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Wie vergebe ich eine studentische Hausarbeit?

w)eihSnach tssteIrnchenx3


Dass ein Thema komplett vorgegeben wurde, ist mir in meinem Studium bis jetzt noch nicht untergekommen. ;-D und ich studiere ja immerhin schon seit 10 Semestern

;-D Mein Prof hat das allen ernstes bei meiner Bachelorarbeit gemacht. Bzw. er hat den Titel ausformuliert, die Idee kam von mir, war ihm aber noch nicht präzise genug. Musste dann daraufhin auch mein Konzept etwas umschmeißen, weil er den Fokus gerne auf etwas andere Aspekte haben wollte als ich.

Sonst hab ich aber auch immer die Themen zu den (im Voraus gehaltenen) Referaten selbst formuliert und habe auch sonst nie meinen Betreuuer kontaktiert, sondern den Rest ganz allein gedeichselt. Ist also durchaus machbar, wenn man nicht gerade einen Erstsemester vor sich sitzen hat.

A2ntiguone


Ich bin selbst Studentin und habe bisher zwei Hausarbeiten geschrieben. Bei der ersten hat der Dozent drei Mögliche Themen (die waren allerdings sehr eng auf den Betrieb zugeschnitten, da berufsbegleitendes Studium). Bei der zweiten HA hat die Dozentin eine Liste mit ca. 22 Themen ausgelegt, in die sich pro Thema maximal drei Studenten eintragen konnten. Hinweise zur Basisliteratur kam kurz danach dann auch.

Die zweite Variante fand ich deutlich besser - meine HA wurde dann auch eine 1,0. Klar, wenn amn sich ein Thema aus vielen aussuchen kann, welches einen am meisten interessiert. :)^

S-tadtkRatSzex20


Oh Gott. ;-D Also ich finde, dass das absolut normal (und nötig!) ist, dass man die Themen selbst wählt...man muss ja beim wissenschaftlichen Arbeiten auch irgendwann mal selbständig werden...wie soll man sonst mal Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit schreiben? Ich wäre wohl sehr genervt, wenn uns die Themen immer vorgegeben werden würden...die meisten nervt es ja schon, wenn Referatsthema an Seminararbeitsthema gebunden ist, weil viele nicht das Referatsthema bekommen haben, was sie interessiert, sondern was halt einfach vom Termin her gut gepasst hat....also freie Themenwahl im Rahmen des Seminarthemas in Absprache mit Lehrveranstaltungsleiter find ich am besten. :)^

avluXtev


Hallo,

bei mir hängt das oft von den Punkten ab, aber es unterscheidet sich auch von Fakultät zu Fakultät u von Dozent zu Dozent. Meistens bekommen wir Themen gestellt, dürfen sie aber (in Absprache) verändern oder komplett neu formulieren. Oft werden auch nur grobe Richtungen angegeben. Fragestellungen werden so gut wie nie vorgegeben. Gliederungen auch nicht. Aber bei Fragen, bekommt man Hilfe.

aul`utev


Sry für den Doppelpost, ist viel zu warm heute |-o :

Literatur bekommen wir in fast allen Kursen. Meistens nicht speziell zu den Hausarbeiten, aber allgemein für den Kurs. Da ist in der Regel aber dann schon was brauchbares dabei.

gDatxo


Sonst hab ich aber auch immer die Themen zu den (im Voraus gehaltenen) Referaten selbst formuliert und habe auch sonst nie meinen Betreuuer kontaktiert, sondern den Rest ganz allein gedeichselt.

Das kann aber auch nach hinten losgehen. Wenn man sich selbst überschätzt oder zu wenig Ahnung hat, dann wird das Thema zu unwissenschaftlich oder zu oberflächlich bearbeitet. Am Ende hat der Student das Nachsehen, weil er schlecht benotet wird und keinen Lerneffekt hat (außer im besten Fall, doch mal zur Sprechstunde des Betreuers zu gehen).

sBchneFcke1z985


Bei uns wird entweder nach dem Referats-Themen-Prinzip gearbeitet oder völlig frei.

Bei Variante 1 kann man sich in eine meistens vorgefertigte Liste der Referatsthemen eintragen, und man kann (muss aber nicht) auch zu diesem Thema die Arbeit verfassen oder die Studenten schlagen völlig frei ein in ihren Augen passendes Thema vor. Ich studiere übrigens auch in der geisteswissenschaftlichen Richtung.

Ich bin schon länger dabei und hab beobachtet, dass ich zu Studienbeginn die vorgefertigte Liste / Themen bevorzugt habe, jetzt bin ich lieber frei in der Themenwahl - weil ich halt schon intuitiv Themen besser einordnen, aufbauen und auch organisieren kann. Das sollte ja unter anderem auch eines der Studienziele sein.

Bei uns wird dann oft in die Besprechung gebeten, wo das Thema umrissen und angenommen oder abgelehnt wird. Eine vorgegebene Gliederung bzw. zu viel vorgegebene Literatur würde ich vermeiden. Studenten sollen ja wissenschaftlich arbeiten lernen (hoffentlich?) und vorgegebene Gliederungen kenne ich eher aus der Grundschule. Meine bescheidene Meinung *:)

cZriech"arlixe


Es stellten sich für mich die Fragen:

Arbeitest du an einer Universität oder Fachhochschule oder an einer sonstigen Akademie?

Welches Fachgebiet hast du und zu welcher Fakultät gehört das?

In welcher Position bist du beschäftigt (Professor, Dozent, Assistent, Tutor)?

Wer verlangt von dir jetzt die Anwendung einer bisher nicht praktzierten Prüfungsform?

Universität.

no comment, kein MINT

Dozenten sind alle..... wissenschaftlicher Mitarbeiter

Es ist eine Strafarbeit.

Ich frage die Kollegen nicht, weil wir gerade alle genug zu tun haben.

Ich will das Thema vorgeben, da die Studentin sehr schlecht ist und ich mit ihr sonst ewig durchkauen muß, damit sie auf ein halbwegs passables Ergebnis kommt Würde ich das nicht machen, würde die Arbeit wohl Richtung "ungenügend" gehen und das will ich für sie nicht.

Deswegen auch meine Idee mit der Gliederung.

Tendentiell ist es so, dass wenn der Dozent viel vorgibt, er 1. vom Studenten bis jetzt nichts Brauchbares gesehen hat ODER 2. die Arbeit vom Tisch haben will ODER 3. er den Studenen für sich zu einem Thema was erarbeiten läßt- z.B. habe ich mir überlegt, ob ich mir von ihr was für unser Forschungsprojekt in Form einer Hausarbeit recherchieren lasse, habe mich aber dagegen entschieden (weil sie Student Typ 1 ist und ich gerade in Situation 2 ;-)

cYriechXarlxie


Okay, also ich suche ein Thema, welches ich für tragfähig halte, tue ihr einen Gefallen, indem ich es sehr eng stecke, so dass sie es nur noch abarbeiten muß, gebe aber keine Gliederung und keine Literatur vor.

So okay?

c[rie0chKarlixe


Das kann aber auch nach hinten losgehen. Wenn man sich selbst überschätzt oder zu wenig Ahnung hat, dann wird das Thema zu unwissenschaftlich oder zu oberflächlich bearbeitet. Am Ende hat der Student das Nachsehen, weil er schlecht benotet wird und keinen Lerneffekt hat (außer im besten Fall, doch mal zur Sprechstunde des Betreuers zu gehen).

Ich glaube wirklich, dass die meisten meiner Studenten mit freier Wahl überfordert wäre bzw. iwann wäre ich dann überfordert, weil ich soviel erklären und beobachten müßte. Sehe ich oft an Kollegen. Dann kommt es zu so Situationen mit 2 Stunden vor dem Büro für Sprechstunde sitzen, keine Antwort auf emails etc...

ä(pfe7lchxen


Hm, für mich gehört halt einfach irgendwie eine gewisse Selbstständigkeit dazu und mein erster Gedanke war, dass du sie irgendwie durchbringen willst, aber ist das sinnvoll?

S(tadtkat0ze20


Ja das klingt gut, allerdings würde ich ein oder zwei Hinweise auf ein Basiswerk geben, das du für gut und wichtig befindest...damit sie wenigstens einen fixen Anhaltspunkt hat und dann von dort aus weitersuchen kann, sonst wird das ja wieder nix, wenn bisher die Leistungen auch ausgeblieben sind.

clrRi9ecshar^lie


Also ich hab's . ;-) Habe es nun so formuliert, dass sich aus der Themenstellung auch die Gliederung ergibt, muß sie nur noch abarbeiten. Außerdem habe ich die auf die formalen Referenzen verwiesen und die online-Quellen auf 2, die Grafiken auf drei beschränkt.

Ich glaube, so passt es.

Ich wollte das Thema wie gesagt vorgeben, damit sie ein Gerüst hat - und ich letztendlich weniger Arbeit damit. Klar könnte ich sie nun ernsthaft als Hobby den ganzen Sommer beschäftigen, mit Thema selber suchen, mind-map erstellen lassen, Gliederung zur mehrfachen Vorlage, Literaturkatalog zur Absegnung mit kleinen Exzerpen.... also da fällt einem schon was ein ;-D

Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck. Sie soll sich mit einem Thema intensiver beschäftigen, damit überhaupt was hängen geblieben ist.

Ich wollte nur noch kurz was zu den Leuten sagen, die ihre Verwunderung zum Ausdruck gebracht haben.

Wenn man über die Basismodule oder Grundkurse hinaus unterrichtet, kann man zumindest an meiner Uni die Form der Prüfungsleistung selbst wählen. Und Hausarbeiten waren halt nie die von mir bevorzugte Form.

KOllegen wollte ich nicht fragen, weil das ist erstens peinlich ;-) und zweitens ist das Thema wirklich nicht soooo wichtig, als dass ich da in der nun gerade sehr stressigen Abschlusszeit mit so etwas auch noch ihre Zeit in Anspruch nehme. Die Studentin ist ja nur mir verantwortlich, da kann ich machen, was ich lustig bin. Insofern ist das schon eher mein Ding.

Des weiteren haben wir kein "Lehrerzimmer", sondern mein Büro ist z.B. auf einem anderen Gang, so dass man sich nicht zwangsläufig begegnet.

g4ato


Heißt das, nur diese eine Studentin muss eine Hausarbeit schreiben? Was ist denn mit den anderen? Ist das überhaupt zulässig?

cqri#echarxlie


Ja, nur sie.

Und ja, es ist zulässig, warum auch nicht?

Die Art der Prüfungsleistung bestimmt der Dozent - nur die Form muß halt passen, da gibt es bestimmte Kriterien, also nicht nur äußerlich, sondern eher so: von jedem Studenten ein Nachweis, korrigiert, Benotung der individuellen Leistung, neues Stichwort nun Kompetenzen (was vorher skills war....).

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