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Arbeitsplatz verlassen, wenn man beleidigt wird?

w6illrschla"nk86


Beschweren auf jeden Fall! Am besten schriftlich! *:)

C.raank1


Ob Vollzeitkraft oder Teilzeitangestellte, bei Eskalationen im allgemeinen würde ich persönlich zu allererst die betreffende Person persönlich darauf ansprechen. Sollte dies nicht fruchten, dann wäre eine Beschwerde durchuas angebracht und auch richtig.

In diesem Fall hier ist die Situation etwas anders. Deine Tochter eine Teilzeitkraft verlässt auf Grund von Streitigkeiten und abwertenden Kommentaren mit einem Azubi, der erstaunlicher Weise eine Weisungserlaubniss erteilt wurde, ihren Arbeitsplatz.

Weder das Verhalten des Azubis ist in Ordnung, noch die Position gegenüber den Teilzeitkräften, aber auch nicht das entfernen vom Arbietsplatz.

Aber die gesamten Umstände sind dadurch schon recht gut nachvollziehbar. Deine Tochter sollte diese Geschichte so schnell als möglich der Chefin melden und auch sachlich formulieren. Egal ob die Azubine nun einen guten Draht zur Chefin hat oder nicht. Nur durch bekannt werden, von solchem Verhalten, kann der Vorgesetzte überhaupt reagieren.

Niemand muss sich dumm und provokativ von wem auch immer anquatschen lassen und schon garnicht von einer Azubine.

Wie gesagt, zur Chefin, die Situation sachlich schildern und klar machen, dass das so keinesfalls geht, selbst wenn es keine Azubi wäre, es sei denn , dass an der "Kritik" ( faul ) auch tatsächlich etwas dran wäre. Wer seine Arbeit normal und richtig verrichtet, braucht sich solch ein Verhalten wirklich von niemanden gefallen lassen.

Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes wäre kontraproduktiv, da sich so ja erst recht nichts ändern kann und es dem Verursacher nur Tür und Tor öffnet, stets so weiter machen zu können.

C3ra<nxk1


Achja, schriftlich ist sicher nicht verkehrt, aber mir wäre ein persönliches Gespräch mit der Chefin lieber. Das zeugt von Selbstbewusstsein und Entschlossenheit. Eine ausschliessliche schriftliche Beschwerde, birgt immer die Gefahr, schnell in der Ablage als erledigt abgelegt zu werden, ohne wirkliche Konsequenzen.

Persönlich vorsprechen, mit zusätzlich einer schriftlichen Beschwerde ist natürlich das Optimum an Möglichkeiten, wo der Chef kaum drumrum kommt, mindestens ein pers. Gespräch mit der Azubine zu führen, da man so die persönliche Dringlichkeit noch einmal besonders unterstreicht.

gUran"tenbei_nchxen


Sie hat jetzt mit der Chefin gesprochen *:) Das ist wohl ganz gut ausgegangen. Es hat wohl niemand notiert, dass sie sich früher vom Arbeitsplatz entfernt hat und auch keiner hat sich beschwert. Das Pensum der verräumten Ware wäre zu dem Zeitpunkt ihres Gehens auch schon erfüllt gewesen, darum mache das nichts und da sie außerdem Überstunden satt hat, wäre es kein Problem gewesen. Die Chefin hat diesen Tag von vornherein als "Chaostag" abgetan, da kein richtiger Verantwortungsträger vor Ort und da sie ja auch telefonisch nicht erreichbar war, in sofern war es ihr wohl egal, dass das noch obendrauf kam.

Zum Streit meinte die Chefin, dass sie halt nicht dabei war. Die Klärung aber auch egal wäre, weil die Azubi die Ausbildung eh ab August in einer anderen Filiale weitermacht. Das hat aber natürlich nichts mit dem Streit zu tun, sondern es würde in der Filiale, wo meine Tochter arbeitet, eben nicht die besten Bedingungen für die Ausbildung geboten werden.

Naja ich denke mal, so kommen beide Mädels günstig davon und lernen hoffentlich aus dem Ereignis ;-)

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