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Wie reduziert ihr euren Müll?

P1eeK<lxee


Kostenlose Tüten bezahlt man mit der Ware, oder meinst Du die Geschäfte bekommen die umsonst?

Nee, natürlich sind die Kosten für die Tüten eigerechnet. Aber es fühlt sich nicht so an als würde man für die Tüte bezahlen. Sonst könnte man ja auch ungestört einfach eine Rolle Bio- Abfalltüten kaufen. Macht aber kaum einer, weil die Supermärkte Plastikmüll sozusagen gratis mitgeben. So bindet der Supermarkt Kunden und die Kunden denken dass sie verantwortungsvoll sind wenn sie die Plastiktüten wiederverwerten für z?B. Mülleimer. So ist der permanente Verbrauchskreislauf in Stand gehalten und niemand muss sich die Mühe machen mal darüber nachzudenken.

cwlaVixret


Wenn du für die Tüten bezahlen müsstest, würdest du dich wahrscheinlich gleich ein bisschen weniger gut fühlen.

Plastiktüten im Supermarkt gibt es nicht gratis, die kosten Geld. Je nach Markt oder Tütengröße glaube ich 10 oder 20 Cent.

Neben den fossielem Verbrauch, den Mikorpartikeln und der Unzersetztbarheit von Plastik ist hierbij auch noch "falsch" dass man sich gut dabei fühlt, etwas sinnvoll wiederzuverwenden wofür man noch nicht einmal bezahlen musste.

Das ist irgendwie ein kurioses Argument. Gut fühlen darf man sich nicht dabei? Letztendlich hat man aber tatsächlich eine Plastiktüte gespart, wenn man sie mehrmals für verschiedene Zwecke verwendet. Zeitungspapier ist für mich schlicht keine Option, wegen Hygiene und Handlichkeit. Die Alternative wäre dann Müllsäcke zu kaufen. Aus Plastik.

PheeKlxee


Die Alternative wäre dann Müllsäcke zu kaufen. Aus Plastik.

Für dich ist das dann anscheinend die einzige Alternatieve. Aber wie gesagt, es ist nicht die einzige Alternatieve. Und da wir so inflationär mit Plastik um uns werfen, ist uns gar nicht bewust, wie gruselig Plastik ist (Herstellung, Verbrennung, Restpartikel). Das gute Gefühl eine Plastiktüte zu sparen sorgt eben dafür dass man ganz und gar nicht mehr bereit ist, Alternatieven zu testen die man dann noch bezahlen müsste.

T(aps


Denke mal darüber nach, wie viel an Plastik Du sparst, wenn Du kein Shampoo benutzt, keinerlei anderen Kosmetika, Klopapier lose kaufst, keine neuen Schuhe (haben mindestens Kunststoffsohlen), keine Kleidung die Kunststoffe enthält, keine Haushaltsgeräte, keine ... ach was weiß ich.

Merkst Du was?

PNeeKl"exe


Merkst Du was?

Ja, nämlich dass du das beliebte Totschlagargument herbeiholst ,dass ich ja selber nicht besser bin und dass ich ja wahrscheinlich auf allen anderen Bereichen wo wir gerade nicht drüber sprachen, wahrscheinlich auch nicht besser bin. Ich produziere auch Plastikabfall, allerdings achte ich darauf dass so gut wie möglich zu vermeiden. Denn wie gesagt, Plastik hinterlässt lange und viel Gift und frisst fossile Rohstoffe, Papier tut dass auch, aber in viel geringerer Menge. Und Wasser lässt sich besser säubern als Luft.

Ich habe in meiner Stadt einen No-Waste Supermarkt wo deine Argumente mit Shampoo und Co beinahe nicht mehr so dramatisch stichhaltig sind.

[[http://www.salon.com/2014/09/17/this_zero_waste_supermarket_got_rid_of_all_food_packaging/]]

Rzalphx_HH


Der No waste Supermarkt beweist aber eindrucksvoll, daß man als Verbraucher nur bedingt etwas machen kann. Es ist die Industrie und der Handel, der die Vorgaben macht. Wenn ich Käse kaufe, gibts den selbst an der "Frischtheke" eingepackt. Und zwar doppelt und dreifach. Was soll ich dagegen tun?

Auf die Frage, warum ein Supermarkt keine Papiertüten für Obst und Gemüse anbietet kam von ReWe die Antwort: Weil die Verkäufer an der Kasse dann ja die Tüte öffnen müssten, um nachzusehen, was drin ist. - NA UND??

Quelle:

[[http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/ich-frage-mich-warum-es-in-der-obst-und]]

P1e(eKlexe


daß man als Verbraucher nur bedingt etwas machen kann.

Das stimmt auf jeden Fall. Und jeder entscheidet sich darin anders. Es gab mal eine Doku auf ZDF wo eine Familie probierte, vollständig plastikfrei zu leben. Geht beinahe nicht. War sehr interessant.

Irgendwie ist die ganze Diskussion aufgekommen wegen den Badezimmer-Mülleimern. Darin finde ich es wirklich vermeidbar und eine Sünde.

Mehr und mehr Leute nervt der ganze Abfall und das ist gut. Vielleicht lockern sich die Regeln dann mal. Wegen den strengen Regeln find ich es allemaal schön um Plastik zu vermeiden wo es halt geht.

M.osq4uit%


Wenn du für die Tüten bezahlen müsstest, würdest du dich wahrscheinlich gleich ein bisschen weniger gut fühlen.

Am besten man fuehlt sich mit jeder erworbenen Plastiktuete schlecht. Und schlechter. Bis man in Depression rutscht,

auf dem Sessel versackt, und nicht mehr die Kraft hat, aus dem Haus zu gehen, um neue Plastiktueten zu kaufen. ;-D

TSawps


Ja, nämlich dass du das beliebte Totschlagargument herbeiholst ,dass ich ja selber nicht besser bin

Nein das meinte ich damit gar nicht.

Dass man in fast allen Geschäften neuerdings für Tüten bezahlen muss (außer bei K…, da wollte man mir neulich eine regelrecht aufzwängen), ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber letztendlich ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Industrie muss ihr Verhalten grundlegend ändern (und die ganzen Um- + Umverpackungen weglassen, nachwachsende Rohstoffe verwenden etc.), um wirklich was zu bewirken. Denn DAS macht das Gros des (Plast)Müllaufkommens aus. Besser wäre es wirklich, das alles gar nicht erst zu kaufen, aber wie Du selbst schreibst, man kann nicht alles vermeiden.

Den ganzen Verpackungswahn kenne ich von früher nicht. Bis 1990 haben wir selbst Kleidung ohne gekauft. Plastiktüten gab es in der DDR kaum. Ich habe mein Einkaufsverhalten seit damals nicht wesentlich geändert. Und für das ganze Zeugs, was mancher zu brauchen meint, sind wir sowieso die falsche Zielgruppe, da fällt mancher Müll also gar nicht erst an.

Wir versorgen uns mit Alltäglichem entlang unserer Fahr-/Umsteigestecke. Gänzlich lose Ware würde ich aber nicht wollen (man kann auch Nudeln wie teilweise praktiziert, in Pappe verkaufen). Ich möchte auch nicht wieder mit der Milchkanne losziehen.

Spezielle Geschäfte würde ich deshalb wohl nicht aufsuchen, wenn es welche vor Ort gäbe. Mir wäre der ganze Aufwand zu groß.

1/to3


Auf die Frage, warum ein Supermarkt keine Papiertüten für Obst und Gemüse anbietet kam von ReWe die Antwort: Weil die Verkäufer an der Kasse dann ja die Tüte öffnen müssten, um nachzusehen, was drin ist. - NA UND??

Du hälst es für praktikabel und sinnvoll, dass die Verkäufern jede Papiertüte öffnen muss, um zu prüfen, ob auch wirklich die Tomaten drin sind, die gewogen wurden?

Viel interessanter finde ich in dem Link den folgenden Teil:

Nun zu der Frage, warum wir keine Beutel aus Maisstärke anbieten. Es gibt mehrere Aspekte, die es uns im Moment unmöglich machen, Beutel aus Maisstärke einzusetzen:

Ein Beutel aus Maisstärke in der Stärke von 9 µ, der gängigen Stärke für Plastikbeutel, würde das Gewicht von Obst und Gemüse nicht halten. Dazu kommt, dass es für Beutel aus Maisstärke noch keine Lebensmittelunbedenktlichkeitserklärung gibt. Das bedeutet, offene Lebensmittel wie Obst und Gemüse dürfen nicht in solche Beutel gepackt werden.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass solche Tüten sehr lange zumm Verroten brauchen und somit höchstens auf dem eigenen Komposthaufen verrroten, aber nicht in die Biotonne dürfen, bleibe ich dabei: Es gibt keinen Grund Plastik durch Maisstärke zu ersetzen. Ich lasse aber die dünnen Beutel fast immer einfach weg und hab noch nie Probleme bekommen. Das mag bei Anderen anders sein: Drei Äpfel wiegen und vier aufs Band legen geht aber auch mit Tüte.

Ausführlicher Vergleich Papier/Plastik/Maisstärke:

[[http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/umwelt-plastik-papier-tuete-100.html]]

Rqalnph_HxH


Drei Äpfel wiegen und vier aufs Band legen geht aber auch mit Tüte.

In den Supermärkten, in denen ich so einkaufe, wird das Obst an der Kasse von der Kassiererin gewogen, ich denke, um genau sowas auszuschliessen. Ich kenne in der Umgebung hier nur eine einzige Ausnahme.

B4ohne2[014


In den Supermärkten, in denen ich so einkaufe, wird das Obst an der Kasse von der Kassiererin gewogen, ich denke, um genau sowas auszuschliessen. Ich kenne in der Umgebung hier nur eine einzige Ausnahme.

Edeka. Zumindest "mein" Edeka.

Eihemali_ger %Nutz"er (#544x761)


Und die Riesenmärkten mit den 30 oder 40 Kassen (z.B. Globus, Kaufland). Die wollen einfach nicht 30 oder 40 Waagen anschaffen. Sondern haben dann zwei/drei dahinter, wo der "Ich habe das Wiegen-Vergesser" mit seinem Zeug demütig hintippeln muss und auf den ca. 80 Auswahltasten dann erstmal seine konkreten Obst/Gemüsesorten finden muss. Ganz moderne solche Waagen machen das sogar kameraunterstützt. Die machen ein Bild und bieten nur noch das an, was es wahrscheinlich sein könnte. Aber das schweift vom Thema ab.

W.ande{rflalk4e0x7


Hallo ich muss gestehen das ich meinen Müll überhaupt nicht trenne. Ich sammle werder Plastikflaschen um sie in den Supermark zurückzubringen, noch trenne ich Plastk von anderem Müll. Kaufe sogar bei jedem Einkauf ne Plastiktüte um meine Sachen mit nach Hause zu nehmen. Ihr seht: ich bin noch kein Grüner. Es geht auch so.

Herzliche Grüße! :)z

Swtuhlnbein


Es geht auch so.

Man kann auch in Foren immer nur auf den Eingangsbeitrag antworten, ohne die Diskussion gelesen zu haben.

Man kann auch auf den Teppich scheißen statt ins Klo.

Geht alles. %-| :|N

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