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Wo habt ihr während des Studiums gejobbt?

Lziv\erp-ool


Man kann die Rechnung halt auch umdrehen: ich kann nur studieren weil ich nebenher arbeite. Das hat mich auch schon Zeit gekostet aber immerhin werde ich am Ende einen Job mit gutem Einkommen haben. Würde ich nebenher nicht arbeiten, könnte ich mir niemals ein Studium leisten und würde bis zur Rente in meinem mäßig bezahlten Ausbildungsberuf festhängen.

Ich frag mich halt manchmal schon, ob den Leuten nicht klar ist, dass manche eben nur durch zusätzlich Arbeit existieren können und nicht arbeiten, weil ihnen im Studium sonst zu langweilig ist. Mein Leben wäre auch entspannter, wenn ich nicht arbeiten müsste.

Zum Thema:

ich arbeite in meinem Ausbildungsberuf. In den Semesterferien mit Werkstudentenverträgen und 38h/Woche. Da verdiene ich übrigens vierstelligen Summen mit und zahle nur minimale Sozialabgaben. In der studentischen Krankenkasse bleibe ich trotzdem, bin mittlerweile auch selbst versichert, da über 25. Im Semester arbeite ich meistens als Springer auf Abruf. Wenn ich Zeit habe, arbeite ich. Wenn nicht, dann nicht. Zur Zeit ist mein Semester noch recht enspannt, deshalb arbeiten ich so 2x pro Woche. Dafür gibts aber auch nur Mindestlohn.

So eine vorherige Berufsausbildung ist halt allerdings ein Luxus, den nicht jeder hat. Allerdings kann man bei meinem Arbeitgeber DRK auch als ungelernter Student arbeiten, halt in anderen Jobs. Die haben immer Leute, die Rechnungs schreiben oder morgens an Schule fahren und Obst liefern. Oder Altkleidersäcke sortieren.

Als ich noch in der schulischen Ausbildung war, bin ich zur Festivals gefahren und hab Getränke verkauft. Gab anfangs 8€/h, später dann 10€/h. Wir wurde mit dem Bus zum Festival gebracht und haben bei mehrstündigen Anreisen auch eine Fahrt voll bezahlt bekommen. Da hat man schonmal 30 € nur mit rumsitzen verdient. Wir hatten zwar oft extrem lange Schichten, was schonmal ätzend war aber dafür kam man gratis auf allerlei Festivals und ist am Ende mit dreistelligen Summen nach Hause gegangen. Alle paar Wochen war mir das definitiv so eine "Kampfnacht" wert. Bei mehrtätigen Festivals wurde uns auch immer eine Unterkunft/Zeltplatz gestellt und wenn wir nicht arbeiten mussten, konnte wir uns frei bewegen und das Festival anschauen.

lBiana3x36


Das ist eben das Ding. Wenn du noch keine Ausbildung hast sind auch die Jobs mieser.

Das mit den Festivals mag stimmen, aber das bringt eben auch nur was, wenn man in der Nähe einer größeren Stadt wohnt. Bei mir sind es ca. 200 km bis zum nächsten Festival. Wenn dann Anfahrt und Verdienst plus minus Null sind ist das auch nicht der Bringer.

Bin gespannt ob das mit dem Job klappt und bewerbe mich weiter. Werde dann für den Master auch mit dem BA Abschluss arbeiten, wie mir hier einige vorgeschlagen haben.

a>uch3soe5ine


Ich hatte viele Jobs...

Aushilfe in der Uni-Bibliothek

Tutorin für Veranstaltungen aller Art, sowohl fachbezogen als auch z.B. für Studieneinstiegstutorien

Nachhilfelehrer (Mathe - bin bis heute nachmittags seeeehr gut ausgelastet...)

Musiklehrer

Apothekenkurier

Zeitungsbote

Babysitter

Kassiererin im Supermarkt

Und ja, ich würde jeden dieser Jobs wieder machen! :)z

SNuMnfl!owerx_73


Anfangs Bastelwarengeschäft (flexibel) und Wochenmarkt (jeden Samstag, 7-14h). Später dann in einem bzw. sogar zwei Jobs als studentische Hilfskraft an der Uni. Was ich SEHR angenehm fand: Gute Bezahlung, flexibles Arbeiten oft auch von zu Hause aus, Ressourcenzugang, Weihnachtsgeld (hatte ich in den 9 Jahren seit Abschluss dann fast nie mehr).

L+ord cH&ong


Ich habe zu Anfang meines Studiums als Aushilfe in der Altenpflege gearbeitet, da wo ich auch den Zivi gemacht habe. Das waren dann immer in den Semesterferien mehrere Wochen am Stück.

Da habe ich dann aufgehört, als man anfing mich nur noch am Wochenende einzusetzen und dann nur halbe Dienste wobei dann 2h Morgens und 2h abends. Lohn war damals 9,60 DM /h.

Danach war ich als Werkstudent in einem Chemielabor einer großen Firma beschäftigt, das war dann immer 2 Monate im Sommer. Die Arbeit war interessant und da es in 3 Schichten inklusive Wochenende war, kam da auch ganz gut Geld bei rum, im Endeffekt so 2.500 € pro Monat, das war Tarif E1 der chemischen Industrie. Steuern bekam ich am Ende des Jahres zurück.

Zwischendurch habe ich noch Nachhilfe gegeben, das waren aber nur so 1-2h die Woche. Dafür nahm ich 10€ die Stunde, waren Bekannte bzw Kinder von Bekannten.

Zum Diplom hatte ich dann eine HiWi Stelle an der Uni im Lehrstuhl, das waren 10h die Woche, gab es glaube ich so um 800€ pro Monat für. In der Promotion gab es dann eine halbe Stelle mit Vergütung nach BAT IIa bzw. TVÖD E13Ü, das waren dann rund 1.000€ Netto.

a4uchsofeine


Ach ja, studentische Hilfskraft in der Uni-Verwaltung war ich auch! :-)

Mir gefiel vor allem, dass der Weg zur Arbeit praktisch nicht vorhanden war. Man ging die Treppe runter und war da.

d_rach8eOnfraxu


Die Freundin meines Sohnes arbeitet am Wochenende auf der Intensivstation Wochenende und Nachtdienste werden besser bezahlt und einmal pro Woche eine Nacht bei einem Heimbeatmungsplatz neben ihrem Studium und in den Semesterferien auch mal mehr.

Leuna LoZngb&otxtom


Momentan arbeite ich als

Kellnerin

Stadtführerin

Milch-Probennehmerin

_

Ich hab auch schon gearbeitet als

Köchin

Kassiererin

Fitnessstudio-Bardame

Babysitterin

_

Von all den Jobs hat mir Kassieren und Fitnessstudio-Bar am wenigsten gefallen, die anderen find ich eigentlich ziemlich toll ;-D

lIioana3x36


Darf ich fragen wie ihr da Kontakte geknüpft habt? Seid ihr einfach hingegangen oder habt ihr das telefonisch geregelt?

Habt ihr einen Lebenslauf verfassen müssen bzw. Bewerbung?

apuchso%eixne


Aushilfe in der Uni-Bibliothek - Stellenangebot hing an der Eingangstür, bin reingegangen und habe an der Ausleihe gefragt. Daraufhin wurde ich zum Chef gebracht, der mir eröffneten, dass ich nicht in Frage käme, man suche einen Mann, weil ja die Bücherkisten indie Pststelle gebracht werden müssen. Ich fratge, wie denn ein Mann das machen würde? Nun ja, mit einer Sackkarre. Aber ich kann doch auch als Frau eine Sackkarre schieben!!! Der Chef meinte, wenn ich drauf bestehe, den Job zu bekommen, dann soll ich morgen nochmal wiederkommen. Tat ich - und bekam den Job.

Tutorin für Veranstaltungen aller Art, sowohl fachbezogen als auch z.B. für Studieneinstiegstutorien - die Professoren fragten in den höheren Semestern meist mitten im Unterricht, ob eigentlich jemand Interesse hätte, ein Tutorium zu geben. Nach der Vorlesung bin ich kurz nach vorne gegangen und hab das dann geklärt. Für die Studieneinstiegssachen mußte man sich einfach bei der Studienberatung melden, die haben sich immer gefreut, weil kaum jemand sich beworben hat.

Nachhilfelehrer - geht bis heute über Mund-zu-Mund-Propaganda :-) Irgendein Schüler hat immer einen Klassenkameraden, der auch mal wieder bessere Noten schreiben will. Ich habe noch nie eine Anzeige ausgehängt.

Musiklehrer - ebenfalls über über Mund-zu-Mund-Propaganda.

Es sind aber auch schon nach Konzerten Leute zu mir gekommen und fragten, ob ich ihnen nicht Gitarre spielen beibringen kann.

Apothekenkurier - ein Kumpel von mir hatte mich als Urlaubsvertretung, irgendwann hab ich den Job ganz übernommen.

Zeitungsbote - einmal zur Vertriebsstelle hingegangen, Kurzbewerbung auf einem Personalbogen abgegeben, ein Wochenende später angefangen.

Babysitter - über Mund-zu-Mund-Propaganda.

Kassiererin im Supermarkt - eine Freundin, die dort schon arbeitete, hatte mich vorgeschlagen. Ich mußte einen Personalbogen ausfüllen und einen kurzen Lebenslauf abgeben, war aber reine Formsache.

Aushilfe in der Uni-Verwaltung - kurze Bewerbung mit Lebenslauf abgegeben, dann mußte ich zu einem Vorstellungsgespräch. War aber auch reine Formsache, da es außer mir nur noch 2 andere Bewerber gab und 5 Stellen frei waren. ;-) War aber ganz nett zum Kennenlernen.

lXia5nxa336


Danke für die Vorschläge.

Wir scheinen eine komische Uni zu haben wenn ich das so höre.

Bei der Bibliothek und bei der Möglichkeit als studentische Hilfskraft zu arbeiten habe ich nachgefragt. Sie würden keinen suchen und wenn für über ein Jahr und da ich die HS in 3 Monaten verlasse könnte ich das vergessen.

Tutoren wurden gezielt angesprochen, aber nur die ab 1, noch was. Da ich einen 2er Durchschnitt hatte konnte ich das knicken.

Von Supermärkten kamen bisher nur Ablehnungen.

Einen Job als Babysitter habe ich jetzt.

Mache ich irgendetwas falsch?

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