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Kündigungsgrund?!?!?

TqimbaMtukxu


danae87

Aber dann ist der Arbeitgeber wieder stark im Nachteil,

Auf den ersten flüchtigen Blick vielleicht. Tatsächlich hat sich aber in den letzten Jahren das Machtverhältnis ziemlich zugunsten der Arbeitgeber verschoben, dass man kaum von einem "starken Nachteil" sprechen kann. Es gibt die Probezeit, es gibt befristete Verträge, wovon sowieso ausgiebig Gebrauch gemacht wird. Einen untauglichen Mitarbeiter wieder loszuwerden ist ja nicht unbedingt das Riesenproblem. Aber so hätte sich der neue Arbeitgeber wenigstens ein eigenes Urteil gebildet, wohingegen bei übler Nachrede via Telefonat der Arbeitnehmer erst gar keine Chance bekommt.

m|ondm+sterxne


@ Nordi84

wenn man sich rein auf die Eingangsfrage beschränkt wäre meine Antwort "garkeine Begründung rein schreiben und im Vorstellungsgespräch erklären wieso man wechseln möchte".

Ja, genau das ist auch meine Meinung. Leider kann man darüber nicht sinnvoll diskutieren, weil die Diskussion dominiert wird von Off-Topic-Beiträgen.

Die TE stellt sich immer noch die Frage, wie sie die Kündigungen im Anschreiben begründen kann. Denn wie sie in [[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/704974/?p=3#p21630221 ihrem letzten ausführlichen Beitrag]] schrieb, wurde ihr bisher "IMMER" gesagt, dass man kurz aufführen soll, warum es dort nicht geklappt hat.

Leider kommt man mit dieser, von der TE gewünschten Diskussion nicht weiter.

N2ordix84


wurde ihr bisher "IMMER" gesagt, dass man kurz aufführen soll, warum es dort nicht geklappt hat

Kenn ich halt so garnicht, hab ich selbst noch nie gemacht und hab ich auch selbst noch nie in Bewerbungen gesehen die mir vorgelegt wurden. Wie gesagt, ich würde es halt einfach nicht machen. Ich war aber auch noch nie in so ner Situation sondern meine kürzeste Anstellung hat bisher 2 Jahre gehalten.

dca3naex87


Stimmt natürlich, TImba.

mHon^d+?sterxne


@ Nordi84

Kenn ich halt so garnicht, hab ich selbst noch nie gemacht und hab ich auch selbst noch nie in Bewerbungen gesehen die mir vorgelegt wurden. Wie gesagt, ich würde es halt einfach nicht machen.

Ich kenne es auch nicht. Ich habe es auch nie gemacht. Ich weiß allerdings auch nicht, was in anderen Branchen üblich ist.

Wenn beispielsweise ein Bewerbungsberater vom Arbeitsamt der TE dazu geraten hat, dann sollte er es eigentlich wissen.

Mgo$ritz2x71


Mond + Sterne schrieb:

Die TE stellt sich immer noch die Frage, wie sie die Kündigungen im Anschreiben begründen kann.

Naja, genauer hat sie gefragt:

Wie würdet ihr im Anschreiben erklären, dass ihr in der Probezeit gekündigt wurdet, weil die Assistentin und die Frau vom Chef neue, junge Mitarbeiterinnen nicht dulden und alles daran setzen, dass sie entweder selbst kündigen (Mobbing) oder, wenn dies nicht zieht, aufgrund Lügen die Kündigung erhält (obwohl der Chef zufrieden ist!!!!)!?!?

Also sie fragte, wie man diese "Tatsache" am besten formuliert.

Und es ist keine Tatsache, sondern eine fast ehrenrührige, kaum zu beweisende Vermutung.

Und da ist meine Antwort: So etwas nie erwähnen in dieser Form.

So etwas kann im Vorstellungsgespräch erfragt werden, und auch da wäre ich eher diffus. Wobei ich zugebe, es ist auf jeden Fall schwierig bis unmöglich.

Wenn überhaupt, würde ich in der Bewerbung schreiben etwas wie: das Aufgabengebiet der neuen Firma interessiert mich sehr. Oder ähnlich.

azbc.yxxz


Wenn beispielsweise ein Bewerbungsberater vom Arbeitsamt der TE dazu geraten hat, dann sollte er es eigentlich wissen.

Dummerweise sind die Bewerbungsberater von der Arge oft auch nicht die qualifiziertesten... Ehemalige Hausfrauen (ohne entsprechende Ausbildung), deren erster Job nach 20 Jahren die Bewerbungsberatung anderer Menschen sein soll, Geisteswissenschaftler, die nach der Uni selbst keinen Job bekommen haben und - sobald der befristete Arge-Vertrag ausgelaufen ist - bald wieder auf der Straße stehen...

Ich finde es ja an sich auch lobenswert, dass man sich an die Threadfrage halten will - aber wenn sich die TE nicht bald über ihr eigentliches Problem klar wird, dann kann sie sich (so sie noch einen Job in ihrer Stadt finden sollte und nicht bereits zu oft verbrannte Erde hinterlassen hat) in ein paar Monaten, wenn sie wieder mal in der Probezeit rausflog, erneut bewerben und hat immer noch das gleiche Problem.

c&rie+charxlie


hmmmm....

also ich perösnlich habe mich so gut wie noch nie beworben, aber ich habe mir neulich mein Zeugnis selbst geschrieben und mein Mann, der viele Bewerbungen entgegen nimmt,

meinte,

dass es dem Arbeitgeber sehr wichtig ist, dass man sich ihm gegenüber loyal verhält, d.h. keine REFLEXION auf das vorige Arbeitsverhältnis.

Ich würde es einfach nicht erwähnen oder max., dass man für Nachfragen zur Verfügung steht, was man ja eigentlich immer schreibt und das wäre damit ja dann mit eingeschlossen.

c3riechJarlPixe


Dummerweise sind die Bewerbungsberater von der Arge oft auch nicht die qualifiziertesten... Ehemalige Hausfrauen (ohne entsprechende Ausbildung), deren erster Job nach 20 Jahren die Bewerbungsberatung anderer Menschen sein soll, Geisteswissenschaftler, die nach der Uni selbst keinen Job bekommen haben und - sobald der befristete Arge-Vertrag ausgelaufen ist - bald wieder auf der Straße stehen...

Also das ist so einfach nicht richtig. Normalerweise sichtet die ArGe bei ihr eingehende Bewerbungen hinsichtlich Mitarbeiter, die sie brauchen können. Und dann gibt es ein ganz normales Bewerbungsverfahren und vor allem viele Schulungen und Training. Die ArGe läßt auch nicht jeden alles machen.

akbcyxxz


Also das ist so einfach nicht richtig. Normalerweise sichtet die ArGe bei ihr eingehende Bewerbungen hinsichtlich Mitarbeiter, die sie brauchen können. Und dann gibt es ein ganz normales Bewerbungsverfahren und vor allem viele Schulungen und Training. Die ArGe läßt auch nicht jeden alles machen.

Ich wollte damit natürlich auch nicht alle Arge-Mitarbeiter über einen Kamm scheren, daher sagte ich auch nicht, dass es immer so sei. Ich habe selbst noch nie eine Arge von innen gesehen, ich schaue mir nur die Leute in meinem Bekanntenkreis an, die bei der Arge arbeiten, und die fallen irgendwie alle in die genannten zwei Kategorien von Leuten, die Leute beraten wollen, obwohl sie selbst dringend Beratung nötig hätten. Da erzählt dann der Blinde von der Farbe...

cqriecshParlxie


naja,

aber ich kann mir das echt nicht vorstellen. Ich habe einen Berater in der Familie und zwei oder drei Leute, die ich kenne, haben das auch eine Weile gemacht,

der aus meiner Familie war z.B. vorher in der Personalabteilung,

die anderen haben z.B. eine Marc o polo Filiale geleitet oder Nr. 3 war Anwalt....

alle drei haben/hatten viel mit Bewerbungen zu tun, bevor sie den Job bei der Arge angeboten bekommen hatten und alle waren viel auf Schulungen - wie alle Kollegen auch.

Und wenn man länger draußen ist, wird man nicht einfach wieder rein gestellt, sondern es wird von Seiten der Arge genau geguckt, dass man nicht einfach so auf die Leue los gelassen wird...

O<rangeoCanyxon


Nr. 3 war Anwalt

Tschuldigung offtopic.....aber was bitte muss man falsch machen als Anwalt um bei der Arge zu landen?

curiqecaharlxie


Ich wieß nicht, warum er nicht als Anwalt arbeitet. Er hat sich auf jeden Fall bei der Arge arbeitslos gemeldet und die haben gefragt, ob er für die Widerspruchsabteilung zur Verfügung steht und im Rahmen dessen war er dann auch Berater für die harten Fälle.

Also juristische Arbeit, aber nicht offiziell als Jurist für die Arge tätig.

E4hema5liger ZNutzCer (#>54x5730)


Ich wieß nicht, warum er nicht als Anwalt arbeitet. Er hat sich auf jeden Fall bei der Arge arbeitslos gemeldet und die haben gefragt, ob er für die Widerspruchsabteilung zur Verfügung steht und im Rahmen dessen war er dann auch Berater für die harten Fälle.

Also juristische Arbeit, aber nicht offiziell als Jurist für die Arge tätig.

Mal ganz OT: Die Arge holt sich gerne Juristen ins Boot. Zumindest in Ballungsräumen sind es häufig Juristen, die aufgrund ihrer Noten keinen anderen Job im öffentlichen Dienst oder in einer guten Kanzlei bekommen. Damit will ich aber nix Schlechtes über den Bekannten von criecharlie sagen, ich habe nur selbst den ein oder anderen Juristen im Bekanntenkreis, der auf diesem Weg dort gelandet ist....

aUbc[yxz


Mal ganz OT: Die Arge holt sich gerne Juristen ins Boot. Zumindest in Ballungsräumen sind es häufig Juristen, die aufgrund ihrer Noten keinen anderen Job im öffentlichen Dienst oder in einer guten Kanzlei bekommen. Damit will ich aber nix Schlechtes über den Bekannten von criecharlie sagen, ich habe nur selbst den ein oder anderen Juristen im Bekanntenkreis, der auf diesem Weg dort gelandet ist....

Ganz genau. Es gibt zahlenmäßig zu viele Juristen im Land. Wer keine guten Noten hat (die bei Juristen so ziemlich das wichtigste im Leben sind und zwar nicht nur beim Berufsstart), findet nur schwer einen dem Studium entsprechenden Job im Angestellten- oder Beamtenverhältnis, und die Unmengen an Einzelanwälten prügeln sich dann um zu wenige Mandanten. Es gibt nicht wenige Einzelanwälte, die mit Hartz-IV aufstocken müssen, da nimmt man im Zweifel dann halt noch eher den Job bei der Arge. Speziell über criecharlies Bekannten kann ich so ein Urteil natürlich nicht fällen, aber so läuft es bei den meisten Juristen, die irgendwann mal bei der Arge landen.

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