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Vorstellungsgespräch mit Vortrag und Verkaufsgespräch

Yjes, :An+astassia hat die Diskussion gestartet


Liebe Med1ler, ich brauche mal eure Unterstützung und ein paar aufmunternde Worte.

Ich habe mich vor einiger Zeit auf eine Stelle beworben Vertrieb, Life Science, Richtung Molekularbiologie - was ich auch studiert habe,, von der ich niemals gedacht hätte, überhaupt Chancen zu haben, in die nähere Auswahl zu kommen: gewünscht waren Promotion und u.a. Erfahrung im Bereich Sales/Marketing. Hab ich beides nicht, ich bin formal noch nicht mal Master, da mein Zeugnis noch auf sich warten lässt. Beste Voraussetzungen also... ;-D Ich hatte wider Erwarten vor zwei Wochen bereits ein Telefoninterview, das ich wohl ganz gut gemeistert habe, denn nun wurde ich für Ende nächster Woche zum 2. Vorstellungsgespräch eingeladen. Dafür muss ich in die Rolle schlüpfen, die ich später auch ausfüllen würde: ich bin Repräsentantin der Firma und Verkaufsspezialistin, muss einen Vortrag auf Englisch halten, in dem ich die Firma und das Angebot vorstelle, danach wird es ein simuliertes Verkaufsgespräch geben, in dem ich versuche, meine Produkte an den Mann zu bringen. Im Anschluss folgt noch mal ein richtiges Bewerbungsgespräch mit dem Bereichsleiter und noch wem anders. Jetzt komm ich zu meinem Problem: Ich hab Schiss... und zwar richtig. Zum einen, weil mich Vorträge immer total stressen, obwohl in schon während meines Studiums eigentlich in jedem Modul mindestens einen halten musste, auch auf Englisch. Zum anderen weil es mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch ist (von dem Telefoninterview mal abgesehen) und dann kommt gleich so ein Klopper mit Vortrag und so. Super. :-D

Hat jemand so etwas schon mal tun müssen? Wie ist das abgelaufen? Welche Fragen wurden gestellt? Womit muss/sollte ich rechnen, auf was sollte ich vorbereitet sein? Hat jemand Tipps, wie man akute starke Anspannung abmildern kann? Also es geht mir gar nicht so sehr um das Vorstellungsgespräch an sich, denn dazu findet man ja Unmengen an Tipps auf einschlägigen Internetseiten, sondern eher die Vortrags- und Verkaufssituation. Wäre toll, wenn jemand von seinen Erfahrungen berichten könnte. Ach so und wenn mir jemand sagen könnte, dass alles gut wird, wäre das auch ganz toll. %:|

Antworten
C_oOmran


Ich hab Schiss... und zwar richtig. Zum einen, weil mich Vorträge immer total stressen

Wenn du davor Schiss hast, dann bewirb dich nicht auf solche Stellen. Solche Eignungstests kommen ja nicht von ungefähr. Warum willst du dich damit im Berufsleben quälen, wenn es dir nicht liegt?

Ich finde mit einem Master-Abschluss einen Vertriebsposten sowieso etwas halbherzig. Willst du nicht lieber fachlich in diesem Bereich arbeiten, als den Kram, den deine Kollegen machen, an den Mann zu bringen? Ein Architekt wird ja auch nicht Hausmakler...

Gaadgegtiexr


Also, an einer anspruchsvollen Stelle im Vertrieb ist ja mal bitte gar nichts auszusetzen.

Allerdings hat Comran schon gut erkannt: Wenn Dir Vorträge Bammel machen, stehst Du vor der Herausforderung, dass in so einer Stelle bald zwei- oder mehrmals am Tag machen zu müssen. Auf Englisch, mit unterschiedlichen Interessenten. Und, Dein Einkommen hängt dann auch noch zu guten Teilen höchstwahrscheinlich davon ab, dass Du es gut machst.

Ok, aber first things first: Das Gespräch hat noch nicht diesen hohen Anspruch, mach Dir keine Sorgen. Da geht es eher darum, halbwegs souverän durch so eine Präsentationssituation durchzukommen, denn über das Produkt hast Du ja so gut wie keine Info derzeit. Das wird also fachlich nicht so wichtig, eher, dass Du nicht auf Englisch da rumstotterst etc.

Ich würde da ganz locker rangehen. Das ist Dein erstes Gespräch. Das ist ohnehin nur zum üben da, wer nimmt schon das erstbeste Angebot an?! :-) Sieh es locker, es ist ein Gespräch, wo beide Parteien für sich prüfen, ob es passen kann. Ja, auch Du musst rausfinden, ob Dir das Unternehmen und die Kultur da zusagt. Und wenn die doof sind, erteilst Du denen eben eine Absage... ]:D

Dann mach einfach mal. Entweder es gelingt Dir, dann ist eh alles gut. Oder es gelingt nicht, dann hast Du die Erfahrung und siehst die Typen höchstwahrscheinlich in Deinem Leben nicht wieder. Siehste: Kannst also nur gewinnen. Und wenn Du da entsprechend entspannt rangehst, dann wird das mit Sicherheit überraschend gut ausgehen.

Was soll auch passieren?!

cCorazZon81


Dass dir Vorträge nicht so liegen, ist hier tatsächlich ungünstig.

Wichtig wäre, dass du über das Produkt und das Unternehmen bestmöglich informiert bist. Lies alles dazu, was du in die Finger kriegen kannst. Außerdem wäre es gut, wenn du jemanden zum üben hättest, dem du die Präse testweisee vortragen kannst. Dann weißt du, wo es hakt und wo du evtl. ins Stocken gerätst und kannst gezielt daran arbeiten.

YEes,] Anastaxsia


@Comran

Ich finde mit einem Master-Abschluss einen Vertriebsposten sowieso etwas halbherzig. Willst du nicht lieber fachlich in diesem Bereich arbeiten, als den Kram, den deine Kollegen machen, an den Mann zu bringen? Ein Architekt wird ja auch nicht Hausmakler...

Na ja, es ist nicht so, dass ich mich nicht auf andere Stellen beworben hätte. Bisher kamen aber nur Absagen, wenn ich überhaupt eine Rückmeldung bekommen habe. Entgegen der irrigen Annahme, dass Naturwissenschaftlicher sich ja quasi den Job aussuchen können, ist es für Biologen nämlich gar nicht soooo einfach eine passende Stelle zu finden und dass Leute mit Master oder gar Promotion im Vertrieb arbeiten ist bei uns eigentlich normal. Aber ich gebe zu, dass das nicht mein Traumjob ist, sondern eher eine vorübergehende (Not)Lösung und um möglicherweise einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir auch gar nicht so sicher, ob ich den Job wirklich haben will. Als Plan B hätte ich mit großer Wahrscheinlichkeit eine Stelle im Einzelhandel für 20 Stunden die Woche, so dass Geld rein käme und mein Freund und ich zwar keine riesengroßen Sprünge machen können, aber erstmal ganz gut über die Runden kämen. Parallel könnte ich die Zeit nutzen, um mich auf bessere Stellen zu bewerben. Ob ich den Alternativjob ganz sicher habe, erfahre ich Donnerstag. Bis dahin habe ich also Zeit mir das noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. Für den Vertriebsjob spricht allerdings der Verdienst und dass es thematisch näher an meinem Studium liegt.

Gadgetier

Allerdings hat Comran schon gut erkannt: Wenn Dir Vorträge Bammel machen, stehst Du vor der Herausforderung, dass in so einer Stelle bald zwei- oder mehrmals am Tag machen zu müssen.

Ja und nein, von den Informationen ausgehend, die ich im ersten Gespräch erhalten habe, würde ich nicht ausschließlich den ganzen Tag rumfahren und à la Staubsaugerverkäufer eine Instituts-Haustür nach der anderen abklappern, sondern man wäre auch zu einem Teil im Bereich Marketing involviert. Das wäre auch kein reines Homeoffice, sondern ich hätte meinen Arbeitsplatz in der Firma. Aber klar, Produkte und Firma präsentieren; auf Messen und Kongressen anwesend sein, sowie telefonische und persönliche Kundenbetreuung wären meine Hauptaufgaben.

Und, Dein Einkommen hängt dann auch noch zu guten Teilen höchstwahrscheinlich davon ab, dass Du es gut machst.

Zumindest was leistungsbezogene Boni und Gewinnbeteiligung angeht. Für die Firma jetzt kann ich das natürlich nicht sagen, denn ich kenne die Vorgaben ja nicht, aber eine Freundin von mir hat so was auch mal gemacht (ähnlicher Bereich, andere Produkte) und die hatte ein sehr gutes Grundgehalt, plus Firmenwagen auch zur Privatnutzung und eine nicht so üble Gewinnbeteiligung. Finanziell kann sich das also schon lohnen.

corazon81

Nun, die Firma hat natürlich verschiedene Angebotsbereiche und ich muss mir davon ein Thema aussuchen und daraus dann eben die Produkte vorstellen und "verkaufen". Auf der Internetseite selbst findet sehr viele Informationen inklusive entsprechender Publikationen, das wäre also nicht so sehr das Problem.

Zu dem Vortrag: Das ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Eigentlich kann ich Vorträge halten, hab ich während des Studiums x Mal gemacht, vor allem in Englisch und ich habe immer positives Feedback bekommen. Es ist also nicht so sehr eine Frage des Könnens. Nur bin ich trotzdem jedes Mal sehr nervös. Was das angeht bin ich mir tatsächlich nicht so sicher, warum das so ist. Ob es mir tatsächlich einfach nicht liegt, oder mit zunehmender Berufserfahrung besser wird.

CdomrKan


plus Firmenwagen auch zur Privatnutzung

... der als geldwerter Vorteil steuerpflichtig ist. Das geht nur, wenn man Vertrieb im Angestelltenverhältnis mit Grundgehalt macht, oder eben verdammt gut verkauft. Sonst legt man drauf.

Ich kann dir noch den Tipp geben, Vorträge auf Video aufzuzeichnen. Kann ja heute jedes bessere Smartphone. Dann kannst du dich selbst begutachten, das ist sehr viel wert. Bei unseren Führungskräfteseminaren habe ich das auch mal gemacht und ich war mir 100% sicher, die typischen Fallen bei Vorträgen vermieden zu haben. Bis ich dann mein Video sah ;-D .

Aber so kann man besser daran arbeiten, als wenn man einer Testperson den Vortrag hält und um ein Feedback bittet. Freunde sind auch meistens zu nett dafür - du selbst wärst vermutlich die härteste Kritikerin.

D:ie Sehaerixn


Hat jemand so etwas schon mal tun müssen?

nur so ähnlich, aber ganz fachunabhängig, sind wohl diese ac-elemente überall ähnlich!

Wie ist das abgelaufen?

ich habe ein ganz bestimmtes thema bekommen, zu dem ich den vortrag halten sollte (hast du die pruduktpalette der firma als anhang bekommen?) und auch genug zeit, den vorzubereiten. wichtig war, dass ich eine ungefähre zeitvorstellung meiner präsentation eingehalten hatte.

Welche Fragen wurden gestellt?

direkte fragen zu meiner vorstellung (verständnisfrage), zum produkt (ergänzungsfrage) und zur firma, die ich vertreten sollte (motivations-/identifikationsfragen)

Womit muss/sollte ich rechnen, auf was sollte ich vorbereitet sein?

mit irgendeiner frage, die dich ein wenig aus der fassung bringen soll - also z.b. du stellst den neuesten schwangerschaftstest von procter&gamble vor und nach den anderen fragen kommt dann noch "aber die letzte studie hat gezeigt, dass bei ihren tests die genauigkeit wesentlich schlechter ist, als die von xyz"

da musst du deine stressresistenz unter beweis stellen und z.b. ganz cool antworten " ja, die studie kenne ich, aber ich kenne auch die firma, die sie in auftrag gegeben hat - nämlich xyz"

Hat jemand Tipps, wie man akute starke Anspannung abmildern kann?

ja - nimm das ganze als training! rechne erst gar nicht damit, das brillanteste ergebnis deines lebens zu schaffen, sondern stell dir einfach vor, dass dein ziel ist, sowas auch mal mitgemacht zu haben - den job tatsächlich zu bekommen, wäre nur ein nice to have. außerdem hilft es immer sich klar zu machen, dass den anderen der arsch genau so auf grundeis geht, wie dir deiner ;-)

ciel viel glück :)_

w)eiehnachMtssterzncRhen3


Hat jemand Tipps, wie man akute starke Anspannung abmildern kann?

In welchem Sinne wünschst du dir denn da Tipps? Ich hatte vor ein paar Jahren im Studium eine ganz furchtbar schlimmme mündliche Prüfung, die hat mich wirklich fertig gemacht ohne Ende. Ich hab im Voraus dann angefangen zu experimentieren mit ganz simplen Baldrian-Kügelchen und letztlich auch Rescue-Tropfen oder-pastillen, und ich habs dadurch scheinbar überraschend gut hinbekommen, ich fürchte mich durchaus ruhiger. Allerdings schließe ich auch nicht aus, dass das der Placebo-Effekt sein könnte.

Wäre das so das, was du dir vorstellst? Oder willst du lieber praktisch anwendbare Ideen?

YCes, PAnasta^sia


Ich danke euch schon mal. :-)

Comran

... der als geldwerter Vorteil steuerpflichtig ist. Das geht nur, wenn man Vertrieb im Angestelltenverhältnis mit Grundgehalt macht, oder eben verdammt gut verkauft. Sonst legt man drauf.

Bei meiner Freundin war Ersteres der Fall, sogar der Sprit für den Privatgebrauch wurde übernommen. Wie das bei 'meiner' Firma ist, weiß ich natürlich nicht.

Bei unseren Führungskräfteseminaren habe ich das auch mal gemacht und ich war mir 100% sicher, die typischen Fallen bei Vorträgen vermieden zu haben. Bis ich dann mein Video sah ;-D .

Oh Gott ja, ich kann's mir vorstellen. :-D ;-D Ich hab schon öfter gehört, dass man mir meine Nervosität kaum bis gar nicht anmerkt. Anscheinend habe ich in dem Moment ein sehr gutes Pokerface. Das mit dem Video ist jedenfalls eine gute Idee, auch wenn der Moment wahrscheinlich grauenhaft ist. Ich mag ja meine eigene Stimme schon nicht hören, wenn die vom Band kommt. ^^

@ die Seherin

nur so ähnlich, aber ganz fachunabhängig, sind wohl diese ac-elemente überall ähnlich!

ich habe ein ganz bestimmtes thema bekommen, zu dem ich den vortrag halten sollte (hast du die pruduktpalette der firma als anhang bekommen?) und auch genug zeit, den vorzubereiten. wichtig war, dass ich eine ungefähre zeitvorstellung meiner präsentation eingehalten hatte.

Das ist kein waschechtes AC. Außer mir ist kein anderer Bewerber anwesend. Den Vortrag plus Verkaufssimulation halte ich wohl vor einer etwas größeren Runde, ich nehme an, dass die alle aus der Firma kommen. Danach folgt noch ein Gespräch mit dem Bereichsleiter, mit dem ich schon das Telefoninterview hatte und noch einer anderen Irgendwas-Leiterin. Den Vortrag bereite ich zu Hause vor, die Informationen dazu finde ich alle auf der Homepage der Firma, eine Zeitvorgabe habe ich auch.

mit irgendeiner frage, die dich ein wenig aus der fassung bringen soll - also z.b. du stellst den neuesten schwangerschaftstest von procter&gamble vor und nach den anderen fragen kommt dann noch "aber die letzte studie hat gezeigt, dass bei ihren tests die genauigkeit wesentlich schlechter ist, als die von xyz"

Ja, das dachte ich mir. Meine Idee wäre noch so was wie "bei Firma XY bekomme ich ein gleiches oder ähnliches Produkt günstiger." Dann muss man ein bisschen kreativ sein und zum Beispiel anbieten, die Lieferkosten zu erlassen oder so. Jedenfalls stell ich mir das so in der Art vor, keine Ahnung ob das der Realität entspricht...

ciel viel glück

Danke. :-)

@ weihnachtssternchen

Ich hatte vor ein paar Jahren im Studium eine ganz furchtbar schlimmme mündliche Prüfung, die hat mich wirklich fertig gemacht ohne Ende. Ich hab im Voraus dann angefangen zu experimentieren mit ganz simplen Baldrian-Kügelchen und letztlich auch Rescue-Tropfen oder-pastillen, und ich habs dadurch scheinbar überraschend gut hinbekommen, ich fürchte mich durchaus ruhiger.

Danke, an so was hab ich gedacht. Von den Rescue-tropfen habe ich schon öfter gehört und es gibt ja einige Menschen, die darauf schwören, bisher konnte ich damit allerdings nicht so viel anfangen. Ich würde das aber durchaus ausprobieren, kann ja nicht schaden.

Allerdings schließe ich auch nicht aus, dass das der Placebo-Effekt sein könnte.

Is mir wurscht, Hauptsache es hilft. ;-D

Wäre das so das, was du dir vorstellst? Oder willst du lieber praktisch anwendbare Ideen?

Ja zum Beispiel. aber auch Letzteres. Irgendein Mantra, das man sich innerlich aufsagt, oder so. ;-D Ich werde hoffentlich bald einen Kurs machen, in dem man Entspannungstechniken wie autogenes Training lernt. Das hilft mir natürlich jetzt akut nicht weiter, aber die Problematik, dass solche Stresssituationen über das normale Maß hinaus Nervosität und teils irrationale Ängste in mir auslösen habe ich schon länger, das gehe ich momentan therapeutisch an.

Ich möchte noch auf die Frage eingehen, warum ich mich auf eine solche Stelle beworben habe, wenn mich das doch so sehr stresst. Wie oben bereits erwähnt, habe ich schon so einige Bewerbungen für Jobs in anderen Bereichen Labor, Analytikgeschriebengeschrieben und bisher nur Absagen kassiert. Das war nicht so überraschend, ich hatte schon von vielen anderen, nicht nur aus meinem Bereich, gehört, dass man besonders in der Industrie/freien Wirtschaft natürlich je nach Berufsfeld länger sucht, bis man eine passende Stelle gefunden hat. Nichtsdestotrotz habe ich mir mit der Zeit über Alternativen Gedanken gemacht, zumindest übergangsweise und habe den Vertrieb immer mehr in Betracht gezogen. Mein Freund ist dann auf diese jetzige Stelle gestoßen und meinte, ob das nichts wäre. Ich war skeptisch und hätte mich da von selbst, denk ich, nie drauf beworben. Allerdings habe ich mich ihm gegenüber ein bisschen verpflichtet gefühlt, da er momentan die finanzielle Hauptlast trägt und unsere Reserven immer weniger werden. Dementsprechend konnte ich in dem Moment nicht einfach sagen "Nö, mach ich nicht." Abgesehen davon hätte ich niemals damit gerechnet, überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Ich passe vielleicht so zu 30% auf die Stelle. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie baff ich war, als das Angebot für ein Telefoninterview kam. Da dachte ich noch, gut, mach ich das mal, immerhin kommt das in nächster Zeit noch öfter vor, dann hab ich das wenigstens schon mal gemacht. Vor dem Gespräch bin ich zwar auch 1000 Tode gestorben, aber ich finde ich habe das ganz gut gemeistert und offensichtlich will man mich ja jetzt richtig kennen lernen. Öhm ja. Unverhofft kommt oft, wie man so schön sagt. So recht weiß ich aber noch nicht, was ich damit jetzt anfangen soll. :-/

wxeirhna(chtsstexrnchen3


Danke, an so was hab ich gedacht. Von den Rescue-tropfen habe ich schon öfter gehört und es gibt ja einige Menschen, die darauf schwören, bisher konnte ich damit allerdings nicht so viel anfangen. Ich würde das aber durchaus ausprobieren, kann ja nicht schaden.

Ja also wie gesagt, die Rescue-Dinger gibts sowohl als Tropfen als auch als Pastillen zum Lutschen. Tropfen hab ich selbst noch nicht ausprobiert, die Pastillen gibts glaub ich in verschiedenen Geschmacksrichtungen. :)z

Is mir wurscht, Hauptsache es hilft. ;-D

Genau meine Einstellung! ;-D

E+lafRemlichx0815


Es ist doch erstmal sehr schön das du einen Job quasi in Aussicht hast! Auch wenn das Aufgabenfeld vielleicht nicht deine Kernkompetenz ist. Trotzdem musst du dort einen so guten Eindruck hinterlassen haben das sie jetzt dieses aufwändige Auswahlverfahren eingeleitet haben. Irgendwas musst du wohl richtig gemacht haben... :)^

Natürlich wirst du aufgeregt sein! Es geht ja nicht nur darum sich in einem Bereich, der einem nicht zu 100% liegt, zu präsentieren sondern es geht auch auch ganz konkret um die Möglichkeit einer Anstellung.

Sieh es nicht nur als Test für das Unternehmen sondern auch als Test für dich selber ob dir "Vertrieb" liegt oder nicht. Vielleicht lernst du ganz neue Seiten an dir kennen.

Auf der anderen Seite wäre es natürlich schade wenn es nicht - zu ihrer Zufriedenheit - klappt, andererseits vielleicht doch nicht ganz so sehr, weil es eben nicht dein "Traumberuf" gewesen wäre und du nicht ausschließen kannst das dich der Job später doch überfordern würde.

Heutzutage ist ein Job eine wichtige Sache und du hast schließlich auch schon eine ganze Menge dafür getan einen guten Job zu bekommen. Letzlich kannst du dadurch nur gewinnen. Entweder hast du den Job oder du weißt das Vertrieb - jedenfalls in dieser Form - nichts für dich ist.

Aber du hast den Vertrieb ja sicher nicht grundlos in der letzten Zeit immer weiter nach oben geschoben auf deiner internen Hitliste.

Ich drück dir beide Daumen! :)*

...und wenn es doch klappen sollte ist wohl ein großes Dankeschön an deinen Freund nötig, der dich mit dem Stellenangebot in die richtige Richtung geschubst hat. ;-)

G}adget{ixer


Ich mach ja nun auch schon Jahre hauptsächlich Vertrieb, daher ein Tipp wegen der Frage nach dem "woanders billiger" - was sehr wahrscheinlich ist als "kitzelige Frage":

Kein Unternehmen möchte Rabatte geben oder Lieferkosten erlassen. Das drückt auf die Marge. Aber jedes Unternehmen möchte immer mehr verkaufen.

Daher kontere die Frage nicht mit einem simplen Rabatt, sonder mit einem Gegenvorschlag a la: "Wenn für sie der Preis trotz unserer besseren Qualität entscheidend ist, werden wir sicher einen Weg finden. Wenn Sie eine 15% höhere Abnahmemenge zusagen können, werde ich mich persönlich bei unserer Vertriebsleitung dafür einsetzen, Ihnen dafür im Gegenzug einen Volumenrabatt anzubieten".

Wenn die Interview-Typen auch im Vertrieb sind, wird ihnen dieser Köder schmecken... ]:D

kIatlh+arin!a-gdie-5groxße


ich sehe es wie seherin: betrachte es als gute übung, bei der du nur gewinnen kannst und nichts zu verlieren hast. wenn du die Stelle nicht bekommst, hast du den ersten Vortrag dieser art gemeistert und bist vielleicht beim nächsten schon etwas entspannter. wenn du den Job bekommst, haste ja eh gewonnen :-)

hilft Musik? vor meiner mündlichen abi-Prüfung habe ich mir im auto noch den kopf mit wirklich lauter musik leergepustet, ne runde geheult und bin dann relativ entspannt in die Prüfung gegangen ;-D

Dbie <SehWerixn


sagst du uns dann, wie es gelaufen ist? :-D

CGomraxn


Wie lief es denn? Konntest du die Tipps bisschen umsetzen?

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