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Die Ungerechtigkeit des Vaterseins

KQanten1mechaYnikexr hat die Diskussion gestartet


Wie gesagt, das ist nur Spekulation, Männer handeln oft irrational, wenn sie in ihrer Ehre und Aufrichtigkeit verletzt werden.

Das ist aber ihr ureigenstes Empfinden bezüglich der Kindsmutter und sollte (muß) von dem Kind abgetrennt werden. Auch sowas gehört zur elterlichen-, bzw. väterlichen Verantwortung - dann am allerwenigsten kann das Kind etwas dafür.

Genau das wird in einem strittigen Fall professionell eruiert, zB durch ein familienpsychologisches Gutachten. Da geht es um Begriffe wie Beziehungstoleranz und Bindungstoleranz. Meistens ist es aber so, dass es fest in den Köpfen sitzt, dass ein Kind im Trennungsfall zu seiner Mutter gehört. Alleine diese Auffassung ist abstrus. Und viele Mütter berufen sich darauf, und betrachten ihr Kind als Eigentum, Versorgungsquelle, Partnerersatz und Egobooster. Setzen das Kind als emotionale Waffe gegen den Vater ein, manipulieren es. Psychischer Missbrauch am eigenen Kind.

Gegen soviel Egomanie ist kaum etwas gewachsen. Männer wissen das, dass sie den Kürzeren ziehen, insbesondere, wenn sie kein Sorgerecht haben. So bleibt oft Resignation und Ohnmacht. Sie wissen, dass der Weg zum Kind unweigerlich über die Mutter führt. Da hilft auch kein vor Gericht erkämpftes Umgangsrecht.

Alleine das ist schon perfide. Warum muss ein Vater beweisen, dass er würdig ist, auch soziale Verantwortung für sein Kind tragen zu können, wobei es wie selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass eine Mutter das kann? Woher weiss man das? Das ist Ausgrenzung und Diskriminierung in Reinkultur, vor Allem, wenn dann noch begleiteter Umgang stattfinden soll. Und da fordert dann auch manche Mutter, dabei sein zu können. Mit welchem Recht bitte?

Glaube mir, dass sich sehr viel mehr Väter um ihren Nachwuchs kümmern würden, wenn auch Mütter das tolerieren könnten. Trotz allem, was in der Paarbeziehung passiert sein mag. Das ist auch der Ansatz aktueller Rechtsprechungen, und das ist grundsätzlich gut. Es kann nicht angehen, dass 80% der Trennungskinder nach zwei Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren Vätern haben. Oft deshalb, weil Mutter einfach mit Kind hunderte Kilometer wegzieht. Ohne SR gibt es keine Chance, das zu verhindern.

Allen Kindern beide Elternteile! Und uneingeschränktes, gemeinsames Sorgerecht automatisch von Geburt an, auch für nichteheliche Väter. Das würde auch die Motivation steigern, Unterhalt zu zahlen.

Ich weiss, Isabell, dass du als Löwenmama selbst emotional involviert bist oder warst, aber es gibt immer zwei Seiten. Mir als Mann kannst du glauben, dass sich ein Entzug des eigenen Kindes wie eine Amputation anfühlt. Ein permanenter Schmerz. Und da darf Mann auch mal wütend sein, oder traurig. Damit bin ich nun hier aus diesem Thema raus.

Nella, wenn du magst, können wir gerne per PN reden.

Tja, leider zu wahr, lieber Kantenmechaniker! - Aber das mit der Versorgungsquelle kannst Du wirksam aendern: Einfach weitere Kinder bekommen, denn dann teilt sich das, was zu verteilen ist, auf mehr Haelse auf, genau wie im Vogelnest beim Fuettern der Jungen. Dumm gelaufen fuer die Frau Mama - ihr "Eigentum" ist ploetzlich weniger wert.  Und am Ende lacht der Selbstbehalt als Konstante fuer den Herrn Papa; man(n) muss nur bescheiden leben koennen, dann zeugt sich's gaenzlich ungeniert.  Entschuldigt, liebe Frauen, wir lieben Euch.  

Antonio Vivaldi

Hallo Antonio, leider ist es mir nicht vergönnt, mehr Vögel, öhm Kinder zu versorgen. Aber ich habe noch nie Unterhalt bezahlt. Wofür denn auch? Ich habe kein Sorgerecht, ergo auch keine Pflicht. Die Tage, an denen ich mein Kind in den letzten 10 Jahren gesehen habe, lassen sich an sechs Händen abzählen. Bei mir gibt es nichts zu holen, der Obergerichtsvollzieher und ich duzen uns, auf dem aufgelaufenen Unterhaltsvorschuss wird der Staat sitzenbleiben.

Ziviler Ungehorsam. Angeln gehen, kleine Brötchen backen, und das Leben genießen. Leider trauen sich viele ungerecht behandelte Väter nicht, das durchzuziehen, und hängen ewig in dieser Mühle. Mach kaputt, was dich kaputt macht, frei nach Rio Reiser.

Mittlerweile habe ich Kontakt zu meiner Tochter, sie ist 13, aber auch nur kurz vor dem Ersten, wenn Muttern die H4 Kohle ausgeht, und ich was übrig habe. Ich habe keinerlei emotionale Beziehung mehr zu der Kleinen. Aber wenn sie mich irgendwann brauchen sollte, bin ich für sie da. Ich hatte sie vor ihrer Mutter in meinen Armen, habe sie gewickelt und gefüttert, sie hat Sinn in mein Leben gebracht. Nur soziale Verantwortung sollte ich nicht tragen. So funktioniert das nicht.

Antworten
E7hem=alig4er Nutzerv (#4671x93)


Um mir solche Diskussionen im echten Leben zu ersparen, würde ich im Fall des Falles in ein Land "flüchten", dass keinen internationalen Auslieferungsvertrag hat. ;-D

Ejhemaligerq NuZtzfer (#5454x21)


Und aus genau diesem Grund habe ich keine Kinder... bleibt mir die Diskussion auch erspart ... ;-D

KQantJenmeKchanikxer


Das ist kein Antikinderfaden. Vielleicht gibt es hier ja Menschen, Väter und Mütter, die sich ebenso wie ich ungerecht behandelt fühlen.

Ewhemalijger" Nutzer (!#46719x3)


Ist halt immer die Frage was man will. Hat für mich nichts mit Antikind zu tun - sondern eher damit, wie man die Situation alternativ lösen kann, wenn persönlicher Kontakt kein Kriterium ist.

KAanMtGenmecohvani!k'exr


Das Bedürfnis zu einem persönlicher Kontakt zu seinem eigenen Kind das Kriterium dieses Fadens. Hast du irgendetwas nicht verstanden? Sorry, die Postings oben stammen aus einem Faden, den ich nicht verlinken darf.

Edhema)liger NGutzer y(#545!42x1)


Das ist kein Antikinderfaden.

Das war auch nicht so gemeint... ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen.. dass mir das Gezerre um Kind(er) erspart geblieben ist, weil ich mit Wissen und Wollen auf Kinder verzichtet habe. Ich habe genug Zank und Streit, Neid, Mißgunst und purer Boshaft zwischen getrennt lebenden Elternteilen mitbekommen, die ihre persönlichen Befindlichkeiten auf dem Rücken ihrer Kinder austragen.. die sie mal GEMEINSAM in diese Welt gesetzt haben... dass ich mir das nicht antun will.

KEantenm_ech>anikexr


+ist

KAan<te=nm-ec@hanikxer


Gut gemacht, Rübe! Wenn aber neues Leben erstmal in die Welt gesetzt worden ist, warum auch immer, hat man den Salat. Und darum geht es hier.

W.andedrfalkke0x7


Hallo, schade das du aus finanziellen Gründen nichts zum gelingen der Kinheit deiner Tochter beitragen kannst.

Hoffe das bessert sich bald wieder. Wie du selbst gesagt hast, hat deine Kind dein Leben mit Sinn und Verantwortung erfüllt.

Das ist etwas auf das du stolz sein kannst. Wenn du etwas geben könntest, würdest du das Kind bestimmt auch wieder öfters sehen.

Drücke die Daumen das sich die Beziehung zu deiner Tochter bald wieder bessert.

Herzliche Grüße! :)z

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