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Arbeitsplatz verlassen, wenn man beleidigt wird?

k7ein$sxtein


Sorry, die TE war gemeint. |-o

mpusse ja


grantenbeinchen, lass dich nicht provozieren *:) Deine Tochter hat richtig gehandelt, indem sie die Chefin angerufen hat und ich finde es auch toll, dass du ihr helfen willst.

Und zwar ohne (wie eigentliche Helimütter das machen würden) gleich selber zum Chef zu stampfen und sie dort zu verteidigen. Dass du willst, dass sie und die Azubi sich wieder vertragen, finde ich auch gut. Kommt aber eben drauf an, wie es sich mit letzterer aushalten lässt. Manchmal hat man so Leute auf der Arbeit, mit denen sich einfach nicht klar kommen lässt. Ich denke mal, die Azubine wird noch häufiger anecken.

gGra7nteenbeiGnchexn


Sie ist ein sehr selbstbewusstes Mädel, kann austeilen und auch einstecken :-) . Mit Durchsetzen und Kritik hat sie eigentlich keine Probleme, sie ist sehr sozial und auch verantwortungsbewusst. Darum wundert mich der Vorfall selbst.

Auf jeden Fall ist sie seit dem Vorfall gekränkt und nun überlegt sie schon, gänzlich zu kündigen weil sie mit der Person auf gar keinen Fall mehr zusammen arbeiten will :-/ Da es nicht wirklich zu ihrem Naturelle passt, denke ich mal, dass die Situation einfach verfahren war.

Ich habe ihr noch geraten, sich mit den anderen Kräften zusammen zu tun und mal mit denen zu sprechen. Die leiden ja auch unter der Situation.

Wieso wir? Ich schlage auch vor: du gehst gar nicht vor, sondern die Helikoptermama landet mal wieder auf ihrer Homebase und lässt ihre erwachsene Tochter das regeln und so ihre eigenen Erfahrungen in der realen Arbeitswelt machen, u.a.:

Nun ja, meine Tochter ist seit 3 Monaten 18, aber trotzdem kam sie hilfe- und ratsuchend zu mir :) . Es ist für mich als Mutter daher selbstverständlich, dass ich ihr auch in dieser Situation mit Rat und Tat zur Seite stehen will. Sie wohnt hier, wir tauschen uns täglich beim Essen aus, ich bekomme als mit und sie geht noch zur Schule. Qua Gesetz ist sie dazu befugt, sich erwachsen zu nennen, aber besonders in solchen Situationen merkt man eben doch, dass sie näher an der 17 dran ist. Ich denke auch, sowas endet nie, auch nicht mit dem Eintritt in die Volljährigkeit.

Mit Helikoptermoms hat das für mich persönlich nichts zu tun.

BRade_bär


Da es nicht wirklich zu ihrem Naturelle passt, denke ich mal, dass die Situation einfach verfahren war.

Die Frage kam doch öfter auch, würde mich auch interessieren: Was war denn nun die Beleidigung?

Z#im


es gibt so Idioten, die den großen Chef raushängen lassen, wenn sie mal in der Firma was zu sagen haben ausmahmweise.

Einmal hab ich wen beim Heer die Karriere versaut, weil ich ihn angezeigt habe (war aber ein, zugegebenerweise leichter, körperlicher Übergriff).

Leider ist es heutzutage so, dass man froh sein muss, überhaupt irgendeine Arbeit zu haben.

Wenn sie nicht so angewiesen auf den Job ist, sollte sie meiner Meinung nach eventuell kündigen (in Österreich gibt es die Möglichkeit des vorzeitgen Austritts, ich weiss die gesetzlichen Regelungen bei euch nicht).

Vielleicht wars einfach nur mal ein Idiot, mit dem nman halt nicht zusammenarbeiten möchte, vielleicht versetzen lassen.

Komischerweise bin ich zwar ein eher phlegmatischer Typ, in solchen Fällen reagiere ich aber vielleicht über, hab auch mal eine Arbeitskollegin angeschrien in den ersten Tagen einer ehemaligen Arbeitsstätte, die auch nicht zum Aushalten war.

Einmal hab ich auch gekündigt, war aber eh kein allzu aufregender Job und die nächste Stelle war besser bezahlt.

Andererseits, wär ich phlegmatisch geblieben, hätte ich ja vielleicht dort Karriere gemacht.

N]ordix84


Leider ist es heutzutage so, dass man froh sein muss, überhaupt irgendeine Arbeit zu haben.

Sorry, aber so eine Verallgemeinerung ist Unsinn, das hängt enorm von der individuellen Lage ab. Jemand mit guter Schul- und passender Ausbildung hat zur Zeit kaum Probleme nen Job zu finden. Sicher gibt es Bereiche in denen es schwerer ist als in anderen aber dieses allgemeine "man muss froh sein überhaupt nen Job zu haben" ist Unsinn und Geschwurbel das sich Arbeitgeber wünschen würden. Nicht umsonst suchen Industrie und Handwerk händeringend nach guten Mitarbeitern.

z!wKetsc-hgxe 1


Ich finde dass Fu dich komplett raushalten solltest.. Damit meine ich nicht dass Du nicht deiner Tochter Ratschläge geben solltest, dass tut jede Mutter, Du solltest aber nicht mit die Chefin sprechen und nicht mit in den Laden gehen.. Deiner Tochter ist 18 und es kommt einfach nicht somit an, wenn jemanden der 18 Jahre alt ist, mit Mutti kommt um Sachen zu klären.. Wenn man sein Arbeitsplatz einfach verlässt ohne dass es mit den Chef abgesprochen ist in der Arbeitszeit, könnte es rein theoretisch eine fristlose Kündigung bedeuten, oder eine Abmahnung. Allerdings ist deiner Tochter nur Aushilfe, also wird es für sie vielleicht nicht so viel bedeuten. Wäre sie Festangestellt hätte es bestimmt Konsequenzen mit sich gebracht, wenn sie nur Aushilfe ist, müsst ihr mal gucken...Deiner Tochter kann nur eines machen, die Chefin erklären warum sie ohne Absprache einfach gegangen ist.. Wie die Chefin darauf reagiert wird sich zeigen.. Deiner Tochter muss aber alleine durch, wenn sie später ein " richtigen " Job hat, kann sie ja auch nicht einfach abhauen weil ihr jemanden doof ankommt..

Um welche Beleidigung handelt es sich hier?? Ich habe keine feststellen können? Ja, die Azubi war unfreundlich und hat sich wohl als Chefin aufgespielt, aber Beleidigung habe ich nicht feststellen können??

Suorxoman


Und zwar ohne (wie eigentliche Helimütter das machen würden) gleich selber zum Chef zu stampfen und sie dort zu verteidigen.

Dafür kenne ich den Begriff "Curling-Eltern". Die räumen den Kindern die Hindernisse selbst aus dem Weg, am besten noch bevor sie diese getroffen haben. So können die Kinder (wie Curling-Steine) ohne großen Widerstand auf vorbereiteten, hindernisfreien Pfaden zu ihrem Ziel gleiten.

"Helikopter-Eltern" sehe ich so: häufig in der Nähe ihrer Kinder, umkreisen sie quasi mit dem Ziel des Schutzes, und wenn's brenzlig für das Kind wird, setzen sie ihre Stärke und Authorität ein. So wie eben Helikopter Infanterie-Trupps unterstützen. Mit der abschreckenden Wirkung von Luft-Boden-Raketen, mit Überblick, aber auch mit abschreckendem Rotorblätterlärm, und wenn's wirklich brenzlig wird und sie ihre Waffen verschossen haben, holen sie zumindest die Infanteristen raus und bringen sie "nach Hause". Dieses Bild habe ich im Kopf.

Und da fand ich ihren Vorschlag dazu passend für Helikopter-Verhalten:

Ich habe vorgeschlagen, dass wir beide uns mal im Laden als Kunden sehen lassen um die Stimmung zu erschnuppern, vielleicht ist der Azubi die Sache auch unangenehm und die beiden nähern sich wieder an.

Für mich war mein Beitrag mit einem Augenzwinkern ;-) gemeint. Sorry, wenn es als Provokation rüberkam.

gMranItenbFeinchexn


Du solltest aber nicht mit die Chefin sprechen und nicht mit in den Laden gehen.. Deiner Tochter ist 18 und es kommt einfach nicht somit an, wenn jemanden der 18 Jahre alt ist, mit Mutti kommt um Sachen zu klären..

Hi zwetschge,

das musst du falsch verstanden haben.

In keinem Augenblick hatte ich das vor, darum hätte ich das auch nie geschrieben. Ich habe sogar in meinem letzten Beitrag selbst eingeräumt, dass ich ein solches Verhalten gar nicht gut finden würde von manchen Müttern.

Ich will ja meinem Kind nicht aktiv schaden.

Ach, zu den Beleidigungen:

Die müssen wohl am Ende gefallen sein, als die Situation schon zugespitzt war. Sie wurde "frustrierte Zicke" genannt, und dass sie ein "Verhalten an den Tag lege", welches einer "Sumpfkuh" (was ist das überhaupt?) gleich käme. Von einem arroganten Maul war die Rede, aber was sie wirklich getroffen hat, war der Vorwurf, dass sie "faul" wäre. ;-)

Rbalph_mHxH


Jedem steht es frei, jederzeit seinen Job zu wechseln, wenn er/sie möchte. Aber nur weil ein AZUBI einen mal dumm anmacht, zu kündigen... Mal erhrlich, in jedem Job gibt es Leute, mit denen man besser oder schlechter klarkommt. Das wird im nächsten Job nicht anders sein. Einen Azubi kann man mit etwas Selbstbewusstsein in seine Schranken weisen. Voraussetzung ist, daß man objektiv vor den tatsächlichen Chefs kein Fehlverhalten zeigt.

DGieqKruexmi


Die müssen wohl am Ende gefallen sein, als die Situation schon zugespitzt war. Sie wurde "frustrierte Zicke" genannt, und dass sie ein "Verhalten an den Tag lege", welches einer "Sumpfkuh" (was ist das überhaupt?) gleich käme. Von einem arroganten Maul war die Rede, aber was sie wirklich getroffen hat, war der Vorwurf, dass sie "faul" wäre. ;-)

Niemand redet sich alleine ohne Aktionen/Reaktionen des Gegegnübers so in Rage. Klar sind da einige völlig unangebrachte Worte dabei, aber was waren denn die Worte / die Reaktionen deiner Tochter, die ihr die Beurteilung, sie abe ein "arrogantes Maul" eingebracht haben?

g:ra9ntenbseuinchexn


Das weiß ich nicht, Kruemi, ich bin kein Zeuge der Situation gewesen. Allerdings ist sie in den 18 Jahren ihres Lebens noch nie beleidigend gegenüber jemandem aufgetreten, ist auch so nicht aufgetreten. Sie meint, sie hätte normal versucht, die Situation zu klären, wäre aber nur auf GEgenwind gestoßen.

Jedem steht es frei, jederzeit seinen Job zu wechseln, wenn er/sie möchte. Aber nur weil ein AZUBI einen mal dumm anmacht, zu kündigen... Mal erhrlich, in jedem Job gibt es Leute, mit denen man besser oder schlechter klarkommt. Das wird im nächsten Job nicht anders sein. Einen Azubi kann man mit etwas Selbstbewusstsein in seine Schranken weisen. Voraussetzung ist, daß man objektiv vor den tatsächlichen Chefs kein Fehlverhalten zeigt.

Theoretisch ja, aber allzu viel Erfahrung konnte sie in der Hinsicht ja noch nicht sammeln :-)

g{ra1nStenbei)nchexn


Hoppla, zu früh abgeschickt.

Sie ist noch Schülerin und zum zweiten Mal aufeinander folgenden Klassensprecherin. Diskutieren auf diplomatischem Level kann sie eigentlich.

g>ute2r rXatc ist: teuexr


Mein Chef ist Choleriker und diejenige, die alles abkriegt ist unsere Chefsekretärin. Das hat schon dazu geführt, dass sie heulend aus dem Laden rausrannte und für den REst des Tages nicht mehr kam. Also wird so ein Verhalten eher nicht zur Kündigung führen. Ich denke, es wäre Aufgabe der Schichtleiter gewesen, die Situation zu deeskalieren! Deren Abwesenheit hat wahrscheinlich dazu geführt, dass die Azubine mal die Sau rauslässt. Beschwerde (am besten schriftlich!) an die Chefetage, außerdem würde ich schriftlich den Ablauf des Streits bishin zum Verlassen des Arbeitsplatzes protokollieren und mit einreichen!

Iys@abexll


keinstein

Ihr wart doch gar nicht dabei, also habt ihr nur die Aussage des TEs und könnt nur aufgrund dessen eine Antwort formieren.

Was jetzt schon wieder passiert, ist es den Spieß umzudrehen, zu versuchen, den TE als Alleinschuldigen hinzustellen, an seinen Aussagen zu zweifeln oder eigentlich jedes Wort zu verdrehen und lächerlich zu machen.

Ich gehe mal davon aus, dass Du Dich auf meinen Beitrag beziehst.

Ich drehe hier gar nichts "um" und schon gar nicht stelle ich irgendwen als "Alleinschuldigen" hin (geschweige denn, dass ich überhaupt irgendeine "Schuld" verteile) - ich sage nur, das Keiner hier, ja noch nicht mal die TE (als Mutter) beurteilen kann was da nun wirklich war. Bestimmte "alleinige Schuldzuweisungen" gegenüber der Auszubildenden kamen allerdings hier schon massenweise.

Ich habe daraufhin nur in den Raum geworfen, dass es hier - wie immer in solchen Situationen- nun mal zwei Seiten gibt.

grantenbeinchen

Ich hoffe auch, dass Du mich da nicht falsch verstanden hast. Ich wollte Deiner Tochter damit auch gar nichts unterstellen.

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