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Arbeit, aber unter allen Umständen?

Alias 705726 hat die Diskussion gestartet


Folgender, hypothetischer Fall:

Chantal-Sieglinde Mustermann* ist Mitte 50 und in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis angestellt. Sie ist auf die Arbeit finanziell angewiesen, wird allerdings im Betrieb ausgebeutet. Eine spontane(!) Kündigung ist aktuell nicht möglich, da die Arbeitgeber altersbedingt nicht Schlange stehen. Rechtliche Schritte würden auf die Mitarbeiterin zurückfallen.

- Trinkgelder wandern in die Taschen des Chefs.

- Urlaubsanspruch gibt es grundsätzlich keinen.

- Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es grundsätzlich keine.

Die letzten beiden Fakten können nicht ordentlich begründet werden, bzw. sind die Gründe offensichtlich vorgeschoben und nicht belegbar.

Das generelle Arbeitsklima ist jedoch gut. Die Belegschaft pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zueinander.

Das zu den groben Rahmenbedingungen dieses immernoch hypothetischen Falls.

Ab wann ist, eurer Meinung nach, so ein Beschäftigungsverhältnis nicht mehr tragbar? Ab wann kann man, ohne der totalen gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt zu sein, sagen: Das mache ich nicht mehr mit. Ab wann ist keine Arbeit besser als irgendeine Arbeit?

Der Fall ist frei erfunden, es ist keine Rechtsberatung erwünscht. Es geht lediglich um einen Meinungsaustausch.

Antworten
B`enNitafBx.


Dass die Sonne morgen aufgeht, ist auch eine Hypothese...

Welchen Sinn soll nun die Frage ergeben, wenn das alles eh eine Hypothese ist? WEm nützt sie und warum soll man da überhaupt drüber nachdenken.... ?

Ich wäre eh ein Mensch, der sich auf sich selbst verläßt und nicht auf irgendeine Firma, wo ich gleichzeitig hypothetische Hirnwindungen entwickle, ich sei zu alt und überhaupt..

Das Leben schickt mir manchmal Zitronen, ich mache Limonade draus. Bislang sind mir dadurch nicht nur Hypothesen in den Schoß gefallen, sondern richtig gute Dinge.

Hat was mit Selbstvertrauen zu tun. Sich (seinem Leben) selbst (an)vertrauen. Dass man genau das bekommt, was jetzt nötig ist....

E(lweomnora


- Trinkgelder wandern in die Taschen des Chefs.

Kein Trinkgeld mehr annehmen bzw. die Kunden freundlich darauf hinweisen das du es nicht behalten darfst.

- Urlaubsanspruch gibt es grundsätzlich keinen.

Ein netter Brief reicht in der Regel.

- Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es grundsätzlich keine.

Die gibt es definitiv. Der AG sollte darauf hingewiesen das man keine Milchkuh ist, bei der zwei Mal kassiert werden kann.

Ist mir in der Tat alles schon untergekommen, allerdings innerhalb eines Mini-Job-Verhältnisses. Nachdem ich gut informiert war reichte bei solchen Aussagen eine meinerseits gehobene Augendbraue. Für das Arbeitsgericht sind das (meines Wissens nach) übrigens gern gesehene Fälle, weil sie so schön einfach zu lösen sind.

E?leo4n?orxa


*Augenbraue

E"l*eonoxra


Achso, das Alter habe ich ja komplett raus gelassen. Ich denke nicht das man sich in dem Alter so hart zurücknehmen muss. Und wenn man in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis ist, kann einen der AG auch nicht so einfach kicken.

J4an7x4


Da gibts kein "man sollte" und auch ob die "gesellschaftliche Ächtung" eine Rolle spielt ist total individuell und subjektiv.

Ich würde einfach sagen, man muss es danach ausrichten, was man selber ertragen kann. Generell nettes Arbeitsklima und sonst kaum Chancen können auch Gründe dafür sein, sich das weiter anzutun. Ich würde nach dem gehen, was die Stimmung sagt. Wenn sie "lieber Hartz 4 als weiter diesen Sch**ss!!!" sagt, dann kündigen, sonst halt nicht.

kJobo!ldine4%4


Ganz hypothetisch: Frau Mustermann kann dies noch weitere Jahre genauso weitermachen oder richtig auf die Barrikaden gehen.

Hypothetisch betrachtet sind Gesetzesverstöße enthalten die man angehen kann. Liegt aber ganz bei Frau Mustermann ob sie lieber Arbeit hat wo sie der Depp des AG ist aber nette Kollegen hat oder lieber mittelfristig nen anderen Job wo die Gegebenheiten konform der Gesetze herrschen.

ALles rein hypothetisch o:)

ESleronoxra


Geht's denn nur um 'kündigen oder nicht'?

In mir schreit der kleine Rebell das AG's die sich so verhalten generell Gegenwind und Schwierigkeiten verpasst brauchen. Gesetze gibt's nunmal nicht unsonst.

E2leoSnorxa


Und Kollegen bleiben meist auch nett, wenns nur gegen den AG geht. ^^

NJoc4kerxl


Wenn man sich den Arbeitsmarkt so ansieht ist es völlig gleich ob Frau Mustermann unter diesen Bedingungen arbeitet oder nicht. Wenn sie geht wird eben irgendwer anderes diese Stelle besetzen denn es gibt tatsächlich Leute die für eine jede Anstellung (erstmal) dankbar sind um aus der Arbeitslosigkeit raus zu kommen

Brambijexne


1.) In welchem Land lebt und arbeitet Frau Mustermann denn ?

2.) Wieso schreibst du als Alias?

B%am7bixene


3.) Was kann man sich unter "spontane Kündigung" vorstellen? Meinst du fristlose Kündigung?

SGtuh+lbeMin


Wenn's ein hyptothetischer Fall ist, warum postest du ihn dann als ALIAS? ;-)

M4osq-uixt%


Arbeit, Arbeit

ueber alles in der Welt!

Hauptsache Arbeit -

ich brauch kein Geld.

Ich danke meinem Chef auf Knien,

dass ich Tag fuer Tag darf ihm dien'.

E9leo^nora


:)z :)= ;-D

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