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Urlaubsgenehmigungen und Urlaubsvertretungen

tUrau^m_tänzvexrin hat die Diskussion gestartet


Ich habe - aus aktuellem Anlass - eine Frage bezüglich Urlaubsvertretungen.

Angenommen es stellt sich folgende Ausgangssituation:

Eine Kanzlei besteht aus wenigen Mitarbeitern, wobei die Arbeit jeweils in "Teams" aufgeteilt ist. In einem Team ist es aber dann so, dass eine Kollegin wegen Krankheit für Monate ausfällt und die Andere quasi alleine dasteht bzw. für zwei arbeiten muss.

Nachdem es um darum ging, Urlaub zu beantragen, hat diese Kollegin , die ja quasi jetzt keine Urlaubsvertretung angeben kann, Urlaub beantragt, der sich mit einer Kollegin aus einem anderen "Team" überschneidet. Folgedessen ist für dieses Sachgebiet in dieser Zeit niemand da.

Chef hat das ganze genehmigt mit der Begründung, man kann der Kollegin den Urlaub nicht verwehren, da sie für die Erkrankung der anderen Kollegin ja nichts kann.

Ist das erlaubt?

Antworten
EXlinal_ove


Warum sollte das nicht erlaubt sein? ":/ Ist ja eher das Problem des Chefs, wenn deswegen Arbeit liegen bleibt.

NHord}i8x4


Klar ist das erlaubt. Der Chef kann theoretisch der ganzen Firma gleichzeitig frei geben, ist doch sein Problem. Wichtig ist bloß das die Teilzeit Kollegen da jetzt nicht glaubt sie müsse für drei Vollzeitkräfte mitarbeiten. Das funktioniert einfach nicht, der Tag hat keine 28 Stunden. Solange das der Kollegin und dem Chef klar ist spricht aber nichts dagegen.

H7orro rvixbe


Es ist nicht nur erlaubt, es ist sogar ein Muss, seinen Urlaub in Anspruch zu nehmen..... Wann soll sie ihn dann nehmen? Wenn die andere wieder irgendwann in der Zukunft gesundet.....? Dann kann die Kollegin sich den Urlaub sparen und dann direkt [...] zum Psycho-Doc, wegen Burn-Out.

Und die Kollegin, die dann in der Zeit alleine da ist: Die macht Ihr Ding und fertig. Sie kann sich ja auch nicht durch zwei teilen und Mehrarbeit leisten....

Sollte es dann knapp werden mit der Arbeit, dann liegts am Chef das zu rechtfertigen..... Die Kollegin soll sich da auch nicht deshalb stressen lassen.

HJorrAorvibxe


Zumal solche Engpässe gar nicht so selten sind. Zumindest nicht bei uns in den Sommer- oder Weihnachtsferien......

t]rauAm_tänhzerNin


Das heißt, wenn in dieser Woche die Arbeit liegen bleibt - und das wird sie mit Sicherheit, - ist das nicht mein Problem? Weil jetzt hab ich quasi ein schlechtes Gewissen, dass ich da im Urlaub bin, obwohl sonst eigentlich keiner da ist. Jaja, ich weiß.... ;-D

L)ian-qJ+ill


Bei uns bleibt immer die Arbeit weitgehend liegen, wenn jemand in Urlaub ist.

Hätten die anderen Kapazität, fehlende Kollegen vollständig aufzufangen, würde sich das sicher sofort in Personalkürzungen bemerkbar machen.

H:orr(orvibWe


Nöö, brauchst kein schlechtes Gewissen haben. Nimm Abstand zur Arbeit, sieh es so: Es ist einfach nur deine Arbeit. Der Chef trägt die Verantwortung, es gibt Regelungen und das nicht alles für alle reibungslos läuft, ist ein Dinge der Unmöglichkeit..... Sowas kommt eben vor und das nicht zu selten....

Wir haben hier im Moment 3 Frauen, die voneinander abhängig sind, was den Urlaub angeht.... Insgesamt sind es 6 Wochen Urlaubszeit, bis wir alle drei durch sind und in dieser Zeit liegt bei mir mehr und bei den anderen beiden Kolleginnen auch....

Aber unsere Kunden wissen auch, dass sie im Sommer eben 3 Wochen auf Antwort warten müssen, statt nur 2 Wochen und es ist in Ordnung.

WCand'erfalkex07


traum tänzerin

Wenn der Chef den Urlaub genehmigt hat, dann ist es doch gut so. Laut Arbeitsvertrag hat die Mittarbeiterin ein Recht auf die ausgehandelten Urlaubstage. Dann muss es eben auch mal unterbesetzt gehen.

Dann bleibt eben mal was lieben. Dann wird eber erstmal nur das Wichtigste gemacht. Das Geschäfft wird davon auch nicht untergehen.

Also just relax.

Herzliche Grüße! :)z

A.ndrQuyscxh


Die Einstellung des Chefs ist sehr mitarbeiterfreundlich, denn die Kollegin kann doch wirklich nichts dafür, dass es eine Langzeiterkrankung gibt. Der Arbeitgeber hat letztendlich auch eine Fürsorgepflicht, es nützt ja nun auch nichts, der noch anwesenden Kollegin, die ja sicherlich sowieso schon die Arbeit der erkrankten Kollegin mitmachen muss, den Urlaub zu verweigern und so zu riskieren, dass diese wegen Überlastung auch ausfällt. Daumen hoch für den Chef :)^

Abgesehen davon: Bei uns verdoppeln sich die Bearbeitungszeiten im Sommer regelmäßig und da wir momentan bei 2 Monaten Bearbeitungszeit sind, wird sich das nochmal dramatisch verschlechtern. Die verbleibenden Kollegen können ja auch nur das bearbeiten, was sie schaffen und das ist nunmal nur das, was man auch in 8 Stunden täglich schaffen kann.

k)leiner4_dra$chexnstern


Es ist allein im Ermessen des Chefs, ob er das so genehmigt oder nicht.

Findet er das ok, musst du in keinster Weise ein schlechtes Gewissen haben x:)

Dann bleibt die Arbeit eben mal liegen, deswegen geht die Welt nicht unter!

Ich hab z.B. überhaupt keine Vertretung, hier bleibt immer alles liegen wenn ich nicht da bin.

Ist zwar danach immer ziemlich stressig, aber deswegen verzichte ich doch nicht auf meinen Urlaub!

T'aeguxk


Bei uns wird es ähnlich gehandhabt: Grundsätzlich muss der Urlaub mit einer anwesenden Stellvertretung abgesprochen werden, einer von Beiden muss da sein. In Einzelfällen und mit guter Begründung wird auch alles Andere mal genehmigt ;-) EIne Kollegin war erst einen Monat im Urlaub, jetzt ist sie noch mal ausgiebig auf Kur. Wär ja nen Unding für die vertretende Kollegin, wenn sie nicht mal aus persönlichen Gründen wenigstens den ein oder anderen freien Tag genießen könnte....

t'ra2um_ tänzeErin


[...]

Ich mach mir halt immer über alles und jeden Gedanken und will es jedem recht machen...das nervt mich selber oft %-|


Ich habe im Eingangsbeitrag auf Wunsch der FS konkretere Infos entfernt, einen Folgebeitrag daraufhin minimal editiert und einen OT-Beitrag gelöscht.

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