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Kündigungsgrund?!?!?

O'ranQgesCaxnyon


Ich hab das Gefühl du eckst überall und mit jedem an.

In einem der letzten Jobs regst du dich darüber auf, nicht 3 Wochen Urlaub am Stück zu bekommen.....gelungene Vorstellung im ersten Monat und noch in der Probezeit. Beim nächsten Job sind es die Raucher, die aus dem Mund stinken, weil sie nur rauchen und Kaffee trinken, aber nix essen und dann ist's die Kollegin, die ein Problem mit dir hat, weil du zu dünn bist und diesmal ist's die Frau vom Chef......ebenfalls alles wieder in der Probezeit.

Sorry, aber kehr mal vor deiner Türe.......keiner will einen Querulanten im Team, noch dazu keinen, der gerade neu in der Firma ist. Zuerst mal beweisen was man kann, dann kann man auch die Klappe etwas weiter aufreissen.

Und nein....Im Bewerbungsanschreiben hat es nichts zu suchen, warum du deinen alten Job los bist, sondern einzig und alleine warum du diesen Job willst und welche Qualifikationen du dafür mitbringst.

Ein Lebenslauf ohne Firmennamen darin? Damit wärst du bei uns sowieso gleich aussortiert.

Schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber reden oder es sogar schon in der Bewerbung zu erwähnen? Danke, aber solche Mitarbeiter werden nicht gebraucht.

Unserer HR Manager sagt, dass Motivationsschreiben ist die persönliche Note einer Bewerbung, sozusagen das schmeichelnde Parfüm passend zum Outfit und ich kann ihm da nur beipflichten.

Und bisher kam das wohl auch immer gut an...

Bis sie dann mit dir arbeiten mussten.....

INceLadqy_50


Volle Zustimmung.

KLlfeineCHexex21


Du wirst in jedem Job und in jeder Firma irgendwelche Menschen und Gegebenheiten antreffen, die dir nicht passen. Das geht aber allen so. Und alle müssen sich damit arrangieren. Das zeugt von Charakterstärke und Teamfähigkeit. Genau deshalb ist es ja auch dein Job und nicht dein Freundeskreis.

Natürlich kann es mal passieren, dass man komplett aus der Reihe fällt weil man einfach nicht dazu passt und die anderen einen das deutlich spüren lassen. Das ist aber die Ausnahme und kommt sicher nicht vier Mal hintereinander vor.

Deshalb solltest du in deinem nächsten Job zunächst mal mindestens ein Jahr lang einfach nur versuchen, dich selber in das Team zu integrieren. Da du die neue bist, ist es nämlich an dir, dich zu integrieren. Dabei muss man sicher ein paarmal Dinge einfach schlucken, aber so ist das nun mal im Arbeitsleben.

Nur mal so als Tip. Meistens wird es auch leichter und angenehmer wenn man erst einmal integriert ist.

m&on9d+sfternxe


Wenn man zB in 6 verschiednene FIrmen war - wie schreibt ihr das dann? "Erst war ich bei, dann bei und dann bei" und ihr erwähnt nie, warum ihr euch für eine andere Firma entschieden habt!? Ich kann mir das nicht vorstellen. Noch dazu weil mir IMMER gesagt wurde, dass man kurz aufführen soll, warum es dort nicht geklappt hat.

(dasgesundeplus20)

Dann sage ich Dir jetzt EINMAL, dass ich es im Anschreiben nicht begründen würde. :-)

Denn bei mir fällt das Anschreiben relativ kurz aus. Es ist die Antwort auf die Fragen: Was qualifiziert mich? Warum sollte die Firma ausgerechnet mich einstellen? Warum möchte ich dort arbeiten?

Du hast beispielsweise Berufserfahrung in einigen Unternehmen der Branche gesammelt. Wenn die Berufserfahrungen Dich qualifizieren, würde ich sie konkret im Anschreiben benennen.

Wenn sie Dich disqualifizieren (wie beispielsweise Streit mit den Kollegen) würde ich sie nicht erwähnen.

Die Details erfährt der zukünftige Arbeitgeber dann aus dem Lebenslauf, den beigefügten Zeugnissen und im Bewerbungsgespräch.

TYimbabtuku


OrangeCanyon

Ein Lebenslauf ohne Firmennamen darin? Damit wärst du bei uns sowieso gleich aussortiert.

Grundsätzlich zwar richtig, aber wenn man sich aus ungekündigter Anstellung (ich weiß, ist im Fall der TE unzutreffend) irgendwo bewirbt, würde ich vom aktuellen Arbeitgeber nur die Branche nennen. Es kann sonst blöd laufen und der aktuelle Arbeitgeber erfährt auf diese Weise davon, dass sein Mitarbeiter sich woanders bewirbt und wenn's richtig blöd läuft, steht man dann ganz ohne Job da. Ich kenne einen solchen Fall und würde daher höchstens um Verständnis bitten, dass der aktuelle Arbeitgeber nicht genannt wird. Falls der neue Arbeitgeber dafür kein Verständnis hat, ist er es wahrscheinlich eh nicht wert.

O|ra%ngeLCaxnyon


Grundsätzlich zwar richtig, aber wenn man sich aus ungekündigter Anstellung (ich weiß, ist im Fall der TE unzutreffend) irgendwo bewirbt, würde ich vom aktuellen Arbeitgeber nur die Branche nennen. Es kann sonst blöd laufen und der aktuelle Arbeitgeber erfährt auf diese Weise davon, dass sein Mitarbeiter sich woanders bewirbt und wenn's richtig blöd läuft, steht man dann ganz ohne Job da. Ich kenne einen solchen Fall und würde daher höchstens um Verständnis bitten, dass der aktuelle Arbeitgeber nicht genannt wird. Falls der neue Arbeitgeber dafür kein Verständnis hat, ist er es wahrscheinlich eh nicht wert.

Bin ich absolut bei dir. Bei Bewerbungen aus ungekündigter Position, kann man das mit dem Hinweis auch durchaus so handhaben.

Jedoch trifft das bei der TE nicht zu und ich hätte das auch so gelesen, dass sie gar keinen Arbeitgeber namentlich anführt, sondern generell nur die Branche in Ihrem Lebenslauf angibt.

KaleDinedHexe2x1


Ja aber die Zeugnisse gehören doch zur Bewerbung und spätestens da steht doch die Firma drauf. Oder ist das in manchen Branchen so nicht üblich?

Also ich kenne Bewerbungen aus einigen Branchen und habe das zumindest noch nie gesehen.

In meiner Branche ist es sogar üblich, dass der potentiell neue Chef gerne mal einen der alten anruft und über den potentiell neuen Arbeitnehmer ausfragt. Dafür muss man extra Referenzen angeben, allerdings kann es auch passieren, dass der neue Chef die Referenzen übergeht und einfach den letzten Chef kontaktiert.

Das wäre speziell im Falle, dass man gekündigt wurde, weil das Team nicht mit einem zurecht kam, nicht gerade toll...

OOrang"eCanyxon


Ja aber die Zeugnisse gehören doch zur Bewerbung und spätestens da steht doch die Firma drauf.

Stimmt schon, aber Timbatuku und ich reden ja über Bewerbungen aus ungekündigter Stelle....da haben die meisten noch kein Zeugnis. Trifft aber wie gesagt, nicht auf die TE zu und deshalb gibt es keinen Grund, seine alten Arbeitgeber bzw. den letzten Arbeitgeber nicht anzuführen.

Wir holen uns auch hin und wieder auch Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern, legen aber zb keinen Wert auf Zeugnisse.

SKapivent


Mein Verhalten hat gar nix dazu beigetragen. Einmal wars, weil die Dame nicht klar kam, weil ich dünn bin. Sorry ich finds lächerlich!! Und einmal wurde dann die beste Freundin der Chefin eingestellt, weil die plötzlich arbeitlos wurde. Mal als Beispiele. Aber darum gehts mir nicht, weil ich weiß, dass es nie an mir lag. Leider, wäre nämlich mal schön - dann würde ich mich nämlich nicht immer so ärgern!!

jajaaaa.... genau so eine Freundin habe.... ähm, HATTE ich auch.... immer sind die anderenschuld, SIE kann natürlich nie etwas dafür.... ständig den job verloren wegen angeblicher nichtigkeiten.... gähn..... orange hat es super zusammengefasst, vielleicht liest du dir das nochmal durch und übst dich ein wenig in selbstreflexion. den "ich darf keine 3 wochen urlaub am stück nehmen"-thread habe ich auch gelesen, unglaublich......du schreibst ständig davon, dass du ja LEBEN willst.... bitte, dann leb. aber ohne geld wirds schwierig :=o und ohne arbeit kein geld. so einfach ist das.

TZimbRatDuku


KleineHexe21

In meiner Branche ist es sogar üblich, dass der potentiell neue Chef gerne mal einen der alten anruft und über den potentiell neuen Arbeitnehmer ausfragt.

Das ist nicht nur in deiner Branche so, sondern mittlerweile nahezu Standard. Es ist eine ziemliche Sauerei, aber da es sich dabei um inoffizielle Gespräche handelt, von denen der Bewerber überhaupt nichts mitbekommt, kann man nichts dagegen unternehmen.

Das wäre speziell im Falle, dass man gekündigt wurde, weil das Team nicht mit einem zurecht kam, nicht gerade toll...

In Fällen, wo man zu Recht gekündigt wurde, könnte man ja immer noch "selbst schuld" sagen. Es gibt aber auch genügend Fälle, in denen eine Kündigung nicht rechtens war, der Arbeitnehmer sich dagegen wehrte und vorm Arbeitsgericht vollumfänglich siegte. In den Fällen ist es für den Ex-Chef eine willkommene Gelegenheit zur Retourkutsche und man kann sich leicht ausmalen, wie sich so ein Telefonat dann darstellt.

dBana4e87


Es ist aber auch irgendwie die logische Konsequenz von Zeugnissen in denen nichts reelles stehen darf.

MEori}txz271


Ich kenne einen ähnlichen Fall.

Lehrer kann man nicht kündigen, sie werden versetzt, wenn es nicht klappt.

Eine bekannte Lehrerin ist jetzt in ihrer 10. Schule. Normal sind 1 oder 2, wenn mal ein schülerzahlbedingter Lehrerüberhang da ist.

Aber diese Lehrerin hat für alle Versetzungen eine Begründung: mal war sie zu fortschrittlich, mal zu modisch angezogen, mal neidete man ihr, dass ihr Mann 2 Häuser hat, mal der so erfolgreiche Mann, mal war sie die Einzige, die sich nicht ihr Rückgrat verbiegen läßt.

Was mich hier wie dort wundert, ist die Einstellung. Also dass man schon nach dem 3. Mal sich nicht in Frage stellt. Und zwar rigoros. Immer sind es die Anderen.

Notfalls saugt man etwas Unrealistisches aus den Fingern: "Ich war der Chefin zu dünn". Ja, hat die das bei der Einstellung nicht gesehen? Und die Chefs? Alle so borniert, dass sie nur auf Figur achten? Abgesehen davon wird man ja wohl einen Grund gegeben haben, die Sache mit der Dünnheit ist ja nur eine Vermutung.

Die meisten Antworten hier beziehen sich ja nicht direkt auf die Eingangsfrage.

Aber vielleicht sind die Beiträge und Gedanken, sich mal selbstkritisch zu hinterfragen, hilfreicher.

T`im4baIt=uku


Es ist aber auch irgendwie die logische Konsequenz von Zeugnissen in denen nichts reelles stehen darf.

Naja, Reelles (= wirklich, tatsächlich [vorhanden], echt *s. Duden) darf schon darin stehen. Nirgends steht, dass ein Arbeitszeugnis nur Lügen enthalten darf. Es heißt, dass das Zeugnis "wohlwollend formuliert" sein soll, um dem Arbeitnehmer das berufliche Fortkommen nicht zu erschweren. Das ist nicht dasselbe wie lügen. Wenn also ein Arbeiter richtig Scheiße war, dann darf der Arbeitgeber das zwar nicht so direkt reinschreiben, aber er muss dem Arbeitnehmer auch keine guten Leistungen bescheinigen, wenn keine da waren.

Aber im Prinzip hast du schon recht, den Zeugnissen wird nicht sehr vertraut und das führt eben zu den hinterhältigen Telefonaten. In denen wird dann aber erst richtig gelogen und niemand kann was dagegen tun. Einzige Möglichkeit wäre, dass vorherige Arbeitgeber anonym blieben und weder im Zeugnis noch im Lebenslauf genannt werden müssten.

d_axnae38x7


Aber dann ist der Arbeitgeber wieder stark im Nachteil, was auch für den Arbeitnehmer nicht gut sein muss. In kleineren Branchen kennt man ja so seine Kollegen auch ein wenig und wenn sich dann jemand bewirbt der bei XYZ rausgeflogen ist, dann kann das auch eine Empfehlung sein. :=o :=o

Nzord=iL84


Die meisten Antworten hier beziehen sich ja nicht direkt auf die Eingangsfrage.

Aber vielleicht sind die Beiträge und Gedanken, sich mal selbstkritisch zu hinterfragen, hilfreicher.

Eben, wenn man sich rein auf die Eingangsfrage beschränkt wäre meine Antwort "garkeine Begründung rein schreiben und im Vorstellungsgespräch erklären wieso man wechseln möchte". Wie man sowas bei drei oder vier Jobs in kurzer Zeit begründet weiß ich allerdings nicht denn das ist nunmal wirklich ungewöhnlich.

Deswegen meine ich ja auch man sollte lieber hinterfragen wieso man überhaupt in diese Situation gekommen ist. Mal Pech mit ner Stelle haben ist eine Sache, aber so oft ?

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