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Der nervende Arbeitsalltag

JRohynDeLJuCca


@ Waterli2

Das finde ich echt super dass dir dein Job so gefällt.

Ohja sinnlose eMails, die kenne ich leider :-( Und das Zeit-Absitzen bis endlich die erforderten Stunden abgelaufen sind, furchtbar. Klar man hat Gleitzeit, aber was bringt das schon, man muss ja sein Soll erfüllen.

Leider ist das wirklich so dass man für Sport etc. fast keine Zeit mehr hat oder auch keine Lust mehr. Ich versuche minimum 2 mal in der Woche Sport zu machen.

Wieder selbstständig sein das wäre das Beste für mich denke ich :-D

Cuomaraxn


Nun ja ich bevorzuge definitiv was in der Richtung: Selbständig. Vielleicht probier ich mich mal mit einem Online Shop (Ich weiss davon gibts viele), oder Immobilien kaufen und verkaufen. Es ist schon schwierig aus der Comfort-Zone auszubrechen :=o

Auf die Idee ist ja noch niemand gekommen. ;-)

Es wäre in der Tat eine Herausforderung und garantiert nicht langweilig. Wie du mit mickrigen Margen eines Online-Shops überleben willst. Oder wie du Immobilien mit zunehmendem Leerstand in 10 Jahren (geburtenschwache Jahrgänge, überzogene Preise durch die Finanzkrise) verkaufen willst - an den Sahnestücken hängen längst die Profis.

Egal was du tust: versuche, eine Selbständigkeit erst mal nebenbei aufzubauen. Ich weiß, wovon ich spreche. Das ist richtig viel Arbeit und einen geregelten Feierabend gibt es nicht, weil jeder Kunde zählt. Und dann kannst du immer noch entscheiden: wenn es läuft, dann machst du es Vollzeit.

Denk auch daran, dass dich die Selbständigkeit aus der sozialen Hängematte katapultiert. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Rentenansprüche ... kannst du alles knicken. Das musst du alles selbst stemmen.

Vielleicht ist es auch einfacher, sich einen neuen Job zu suchen. Vielleicht mit deiner Berufserfahrung auf Führungspositionen bewerben, damit du was bewegen kannst. Eine nahe Arbeitsstelle ist nicht alles, wenn man dort gelangweilt ist.

d,um?msch5marrePr74


da ich in dieser langeweile-situation noch nie war, verstehe ich das nicht ganz. musst du denn eine beschäftigtsein-kulisse aufrecht erhalten? dein Chef weiß doch offensichtlich, dass du zu wenig aufgaben hast bzw dass zu wenig aufgaben da sind. das heißt doch, du könntest dich ganz offen mit privaten dingen beschäftigen? also mir fiele da eine menge ein: lesen, einen Zweitjob im erstjob abarbeiten, dinge ausprobieren und lernen, ...

ich finde das ehrlich gesagt das luxusproblem im vergleich zur Situation, wo du morgens nicht weißt, welche der vielen aufgaben du anfangen sollst und 1000 Deadlines, Milestones, Customer Presentations etc auf dich zurasen...

i]stdoc/hMistPsowaxs


Ok, Konstruktion ist natürlich nicht so der Burner, aber was kannst du denn, wo würdest du gern einsteigen? Ich denke bei den meisten Jobs, schleicht sich immer eine gewisse Routine ein, da man halt lernt, seine Prozesse optimiert und irgendwann alles automatisch macht. Insofern sollte man nicht zuviel von der Arbeit erwarten. Wenn es etwas Spaß macht und etwas interessant ist, ist das schon ein Hauptgewinn.

Und wenn du dich langweilst, programmier doch ein bisschen nebenher oder mal Bilder mit autocad. Lerne ein bisschen was. Ich würde gern einfach mal so rumspielen und mich bilden, aber mir fehlt leider die Zeit weil ich immer mit arbeit zugeschüttet werde.

JFohnDXeLucxa


Klar ist das ein Luxus-Problem, das ist mir schon klar. Ich mache viele private Dinge auf dem PC, wie z.B. hier schreiben :)z

Routine, ja das ist etwas was ich leider gar nicht mag. Ich wollte schon immer Grafik Designer werden, Flyer etc. erstellen, das hat mir immer Spaß gemacht und da verfliegt die Zeit nur so. Kann man mit AutoCad Bilder malen? Ich hab SolidWorks.

JXan674


Man sollte aber auch einen gewissen Realismus entwickeln. Das Berufsleben macht nunmal nicht immer nur Spaß, das ist völlig normal. Eventuell hat der Job unterm Strich doch mehr Pluspunkte als Dir gerade bewusst ist (z.B. dass er 10 Jahre lang überhaupt halbwegs stressfrei läuft mit guter Bezahlung - das ist nun auch nicht gerade selbstverständlich). Man neigt ja zu genereller Unzufriedenheit und denkt, man hätte gerne was anderes(=besseres) und vergisst dabei, die positiven Seiten dessen, was man hat, zu würdigen. Ein Wechsel entpuppt sich dann oft als Verschlechterung. Vielleicht solltest Du Dir nochmal die positiven Seiten klar machen, bevor Du irgendeinen Schritt unternimmst.

J^ohxnDePLuca


Realismus ist immer gut, aber ohne über den Tellerrand zu schauen und sich mal Gedanken zu machen wird sich nix ändern. Sich mit etwas zufrieden geben kann ja schön und gut sein für manche Menschen, aber ich fall da wohl aus dem Raster ;-D

HjannxahWe


Man sollte aber auch einen gewissen Realismus entwickeln. Das Berufsleben macht nunmal nicht immer nur Spaß, das ist völlig normal. Eventuell hat der Job unterm Strich doch mehr Pluspunkte als Dir gerade bewusst ist (z.B. dass er 10 Jahre lang überhaupt halbwegs stressfrei läuft mit guter Bezahlung - das ist nun auch nicht gerade selbstverständlich). Man neigt ja zu genereller Unzufriedenheit und denkt, man hätte gerne was anderes(=besseres) und vergisst dabei, die positiven Seiten dessen, was man hat, zu würdigen. Ein Wechsel entpuppt sich dann oft als Verschlechterung. Vielleicht solltest Du Dir nochmal die positiven Seiten klar machen, bevor Du irgendeinen Schritt unternimmst.

Sehe ich ähnlich. Im nächsten Job ist es irgendwas anderes, da hast du einen Chef, der dir das Leben zur Hölle macht, oder einen Kollegen der täglich nervt, oder die Bezahlung ist schlechter, oder oder oder. IRGENDWAS ist immer.

Ich kann dir raten, dass Buch "FrustJobKillerBuch" zu lesen. Kann einem echte die Augen öffnen.

Du sagst, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wären nicht so deines - warum nicht? Du arbeitest in der Konstruktion - besser geht's doch garnicht. Da gibt's immer irgendwas zu verbessern, optimieren oder zu erforschen. Kram dir deine letzten Projekte raus, und guck, was man verbessern könnte (egal obs jetzt Software, Autos oder Nähmaschinen sind, die ihr konstruiert). Was kann man optimieren, wie kann man das Dingens effizienter, besser machen?

J~an7x4


na, ich will Dich ja nicht zum regungslos verharren und klaglos hinnehmen motivieren, sondern nur zu einem realistischen Blick.. nicht das Bestehende verzerrt negatig und das Neue verzerrt positiv zu sehen. Auch realistisch betrachtet kann man zu dem Schluss kommen, dass Wechsel wohl besser wäre.

Ich kenn das halt von mir selber, ich will auch dauernd was anderes als das was ich hab, hab phasenweise dauernd Jobs, Autos, Wohnungen gewechselt, aber das bringt alles nix, denn irgendwas stört immer.. man muss eher an Realismus und der eigenen Frustrationstoleranz arbeiten.

Dkr5eams2x015


Ich hatte das gleiche Problem: die Abteilung ging den Bach runter, Aufgaben bis Mittags erledigt, wenn man sich nicht beeilt hatte, einen Ganzen Vormittag lang einen Brief geschrieben, mit JEDEM Kollegen auf der Etage einen Plausch gehalten - und trotzdem war der Tag immer noch nicht zu Ende.

Ich habe diesen Job gekündigt, 3 km. Anfahrtsweg gegen 35 km eingetauscht, hatte viel Stress bekommen - und die Entscheidung trotzdem nie bereut.

Wenn man z.B. Nicht Sprachen lernen kann oder ähnliches privates tun, dann kann das Boreout einen richtig fertig machen.

Kannst Du vielleicht noch einen Master berufsbegleitend dran hängen? Damit Du in eine bessere Position wechseln kannst, wenn es soweit ist? Einfach so sitzen (selbst wenn das Schreiben hier auch ein guter Zeitvertreib ist) ist echt vertane Lebenszeit. Soviel des Lebens kann man nicht nach dem Feierabend nachholen!

iLstdochzMistvsoLwaxs


Routine, ja das ist etwas was ich leider gar nicht mag. Ich wollte schon immer Grafik Designer werden, Flyer etc. erstellen, das hat mir immer Spaß gemacht und da verfliegt die Zeit nur so. Kann man mit AutoCad Bilder malen? Ich hab SolidWorks.

Da mach Grafik Designer, aber das wird genauso irgendwann Routine. Meine Freundin hat eine zeitlang als Künstlerin gearbeitet, und ja sowas macht auch mal 2 Jahre Spaß und man glaubt sich zu verwirklichen, trotzdem hat sie dann die Routine eingeholt, hinzu kamen Auftragsarbeiten und der Druck kein festes Einkommen zu haben. Und Grafik Designer ist davon nicht grund verschieden. Mag ja sein das dir das jetzt Spaß macht, so ein bisschen zum rumdatteln, als Beruf ist das aber anders.

Das mit AutoCad war nur so als Halbwitz gemeint.

J2ohnVDeLuxca


Danke für Eure Antworten :)^

Ich werde mir mal überlegen was ich besser oder anderst machen könnte. Jedenfalls würde ich im gleichen Beruf nicht in eine andere Firma wechseln. Eine Weile muss ich jedenfalls noch hier weiter machen, da meine Freundin noch studiert und sonst hätten wir gar kein Einkommen mehr.

M7ilkly_e77


Hi JohnDeLuca!

So, jetzt schau ich im Gegenzug in deinem Thread vorbei. :-)

Wir haben ein sehr sehr ähnliches Problem. Im Gegensatz zu mir bist du aber anscheinend risikobereiter, denkst sogar an Selbstständigkeit. Ich fühle mich seit 17 Jahren gefrustet im Job (soooooo viel vergeudetete Lebenszeit :°( ), aber ich finde für mich keinen Ausweg. Ich wünsche dir dass du es schaffst rauszukommen aus dem Trott :)*

JtohnDxeOLuca


Hi Milky_e77,

wow 17 Jahre, das ist echt krass :-| Das tut mir wirklich leid für Dich.

JyohndDeLxuca


Hallo mal wieder.

Ich glaub ich habe jetzt etwas gefunden um aus dem "Hamsterrad" zu entkommen :)^ Ich bin zwar jetzt ganz am Anfang, aber ich habe mir vorgenommen Digitaler Nomade zu werden. Schaut es euch an, echt super!

Gruß 8-)

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