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Arbeitsplatz verlassen, wenn man beleidigt wird?

H,olzStCreixch


Der einfache Weg wenn sie den Job auf jeden Fall behalten will:

- Sie ist Heim wegen Magenschmerzen. Ist nur ein Mini Job, da macht niemand ein Fass auf deswegen.

Der richtige Weg der Ihr den Job kosten kann:

- Die Beleidigungen und Fremdenfeindlichen Äußerungen der Filialleitung Melden. Die Mitarbeiter sind die Aushängeschilde eines Ladens, denke er sollte da schon Interesse haben dem nachzugehen. Deine Tochter kann die Leute dort ja bestimmt etwas einschätzen. Sie könnte am Ende aber auch als Lügnerin dastehen.

C1omrxan


Sie ist doch nur Aushilfe?

Dann sollte sie sich etwas mehr entspannen und keine Wallung wegen persönlicher Animositäten machen. Die Zeit dort ist ja begrenzt, und das war jetzt mal ein einziger Tag, wo die Chefin nicht da war. Über das Verhalten der aufgeblasenen Azubine würde ich bisschen den Kopf schütteln und dann weiter meine Arbeit machen.

Wie gehen wir vor?

Wieso wir? Deine Tochter ist 18 Jahre alt. Sie sollte in der Lage sein, einen Konflikt auch mal alleine auszutragen. Dazu gehört aber auch, dass man nicht einfach fortläuft, wenn die Stimmung mal verquer ist.

S+tat)usQauoVya`dis


Ich habe bisher keine Beleidigung gelesen. Aber fremdenfeindliches Verhalten, egal ob als Beleidigung oder subtil rübergebracht, geht nicht.

Ich habe mich auf Badebärs Post bezogen. Es geht imho auch gar nicht, andere von oben herab zu behandeln, unter Druck zu setzen, rumzubossen. Das finde ich halt genauso schlimm wie fremdenfeindliches Verhalten. Weil er meinte, das eine müsse man hinnehmen, das andere aber nicht.

Suta$tusQuoxVadis


Aber egal, ist OT...

NQo%rdgi8x4


Das mit dem weglaufen kann ein Problem werden, das ist nämlich eindeutig eine Verletzung des Arbeitsvertrages und kann eine Kündigung rechtfertigen. Außerdem ist es halt im ganzen Leben so das man mit doofen, herablassenden, beleidigenden und was nicht noch alles Menschen zusammenarbeitet. Damit muss man klar kommen und es von sich abprallen lassen bzw. sich einfach durchsetzen wenn es später um richtige Jobs geht.

Im Prinzip würde ich auch sagen das man hier garnix machen sollte, durch das gehen hat sie sich aber in eine Position manövriert in der sie was sagen muss. Also am besten sofort mit der Chefin reden, ihr die Situation erklären und auf Verständnis hoffen.

B^aodebäxr


Es geht imho auch gar nicht, andere von oben herab zu behandeln, unter Druck zu setzen, rumzubossen. Das finde ich halt genauso schlimm wie fremdenfeindliches Verhalten.

Eine Auszubildene mit Attitüden die nervt würde ich kopfschüttelnd ignorieren (oder sie ein bisschen ärgern ;-) ), wenn es aber in eine fremdenfeindliche Richtung geht würde ich umgehend die Vorgesetzten informieren und mich dahinter hängen. Ist für mich schon ein Unterschied..

Andere von oben herab zu behandeln ist natürlich blöde, aber anscheinend hat die Tochter ja kaum was mit besagter jungen Dame zutun. Und die besagte Beleidigung wurde leider auch nicht beschrieben.

kIeinsEteixn


Nein, ein einzelnen Wegrennen vom Arbeitsplatz wird keine Kündigung mit sich ziehen. Das wäre wohl eher der Fall, wenn sie eine generelle arbeitsverweigernde Haltung einnimmt:

[[http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-man-die-Arbeit-nach-einem-Streit-verlassen-article12938631.html]]

Der Arbeitgeber hat außerdem die Pflicht, Streitigkeiten am Arbeitsplatz zu klären. Ob Aushilfe oder nicht, ist da egal. Ich würde mich bei der Chefin beschweren und außerdem anmerken, dass mich die Azubine am reibungslosen Abhalten meiner Arbeit gehindert hat. :)z

Ob du Filialleitung einem Azubi übertragen werden darf, muss auch erst mal rechtlich geklärt werden. Dass das Geschäft erst später öffnet, spielt dabei sicher keine Rolle, denn der Arbeitstag lief ja betriebsintern schon. Einen Azubi kann man aber kaum als Leitungsperson ansehen.

C0ovmraxn


Und, hat sich die Tochter zwischenzeitlich beruhigen können und was wird sie heute tun?

guranteInbGeinchxen


Huhu,

also sie hat mittlerweile versucht, die Chefin zu erreichen.

Leider ist niemand erreichbar, so dass sie auf die Mailbox gesprochen hat und am Donnerstag um ein Gespräch bitten wird, wo sie das Gestrige aufklären will!

Ich habe vorgeschlagen, dass wir beide uns mal im Laden als Kunden sehen lassen um die Stimmung zu erschnuppern, vielleicht ist der Azubi die Sache auch unangenehm und die beiden nähern sich wieder an. Das möchte sie aber auf keinen Fall.

Meilky_xe77


Auf keinen Fall solltet ihr beide als Kunden jetzt in den Laden gehen. Sehr unprofessionell würde das wirken. So à la: "Uj, das kleine Mäuschen kommt jetzt mit der Mami in den Laden.....". Das wird alles noch verschlimmern.

N=ordix84


Ich habe vorgeschlagen, dass wir beide uns mal im Laden als Kunden sehen lassen um die Stimmung zu erschnuppern, vielleicht ist der Azubi die Sache auch unangenehm und die beiden nähern sich wieder an. Das möchte sie aber auf keinen all.

Verständlich. Deine Tochter ist 18 Jahre alt, die muss auch mal einen "Kampf" alleine bestreiten. Hier steht jetzt nicht viel auf dem Spiel, das heißt sie kann an dieser Situation lernen und wachsen. Wenn sie in 5 oder 10 Jahren mal nen richtigen Job hat und davon abhängig ist kannst du ihr auch nicht mehr helfen. Du kannst ihr nur Ratschläge geben, mehr nicht.

vDampiretlla7x5


Auch wenn ich jetzt bestimmt wieder Prügel kriege: ich bin nicht der Meinung, dass sich deine Tochter richtig verhalten hat!

Konflikte und dass man auch mal unfair behandelt wird, gehört zum Arbeitsleben einfach dazu, da kann man doch nicht einfach gehen.

Dass sie am Donnerstag das Gespräch mit der Chefin sucht ist gut und wichtig, aber da sollte sie schon auch einräumen, dass sie auch falsch verhalten hat und nicht nur über die Azubine schimpfen..

S;oromxan


Wie gehen wir vor?

Wieso wir? Ich schlage auch vor: du gehst gar nicht vor, sondern die Helikoptermama landet mal wieder auf ihrer Homebase und lässt ihre erwachsene Tochter das regeln und so ihre eigenen Erfahrungen in der realen Arbeitswelt machen, u.a.:

* Umgang mit Kritik, evt. auch unsachlicher oder nicht berechtigter

* Umgang mit Authorität, Delegation von Weisungsbefugnis, Grenzen der Weisungsbefugnis

* Beschwerdewege und -arten, wohin man sich wendet und wie man formuliert

* innerbetriebliche Kommunikation, gerade zu unbeliebten KollegInnen

* wann sich durchsetzen und wann sich anpassen, Kompromisse daraus

* Einstehen für die eigene Meinung und das eigene Verhalten (hier das Verlassen der Situation, um z.B. eine direkte Eskalation zu vermeiden)

* Wahl eines einfachen oder richtigen Weges (wie HolzStreich das beschrieben hat)

* Was ist mein Recht? Und wie komme ich dazu?

* Was kocht man hoch und wo hält man den Ball flach.

Ich glaube, diese Erfahrung wird sie sehr stärken. Denn hier wird, wie Nordi84 und andere es schon sagten, doch ein handhabbarer Fall beschrieben.

Ich habe vorgeschlagen, dass wir beide uns mal im Laden als Kunden sehen lassen um die Stimmung zu erschnuppern, vielleicht ist der Azubi die Sache auch unangenehm und die beiden nähern sich wieder an.

Ne, lass mal. Ich finde es schon ungünstig, dass du den Faden hier eröffnet hast.

Das möchte sie aber auf keinen Fall.

Ich finde, dann ist deine Tochter schon mal absolut auf dem richtigen Weg. :)^

EQhemalig#er Nutz4er (#15)


Nun war diese Azubiwie gesagt mit den anderen Kräften alleine und habe sich extrem biestig aufgeführt. Im Befehlston habe sie die anderen Aushilfskräfte angewiesen, dies und das noch zu verräumen, sie provoziert und meinte wohl, als meine Tochter ihrer Meinung nach zu langsam sei "Dann musst du dir einen anderen Arbeitsplatz suchen!". Sie habe auch allen gegenüber gedroht, in der Chefetage anzurufen und sich zu beschweren, dabei mit dem Telefon gewedelt.

Bin ich alleine auf weiter Flur damit, dass ich mir hier automatisch die Frage gestellt habe, was wohl der Auslöser der Auszubildenden war so zu reagieren?

Die meisten hier scheinen davon auszugehen, dass sie nach dem Motto gehandelt habe "Ich werde von oben getreten, also trete ich nach unten".

Was aber, wenn es doch etwas anders abgelaufen ist und sie nur einfach überfordert mit der Situation war?

Kann es nicht auch sein, dass die Gruppe der Aushilfskräfte vielleicht (!) die Lage der nicht anwesenden Chefin ein wenig ausgenutzt haben? Also eben ein wenig mehr rumgeblödelt als sonst...wirklich ein wenig getrödelt...usw....- ich fände das jetzt zwar nicht sehr verwerflich, gerade in dem Alter, in der Zeit der Ausbildung...wer von uns Mäusen hat da nicht zumindest ein wenig "getanzt", wenn die "Katze aus dem Haus war"? ;-D

Dennoch sollte man dieses eigene Verhalten dann auch reflektieren.

Das ist natürlich reine Spekulation, aber aus Erfahrung sage ich einfach mal, dass solche Dynamiken doch nicht selten entstehen.

k:einstxein


Ach, Kinder.

Die Frage war doch ursprünglich eine ganz andere.

Ihr wart doch gar nicht dabei, also habt ihr nur die Aussage des TEs und könnt nur aufgrund dessen eine Antwort formieren.

Was jetzt schon wieder passiert, ist es den Spieß umzudrehen, zu versuchen, den TE als Alleinschuldigen hinzustellen, an seinen Aussagen zu zweifeln oder eigentlich jedes Wort zu verdrehen und lächerlich zu machen. Das passiert im Moment wirklich in jedem zweiten Thread. Ist das das Sommerloch oder der klägliche Versuch, durch Provokation Schwung in die Bude zu bringen?

Und nicht jeder, der nach einem Rat für sein Kind fragt und sich generell mit seinem Kind beschäftigt, ist gleich ein Helikopter-Elternteil. Ich glaube, ihr wisst nicht wirklich, was der Begriff bedeutet, oder? ;-D

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