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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

AIndMre19D82


oder (hallo André1982, wär das nichts für Dich?) um anderen unter die Nase zu reiben, wie dumm sie sind, ist letztenendes egal

Mach ich ja nicht. Ich sage und schreibe aber ganz deutlich, dass ich keine Partnerin möchte, die keinen universitären Abschluss hat. Machen andere, insbesondere Frau, doch auch ganz gerne. Ich gehe ja nicht morgen im Büro zu unseren Bankkauffrauen und zieh die damit auf wie dumm die doch seien. %-| Mich interessieren solche Frauen auf Beziehungsebene einfach nicht. Sie sind einfach keine potentiellen Partnerinnen für mich.

C`o1mrvaxn


Mich interessieren solche Frauen auf Beziehungsebene einfach nicht. Sie sind einfach keine potentiellen Partnerinnen für mich.

Verglichen mit deinen Komplexen ist das Problem der TE ja nahezu lachhaft %-| . Ich hoffe, es hilft der Weltenbummlerin, auch mal solche Ansichten zu lesen, wie schlimm es noch werden kann.

A7ndree19x82


Verglichen mit deinen Komplexen ist das Problem der TE ja nahezu lachhaft

Für deine Anspruchslosigkeit auf Beziehungsebene kann ich nichts. @:) Ich bin ganz zufrieden mit mir und meinem Leben.

Alndrew1982


aber, ob ich 28 Jahre gebraucht hätte um das zu erkennen? ":/ ]:D So viele Fragen... *:)

sjensi3belm<axn


Für deine Anspruchslosigkeit auf Beziehungsebene kann ich nichts.

Was hat ein universitärer/kein universitärer Abschluss mit Anspruch oder fehlendem Anspruch zu tun?

EhlafhRemVicdh08x15


Zurück zum Thema...

Warum solltest du ein schlechterer Mensch sein oder deinen Freunden/Bekannten irgendwie unterlegen sein weil du "nur" einen Master Abschluss an einer Uni hast? Mensch, was wäre denn wenn du nur einen Realschulabschluss hättest, eine Ausbildung gemacht hättest und jetzt in einem Beruf arbeiten würdest der dir sehr viel Freude bereitet?

Ich halte das für eine ziemlich oberflächliche Denkweise. Also nicht nur von dir, besonders von den anderen die dir das möglichweise vorwerfen.

Werden Menschen neuerdings zu Statussymbolen degradiert? Mein Haus. Mein Auto. Meine Freundin. Aber unter Frau Dr. kommt mir keine Alte ins Haus...

E#hemal1iger Nuqtzert F(#35365x5)


Werden Menschen neuerdings zu Statussymbolen degradiert? Mein Haus. Mein Auto. Meine Freundin. Aber unter Frau Dr. kommt mir keine Alte ins Haus...

Naja. Mit einem Doktor ist zwar ein gewisser Status verbunden, aber es gibt dennoch einen essentiellen Unterschied zu den anderen aufgezählten Dingen.

Für einen Doktor, insofern rechtmäßig erworben, muss eine eigene(!) Leistung erbracht werden, während das Haus oder Auto vom reichen Papi kommen kann. Ein reicher Papi hilft zwar auch bei der Promotion, aber nur indirekt.

E*lafRem-ich0815


Selbstverständlich muss man für einen Doktor-Titel einiges an eigener Leistung und Arbeit erbringen, sofern auf normalem Wege erlangen. Aber heißt das das man für alles drunter keine Leistung bringen muss? Erbringt z.B. ein Bäcker, der jede Nacht ab 4 Uhr in der Backstube werkt, keine Leistung die man anerkennen soll und muss?

Nicht jeder kann und soll und darf Akademiker werden damit eine Gesellschaft funktionieren kann. Ich selber habe keinen akademischen Abschluss, habe aber Respekt vor jedem der das geschafft hat. Auf der anderen Seite beneide ich diese Leute nicht. Mit viel Verdienst erkaufen sie sich einen Job in dem oft (natürlich nicht immer und nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt) der Druck "von oben" sehr hoch ist.

E*hemaNlnigepr NPutzer (#4H58x871)


Für deine Anspruchslosigkeit auf Beziehungsebene kann ich nichts.

Auch wenn's nicht an mich gerichtet war: Mein Partner ist mir intellektuell keineswegs unterlegen - und das, obwohl er nicht mal Abi hat. Soll's geben. Und ich kenne tatsächlich mehrere "solche" Paare. Ich würde sogar sagen, er ist mir in vielen Dingen überlegen. Er "könnte" vermutlich keine Diss schreiben, er guckt sich aber "eben mal" im Internet an, wie man Bootsmotoren repariert, kann backen, nähen und stricken, alles Elektrische, ist bzgl. Politik auf dem Laufenden (was mir im Übrigen völlig wumpe ist), löst schwierige Sudokus ebenso schnell wie ich und ist definitiv überdurchschnittlich intelligent. Er hatte nur einfach kein Bock, länger die Schulbank zu drücken, sondern wollte Arbeitserfahrung sammeln. Und das hat er, in den verschiedensten Jobs. Im Job ist er mittlerweile erfolgreicher als die meisten anderen, die ich kenne, eingeschlossen die mit Doktortitel - und verdient auch besser als die meisten aus unserem Freundeskreis, von denen 90% einen Universitätsabschluss und 10% einen Doktortitel haben. Er wurde von seiner Firma halb abgeworben, hat seinen Chef um eine Gehaltserhöhung ausgehandelt und mit seinem neuen AG, dass er noch weiter 30% für den alten AG arbeiten darf. Wenn ER sich mir gegenüber minderwertig fühlen würde, würden wir wohl beide einen Lachflash bekommen..

Mein Anspruch bzgl. eines Beziehungspartners ist allerdings so hoch, dass Arroganz keine Chance bei mir hätte. Null.

EKhemaSlieger N1utzer4 (#479x013)


@ julejule81

Damit ist dein Partner aber trotzdem, genau wie du, weit überdurchschnittlich, auch wenn er sich seine Kompetenzen überwiegend im praktischen Bereich angeeignet hat - implizites Wissen ist ja nun nicht prinzipiell schlechter. Problematisch halte ich allerdings die Sorte von Personen, die meinen, sie hätten über einen Haupt-/Realschulabschluss auch nur ansatzweise eine Relation bzw. ein Urteilsvermögen darüber, was sich an der Uni/Hochschule abspielt. Und dieser dummfreche Typus geht mir einfach nur ganz gewaltig auf's Schwein, weil das für gewöhnlich noch mit anderen unbelehrbaren Ansichten einhergeht ("alle Intellektuellen sind introvertiert/beziehungsunfähig", "den Master hol ich mir mal eben auf dem 2. Bildungsweg" usw.). Mal sollte sich wirklich von dem Statusdenken lösen, aber gleichzeitig von denen abgrenzen, die einen aus einer unterlegenen Position heraus kleinzureden versuchen.

ETlafRemi}cfh081x5


Richtig, glänzen kann man in jedem Beruf. Und Allgemeinbildung, Interessen und Begabungen, die einem im Alltag weiter helfen und unabhängiger werden lassen, haben nichts mit Intelligenz zu tun. Genausowenig wie übrigens ein Doktor-Titel.

Es kommt ganz darauf an wo man sich selber sieht und seine "Erfüllung". Und wenn das eben ein Doktor-Titel ist, ist das gut und wenn es z.B. ein handwerklicher Beruf ist, ist das mindestens genauso gut.

E hema{ligoer 3Nutzer (U#4x58871)


Und dieser dummfreche Typus geht mir einfach nur ganz gewaltig auf's Schwein, weil das für gewöhnlich noch mit anderen unbelehrbaren Ansichten einhergeht ("alle Intellektuellen sind introvertiert/beziehungsunfähig", "den Master hol ich mir mal eben auf dem 2. Bildungsweg" usw.).

Jo, das kann ich verstehen. So wie die Idioten, die für die Gartenanlage im Studentenwohnheim zuständig waren. Die sind morgens um halb 8 erstmal mit ihren Rasenmähern ums komplette Wohnheim gefahren, damit das faule Studentenpack auch mal früh aufsteht. Würde heute noch, über 10 Jahre später, am liebsten einen Blumentopf aus dem Fenster werfen, wenn ich nur dran denke.

EOhemaxliger Ngutzer (#4i7901x3)


@ julejule81

Jo, das kann ich verstehen. So wie die Idioten, die für die Gartenanlage im Studentenwohnheim zuständig waren. Die sind morgens um halb 8 erstmal mit ihren Rasenmähern ums komplette Wohnheim gefahren, damit das faule Studentenpack auch mal früh aufsteht. Würde heute noch, über 10 Jahre später, am liebsten einen Blumentopf aus dem Fenster werfen, wenn ich nur dran denke.

Ich hab das reguläre Studentenleben (leider) nie erlebt, aber bin prinzipiell der Meinung, dass ein Studium mit Berufstätigkeit gleichzusetzen ist und genau wie Gleitzeit- oder Schichtarbeit nicht an bestimmte Tageszeit gebunden sind. Bei uns auf Arbeit laufen aber auch einige Exemplare herum, die meinen, dass nur körperliche Arbeit richtige Arbeit ist %-|

sUofiTa34-39 jyahre al't


Ich selber habe keinen akademischen Abschluss, habe aber Respekt vor jedem der das geschafft hat

ich selber empfinde für alle möglichen menschen Respekt.

auch für einen geistig behinderten empfinde ich Respekt (meist ohne Studium) neulich war ich in travemünde, war dort mit dem zug, dort war ein junger mann ca. 25 j. jung, mit down Syndrom, er lag dort alleine am strand, mich hat so einiges imponiert, z.b. daß er sich zutraut alleine so einen ausflug zu machen, obwohl er diese geistige Behinderung hat, ich empfand ihn als mutig, auch hat mich imponiert daß er auf mich sehr sehr selbstbewußt wirkte (lange geschichte, wie er sich halt am strand verhielt, wie er auch seine Sachen tasche usw. aufbewahrte usw.)(er lag neben mir am strand)

als der zug kam war es so voll daß man sich fast prügeln mußte um in den zug einsteigen zu können bei der Rückfahrt, zufällig stand er neben mir, ich machte mir voll die sorgen daß er es wohl nicht schaffen wird einen Sitzplatz zu ergattern... ":/

was soll ich sagen? er ergatterte ohne Probleme einen Sitzplatz und zwar diagonal hinter mir gleich.

sehr viele andere, die evtl. auch abi haben und evl. auch studieren, lagen in den gängen, standen an den Türen rum oder saßen an den treppen und hatten keinen Sitzplatz ergattert.

ich fand das total genial, obwohl er ein handicape hat, hat er etwas geschafft was viele die ihm geistig wohl überlegen sind nicht geschafft haben. denn um einen Sitzplatz zu ergattern bzw. es so hinzukriegen daß man nah an der tür steht usw., dann auch schnell reagieren wenn alle reinwollen geht es nicht um körperliche kraft sondern da braucht man eher das denken usw.meiner Meinung nach.

gleichzeitig am Bahnsteig stand eine kleinwüchsige frau, die wirklich sehr kleinwüchsig war, ich sah sie an war geschockt da ich sofort dachte: wie will sie gleich in den zug einsteigen?

das schafft sie niemals! (wenn die rücksichtslosen Personen selbst normalgroße menschen überm haufen schubsen sobald der zug anfährt) auch um sie machte ich mir sorgen, sie war sehr aufgeregt hatte auch angst usw.sie überspielte ihre angst und versuchte "Stärke" und "Größe" zu beweisen in dem sie anfing alle um sich rum anzumeckern.

was soll ich sagen?diese frau hat es geschafft in den zug reinzukommen, als eine der ersten und dazu hat sie einen jungen mann der zuerst nicht so recht aufstehen wollte, vom platz gefegt in dem sie selbstbewußt ihren Schwerbehindertenausweis zeigte, sie mußte sogar etwas rumdiskutieren da der junge mann partout nicht aufstehen wollte, vor sie hatte ich auch Respekt in dem augenblick, fand ich total cool. auch holte sie im nu einen hocker wo sie ihre füße hinstellte, einfach cool.

Die sind morgens um halb 8 erstmal mit ihren Rasenmähern ums komplette Wohnheim gefahren, damit das faule Studentenpack auch mal früh aufsteht

das machen die auch mit nichtstudenten ;-D

nämlich mit mir und meinen ganzen Nachbarn in einer normalen wohnanlage ;-D

am liebsten einen Blumentopf aus dem Fenster werfen, wenn ich nur dran denke.

julejule81

deine Idee finde ich sehr interessant, hab mich beim lesen schon gefreut... ]:D

bis ich bemerkte daß die Sache bei mir einen hacken hat, wohne im erdgeschoß ;-)

vTi5vida


ich finde es schade, dass es oft auf beiden "seiten" so wenig akzeptanz und wertschätzung für die jeweils andere seite gibt.

beides hat seine berechtigung und seine wichtigkeit.

ich persönliche reagiere extrem gereizt, wenn nicht-akademiker im niedriglohnbereich darüber lamentieren, dass bspw. ingeneure ja so verhältnismäßig viel, ja viel zu viel verdienen während der zeitarbeiter für mindestlohn hart körperlich schuftet. statt den eigenen lohn zu kritisieren und ggf. zu protestieren, wird lieber nach oben geschimpft %-| leider konnte ich von der richtigkeit und notwendigkeit bestimmter unterschiedlicher lohnniveaus noch nicht überzeugen.

ich reagiere aber ebenfalls gereizt, wenn akademiker meinen menschen in ihrem wert herabzusetzen, weil sie zB reinigungskräfte sind.

mal ehrlich...kaum ein akademiker hätte lust zB reinigungskraft im krankenhaus zu sein, ggf. noch OPs zu reinigen. dennoch sind dies nicht weniger wichtige und wertvolle berufe wie akademische.

und letztlich ist es doch auch egal, ob studienberuf oder nicht. hauptsache man ist zufrieden damit und zum zufrieden sein, braucht es keinen studienberuf. in allen berufsgruppen gibt es menschen, die mit ihren berufen totunglücklich sind. ein dr. allein macht auch nicht glücklich und zufrieden.

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