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Erste Ausbildung mit Anfang 30?

g\emo%lken4e M}aus hat die Diskussion gestartet


Hallo Foris! :-)

Mich würde sehr interessieren, was ihr von diesem Thema haltet.

Also, ich habe in meinem ersten Lebensviertel ein bisschen Pech gehabt. Habe zwar lückenlos und immer gearbeitet seit meinem 16.Lebensjahr (und das auch sehr glücklich!), aber für Qualifikation war keine Zeit, da ich bereits sehr jung auf eigenen Beinen stehen und mich selbst versorgen musste.

Dann habe ich über 10 Jahre in einer Kita gearbeitet, mit Leidenschaft. Dank einer Gesetzesänderung musste ich aber (und alle, die keine Ausbildung hatten) gehen.

Nach einer Babypause habe ich viel über mein Leben nachgedacht und überlegt, nochmal die Ausbulding zum/zur Erzieher/in zu machen. Und das mit fast 32. Für mich ist das ein Traum und 30 Jahre arbeiten hätte ich dann doch mindestens noch vor mir, oder? ;-D

Mein Umfeld findet die Idee gar nicht gut und ich werde nur entmutigt. Man verdiene ja nichts, die 5 Jahre Ausbildung würden zu lange dauern, etc.

Aber im Vergleich zu meinem alten Leben würde ich mehr als doppelt so viel verdienen. Außerdem wäre arbeiten mit Kindern ein Traum.

Was meint ihr?

Antworten
Kqobold:makix2


Mach das ruhig, wenn es dein Wunsch ist. Das ist eine spannende Ausbildung und es gibt auch Fortbildungsmöglichkeiten.

Wahrscheinlich wirst du auch nicht die einzige ältere in deiner Klasse sein. Warum dein Umfeld dir davon abrät, verstehe ich nicht. Eine Qualifikation zu haben, kann auf jeden Fall nicht schaden. Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt.

kFeiinstexin


Auf jeden Fall machen!

Lass das Umfeld labern.

k&lein_scehl9umpxfine


Blöde Frage aber - geht das denn so einfach?

Ich hatte hier mal ein Thema wo es um eine Freundin ging die Erzieherin lernen wollte aber Harz4 bekommt. Das war in ihrem Fall nach einer Ausbildung also etwas schwieriger als bei dir. Aber bekommst du Harz4? Da ist eine ziemlich direkte Frage aber du sagst ja, dass du nicht mehr als Helfer in der Kita arbeitest. Spätestens wenn du die Ausbildung beginnst bist du ja auf staatliche Unterstützung angewiesen?

Soweit ist weiß braucht man Fachabi oder eine Ausbildung um Erzieher zu lernen. Das hast du beides nicht? Also müsstest du wohl erst eine Ausbildung als Kinderpfleger oder so machen? Nach Abschluss der Ausbildung hättest du aber eine Ausbildung und unter Umständen keinen Anspruch auf Bafög / Harz4 oder so? Also für die weiteren drei Jahre Erzieher Ausbildung evtl. kein Geld?

Sind natürlich Mutmaßungen und sicher gibt es Möglichkeiten, ich wollte das nur zu Bedenken geben und raten sich da vorher gut zu informieren.

Abntig9one


Mein Umfeld findet die Idee gar nicht gut und ich werde nur entmutigt. Man verdiene ja nichts, die 5 Jahre Ausbildung würden zu lange dauern, etc.

Aber im Vergleich zu meinem alten Leben würde ich mehr als doppelt so viel verdienen. Außerdem wäre arbeiten mit Kindern ein Traum.

Was meint ihr?

(gemolkene Maus)

Huhu,

wenn du es willst, dann mach es! :)^

Ich habe auch mit über 40 noch ein berufsbegleitendes Studium (sogar an einer teuren privaten Fachhochschule) angefangen. Lohnt sich schon, wenn ich noch über 20 Jahre lang danach arbeiten darf.

Alo los, wenn du es zeitlich mit Kind hinbekommst. @:)

k+eisn%stein


Blöde Frage aber - geht das denn so einfach?

Ich hatte hier mal ein Thema wo es um eine Freundin ging die Erzieherin lernen wollte aber Harz4 bekommt. Das war in ihrem Fall nach einer Ausbildung also etwas schwieriger als bei dir. Aber bekommst du Harz4? Da ist eine ziemlich direkte Frage aber du sagst ja, dass du nicht mehr als Helfer in der Kita arbeitest. Spätestens wenn du die Ausbildung beginnst bist du ja auf staatliche Unterstützung angewiesen?

Soweit ist weiß braucht man Fachabi oder eine Ausbildung um Erzieher zu lernen. Das hast du beides nicht? Also müsstest du wohl erst eine Ausbildung als Kinderpfleger oder so machen? Nach Abschluss der Ausbildung hättest du aber eine Ausbildung und unter Umständen keinen Anspruch auf Bafög / Harz4 oder so? Also für die weiteren drei Jahre Erzieher Ausbildung evtl. kein Geld?

Sind natürlich Mutmaßungen und sicher gibt es Möglichkeiten, ich wollte das nur zu Bedenken geben und raten sich da vorher gut zu informieren.

Ich bin nicht vom Fach, aber ich glaube aus Hartz 4 heraus kann man sich nur dann zu einer Ausbildung anmelden, wenn es die erste im Leben ist (was hier wohl gegeben ist). So war das jedenfalls bei uns im Freundeskreis, derjenige hat nochmal eine Ausbildung als Handwerker machen wollen. Ging aber nicht, da er gerade Hartz bekam UND bereits eine Ausbildung hatte, nämlich als Altenpfleger. Da wurde die Zweitausbildung dann als Luxus angesehen und den fördern sie nicht. Stattdessen sollte er sich eine Stelle als AP suchen. Nur wenn das sehr aussichtslos aussieht, käme höchstens eine Umschulung in Frage.

Bei der ERstausbildung mache das aber Sinn, weil der Staat ja ein Interesse hätte, die Leute auf Dauer in rentable Arbeit zu bringen.

So oder so ähnlich war der Wortlaut. (Keine Garantie, dass das die Gesetzeslage ist!).

Unser Freund hat Hartz abgemeldet, ging jobben und bekam noch Unterstützung der Familie. War hart, aber hat sich gelohnt :-D Bei der Erstausbildung kann man denke ich Bafög bekommen. Bis 35 sollte das noch drin sein.

WQanderfaPlk|e07


gemolkene Maus

Hallo, ich würde an deiner Stelle auch versuchen, noch eine Ausbildung zu machen. Nachher hast du die Chance mehr zu verdienen und höher aufzusteigen als ohne eine Lehre. Es wird bloß nicht einfach werden, einen Arbeitgeber davon zu überzeugen, das du die Richtige für eine Ausbildung bist. Viele Unternehmen suchen jüngere Qualifikanten für ihre Ausbildung.

Aber einen oder auch mehrere Versuche ist es allemal wert. Wenn du in Zukunft jede Woche Bewerbungen losschickst, dann kannst du nichts falsch machen. Ich wünsche dir viel Glück.

Herzliche Grüße! :)z

A&nonymxus04


Hey. Lass dich von deinem Umfeld nicht entmutigen. Als ich meine Ausbildung gemacht habe, hatte ich auch Klassenkameraden von 22-30. Also bist du definitiv nicht zu alt für eine Ausbildung. ;-)

MJae8x2


Mein Umfeld findet die Idee gar nicht gut und ich werde nur entmutigt. Man verdiene ja nichts, die 5 Jahre Ausbildung würden zu lange dauern, etc.

Und was wäre die Alternative? Weiter ohne Ausbildung irgendwas arbeiten und noch weniger verdienen? Für die nächsten 35 Jahre? Die haben wohl alle irgendwie nicht wirklich weitergedacht. ;-D

Mach die Ausbildung! Du hast doch gar nichts zu verlieren!

Ich habe mit Ende dreißig noch mein Referendariat gemacht, meine Schwägerin hat mit Mitte dreißig studiert. Wir beide arbeiten nun (mit Ende vierzig) seit einigen Jahren in unseren Traumberufen. Wie schade wäre es gewesen, hätten wir gemeint, es sei zu spät! ;-)

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