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Wo habt ihr während des Studiums gejobbt?

uQnoprenedle@ttOers


Ich hatte schon so viele Nebenjobs seit der Oberstufe :-D! Kasse im Supermarkt ( war okay, aber ziemlich schlecht bezahlt ), Hiwi Job an der Uni, 2 Jahre OGS an einer Förderschule und nun im Restaurant. Gastro ist in der Regel super ^^ man bekommt Trinkgeld xD

l?iaQnMa3h3x6


Wie viel habt ihr so bekommen?

E3hema5ligeXr Nuttze[r (#5156,10)


Ich arbeite neben dem Studium auf werkvertragsbasis im Irgendwas-mit-Medien-Bereich. Das heisst: ich bin praktisch selbständig, darf mich auch selbst sozialversichern und ab einer gewissen Einkommensgrenze (die ich bisher noch nicht gesprengt habe) bin ich auch Einkommenssteuerpflichtig.

Ich kann mir aussuchen wie viele Aufträge ich annehme (zB in den Ferien mehr als während der Prüfungszeit) und muss diese innerhalb eines gewissen Zeitrahmens dann auch erledigen. Wann und wo ich meiner Tätigkeit nachkomme ist der Agentur egal. Bezahlt werde ich nicht nach Stunden, sondern nach dem Ergebnis, das ich abliefere. Ich komme in der Regel so auf 15-20€ die Stunde. Davon geht dann aber (wenn ich mehr als ca 6400€ im Jahr verdiene) noch ein Batzen Sozialversicherung weg. Bei einem Verdienst über 11000€ im Jahr wäre ich auch Einkommenssteuerpflichtig.

x8 DZike


Ich habe noch mal die Regelungen überflogen, da hat sich tatsächlich was geändert. Wenn du unter 20 Std./Woche im Semester bleibst aber mehr als 450 EUR aber weniger als 850 EUR pro Monat verdienst, musst du lediglich einen ermäßigten Beitrag zur Rentenversicherung leisten. Das wird nicht so viel sein.

Und in den Semesterferien sind die Regelungen noch günstiger.

Meiner Erfahrung nach wird am besten bezahlt, wenn man irgendwo als Werkstudent arbeitet, am besten in einem großen Unternehmen oder auf einer Messe gearbeitet (z.B. Broschüren verteilen) oder bei diversen Promotionsaktionen. Bei zwei letzteren ist Aufgeschlossenheit hilfreich.

Mit Kellnern zzgl. Trinkgeld kann man auch ausreichend verdienen und es macht auch sehr viel Spass und man ist ständig mit Leuten in Kontakt.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten - was die Leute bei uns noch gemacht haben: bei der Post in den frühen Morgenstunden die Briefe sortiert (afaik haben die auch gut verdient), in diversen Geschäften als Aushilfen gearbeitet, bei Rechtsanwälten, Versicherungsmaklern und Steuerberatern Kleinkramm erledigt, in den Ferien im Disneyland gearbeitet, Aushilfen im Kino / Theater etc, z.B. Kartenverkauf, Einlass, Garderobe, Getränkeverkauf.

Wenn du im sozialen Bereich studiert hast, vielleicht Urlaubsvertretung im Kindergarten o.ä.?

Wxate]rSlix2


800 Euro? Das darf man doch gar nicht. Sonst ist es sozialversicherungspflichtig. Oder war das damals noch nicht so?

Natürlich "darf" man das. Vor allem wenn dir wegen Zweitstudium eh nichts mehr wie BaföG usw. zusteht. Die Grenze von 450€ musst du ja nur wegen BaföG beachten (da allerdings auch nicht ganz, dir wird das nur halt wenn du mehr verdienst angerechnet) und wegen Kindergeld (für dich selbst falls du noch so jung bist).

Hmm und du darfst als Stundent aus Versicherungsgründen (studentische Versicherung, weiß aber auch nicht wie das beim Zweitstudium genau geregelt ist...) eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Das ist aber auch Auslegungssache, denn Arbeitszeiten am Abend, am WE oder in den Semesterferien zählen da nicht wirklich mit rein, da diese dein Studium nicht beeinträchtigen, da dir ja der Besuch aller Vorlesungen etc. dennoch möglich ist (auf der sicheren Seite bist du aber, wenn du die 20 Stunden nicht überschreitest).

Nun ist es so, wenn du 20 Stunden arbeitest, dass du dann automatisch die 450€ überschreitest. Wir haben ja einen Mindestlohn von 8,50€/h der für dich zu gelten hat, da du kein Kurzzeitpraktikant und kein ausbildungsloser 18jähriger bist...

Dann bist du natürlich nicht sozialversicherungsplichtig, aber das hat mit Student sein oder nicht gar nichts zu tun, das geht alles und darfst du alles. Immerhin tust du dann schon ein bisschen was für die Rente. :=o

Das einzige, was dich jucken müsste, wäre die Frage, ob du noch unter der Steuergrenze bleibst ;-) einfach weil Steuern zahlen ja doof ist und wie das mit der Krankenversicherung bei Zweitstudium ist. Da hilft dir sicher deine Krankenkasse weiter.

W8atetrlxi2


Und in den Semesterferien sind die Regelungen noch günstiger.

Das müsste sich auf die Arbeitszeit beziehen. Bei mir wars so, dass ich da dann mehr als 20 Stunden arbeiten durfte. Dann steigt natürlich auch der Rentenversicherungsbetrag und man rutscht auch ggf. über die Steuergrenze, aber das kriegt man wenn man am Jahresende eine Steuererklärung macht (einfach das Standardformblatt ausfüllen ohne weitere Nachweise) komplett zurück.

Wvaterrli2


Dann bist du natürlich nicht sozialversicherungsplichtig,

"nicht" bitte streichen... :-/

A/rya 2x.0


Ich habe während meines Studiums bei einer Behörde gearbeitet. Da bin ich im Rahmen eines Pflichtpraktikums dran gekommen. Die haben da zufällig zeitgleich neue HiWis gesucht, ich war bereits eingearbeitet ... also hatte ich den Job bekommen.

Mein zweiter Nebenjob war bei einem Caterservice. Aber unregelmäßig zu Großveranstaltungen wenn Leute gebraucht wurden.

Bei beiden Jobs habe ich ca. 12 Euro pro Stunde verdient.

Bei meinem dritten Nebenjob habe ich etwas weniger verdient. Da habe ich an meiner Uni in einem Arbeitskreis als HiWi gearbeitet.

Job 1 und 3 waren perfekt fürs Studium, weil ich so schon ein wenig "Berufserfahrung" in meinem Studienfach vorweisen konnte. Das wurde bei Bewerbungen sehr gern gesehen. Würde es möglichst wieder so machen mir einen Job zu suchen, der auch was mit meinem Studienfach zu tun hat.

l(ianya33x6


Sorry, aber ich hab das anders gelesen. Mehr als 450 Euro sind sozialversicherungspflichtig und ich müsste mich dann auch neu krankenversichern und das alles würde sich wenn ich keinen festen Job habe nicht wirklich lohnen. Auch wenige Prüfungsordnungen besagen, dass man nicht zeitgleich über 450 Euro arbeiten darf. Das sind aber wenige.

YEurikxa


Im ersten Jahr war ich jeden Freitag von 14-20 Uhr und jeden Samstag auch nochmal 6-7 Stunden im Supermarkt an der Kasse. Als wir Samstags Blockseminare besuchen mussten, ging das dann aber nicht mehr. War damals 400€ Basis.

Von da an habe ich in den Sommersemesterferien immer 3-4 Wochen als Produktionshelfer in einem Industriebetrieb hier gearbeitet. Das waren dann natürlich mehr als 400€, sodass ich Steuern zahlen musste, die bekam ich über die Lohnsteuererklärung aber wieder komplett raus.

BOigBkanYgJuxle


Ich hatte 2 Wochen Regale eingeräumt und nebenbei für die Schulung "gelernt" (nur n paar Nummern auswendig die Keinen Scanner haben, wie Obst und Gemüse oder Brötchen) und dann war ich einen Tag zur Schulung und durfte ab dann an die Kasse.

wow, wusste garnicht, dass es sowas gibt.

habe drei jahre bei dem supermarkt als kassiererin gearbeiten, wo man "besser lebt" und wurde da direkt am ersten arbeitstag zusammen mit einer angestellten an die kasse gesetzt und habe kassiert. die plu-code nummern wurden mir am ersten tag immer gesagt und dann hatte ich die liste zum lernen bekommen. das wars.

abends habe ich dann noch die kasse abgerechnet, allerdings das dann zu zweit.

gearbeitet habe ich da 3-4 tage die woche, meistens den samstag (8-16h) und die restlichen tage die spätschicht (16-20h oder 18-22h). verdient habe ich 400€.

beim bäcker habe ich auch gearbeitet, bevor ich wegen meiner hand nicht mehr konnte.

auch da habe kassiert, gebacken, geputzt und die kassenabrechnungen gemacht, manchmal habe ich auch den laden geschlossen, wenn ich mit noch einer aushilfe zusammen schicht hatte.

das durfte ich aber nur, weil ich schon so lange da gearbeitet habe und zuverlässig war und auch immer die abrechnungen stimmten. sonst dürfen das aushilfen eigentlich nicht.

da habe ich auch 3-4 mal die woche gearbeitet. auch für 400-450€.

sonst habe ich noch geld verdient mit gartenpflege, unijobs, nachhilfe, inventurhelfer...usw.

EKhemalpigeUr NutBzer (G#5407x29)


Ich hab auf 400€-Basis in einem Kaufhaus an der Kasse gestanden (allerdings zu...puh... 6€/Stunde?). Allerdings musste ich davon auch nicht meine (viel zu teure) Miete bezahlen, es hätte aber wohl grob über den Daumen gepeilt gereicht. ":/ Allerdings habe ich spätestens seitdem einen immensen Hass auf die Damenabteilung... :-X

800 Euro? Das darf man doch gar nicht.

Während den Semesterferien meines Wissens nach schon, das machen bei uns viele so.

ELhemaliger* Nutzerb (#540G729)


Achja, der Rest meiner Kommilitonen hat... ebenfalls in Klamottenläden gestanden, im Supermarkt an der Kasse gesessen, im Lager (Supermarkt, Post o.ä.) gearbeitet, gekellnert, in einem Sexshop bedient (ja, wirklich!), im Hotel gejobbt, bei der Zeitung gearbeitet, als HiWi oder im Café/in der Bib an der Uni gearbeitet, Werkstudentenjobs bei diversen Herstellern (Fließbandarbeit, aber gut bezahlt) gejobbt. Einige haben meines Wissens nach auch als Helferlein bei sowas wie Steuerberatern oder so angefangen.

W*andkerfdalke&0x7


Hallo, ich habe während meines Studiums in den Semesterferien gearbeitet:

1. Tennisplätze im Frühjahr mit frischen Sand hergerichtet

2. Im Lager Waren angenommen

3. Bei Inventuren im Bekleidungsmarkt mitgeholfen

4. Beim Umzug mitgeholfen d.H. Möbel geschleppt

Alles aber immer nur während der Ferien. Während der Vorlesungszeit brauchte ich all meine Aufmerksamkeit für die Studienfächer.

Herzliche Grüße! :)z

z[uxza


Hi,

um das mal klarzustellen: du kannst auch während eines Studiums - ob Erst- oder Zweitstudium - so viel verdienen, wie du möchtest; gerade auch während des Studiums empfiehlt es sich, durch eine Arbeitsstelle voll in die Rentenversicherung einzuzahlen, da du so bereits volle Ansprüche in der RV erwirbst. Dies gilt nicht nur für eine spätere Rente, sondern gerade auch für Punkte wie Umschulung und Rehamaßnahmen. Solltest du keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, so ist meiner Meinung nach gar Pflicht, denn einen Unfall hat man nun mal schnell und unerwartet. So hast du immerhin einen Mindestschutz.

Was ist dein Problem, solltest du sozialversicherungspflichtig arbeiten? Die Abzüge fallen doch kaum ins Gewicht, du teilst dir diese mit deinem AG - schließlich musst du dich ohnehin selbst krankenversichern ... informiere dich doch auch über die Arbeit als Werkstudent.

Bei studis-online gibt es zu dem Thema übrigens einen sehr guten Überblick!

Und: arbeite doch in deinem Fachbereich - gerade soziale Einrichtungen nehmen doch gerne Werkstudenten, da diese so schön billig von den Sozialversicherungskosten her sind ... auch da müsstest du allerdings wie so oft sehen, dass du auch richtig eingruppiert wirst. Nur den Mindestlohn solltest du da natürlich nicht verdienen ... könntest du allerdings später noch arbeitsrechtlich durchsetzen (kommt des öfteren vor ...)

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