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Prüfung verhauen,das wars mit StudiumWie solls nun weitergehen?

auuchs)oeixne


Studium und Vorlesungen sind kein spannendes Unterhaltungsprogramm zur Motivierung der Studenten. Hier sollte man schon Fach und Person des Profs trennen können. Wer das Fach von sich heraus nicht spannend findet und auch keine andere Motivation dafür findet, sollte vieleicht doch lieber was anderes studieren....

Das stimmt schon - aber es gibt nun mal Fächer, die einem mehr liegen und welche, die man nicht so dolle findet und die trotzdem zum Curriculum gehören.

Wenn man in einem solchen Fach nun auch noch einen sterbenslangweiligen Prof erwischt, der zweistündige Monologe im Einschlaftempo hält (und das ganze vielleicht noch morgens um 8 oder abends um 18 Uhr), dann ist es schon schwer, noch große Begeisterung dafür aufzubringen...

Ich fand auch nicht alle Fächer meines Studiums spannend. Die Vertiefungsrichtungen, die man sich später aussuchen konnte, waren teilweise echt gegensätzlich. Ich habe Nachrichtentechnik studiert und kann mit Regelungstechnik bis heute überhaupt nix anfangen. Den Grundlagenschein, der bei uns Pflicht war, habe ich mit Ach und Krach bestanden.

1Y00 s`watxch


@ Goldtau

:)=

L7uxo1r


Du wirst eine Lösung finden, wichtig ist nur das DU nie nie nie aufgibst...niemals!

ich drück dir die Daumen :)^

GSoldtfau


Das stimmt schon - aber es gibt nun mal Fächer, die einem mehr liegen und welche, die man nicht so dolle findet und die trotzdem zum Curriculum gehören.

Wenn man in einem solchen Fach nun auch noch einen sterbenslangweiligen Prof erwischt, der zweistündige Monologe im Einschlaftempo hält (und das ganze vielleicht noch morgens um 8 oder abends um 18 Uhr), dann ist es schon schwer, noch große Begeisterung dafür aufzubringen...

Ich fand auch nicht alle Fächer meines Studiums spannend. Die Vertiefungsrichtungen, die man sich später aussuchen konnte, waren teilweise echt gegensätzlich. Ich habe Nachrichtentechnik studiert und kann mit Regelungstechnik bis heute überhaupt nix anfangen. Den Grundlagenschein, der bei uns Pflicht war, habe ich mit Ach und Krach bestanden.

auchsoeine

Hallo,

dann weiß man aber auch, dass man diese langweilige Dürre bewältigen muss, mit der Karotte der späteren angestrebenten Lieblingsvertiefungsrichtung als Motivation vor der Nase.

Im Zweifel nimmt man sich irgendwie ein Semester Zeit, um diesen öden Prüfungsstoff quasi wie ein Papagei auswendig zu lernen, um wenigstens mit einer angestrebten Drei und real erreichter Vier - also mit Ach und Krach - zu schaffen.

Studenten sind doch erwachsene Menschen, zumindest wollen sie so behandelt werden.

Dazu gehört vor allen Dingen auch, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern rechtzeitig den Finger zu heben und nachzufragen!

Eine verhauene wichtige Zwischenprüfung oder Klausur sollte genügend Rote Lampen angehen lassen, dass man bei der Fachschaft, der psychlogischen Studentenberatung, im Prüfungsamt oder nicht zuletzt bei den Profs nachfragt. Wenn praktisch alle Studienleistungen im grünen Bereich sind, bloß dieses eine Nebenfach macht diese Probleme; dann hat normalerweise kein Prof ein Interesse daran, einen an sich guten Studenten "fies raus zu exen".

Aber:

Im Prüfungsprotokoll einer mündlichen Prüfung; im abgegebenen Blatt einer Klausur muss ja auch was drinstehen, was dem Prof die faire Möglichkeit gibt, wenigstens eine Vier geben zu können! Ohne, dass er sich selber angreifbar macht, quasi völliges Nichtwissen noch mit ausreichend zu bewertet zu haben.

OK.

Es mag "alte weltfremde" Profs geben, die ihr Neben-Fach als das wichtigste der Welt sehen, und dementsprechende Klausuren aufsetzen.

Aber doch nicht an jeder Uni! Und doch nicht jeder Prof. Vieleicht belegt man dieses eine Nebenfach bei einem anderen Prof, der "humaner" prüft..? Vieleicht wechselt man rechtzeitig die Uni, wo dieses eine Nebenfach, was man nicht kapiert, nicht so prüfungsrelevant ist...?

.

Nun ja, für diese ganzen Überlegungen ist es für die TE Melli_89 nun schon zu spät.

Kommen also Plan B, C, und D....

Plan B: Eine Qualifikationstufe runter zu gehen.

Plan C: Ähnliche Studiengänge belegen, wo Teile der bisherigen Studienleistung anerkannt werden könnten.

Plan D: Was ganz anderes studieren.

Plan E: Als Quereinsteiger arbeiten.

Plan F: ...

Fazit: Es geht immer irgendwie weiter.

Die bisher geschafften Studienleistungen sagen ja auch aus, die TE Melli_89 ist ja auch nicht "dumm". Irgendwas hat sie ja gelernt und geschafft. Auch wenn es dafür keinen offiziellen Abschluß gibt.

Aber sie kann doch was.

Mit ihren Studienleistungen hat sie was geschafft, was wahrscheinlich 70% der Bevölkerung nicht schaffen könnten.

Eine Versagerin ist sie jedenfalls nicht. Sie hat bloß die eine Hürde nicht genommen. Olympia-Vierte, sozusagen. Nicht mehr auf dem Sieger-Treppchen.

Sie muss sich halt bloß jetzt klar werden, was sie beruflich machen will.

.

Grüße *:)

c9riechGarlxie


nur mal so zur Erläuterung:

eine 3,7 und eine 4,0 sind eine "vier" an der Uni,

eine 4,3 ist auch eine "vier", aber damit ist man durchgefallen. zumindest an allen drei unis, die ich kenne.

c*riec&harylxie


Es mag "alte weltfremde" Profs geben, die ihr Neben-Fach als das wichtigste der Welt sehen, und dementsprechende Klausuren aufsetzen.

Also wenn ich als Nebenfach beispielsweise Psychologie belege...... oder Kunstgeschichte... dann gibt es für dieses Fach einen Lehrstuhl und Professoren. Alle diese forschen und schaffen Gelder ran, bestreiten Kongresse, arbeiten für die Regierung. Schaffen die Möglichkeiten für Unterricht und Austausch.

In den Seminaren sitzen Leute drin, die dieses Fach im ganzen Spektrum studieren oder zumindet tendentiell und dann sitzen Leute drin, die in dem Fach nur wenige Seminare besuchen müssen.

Aber für den Professor ist es nie und nimmer ein Nebenfach. Nur die Studenten sind Nebenfächler - und sollten es trotzdem "wichtig" nehmen.

P5la,nete=nwind


@kleinstein:

So ärgerlich das auch ist mit dem Durchfallen (und so schmerzhaft) musst du dich doch fragen, was das bringen soll. Den Widerspruch wirst du verlieren, denn es ist folgerichtig, dass man bei endgültig nicht bestandener Prüfung zwangsexmatrikuliert wird :-( . Den Härtefall brauchst du nicht mal in Erwägung zu ziehen, wenn kein Härtefall vorlag. Prüfungsangst, Druck etc. ist kein Härtefall.

Ich weiss nicht wie das an anderen Unis/FHs ist, aber bei uns geht der erste Härtefallantrag durch, wenn ein paar Vorraussetzungen erfüllt sind, die sich aus bestandenen Prüfungen zusammen setzen. Sonst nichts weiter, kein besonderer "Härtefall." Diesen Antrag haben bei uns viele gestellt, war nicht so selten.

@Melli_89:

Ich war auch mal in einer doofen Situation und hätte mich fast freiwillig exmatrikuliert. Mir hat die Fachschaft damals geholfen. Die kennen sich mit sowas aus. Und entgegen einiger anderer hier, würde ich auch sagen, kämpfe im dein Studium so lange du kannst, denn zu verlieren hast du gar nichts. Im schlimmsten Fall wars umsonst, aber dann wäre es auch nicht anders als wenn du dich nun exmatrikulieren lässt. @:) Viel Glück dabei!

ctriePc}h~arlxie


Wenn praktisch alle Studienleistungen im grünen Bereich sind, bloß dieses eine Nebenfach macht diese Probleme; dann hat normalerweise kein Prof ein Interesse daran, einen an sich guten Studenten "fies raus zu exen".

und noch eine Anmerkung:

woher weiß er das?

1. Weil es der Student sagt?

2. Weil er sich mit seinen Mitarbeitern über diesen unterhält?

3. Weil er die Studierendenleistungen sieht?

zu 1.

haha.

zu 2.

haha. Passiert nur bei Extremversagens-Fällen.

3.

muß der Student explizit beim Prüfungsamt zustimmen, aber so weit wird es nicht kommen,

denn siehe 2.

P>lanet!enwi\nd


Gehört es nicht auch zur Studierfähigkeit, sich rechtzeitig bei Problemen zu melden, nachzufragen, zum Prof zu gehen, usw....?

Nach der ersten versemmelten Prüfung, spätestens nach dem 2. Fehlversuch, sollte man doch den Prof ansprechen, bei der Fachschaft nachfragen, zum Prüfungsamt gehen, usw....; - um zu sehen, wie man noch was aus den bisherigen Studienleistungen machen kann, bevor man den Karren so tief in den Dreck gefahren hat, dass dann nix mehr geht....?

Da kann man aber normalerweise nichts mehr tun. Da hilft auch Beratung nicht. Eine Prüfung, die begonnen wurde, also angetreten wurde, muss beendet werden. Da bringt es nichts wenn man sich nach dem ersten Fehlversuch beraten lässt. Und wie man sich auf Prüfungen vorbereitet, wird Melli wissen, da sie ja schon einige bestanden hat. Manchmal fällt einem halt wirklich mal eine Prüfung schwer. Das kommt vor.

Studium und Vorlesungen sind kein spannendes Unterhaltungsprogramm zur Motivierung der Studenten. Hier sollte man schon Fach und Person des Profs trennen können.

Ein guter Professor kann aber viel ausmachen.

G ol%dZt!axu


criecharlie

Irgendwie scheinst du gerad auf einem Tripp zu sein, gegen alle meine Postings mir einen "Reinwürgen" zu wollen, auch wenn es dem/der TE gerad nicht hilft.

Wenn deine Einwürfe wenigstens etwas Konstruktives wären...

nur mal so zur Erläuterung:

eine 3,7 und eine 4,0 sind eine "vier" an der Uni,

eine 4,3 ist auch eine "vier", aber damit ist man durchgefallen. zumindest an allen drei unis, die ich kenne.

criecharlie

So etwas hilft uns jetzt exakt was und soviel weiter....?

Grüße *:)

GWo?ldt:au


Gehört es nicht auch zur Studierfähigkeit, sich rechtzeitig bei Problemen zu melden, nachzufragen, zum Prof zu gehen, usw....?

Nach der ersten versemmelten Prüfung, spätestens nach dem 2. Fehlversuch, sollte man doch den Prof ansprechen, bei der Fachschaft nachfragen, zum Prüfungsamt gehen, usw....; - um zu sehen, wie man noch was aus den bisherigen Studienleistungen machen kann, bevor man den Karren so tief in den Dreck gefahren hat, dass dann nix mehr geht....?

Da kann man aber normalerweise nichts mehr tun. Da hilft auch Beratung nicht. Eine Prüfung, die begonnen wurde, also angetreten wurde, muss beendet werden. Da bringt es nichts wenn man sich nach dem ersten Fehlversuch beraten lässt. Und wie man sich auf Prüfungen vorbereitet, wird Melli wissen, da sie ja schon einige bestanden hat. Manchmal fällt einem halt wirklich mal eine Prüfung schwer. Das kommt vor.

Es geht ja um den Zeitraum zwischen erster versemmelter Prüfung und zweiter. Oder zwischen zweiter versemmelter Prüfung und dritter.

Klar, die erste Klausur ist mit leerem Kopf begonnen worden, die kann auch nur so fertig gemacht werden. Aber dazwischen und der zweiten Klausur, vergehen doch noch einige Tage und Wochen, wo man sich hie und da kundig mach kann. Wo man auch noch Profs wegen Konsultation anfragen kann. Usw. usf....

Studium und Vorlesungen sind kein spannendes Unterhaltungsprogramm zur Motivierung der Studenten. Hier sollte man schon Fach und Person des Profs trennen können.

Ein guter Professor kann aber viel ausmachen.

Planetenwind

Ja, und ein gutes Lehrbuch auch. Und es ist immer wichtig, zwischen Fach, Person des Profs, und Uni zu unterscheiden. Man lernt ja sein Fach, und nicht seinen Prof oder seine Uni.

.

Grüße *:)

P:lane6tenwi@nd


Aber dazwischen und der zweiten Klausur, vergehen doch noch einige Tage und Wochen, wo man sich hie und da kundig mach kann. Wo man auch noch Profs wegen Konsultation anfragen kann. Usw. usf....

Was hätte sie da machen sollen ist die Frage. Ganz ehrlich ich bin auch schon Prüfungen durchgefallen, obwohl der Stoff verstanden wurde, nur die Prüfungsfragen waren einfach schwer.

KzaSdh,idQya


Nachhilfe nehmen, sich mit älteren Studenten (z.B. aus der Fachschaft) gezielt auf die trickigen Fragen vorbereiten, die da oft kommen.

Oder anders lernen? Wozu auch Leute aus Fachschaft oder Asta Tipps geben können.

Oft sind es keine trickigen Fragen, sondern der zu Hause verstandene Lernstoff ist nicht fest genug drin. Da hilft es auch nicht, wenn man sich genauso vorbereitet wie zu anderen Klausuren, die leichter waren. Die als richtig abgespeicherte Lernmethode ist für eine diffizilere Auseinander des Stoffes innerhalb der Prüfung dann ja nicht ausreichend,

c<riec=ha`rlxie


Irgendwie scheinst du gerad auf einem Tripp zu sein, gegen alle meine Postings mir einen "Reinwürgen" zu wollen,

äh nö,

das ist Zufall, da ich ehrlich nie darauf achte, wer was wie wo schreibt. Ich antworte auf das, was da steht, unabhängig vom Verfasser. Verfolge Dich also nicht @:)

Ich wollte nur zeigen, dass die von dir zitierte "vier" in der Uni eine echt üble Note ist, im Gegensatz zu Schulnoten.

coriechNarlixe


Manche Prüfungen sind aber auch komisch.

Mein Mann hat in Mathe beispielsweise ein ganzes Semester Modelle herleiten müssen und die Klausur war dann RECHNEN.

Und ich kenne bei mir einige Vordiplom-Prüfungen, vor allem Methodik etc.., da ist man meist einmal durch gefallen, weil das ganze so abstrakt war, dass man es bei der Prüfung verstanden hat, was man machen muß.

Manche Lehrstühle haben z.B. auch gar keine Fachschaften, bei uns in meinem Arbeitsfachbereich leider auch.

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