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GeoCaching - Info-Austausch für Interessierte und/oder Aktive

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Hab vor ein paar Monaten zufällig einen Rollstuhlfahrer kennengelernt, der auch immer unterwegs war.. er hat sich dann eben immer die Rollstuhl-erreichbaren Caches ausgesucht... vorher immer den jeweiligen Owner angeschrieben ob das wirklich mit Rolli geht... und so hat er das auch ganz gut geschafft....

Da sollte dich doch kein Gips daran hindern ]:D ]:D

n~iraxk


Stimmt grundsätzlich, aber mit Liegegips und Krücken ist es doch eher mühsam, durch die Landschaft zu hüpfen... 7 days to go... wenn der Gips unten ist, geht es hoffentlich schnell mit der Rekonvaleszenz, dann werd ich mir ein GPS Gerät anschaffen ;-D

Lpordd H.ong


@ nirak

Bei den Dingen die man zum Tauschen in einen Cache legt sollte man einige, wie ich finde logische, Dinge beachten:

- Es darf nichts verderbliches rein, also keine Nahrungsmittel oder eben Dinge die stark riechen

- Was man rein tut muss kindgerecht sein

- Kein Gefahrgut, also Feuerwerkskörper oder dergleichen

- Keine Messer, Nadeln oder so etwas

Aber wie gesagt, sind eigentlich Dinge des Gesunden Menschenverstandes.

@ Thread

Falls man mal in der Beschreibung eines Caches (auch Listing genannt) was von einem "GMV Tool" liest, dann ist damit eben der gesunde Menschenverstand gemeint, das heißt man braucht kein Werkzug, muss aber etwas knobeln um an den Cache zu kommen.

Ansonsten stehen im Listing eben Dinge die man zu Heben des Caches braucht. Das kann ein Spiegel, ein Magnet oder auch Seil sein. Manchmal auch Wasser. Denn Caches können auch "mechanische Rätsel" haben. Z.B. der Petling ist in einem Rohr das unten ein kleines Loch hat und zu tief, als das man ihn greifen könnte. Der Trick ist dann das kleine Loch unten zuzuhalten und Wasser in das Rohr zu gießen, der Petling schwimmt auf und kann oben genommen werden. In diesem Falle würde im Listing stehen, dass man eine bestimmte Menge Wasser braucht.

Liest man in einem Listing etwas davon dass der Cache ein "Nano" ist, dann handelt es sich um einen Cache der kleiner ist als "Micro", welches die kleinste Größe auf Geocaching.com darstellt.

"Micro" sind in der Regel 35mm Filmdosen oder eben etwas vergleichbar großes, wie eben ein Petling.

Hier mal ein [[http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/01/NanoGeocache.jpg Bild]] eines typischen Nano Cache Behälters. Diese können auch perfide getarnt sein, als Grashalm, Stein, Tannenzapfen oder dergleichen. Logisscherweise sind in Nanos oder Micros keine Tauschgegestände drin zu dem ist es von Vorteil bei Nanos wenn mein seinen Namen auf Reiskörner schreiben kann. ;-D

Für Kinder sollte man darauf achten, dass die Caches eher größer sind, also "Normal" oder "Large".

Da ist dann auch oft was drin, und die Kleinen finden am Ende eine richtige "Kiste". Ich habe zwar keine Kinder aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die es spannend finden irgendwo ein winziges Gefäß zu finden. :-)

Beim Finden der Caches entwickelt man mit der Zeit einen Spürsinn, weil Caches oft ähnlich versteckt werden. Da fallen einem dann Steinhaufen oder Haufen von Stöcken auf, die doch nicht so ganz natürlich aussehen. Oder aber es führt ein Trampelpfad zum Beispiel zu einem Baum, da ist der Pfad dann von Geocachern und wird daher auch "Cacherautobahn" bezeichnet. Dies ist aber auch nur da, wo Caches sehr häufig gefunden werden, also zum Beispiel bei besonders schönen Cacherunden oder Multicaches.

Findet man einen Cache nicht, so kann man online einen Blick in die Logs werfen, wurder er jetzt seit langer Zeit nicht gefunden, könnte er auch weg sein, insbesondere wenn andere User schon gelogt haben dass sie ihn nicht finden konnten. Es hilft auch wenn man zu mehreren unterwegs ist, denn jeder hat da einen anderen Blick und sieht eventuell was was ein anderer übersehen hat.

@ chnopf

Na dann Glückwunsch zum ersten Fund!

Ich denke manchmal auch darüber nach,was andere wohl denken was ich da mache. Ok, insbesondere im städtischen Umfeld muss man da schon drauf achten nicht aufzufallen. Das kann auch Spaß machen, ich hab mal 40 Minuten mit dem Cache in der Tasche gewartet bis ich ihn unauffällig wieder zurücklegen konnte. ;-D Solche Caches haben auf Geocaching.com das Attribut "Stealth required".

wxeihnac&htsstWerncdhxen3


ich hab mal 40 Minuten mit dem Cache in der Tasche gewartet bis ich ihn unauffällig wieder zurücklegen konnte. ;-D

;-D Ich war mal gerade auf dem Weg zur Uni, also aus der Haustür raus und ins Auto gesetzt. Habe auf dem Weg zum Auto beobachtet, wie ein junger Mann gerade etwas beim Nachbarn am Zaun befummelt hat. Als er mich gesehen hat, hat er sich recht fix verzogen und ist in sein Auto eingestiegen, aber nicht losgefahren.

Während ich also in meinem Auto saß und betont langsam mein Navi, die Spiegel und den Sitz einrichtete, um zu beobachten, ob das Subjekt zurückkehrt oder sich endlich verzieht, war in meinem Kopf ja so ziemlich alles zwischen "So ein Schmutzfink, stopft der Kerl einfach seinen Müll beim Nachbarn rein!" und "Man hört hier ja auch öfter was von Drogendeals in der Gegend munkeln... vielleicht ein geheimer Briefkasten!?" ;-D

Ich bin an dem Tag dann betont langsam an dem Herrn vorbei gefahren, um ihn wissen zu lassen, dass ich ihn beobachte! |-o Naja, als am nächsten Sonntag mehrere Familien übertrieben "unauffällig" um die Vorgärten streunten, allesamt mit Handys oder GPS-Geräten in der Hand, war die Lage dann klar. ;-D

wzeihnacht*sstern|chen3


Ich hab mich grad registriert und direkt in fußläufiger Umgebung etwa 10 Caches gefunden, die ich allein beim Spazierengehen mit dem Hund finden könnte. x:) Gnihihihi! ;-D

Cohancge>0J0x7


Toller Faden. Schön, dass hier so ausführliche Beschreibungen zu finden sind und auch all die Begriffe erklärt werden. :)^ Danke dafür. Ich lese mit. :)^

w'e.ihnachtdsster1nc%hen3


Wie genau kann ich mir eigentlich einen Wherigo vorstellen? So wie einen Multi? ":/

Zudem hab ich schon meinen ersten Cache im Auge, muss nur noch schauen, ob ich ihn auch da finde, wo ich glaube, dass er zu finden ist. |-o Aber dieses um die Ecke denken ist echt nicht einfach!

DcreaxM36


Wherigo.... eher schwierigeres Thema...

Wherigo ist eigentlich ein vom Geocaching unabhängiges Thema.. es ist zwar auch ein GPS-basierendes Location-based Spiel.

Deshalb wurde es in die Geocaching Platform integriert, ist aber eigentlich etwas anderes...

Dort läd man ein Datenpaket aus dem Internet (Cartridge) und diese Cartridge gibt interaktiv den Weg vor.

Ein Gebiet wird in Zonen aufgeteilt, und wird von Zone nach Zone gelatscht.. und das ganze ist meist in eine Story eingebettet...

Ich selbst mag das nicht.. bin da auch kein Profi.... vielleicht kann jemand anders mit mehr Erfahrung da etwas besser was zu sagen...

c/hno`pf


Heute habe ich drei weitere Caches gefunden. Und bei zweien war ich froh um meine eingeweihte Muggel-Freundin, die hat ein besseres Auge für mögliche Verstecke als ich (noch! ]:D ).

Das macht Spaaaaaass ;-D

LPord xHong


Ich habe für Freitag einen Nachtcache auf meine Liste. :-)

Da hoffe ich dass das Wetter mitspielt, bei Dauerregen ist das nicht so lustig.

Nachtcaches sind Caches die Nachts gehoben werden. Oft handelt es sich dabei um Multi Caches bei denen der Weg zu den einzelnen Stationen durch Reflektoren in der Umgebung angezeigt wird.

Auch werden oft Hinweise mit UV-Marker geschrieben, diese können mit einer UV-Lampe sichtbar gemacht werden.

Es gibt da einige sehr schön gemachte Nachtcaches, diese haben eine nette Geschichte zum Cache (bei dem den ich am Freitag machen will geht es um einen verschollenen Bergmann) und interessante Rätsel an den Stationen und sind dazu noch in einer aufregenden Gegend.

Hier im Ruhrgebiet kann das auch mal eine Industriebrache sein.

Die Nachtcaches, wie auch die Multis sollte man am besten in einer Gruppe angehen. Es macht mehr Spass und mehrere Augen sehen mehr als zwei und mehrere Köpfe haben mehr Ideen als einer.

Und ist das Gelände schwierig sollte man ohnehin nie einen Cache alleine angehen, also jene Caches die so in der Geländewertung hoeher als 3 sind. Die wuerde ich zumindest nicht mehr allein machen.

s>ilbe<rbrauxt


Ich mache Wherigos gerne, die z.B. eine Stadtführung beinhalten. Hab schon ein paar davon absolviert. Lustig wird es besonders dann, wenn man zu zweit unterwegs ist und jeder die Cartrige mit seinem eigenen Gerät spielt. Mir ist es dabei schon passiert, dass ich eine gefühlte Ewigkeit eine Zone umkreiste. Sie öffnete sich aber nicht.

Mein Mitcacher hatte die Zone schon längst absolviert und beobachtete mich grinsend. Nach seinem Gerät stand er mitten drin in der Zone. Wenn ich mich aber in seine Nähe begab, nahm nach meinem Gerät der Abstand zur Zone zu ":/ Als das Ding endlich aufging, stand ich ca. 8 m vom anderen Spieler entfernt (und hatte die Stelle an der ich beim Öffnen stand schon mehrmals betreten). Aber egal, am Ende hatte ich auch DIESE Station gemeistert und wir konnten uns bis zum Finale durchschlagen.

Es gibt auch (any-)Wherigos, die man an jedem beliebigen Ort spielen kann genug Platz dafür vorausgesetzt). Hauptsache man erfüllt die Aufgabe (z.B. ein Spiel in der Art von Cluedo). Dann gibt es als Lohn die Koordinaten für die Dose. Diese Art Wherigos finde ich aber nicht ganz so interessant.

Ldord H*ong


@ silberbraut

Klingt auch ganz interessant mit den Whereigos. Ich nehme an, man kann die Cartridges auch mit einer entsprechenden App auf dem Smartphone abspielen?

Oder benötigt man da einen speziellen Player oder dergleichen?

s-ilbe6rbraut


@ Lord Hong,

ich spiele die Wherigos auf meinem Windows-Phone. Die App dazu ist noch in der Betaphase, deshalb im Netz noch nicht zu finden. Wenn Dich das interessiert, kann ich Dir per PN die Kontaktdaten zukommen lassen.

Es gibt auch Wherigo-fähige GPS-Geräte. Die sind dann aber auch nicht ganz billig.

wceKihn4achtss7ternchxen3


Also ich hab mir gestern Nacht noch ein Garmin bestellt, das müsste morgen früh im Briefkasten sein x:)

Ansonsten find ich bisher die Mysterys am tollsten, aber manche sind wohl entweder zu einfach oder zu kompliziert für mein Hirn. Macht aber bestimmt auch viel Erfahrung aus, das eine Rätsel soll nämlich fürchterlich einfach sein - nur ich komm nich drauf. Und auch die Logs helfen mir bisher nicht so recht weiter.

L0ord. Hoxng


@ silberbraut

Danke! Ich benutze ein iPhone, ich werde heute Abend einfach mal im Appstore gucken ob es da eine App gibt.

Als GPS benutze ich ein Garmin Etrex 20, da bin ich sicher dass es keine Whereigos kann. :-)

@ weihnachtssternchen3

Ich wohne nahe an einer Uni, hier ist alles vollgepflastert mit Mysteries ;-D Viele davon sind dann Fachspezifisch, so dass sie für jemanden vom Fach einfach sind, für Fachfremde aber fast unlösbar.

[[http://www.geocaching.com/geocache/GC3E22X_minimalismus?guid=a462c47b-b0fd-4a67-bc7e-3439a2d053d3 Der hier]] verlangte Wissen in Computerforensik bzw Computern allgemein, fand ich schon hart aber konnte ich so in 3-4 Stunden lösen. Jemand der mit Computern nichts an der Brause hat, kriegt den vielleicht gar nicht gelöst.

Wohingegen [[http://www.geocaching.com/geocache/GC420E2_das-atomaffe-paradoxon dieser]] extremes um die Ecke Denken erforderte und an der Lösung waren wir zu 3-4 Personen knapp ein Jahr beschäftigt. Also nicht ein Jahr ununterbrochenes Rätseln, sondern ab und zu hatte jemand eine Idee, dann wurde weiter gerätselt und irgendwann hatte man dann alle 20 Rätsel.

Momentan sitze ich am 2. Teil des Caches und habe keinen Plan.

Das sind mal zwei Beispiele für sehr schwierige Mysteries. Momentan steht mir aber nicht der Sinn nach Mysteries, will lieber draußen im Dreck wühlen. ;-D

[[http://www.geocaching.com/geocache/GC3020M_das-wunderhorn-einmal-walhalla-und-zuruck Dieser Cache]] hat zwar "nur" Schwierigkeit 3, aber da habe ich nicht den geringsten Schimmer was eigentlich das Rätsel ist, geschweige denn wie man das löst.

@ Thread

Die Wertungen für Schwierigkeit und Gelände können auch recht subjektiv sein, gerade die Schwierigkeit bei Rätselcaches sagt für einen persönlich oft nicht viel aus.

Jeder Cache bei Geocaching.com wird zuerst Bewertet von einem Reviewer bevor er online gestellt wird. Dieser Reviewer überprüft ob der Cache den Richtlinen entspricht und ob die D und T Wertung seiner Meinung nach passen. Dafür gibt es keiner harten Richtlinien.

Es passiert daher ab und zu mal dass man zB einen Cache schwieriger empfindet als einen die Wertung vermuten lässt. Das hängt ja auch stark mit den eigenen Fähigkeiten und Vorlieben zusammen. Jemand der gerne und oft klettert wird einen Cache als einfach empfinden den eine Couchpotato als unmachbar empfindet.

Oft liest man in Listings etwas von "Cacher Grundausrüstung" oder CGA. Darunter versteht auch jeder ein bisschen was anderes. Man kann aber sagen das zur CGA eben festes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung, Gartenhandschuhe, Stift und eventuell ein Teleskopspiegel gehört. Naja und natürlich ein GPS Gerät oder Smartphone. Wird zusätzlich Ausrüstung gebraucht, sollte das im Listing stehen. Beispielsweise einen Magneten.

Ich habe oft nicht alles dabei, insbesondere die Handschuhe vergesse ich oft. Das ist dann blöd wenn man im Gestrüpp nach der Dose suchen will.

Bei schwierigeren Caches oder Nachtcaches ist auch immer ein kleines Verbandszeug dabei. Nachts kann es leicht passieren, dass man sich den Kopf zum Beispiel an einem Ast anhaut, da ist es gut, wenn man Pflaster dabei hat. Bislang ist mir aber noch nie wirklich was passiert.

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