleiner italienischer Supermarkt, der viel Obst und Gemüse verkauft, jedoch weiß ich nicht woher er seine Waren bezieht und ob dass dann besser ist als Lidl u. Co weiß ich nicht. :-|

E\hemalige&r Nut0zer (#5282x877)


Es gäbe einen Hofladen in dem Ort wo ich arbeite, da kaufe ich auch gerne mal ein, jedoch sind da für mich die Öffnungszeiten das Problem. Er hat vormittags von 9-12.30 Uhr auf und dann erst am Nachmittag ab 17 Uhr. Morgens bin ich beim Arbeiten und am Nachmittag fahre ich nicht extra 10 Kg um dort einzukaufen, das ist Spritverschwendung und auch nicht gerade toll

Hast du mal gefragt ob du bestellen und dann zu einer festen Uhrzeit abholen kannst? Manche machen das ja.

Deiscfedexre


Es gäbe einen Hofladen in dem Ort wo ich arbeite, da kaufe ich auch gerne mal ein, jedoch sind da für mich die Öffnungszeiten das Problem. Er hat vormittags von 9-12.30 Uhr auf und dann erst am Nachmittag ab 17 Uhr. Morgens bin ich beim Arbeiten und am Nachmittag fahre ich nicht extra 10 Kg um dort einzukaufen, das ist Spritverschwendung und auch nicht gerade toll.

dragonfire

Das Problem hatte eine Freundin auch mal - die hat dann mit dem Bauern geschwatzt, es wurden Telefonnummern ausgetauscht und sie kann seitdem immer anrufen, wenn sie es nicht zu den Öffnungszeiten schafft, sondern vorher oder nachher kommt. Ist evtl auch ne Möglichkeit, daß du dann direkt nach Feierabend (oder in der Mittagspause?) hinfährst?

T#aps


@ Silom

Ich denke um die Müllkomprimierung geht es weniger, sondern eher um Vermeidung.

Papier kann man vermeiden.

Im eigenen Haushalt auch durch einen Aufkleber am Briefkasten. Das hat zumindest mein Papieraufkommen drastisch reduziert.

Ich bin noch die Generation "Stoffbeutel". Manches, was heute als supertolle Neuheit "verkauft" wird, praktiziere ich seit vielen Jahren. Auf lose Flüssigkeiten (Milch, Shampoo … ) habe ich aber keine Lust. Ich kaufe z.B. öfter frisches Rot- oder Sauerkraut. Damit habe ich auf dem Transport schon genug Sauerei verursacht.

Bei Aldi finde ich das ganz schrecklich, da ist ja so gut wie alles eingepackt, ob das nun Bananen sind oder Radieschen, einfach unnötig.

Radieschen sind bei unserem immer lose. ":/

Ich würde furchtbar gerne auf den Markt gehen, aber ich bin zu der Marktzeit immer arbeiten.

Da geht es mir wie dir. Ab 16 Uhr wird schon alles wieder abgeräumt, wenn man dann überhaut noch frische Ware findet.

Aber ich habe (auch im Supermarkt) Obst und Gemüse noch nie anders als lose gekauft. Allerdings nehme ich für dreckige Ware dann doch das ein oder andere Mal einen Plastbeutel mit, den ich dann weiterverwende.

Die nehmen in den Geschäften aus hygienischen Gründen übrigens bei uns generell keine Kundenverpackungen. Und ob die Ökobilanz (Transport, abwaschen etc.) wirklich so gut wäre, wage ich zu bezweifeln.

Also ich vermeide schon, wo es mir sinnvoll erscheint, aber doch nicht um jeden Preis.

duragonLfire


Hast du mal gefragt ob du bestellen und dann zu einer festen Uhrzeit abholen kannst? Manche machen das ja.

Das wäre natürlich ne Möglichkeit die ich erfragen müsste. Wenn das ginge wäre es ja klasse. :)z

Oder eben das mit der Telefonnummer. :)^

Radieschen sind bei unserem immer lose. ":/

Also in unserem (Aldi Süd) sind immer so 10 Radieschen in einer Plastikverpackung abgepackt. Find ich ganz schlimm.

Da geht es mir wie dir. Ab 16 Uhr wird schon alles wieder abgeräumt, wenn man dann überhaut noch frische Ware findet.

Gut bei mir wäre es ca. 14.30 Uhr wo ich auf dem Markt sein könnte, aber da haben die schon alles abgebaut weil bei uns immer nur Vormittags Markt ist.

Also ich vermeide schon, wo es mir sinnvoll erscheint, aber doch nicht um jeden Preis

So handhabe ich es auch. :)z

m,elinxka


Taps

Die nehmen in den Geschäften aus hygienischen Gründen übrigens bei uns generell keine Kundenverpackungen.

Verstehe ich nicht? ":/

TEap@s


Na ich meine dies:

Es gibt Beispiele, wo Menschen im Supermarkt an der Wursttheke die Ware in die eigene Tupperdose füllen lassen, um die Tüte zu vermeiden.

ist nicht erlaubt, um nicht mit Dingen vom Kunden in Berührung zu kommen. Ob die Hygiene da vorgeschoben ist, weiß ich natürlich nicht.

Lose Ware (Obst/Gemüse) auf dem Band ist ebenso "verboten".

m!e+lianxka


Taps

ist nicht erlaubt, um nicht mit Dingen vom Kunden in Berührung zu kommen. Ob die Hygiene da vorgeschoben ist, weiß ich natürlich nicht.

Hä, mit dem Geld der Kunden kommt man doch auch in Berührung oder mit deren Gutscheinen oder was weiß ich. Nee, das überzeugt mich nicht.

Lose Ware (Obst/Gemüse) auf dem Band ist ebenso "verboten".

Bei wem? Hier nicht. Ich packe nur die wenigsten Sachen in eine Tüte und das ist überhaupt kein Problem. (Es würde höchstens zu einem kommen, wenn das jemand verlangen würde. >:( ;-D )

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