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Beziehung und Nachtschicht - Umzug

wDooxd hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

meine Freundin und ich (20 und 24) sind seid über einem Jahr zusammen und wollen Anfang nächsten Jahres zusammen ziehen. Ich habe einen Bürojob mit normalen Arbeitszeiten und meine Freundin wird eine 6Tage-Woche mit gleichbleibender Nachtschicht haben.

Mit der Tatsache, dass man sich nur Abends kurz sehen wird habe ich kein großes Problem.. Dann geht man sich wenigstens nicht zu sehr auf die Nerven und hat mal Zeit für sich ..

Was mir eher sorgen bereitet ist die Tatsache, dass der Wecker um 2 Uhr nachts klingeln wird. Das mag sich egoistisch anhören aber ich hab Angst, dass ich das nicht durchhalten werde und auf der Arbeit vor Müdigkeit nicht mehr die notwendige Leistung erbringen kann. Ich kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren wird..

Mir stellt sich die Frage ob man sich an die schlafunterbrechung gewöhnen kann und ob es gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringen kann.

Ich wäre auch über Erfahrungen mit ähnlichen konstellationen dankbar und tipps wie man damit am besten umgeht.

Danke schon mal im voraus :-)

Antworten
MUarvieCurixe


Mein Tipp: Getrennte Schlafzimmer.

Du hast deine Ruhe, sie hat ihre. :)^

PWhen|olphtalxein


Mein Ex hat auch verschiedene Schichten gearbeitet. Mach dir keinen Kopf, ich habe den Wecker nach ca. einer Woche gar nicht mehr gehört.

Als Alternative könnte sich deine Freundin ja einen dieser Armbänder, welche die Schritte zählen, holen (ich weiß nicht ob ich den Produktnamen hier nennen darf) die haben auch eine Weckfunktion nur mit Vibration. Funktioniert supi, und du hörst es nicht.

Natürlich weiß ich nicht wie leicht dein Schlaf ist...aber ich hatte nie ein Problem damit.

btiencvhenW32x1


Ich denke das kommt ganz auf den eigenen Schlaf an. Ich höre den Wecker von meinem Mann mittlerweile überhaupt nicht mehr, und dass obwohl er ihn auch gerne mal ne Stunde klingeln lässt (mit Snooze-Funktion).

Ich habe auch bei einem Praktikum 3 Monate in einem Zweibettzimmer geschlafen, das war trotz unterschiedlicher Zeiten auch für uns beide kein Problem.

Aber ich kann mir vorstellen, dass Leute mit leichterem Schlaf sowas nicht so leicht wegstecken.

Besteht vielleicht die Möglichkeit die Situation mal für ein paar Wochen in ihrer oder Deiner Wohnung zu testen?

Wenn kein weiteres Schlafzimmer möglich ist, könnt ihr vielleicht auch ins Wohnzimmer eine gute Schlafcouch stellen. IKEA hat welche mit seperaten Matrazen, die eignen sich auch für längere Benutzung.

w,ooxd


@ MarieCurie

Das wäre tatsächlich das einfachste .. Aber warum einfach wenns auch kompliziert geht?^^ Wir wollen halt schon gerne in einem Raum schlafen ;-)

@ Phenolphtalein

Schon mal gut zu wissen, dass es nicht unmöglich ist sich daran zu gewöhnen :)

Die Idee mit dem Activity Tracker (allgemeine Bezeichnung) finde ich super :)^ und die bekommt man ja auch schon, stand heute, ab 20€.

@ bienchen321

Leider habe ich tatsächlich nicht den festesten Schlaf, aber würde es zumindest nen Monat probieren wollen mich dran zu gewöhnen..

Die Idee mit dem schlafsofa finde ich auch top, da wir eh ein neues brauchen werden und es sonst auch noch als Gästebett verwenden werden kann.

Daran gedacht, das ganze mal zu testen, habe ich auch schon, nur sind unsere Unternehmen jeweils schlecht zu erreichen.. Mal schauen

Was mich noch interessieren würde.. Den Wecker von deinem Mann hörst du nicht aber dein eigenen schon?

Ich denke wir werden dann erstmal den activity tracker ausprobieren und das Sofa dann als Notfall Option

Danke für die schnellen antworten :)^

N>ordix84


Meine Freundin arbeitet auch im Schichtdienst so das sie entweder deutlich vor mir oder ich deutlich vor ihr aufstehen muss. Ich muss aber auch sagen das ich meistens garnichts davon mit bekomme, ich werde höchstens mal kurz wach, registriere unterbewusst das sie aufsteht und bin wieder weggepennt.

Ich würde das alles erst mal ganz normal ausprobieren, vielleicht ist es bei dir genau so und ihr müsst euch garkeinen Kopf um getrennte Betten, Vibrationswecker oder was auch immer machen. Einfach nicht verrückt machen, wenn es doch so sein sollte das du dann nicht mehr einschlafen kannst dann kann man weiter schauen.

bViench*eZn32j1


Den Wecker von deinem Mann hörst du nicht aber dein eigenen schon?

Ja, und im Gegensatz zu ihm schaffe ich es dann auch recht zeitnah aus dem Bett zu klettern.

In der Praktikumszeit war es sogar so, dass wir beide unsere Handys jeweils so eingestellt hatten, dass das Handy erst vibriert und dann erst klingelt. Wir haben es beide geschafft unseren eigenen Wecker auszustellen bevor das Handy anfängt zu klingeln und den Wecker des anderen (bzw. das Vibrieren des anderen Handys) komplett zu verschlafen. Ich scheine im Schlaf recht selektiv zu hören :-)

l$oveab|le<3


Mein Freund arbeitet als Bäcker und steht auch jede Nacht zur selben Uhrzeit auf. Die ersten Woche war schon sehr heftig, aber jetzt bin ich froh, wenn ich seinen "Schlaf-Schön-Weiter-Kuss" noch spüre ;-D

e\miluemmxa


Hallo,

so eine ähnliche Konstellation haben wir auch (er: 3 Uhr, ich: 7 Uhr) und ich kann sagen: Mal klappt's super, mal weniger. Wir nutzen beide unsere Handywecker mit verschiedenen Wecktönen (wichtig!). Während ich seinen Weckton verschlafe, bin ich bei meinem sofort wach. Konditionierung halt.

Bei mir kommt es aber immer darauf an, wie gut und tief ich schlafe. Manchmal bekomme ich gar nichts mit, manchmal werde ich wach und brauche eine Weile, bis ich wieder einschlafen kann. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass meine Leistungsfähigkeit am Tag einmal eingeschränkt war, nur weil mich sein Wecker so sehr gestört hat.

Ich würde da aber erstmal keine Gedanken dran verschwenden und es auf mich zukommen lassen. Das Problematisieren führt vielmehr dazu, dass du es dann tatsächlich auch zu einem Problem werden lässt. Wichtig ist, dass es Ausweichmöglichkeiten gibt. Dann ist doch alles gut :)^

Einen herzlichen Gruß

emilemma

N0ail8ouxga


Lässt sich vielleicht nur bedingt vergleichen, aber wir hatten eine Weile die Konstellation, dass mein Freund um 3 Uhr nach hause und ins Bett kam. Ich bin zwar immer aufgewacht, aber auch direkt wieder eingeschlafen. Obwohl ich abends Einschlafprobleme habe, ist das eine ziemlich dankbare Uhrzeit, um geweckt zu werden (und weiterschlafen zu dürfen!) - so zwischen 2 und 4. Sonst gibts Ohropax, Vibrationswecker&Co, also daran muss es nicht scheitern ;-)

Morgens, so ab 6, könnte ich direkt mit aufstehen, da hilft nichts mehr.

tZh#e_wi(nem3akexr


es gibt auch Gehörlosenwecker, die vibrieren sehr stark. das wird dann nur von der Person gespürt, auf deren Seite der Wecker liegt....(diese Wecker meistens in ergonomischer Form)

Laiverqpo*ol


mich kriegt ja vpr 9 Uhr nichts und niemand freiwillig aus dem Bett. Deshalb konnte ich den Wecker meines Ex-Freundes (5 Uhr) plus dazugehörige Auftstehgeräusch eigentlich immer gekonnt ignorieren. Meistens bin ich schon wieder eingeschlafen bevor er das Zimmer verlassen hat. Ein "schlechter Aufsteher" zu sein, ist in den allermeistens Lebenssituationen völlig ätzendes aber da wars definitiv ein Vorteil. Ich brauch eeeewig, bis ich richtig wach. So 20 Sekunden Wecker interessieren mich da mal gar nicht.

Ich würds einfach mal ne Woche ausprobieren und sehen wies klappt. Wenn du in der Woche mal bisschen müder bist, geht ja die Welt nicht unter. Wenns gar nicht geht, dann auf alternative Weckmethoden umsteigen. Es hilft aber oft wirklich schon, dass sich die Wecktöne unterscheiden weil man ja auf seinen Wecker doch konditioniert ist.

Wenn auf der Arbeit nachts mein Funk geht, bin ich sofort wach. Klinget allerdings das Telefon, verbucht mein Kopf das unter unwichtig und ich schlafe weiter.

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