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Wie vergebe ich eine studentische Hausarbeit?

cdrieOcharxlie


...und sie willl das auch schnell durch ziehen.... war noch nicht zu Hause, da hatte ich schon die Gliederung, ABER von wegen Hilfe:

sie hat sich NICHT an der Themestellung orientiert, hat das wohl gar nicht verstanden, dass das ihre Gliederung in Sätzen war... Himmel hilf. :-@

Die anderen werden natürlich auch geprüft, aber das vertiefe ich hier nun nicht wegen Wiedererkennung.

AVnt(igoxne


Ich will das Thema vorgeben, da die Studentin sehr schlecht ist und ich mit ihr sonst ewig durchkauen muß, damit sie auf ein halbwegs passables Ergebnis kommt Würde ich das nicht machen, würde die Arbeit wohl Richtung "ungenügend" gehen und das will ich für sie nicht.

sie hat sich NICHT an der Themestellung orientiert, hat das wohl gar nicht verstanden, dass das ihre Gliederung in Sätzen war...

Ich frage mich, ob es dann Sinn macht, sie bestehen zu lassen. ???

Eine Hausarbeit in einem Studium sollte schon einen gewissen Anspruch haben.

Wie steht sie denn in anderen Fächern, weisst du da was drüber?

Schwierig........

c.riech$arxlie


Es ist meine Aufgabe sie da durchzuleiten und ihr zu einem erfolgreichen Studium zu verhelfen. Nicht auf Biegen oder Brechen, aber Hilfe bei einer Hausarbeit ist schon noch im Rahmen ;-D

E>hema6liger ;Nutzer \(#47#9013x)


@ criecharlie

Ich hab mir nicht alles durchgelesen, aber bei uns wurden Seminarthemen wie folgt vergeben:

- Titel

- grobe Schwerpunkte (ca. 6 Schlagworte)

- Einstiegsliteratur (max. 3 Bücher)

Das ist keine unverhältnismäßige Hilfestellung, führt aber meines Erachtens zu erheblichen qualitativen Verbesserungen beim Endergebnis.

KXadWhWixdya


Ich kenne aus ein und demselben Studiengang alle Varianten: freies Thema (da macht der Studi solange Vorschläge, bis der Dozent einen für machbar hält), vorgegebenes Thema, und... ähems... stimt, Variante 3 kenne ich gar nicht, bei uns war nie Literatur vorgegeben. Die musste man selbst suchen. War Teil der Bewertung, ob man alle relevanten Quellen berücksichtigt hat.

Ich würde meinen, wenn Du jemanden fragt, dann doch eher die Leute in Deinem Studiengang und an Deiner Uni. Sonst kannst Du hier ein ganz eindeutiges Meinungsbild bekommen, machst es dann aber evt dennoch anders als an Deiner Uni üblich.

KZadh_idFya


Es ist meine Aufgabe sie da durchzuleiten und ihr zu einem erfolgreichen Studium zu verhelfen.

Es ist Deine Aufgabe, ihr zu vermitteln, wie sie anständig wissenschaftlich arbeitet, und danach das Ergebnis ehrlich zu beurteilen. Du musst sie weder durchkommen lassen noch durch den Kurs tragen.

cKri,echarxlie


Es ist meine Aufgabe sie da durchzuleiten und ihr zu einem erfolgreichen Studium zu verhelfen.

Es ist Deine Aufgabe, ihr zu vermitteln, wie sie anständig wissenschaftlich arbeitet, und danach das Ergebnis ehrlich zu beurteilen.

das ist das selbe.

Wenn sie die Anweisungen nicht befolgt, ist es ihr Problem. Aber ich lasse sie nicht im Regen stehen. Deswegen schrieb ich auch "durchzuleiten" und "verhelfen", nicht: für sie zu studieren und ihr die Arbeit ab zu nehmen.

Wer sagt, dass ich sie durch kommen lassen will? Die Fragen, die ich mir hier (öffentlich) stelle, stellen sich wohl die meisten Dozenten. Es geht doch darum, dass der Student was lernt - nicht um einen Preis für gnadenlose Strenge.

Suina/SouZndso


Komisches Verfahren, dass Du da anstrebst.

Grade das mit dem Beschraenken der Quellen finde ich merkwuerdig.

Wenn Du keine Arbeit haben willst: lass sie durchrasseln. Entweder sie erlangt den Schein auf die gleiche Weise wie die anderen oder gar nicht.

Das waere zumindest meine Vorgehensweise.

Bei uns war es meistens so, dass wir eine Liste von Themen hatten und aussichen konnten.

Ausser bei so Dingen wie Projektarbeiten. Da konnten wir uns selbst Projekte aussuchen und komplett frei arbeiten.

ckrtiec}harlixe


Ihr Studenten seid immer so krass drauf. :-/ ,

echt erchreckend.

Ich schaue ab und zu in ein Studenten-Forum rein, da gibt es echt keine Gnade, das ist nur ein Hauen und Stechen. Und wenn man als Dozent nicht so ist, sondern jemandem Chancen einräumt, ist man gleich "komisch".

Neulich habe ich in dem Studentenforum mal erzählt, dass ich extra für jemanden ,der seine Note früher braucht, in persona in's Prüfungsamt gehe und diese der Sachbearbeiterin in den PC diktiere...

mannomann, da war da aber die Hölle los...

was ich für ein Erstsemester auf einer Dorf-FH wäre, NIE würde ein Dozent das machen und warum sollte man dem Studenten überhaupt helfen ???

Im vorliegenden Fall kann ich ihr das Thema wie ausgeführt nicht überlassen,

wenn es schon Anfang Juli ist und deadline 30.8.

So eine Themensuche ist super-aufwändig, wir müßten mehrere Rückmeldungstermine haben (auf die ICH keine Lust habe, weil ich dieses Semester nur für den Unterricht selbst bezahlt werden, also jedes Mal in den Ferien in's Büro fahren müßte) und sie würde am Schluss nichts Gescheites hinbekommen.

Da halte ich sie doch lieber an der kurzen Leine, sie weiß, was sie zu tun hat und ich habe weniger Arbeit.

Ist doch win/win - das ist doch NETT, aber Du stellst es dar, als ob das was Schlimmes wäre.

Sei froh, wenn Deine Dozenten auch menschlich handeln.

c@riec>harlxie


...ich weiß schon, was du meinst:

warum soll es mich als Dozent kümmern, wenn sie die Arbeit nicht bewältigen kann?

Dann hat sie halt Pech gehabt.

Aber ist das nett/menschlich/pädagogisch?

Das ist doch kein Ansatz für diesen Beruf.... ":/

cKri#ech:arlixe


Wie sie die Hausarbeit dann schreibt, weiß ich ja eh noch nicht, vielleicht fällt sie dann auch durch, wer weiß, aber vorher muß fair schon fair bleiben.

K7adhidxya


Ich bin ein Ex-Student, aber auf meiner Uni waren wir sogar noch härter drauf:

So eine Themensuche ist super-aufwändig, wir müßten mehrere Rückmeldungstermine haben (auf die ICH keine Lust habe, weil ich dieses Semester nur für den Unterricht selbst bezahlt werden, also jedes Mal in den Ferien in's Büro fahren müßte) und sie würde am Schluss nichts Gescheites hinbekommen.

Wir hatten gar keine Rückmeldungstermine. Man konnte zwar mit dem Dozenten Rücksprache suchen, das wurde in der Regel aber nur gemacht, wenn es um Literatursuche ging.

Bei so einem Literaturtermin (falls vom Studenten gewünscht) hat der Prof auch nur einige Werke genannt, anhand deren man sich selbst weiterhangeln sollte. Je nach Thema wurde schon mal eine unverzichtbare Quelle von seiten des Dozenten genannt, die er unbedingt drin haben wollte. Und es gab die obligatorische Frage nach Existenz einer Gliederung, wo der Student sich dann mehr oder vage geäußert hat oder von einem netten Dozenten (oder einem mit genauen Vorstellungen) vielleicht noch einen Hinweis bekam.

Aber gerade bei Hauptfachstudenten hieß es aber oft abschreckend-suggestiv "Na, und mit der Gliederung brauchen Sie dann ja wohl keine Hilfe.... Oder?"

Wir haben ja die Kurse besucht, um zu lernen, wie man Literatur sucht, Quellen analysiert und kritisch zerpflückt, richtig zitiert und Arbeiten gliedert. In der Hausarbeit wurde das beurteilt, da wurde man natürlich nicht gepampert, wie soll man sonst zeigen, ob man es begriffen hat und beherrscht?

Aber war Magisterstudiengang, damals haben wir noch richig studiert und bekamen nicht wie in der Schule alles nachgetragen ]:D

E>hemalVige^r NutQzer (#4V79"013x)


@ criecharlie

So ein Thema kann aus einem Schlagwort bestehen, irgendwas, das du in der Vergangenheit schon mal hattest und auf das sie keinen Zugriff hat. Den Titel müsste sie sich dann selbst daraus basteln (es muss ja nicht so eng abgesteckt sein wie bei der Seminarthemenvergabe) und ich würde ihr auch freistellen, ob sie das vorgeschlagene Thema überhaupt nimmt oder sich ein eigenes sucht.

Ein einzelnes Wort finde ich keinesfalls zu nett/menschlich/pädagogisch. Hab schon schriftliche Hinweise zu Abschlussarbeiten von anderen Unis gesehen, in denen explizit stand, dass man sich ein Thema stellen lassen kann. Es wird lediglich als ungeschickt angesehen, als Student diesen Weg zu gehen, weil man im Regelfall davon ausgeht, dass jemand nur in einem persönlichen Interessengebiet eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit zustandebringt. Das ist aber vollkommen Typ-abhängig und ich würde Kreativität auf der einen und Adaptionsfähigkeit auf der anderen Seite als mehr oder minder gleichberechtigt einstufen.

KDadhixdya


So eine Hausarbeit schreibt man ja zu einem dazugehörigen Seminar. Da ist ja eine Fülle von Themen möglich. Unsere Profs haben das Thema nur "abgesegnet" und wenn jemand eine zu weitgefasste Fragestellung hatte oder es nicht in die geforderte Seitenanzahl gepasst hätte, wurde solange getriggert, bis der Student von selbst auf etwas gekommen ist, was machbar ist.

Ungeduldigere Dozenten oder diejenigen mit mehr Zeitdruck haben dann aus dem Vorschlag des Studenten eine oder mehrere Eingrenzungen gezimmert, wo er dann sagen konnte, dass er das bearbeiten will - bzw. bei mehreren Vorschlägen welchen er nimmt.

cBriec"harplie


meiner Uni waren wir sogar noch härter drauf:

So eine Themensuche ist super-aufwändig, wir müßten mehrere Rückmeldungstermine haben (auf die ICH keine Lust habe, weil ich dieses Semester nur für den Unterricht selbst bezahlt werden, also jedes Mal in den Ferien in's Büro fahren müßte) und sie würde am Schluss nichts Gescheites hinbekommen.

Wir hatten gar keine Rückmeldungstermine. Man konnte zwar mit dem Dozenten Rücksprache suchen, das wurde in der Regel aber nur gemacht, wenn es um Literatursuche ging.

Das ist von mir falsch ausgedrückt.

"müssen" im Sinne von : ich will sehen, was sie da macht, damit sie eine passable Arbeit schreibt.

Natürlich kann den Studenten keiner zwingen zu mir zu kommen, aber wenn sie Hilfe will, muss sie.

und wenn jemand eine zu weitgefasste Fragestellung hatte oder es nicht in die geforderte Seitenanzahl gepasst hätte, wurde solange getriggert, bis der Student von selbst auf etwas gekommen ist, was machbar ist.

Das geht schon eher in die Richtung, die ich mit ihr durchziehe,nur, dass wir halt nicht bei 0 anfangen und ich sie das Thema suchen lasse.

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