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Untermieter will nicht ausziehen

A.liceim=Wonkderlanxd


Eine ordentliche Kündigung kannst Du als Vermieter aussprechen, wenn du ein berechtigtes Interesse hast (§ 573 BGB). Gründe könnten sein: eine schuldhafte nicht unerhebliche Vertragsverletzung des Mieters § 573 Absatz 2, Satz 1 BGB. Eigenbedarf § 573 Absatz 2, Satz 2 BGB, etc.

Im BGB ist ja vieles geregelt. Auch die Kündigungsfristen § 573 c BGB (ordentliche Kündigung), § 573 d BGB (außerordentliche Kündigung) in der Regel bei Mietverträgen unter fünf Jahren sind es so viel ich weiß ja drei Monate, wenn der Vermieter kündigt.

Du kannst im BGB auch nachlesen in welcher Form Du die Kündigung aussprechen musst. Z. b. Fristen, Schriftform, Hinweispflicht auf Widerspruchsrecht gegen eine ordentliche Kündigung.

Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ist von Seiten des Vermieters auch möglich. Siehe § 543 BGB oder § 569 BGB.

Es gibt aber auch Widerspruchsrecht, seitens des Mieters und Sozialklauseln. [[http://anwalt-im-netz.de/mietrecht/kuendigungsschutz.html]].

Es ist ein komplexes Thema!!!

[[http://www.mietrecht.org/untervermietung/kuendigungsfristen-untermietvertrag/____]]

Du kannst Dich jetzt als Bürger und Privatperson durch das BGB wühlen. Vielleicht schwirrt Dir dann der Kopf, so wie mir. %:| Schnell und effektiv geht es mit einem Anwalt, dessen Fachgebiet das Mietrecht ist. Aber entsprechende Abschnitte des BGBs bei der Gelegenheit mal gelesen zu haben kann nicht schaden... @:)

S\eveMn.$of.Nixne


Du kannst Dich jetzt als Bürger und Privatperson durch das BGB wühlen

Ja, könnte man - deutlich hilfreicher wäre aber der Beitritt in einen Mieterverein empfehlen. Und vorher gleich fragen, ab wann Du die Leistungen in Anspruch nehmen kannst.

tdrigg8e'rwoxrld


Solange sie keinen Vertrag unterschrieben hat, hat sie doch keinerlei Recht dort zu wohnen, oder seh ich das falsch? Zur Not kann man sie doch der Wohnung verweisen, zur Not mit Hilfe der Polizei.

Ich frag mich warum die Frau sich so viel erlaubt ohne jemals etwas unterschrieben zu haben?!

hatschipu

Sehe ich auch so! Mit Polizeigewalt rausholen!

@ bibiracing

Du bist aber auch eine "Expertin". Du hast es als Vermieterin der zwei Zimmer geschafft, dieser Hippe die Macht zu überlassen und bis am Ende auch noch selbst ausgezogen...als VERMIETERIN! Denn das bist du ja für diese zwei Zimmer.

Im Übrigen überlege ich gerade, wie eng es für Dich ist, wenn Du von zwei Zimmern, drei vermietet hast.

Und wegen den Katzen: Warum hast Du Deinen Bereich nicht abgeschlossen? *:)

sOindgha


Und wieder dieser hartnäckige Irrglaube, dass man einen Vertrag nur mittels Papier und Stift schließen kann - habt Ihr alle in der Schule nicht aufgepasst?

Und ich frag mich immer, wie die morgens ihre Schrippen kaufen? Ich hab da noch nie eine Unterschrift geleistet?

deutlich hilfreicher wäre aber der Beitritt in einen Mieterverein empfehlen.

Ein Mieterverein hilft dem Mieter; nicht dem Vermieter. Die TE ist aber Vermieterin in diesem Fall. :)_

sZingh$a


@ triggerworld:

Sehe ich auch so! Mit Polizeigewalt rausholen!

Es ist bereits mehrfach von verschiedenen Personen richtigerweise darauf hingewiesen worden, dass die Dame einen gültigen Mietvertrag hat. Mit der Polizei bekommt man die Dame nicht weg. (und die Polizei wird auch gar nicht erst kommen)

t{rig5ge>rwPorlxd


Das siehst Du völlig falsch: Die beiden haben einen Mietvertrag geschlossen, nämlich durch konkludentes (schlüssiges) Handeln: A sagt "Du kannst einziehen" und händigt Schlüssel aus, B zieht ein und zahlt Miete ==> es besteht ein Vertrag, nur eben nicht schriftlich.

Genauere Inhalte dieses Vertrages sind natürlich mangels Schriftform nicht beweisbar. In dieser Situation gilt einfach für jede Situation das, was im BGB steht. Und das stellt Mieter ziemlich gut. Warum sollte die Dame jetzt einen Vertrag unterschreiben, der sie schlechter stellt als die gesetzliche Regelung? Einen Mieter einziehen zu lassen, ohne dass er vorher unterschrieben hat, ist mit das dümmste, was ein Vermieter machen kann.

Wenn ich der Hauptmieter wäre, würde ich meinerseits die komplette Wohnung kündigen - aber frühestens zu dem Termin, an dem der Untermietvertrag endet. Nach meinem laienhaften Rechtsverständnis muss sich dann nämlich der Vermieter mit dem Problem auseinandersetzen und die Dame entfernen (was wohl mindestens einige Monate und einige tausend Euro erfordern wird). Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Kündigung des Untermietvertrags rechtens war. Falls zum Beispiel der Hauptmieter in der Kündigung des Untermieters überflüssigerweise einen Grund angegeben haben sollte und dieser sich dann vor Gericht als nicht stichhaltig herausstellt, ist die Kündigung nichtig - und dann hat der Hauptmieter ein Problem.

Mit anderen Worten: Da kommt ziemlich viel auf rechtliche Details an. Eine Erstberatung beim Anwalt dürfte unter 200 Euro liegen, das Geld dürfte gut angelegt sein. Auf dem Spiel stehen schließlich die Miete für die gesamte Wohnung über einen längeren Zeitraum, die Gerichtskosten und eventuelle Schäden an der Wohnung - das kann locker fünfstellig werden. Vielleicht ist ja auch der Vermieter bereit, sich an den Kosten für den Anwalt zu beteiligen? Der hat ja auch ein Problem, wenn er die Frau in der Wohnung sitzen hat...

the-caver

Du meine Güte, das ist ja grauenhaft.

Kann da die TE nicht ein wenig unseriös werden...zum Beispiel ist doch wegekeln immer eine gute Methode. Nachts laut sein, Dreck vor ihre Tür kippen...ok, ist mies, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen, da geht es halt nicht anders, und diese Hippe hat es verdient. :)^

h$at[s*ch\ipxu


singhalesische, wer sind denn DIE?

Ein Brötchen zu kaufen und meine Wohnung zu vermieten sind wohl 2 unterschiedliche Dinge.

Wahrscheinlich geht ich in solchen Fällen zu sehr von mir aus. Ich würde ohne SCHRIFTLICHEN Vertrag nie jemand in meine Wohnung holen, noch würde ich ohne irgendwo einziehen und mich so aufführen. Genau dafür sowas sind schriftliche Verträge ja nun mal da.

hMatscxhipu


Sorry singha war gemeint

A;liceimW)onderxland


Dem Vermieter hilft der Verein Haus und Grund [[http://www.hausundgrund.de/index.html#1.Von]] dort hätte sie auch einen aktuellen Mietvertrag bekommen. Ich weiß nicht, woher der stammt, den sie verwenden wollte. Das Mietrecht ist ja auch kleinen Änderungen unterworfen...

Aber die TE ist als Mieterin Untervermieterin. Insofern könnte sie tatsächlich mal beim Mieterverein nachfragen...Wäre in der Tat die kostengünstigste Variante. :)^ Vielleicht lässt sich der Fall ganz elegant lösen...

shingxha


Ein Brötchen zu kaufen und meine Wohnung zu vermieten sind wohl 2 unterschiedliche Dinge.

Rechtlich nicht. Das eine ist ein KaufVERTRAG, das andere ein MietVERTRAG.

Und letztlich ist es ja auch ganz bequem so: willst Du wirklich für alle Verträge Schriftform vorschreiben? Morgens erstmal drei seiten vertrag durcharbeiten, bevor Du auch nur eine Schrippe bekommst? Beim Bus erstmal dir die AGBs ganz genau erklären lassen, bevor Du unterschreibst? Da kann man jeden Fahrplan gleich ganz in die Tonne treten.

Ich würde ohne SCHRIFTLICHEN Vertrag nie jemand in meine Wohnung holen,

Ich auch, aber dass hilft der TE jetzt nicht weiter.

tFrigg.erwoxrld


Es ist bereits mehrfach von verschiedenen Personen richtigerweise darauf hingewiesen worden, dass die Dame einen gültigen Mietvertrag hat. Mit der Polizei bekommt man die Dame nicht weg. (und die Polizei wird auch gar nicht erst kommen)

singha

Dann wissen diese Leute anscheinend mehr wie Anwälte, denn mir selbst hat mal ein Anwalt gesagt, als ich beinahe in eine Wohnung ohne Mietvertrag gezogen wäre, dass das für mich richtig Probleme geben könnte wenn mal etwas wäre und man sich nicht mehr versteht und ich dann keinen schriftlichen Vertrag habe.

Im Übrigen: es ist hier nicht gestattet, Rechtsberatung zu geben, von daher hätten hier im Vorfeld die Bemerkungen, dass angeblich auch mündliche Vereinbarungen als Vertrag gelten, gar nicht fallen dürfen.

sHofica34-39T jahre a)lt


ich kann den mieterbund empfehlen der ist in jeder Stadt soweit ich weiß zumindest in vielen

deutscher mieterbund der ist nicht teuer

asonsten würde ich die Kündigung nochmal versenden und zwar mit einschreiben und Rückschein, also so daß du einen beweis hast daß du gekündigt hast.

mietverträge gelten auch mündlich, aber nur weil jemand einen Mietvertrag hat heißt es ja nicht daß du die Person nicht kündigen kannst, also mach dir da keine sorgen selbstverständlich kannst du die Person kündigen.

allerdings mußt du die Person auch praktisch gesehen rauskriegen, viele wollen ja nicht gehen trotzt Kündigung deshalb: mieterverein aufsuchen. oder öffentliche Rechtsberatung

das mit den Sonderrechten halte ich als für einen bluff Einschüchterungsversuch, aber ich daß muß ein Anwalt überprüfen.

desweiteren kann sie durch die Überweisung der miete den mündlichen Mietvertrag beweisen indirekt, aber sie kann die angeblichen "Sonderrechte" von denen sie spricht nicht beweisen. wo kein beweis auch kein richter.(wenn ich was in meinem leben gelernt habe ist ohne beweise hat eine Person keine Chance)

das sie "ein langes mietverhältnis anstrebt" ist ja schön für sie, ich hab auch eine lange Wunschliste, nur davon alleine erfüllen sich wünsche nicht. %-|

wie gesagt schnell anwatliche hilfe holen und die Kündigung senden mit einem beweis.

die können dir auch sagen, ob du dein eigenes zimmer erstmal untervermieten kannst, und ist es spezifisch notwendig daß du dir einen extrem ruhigen Untermieter für dein zimmer suchst für die 3 Monate wo sie noch dort lebt!?

es könnte immerhin sein, daß dein bekannter evtl. lust hat ein Instrument zu erlernen die nächsten 3 monate ;-) oder einfach ein Tollpatsch ist und ständig vergisst die Türen nicht so laut zu knallen oder es ist übrigens nicht verboten ein Tollpatsch zu sein und und daß einem nachts öfters Sachen auf den boden fallen, Tasse, murmeln usw. ;-) kann ja alles passieren zufällig...

eigentlich kann dir nichts besseres passieren wenn dein bekannter schnell einzieht bis die Kündigung wirksam wird, kannst ja fragen beim mieterverein, kann mir aber nicht vorstellen daß du dein eigenes zimmer nicht untervermieten darfst für die nächsten 3 Monate.

mach dir keine sorgen :°_

die kriegst du schon raus :)D

s$ofia348-39+ jahrex alt


mit Polizeigewalt rausholen geht nicht

da sie den Mietvertrag beweisen kann durch die zahlung

mietervereine helfen auch bei Streitigkeiten mit Untermietern die meisten sind da kulant

zumindest beraten sie dann anwatlich

Eahemaligejr NuMtze\r (#15)


triggerworld

Im Übrigen: es ist hier nicht gestattet, Rechtsberatung zu geben, von daher hätten hier im Vorfeld die Bemerkungen, dass angeblich auch mündliche Vereinbarungen als Vertrag gelten, gar nicht fallen dürfen.

Bitte die [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Juristische.Fragestellungen Forumsregeln]] genau lesen:

...(...)...."Tätigkeiten, die sich im Auf­finden, der Lektüre, der Wieder­gabe und der bloß schema­ti­schen An­wendung von Rechts­normen er­schöpfen, sind aller­dings keine Rechts­dienst­leistungen. Dies be­trifft etwa die all­ge­meine Auf­klärung über recht­liche Hinter­gründe, die Geltend­machung un­strei­tiger An­sprüche und die Mit­wirkung bei einem Vertrags­schluss oder eine Vertrags­kündi­gung. ...(...)...

Das betrifft also auch Aussagen über die Rechtswirksamkeit mündlicher Verträge.

Dann wissen diese Leute anscheinend mehr wie Anwälte, denn mir selbst hat mal ein Anwalt gesagt, als ich beinahe in eine Wohnung ohne Mietvertrag gezogen wäre, dass das für mich richtig Probleme geben könnte wenn mal etwas wäre und man sich nicht mehr versteht und ich dann keinen schriftlichen Vertrag habe.

Andere Baustelle. Beide Vertragspartner eines mündlichen Vertrages können im Fall des Falles Nachteile davon haben. Eben weil in einem schriftlichen Vertrag bestimmte Bedingungen festgelegt sind auf die man sich berufen kann. Bei einem mündlichen Vertrag ist das ungleich schwieriger (zu beweisen).

M_urxtel


@ bibiracing

Da hat sich ja eine ganz spezielle Kandidatin bei dir eingenistet.

Zu deinem Problem. Die 6 Monate sind genau die richtige Kündigungsfrist (BGB).

Aber selbst nach Ablauf darfst du diese Person nicht einfach auf die Straße setzen. Du musst dann eine Räumungsklage einreichen und erst dann, wenn du den Titel in der Hand hast, kann ein Gerichtsvollzieher die Räumung vollstrecken. Bloß keine eigenmächtige Handlungen, dass kann schnell teuer werden.

Ich hoffe, du hast einen Nachweis (oder Zeugen) für die Kündigung, sonst gibt es da vielleicht das nächste Problem.

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