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Schlaflosigkeit nach Nachtdiensten

EKlysxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Das Problem kennen hier wahrscheinlich so einige, aber ich weiß langsam echt nicht mehr, wie ich es besser machen könnte. Ich arbeite immer so 4-5 Nachtdienste und komme damit prinzipiell auch gut klar. Im Nachtdienst selbst habe ich eigentlich kein extremes Tief und nach den Nachtdiensten schlafe ich auch immer von 7.30-14.00/15.00 Uhr. ABER das Problem fängt an, wenn ich aus der Nacht rausgehe. Egal, wie ich es mache, ich komme einfach nicht wieder in einen normalen Rhythmus. Ich hab schon versucht, ganz wach zu bleiben, 12 Uhr aufzustehen und auszuschlafen, hat alles nichts verändert. Ganz wach bleiben, geht gar nicht, wenn ich bis 12 Uhr schlafe, bin ich für den Rest des Tages zu gar nichts mehr fähig und wenn ich ausschlafe, dann bin ich die ganze Nacht wach. Und das ist auch das Problem: Ich schlafe dann abends super schnell ein, aber ich bin zwei Stunden später wieder munter und kann mehrere Stunden nicht schlafen. Dann schlafe ich irgendwann gegen 5 Uhr wieder ein und stehe nicht vor 11 Uhr auf, was mir viel zu spät ist. Und das geht dann mehrere Nächte so. Insgesamt brauche ich dann fast eine Woche, um wieder nachts normal schlafen zu können und das ist einfach nur belastend. Ich bin auch ein Mensch, der sehr viel Schlaf braucht, idealerweise so 9 oder 10 Stunden.

Ich muss zugeben, dass ich auch schon das ein oder andere Mal Opipramol genommen habe, um endlich ordentlich schlafen zu können, aber ich kann nicht jedesmal nach den Nächten was zum Schlafen nehmen. Finde ich zumindest. Jetzt sitze ich schon wieder hier und bin absolut munter, obwohl ich dann langsam mal ins Bett gehen sollte, weil ich morgen kurzen Wechsel habe.

Wahrscheinlich gibt es dafür auch gar keine Lösung, aber ich erhoffe mir zumindest ein paar andere Erfahrungen.

Vielen Dank euch @:)

Antworten
A`ntigxone


Ich brauche ca. eine Woche, um nach Nachtdiensten wieder in einen Tagesrhythmus zu kommen. Solange kann ich nachts vor 1 Uhr kaum ins Bett gehen. ":/

Dann schlafe ich bis 9 Uhr rum.

Zum Glück arbeite ich nur nachts, also keine anderen Schichten.

Keine Ahnung, wie man nach ein paar Tagen wieder morgens um 6 Uhr arbeiten können soll.......

Lxive4rp-oo)l


Keine Ahnung, wie man nach ein paar Tagen wieder morgens um 6 Uhr arbeiten können soll.......

Ich bin eine der "Glücklichen", die das regelmäßig macht. 4 Nachtdienste, dann 2 Tage (plus den Tag, an dem man aus der Nacht kommt) frei und dann wieder Frühdienst. Manchmal klappts gut, manchmal auch nicht. Dann schlafe ich am Abend vor dem Frühdienst sehr schlecht ein und bekomme meistens nur so 3 Stunden Schlaf bevor ich wieder rausmuss.

Am besten fahre ich tatsächlich mit der Taktik, sich nach dem letzten Nachtdienst nur ein paar Stunden hinzulegen. Allerspätestens um 12 Uhr stehe ich wieder auf. Auch wenns schwerfällt und ich vielleicht den ganzen Tag nicht richtig aus dem Knick komme. Dafür kann ich dann abends zur richtigen Zeit ins Bett, dafür nehme ich den "unproduktiven" Tag in Kauf. Plane für den Tag dann meistens einfach Sachen ein, die nicht meine volle geistige Aufmerksamkeit benötigen.

EGhema3ligero Nutzer< (#5T4542x1)


Hallo Elyse ... ich arbeite schon seit über 20 Jahren Schicht... momentan hab ich nach meinen Nachtschichten ( 1x 4mal hintereinander, 1 x 3mal hintereinander) nach den Schlaftagen immer Spätschicht, zB .. Montag morgen aus der Nacht, Dienstag frei, Mittwoch bis Freitag dann Spätdienst. Ich versuche, nach der letzten Nacht gegen 11oo aufzustehen und dann wach zu bleiben.. damit ich dann am Abend müde bin. Gelingt auch fast immer :=o Zu den darauffolgenden Spätschichten stelle ich mir aber dann doch einen Wecker, weil mein Biorhythmus eh im A*** ist nach 20 Jahren Schicht, Ich denke, als Schichtarbeiter muss man auch ein Stück weit mit den Schlafstörungen leben lernen. Ich schlaf halt, wenn ich müde bin und bin eben nachts wach... bei mir ist das auch problemlos - ich wohne allein und muss mich nur um mich und meine Katzen kümmern. Wenn man Familie hat, sieht das natürlich schon wieder anders aus.

BkeniCtaBx.


Ich habe früher auch im Nachtdienst gearbeitet. 80 Stunden die Woche, eine Woche Arbeit, eine Woche frei.

In der Freiwoche war mein Rhythmus auch so, dass ich spät ins Bett ging, bis Mittag schlief.

Später, nicht mehr im Nachtdienst tätig, dauerte es fast 2 Jahre, bis sich mein Körper wieder an einen normale Rhythms gewöhnt hatte. Sprich: Der Tag beginnt um 6:30 und endet um 23 Uhr....

EKlys1e


Ich danke euch für eure Antworten! Bei mir ist das total unterschiedlich, mal hab ich 2 Tage frei, mal hab ich gleich am nächsten Tag Spätdienst oder Frühdienst. Aber egal, wie es weitergeht, es ist immer problematisch für mich aus dem Nachtdienstmodus wieder rauszukommen. Wenn ich lange frei habe, dann brauche ich auch mehrere Tage, bis ich nachts wieder schlafen kann und wenn ich arbeiten muss, dann fühl mich mich wie erschlagen.

E^hemalinger Nutz3er (#32x5731)


Bei mir sieht es meist so aus das ich die Nacht vor dem ersten Frühdienst gar nicht schlafe. Ich mache durch und gehe dann zur Arbeit. Abends bin ich dann so platt das ich sehr gut schlafe und meist bin ich dann auch wieder im Rhythmus drin. Wobei ich auch selten vor 1 schlafen gehe wenn ich um 5 aufstehen muss ..

CZorn$flake|s8x8*


Mh, da muss wohl jeder für sich selbst Rituale finden. Ich zB. kann überhaupt nicht nach den Nachtdiensten schlafen {:( Ich komm heim, lege mich hin und nach max. 2Std. bin ich wieder hellwach. Dann lege ich micu nachmittags/gegen Abend nochmal hin. Manchmal schaffe ich es dann noch 2Std zu schlafen. In der hellen Jahreszeit ist es am Schlimmsten mit dem "Nichtschlafen" nach dem Nachtdienst. Dementsprechend fertig bin ich nach einer Nachtdienstreihe, die von 1-5Tagen gehen kann. 2Tage verkrafte ich gut. Das ist wie durchfeiern ;-D Alles was darüber geht, zerrt extrem an meinem Körper. Ich hab auch schon alles mögliche versucht. Aber ich bin halt vom Biorhythmus her eine typische Lerche :-)

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