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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

EmlafR<emi-ch0x815


Respekt ja, aber kein Neid.

Diese Leute haben Jahre auf Universitäten und Hochschulen verbracht, haben sich viel trockenes Wissen angeeignet, haben wissenschaftliche Arbeiten erstellt und vielleicht sogar veröffentlicht und haben - wenn sie Glück haben - danach einen Job in dem sie ihr erworbenes Wissen einsetzen müssen mit viel Verantwortung und Druck. Natürlich sollen sie auch entsprechend dafür entlohnt werden.

Und natürlich verdienen sie mehr als der ungelernte Hifsarbeiter der in einer Zeitarbeitsfirma buckelt. Derjenige musste vorher aber auch keine lange, schwierige und oft nicht billige Ausbildung absolvieren und kann nach Feierabend den Hammer fallen lassen. Ob derjenige zu "dumm" oder zu "faul" dafür war oder ob er aus anderen Gründen keine Chance hatte spielt erstmal keine Rolle.

Es kommt in erster Linie auf die persönliche Zufriedenheit an.

Wo ich allerdings etwas dagegen habe sind irgendwelche "Manager", die "da oben" kein Wissen über die tatsächliche Arbeitsrealität haben und denen man für Tipps, auf die jeder Normalbürger am Stammtisch kommt, saftige Bonuszahlungen in den Hintern drückt..

v9iv7idxa


sofia34-39 jahre alt

du hast mich jetzt doch sehr zum schmunzeln gebracht.

mir ist aber noch nicht so klar,was du jetzt damit sagen willst

E*hemal4iger N\utzner (#q479a013x)


@ vivida

Ganz einfach: "Jeder ist was Besonderes." %-| Ich persönlich halte davon eher wenig, denn das ist allenfalls eine Floskel aus dem Kindergarten bzw. der Grundschule, die im weiteren Werdegang nicht gelebt wird und auch nicht gelebt werden kann (wird auch viel zu häufig als Ausflucht für nicht erbrachte Leistung benutzt). Solange Egalitaristen nicht ihre anthropozentrischen, speziesistischen Tendenzen ablegen, können sie ihre Bemühungen eigentlich auch gleich ganz lassen. Es bringt herzlich wenig, wenn man gesellschaftlich Schwache nur aufgrund ihres Status auf ein Podest erhebt, damit man sich gut fühlen kann, während man andere Spezies genauso achtlos wie bisher ausbeutet.

A"ntigxone


@ Weltenbummlerin_86

Ich hingegen habe nur einen mittelmässigen Master-Abschluss an der Uni.

Hättest du denn Lust zu einer weiteren wissenschaftlichen Karriere, oder reicht dir, was du erreicht hast?

Ist es wirklich nur "Faulheit" oder "Unorganisiertheit", oder hast du gar kein wirkliches Interesse an einer Dissertation, weil du gar nicht weißt wozu das alles?

Es muss ja nicht jeder nach dem Master weitermachen! @:)

A6ntixgone


Nachtrag:

Wenn ich in deinem anderen Thread lese, frage ich mich, ob du eventuell eine "kleine Depression" o.ä hast - oder ob du noch gar nicht entdeckt hast, was dich wirklich interessiert/ fesselt.

Beruf kommt auch von Berufung. Wo sieht du deine Berufung.....den Sinn in deiner täglichen Arbeit....erfüllt dich, was du beruflich machst?

veivxida


hmmm...darüber muss ich erstmal nachdenken...hmm...

hälst du davon nichts, weil es eben nicht gelebt wird oder, weil du eben nicht der meinung bist, dass jeder etwas besonderes ist?

ich stimme dir aber zu, dass dieses "jeder ist was besonderes" floskelhaft benutzt wird und überhaupt: wenn jeder etwas besonderes ist, dann ist das besondere doch nicht mehr besonders und somit wäre keiner besonders ":/

ich meine gut, man müsste definieren, was mit "was besonderes" gemeint ist, also jeder für sich. für mich ist auch nicht jeder mensch "etwas besonderes". es gibt menschen, die für mich persönlich etwas besonderes haben oder sind. menschen, an denen ich nichts besonderes finden kann, sind für andere aber wieder besonders. insofern dürften die meisten menschen wohl etwas besonderes sein - eben für jemanden anderes.

aus objektiver sicht, sofern es die dabei überhaupt geben kann, hat vermutlich jeder mensch etwas besonderes, vorausgesetzt man definiert "etwas besonderes" in richtung von der norm abweichend.

"etwas besonderes" in sinne von individuell würde ich zustimmen.

davon behinderte menschen generell als etwas besonderes auf ein podest zu heben, nervt mich. es ist genauso realitätsfremd wie behinderten menschen pauschal ein lebensunwertes leben vorzuwerfen. scheinbar gibt es in der wahrnehmung von menschen mit behinderung bei menschen, die sonst nicht viel mit ersteren zu tun haben, nur die 2 extreme: "die haben doch kein schönes leben" und "ich habe neulich welche gesehen und die sahen alle so glücklich aus, viel glücklicher als die meisten nicht-behinderten. behinderte sind ja so viel offener, kommen gleich auf einen zu, sind soooooo dankbar usw." ich bin immer wieder verwundert, wie verwundert menschen über behinderte menschen sind. aber gut, ich schweife ab.

vpiv3ida


eins muss ich noch...ich kann nicht anders:

wenn man darüber überrascht ist, dass ein mensch mit down-syndrom sich selbstständig im öffentlichen raum bewegt, ist klar welches bild von menschen mit down-syndrom dahinter steckt. ich meine das nicht böse, es ist schlicht unwissenheit und nie groß mit dem thema beschäftigt/konfrontiert. vielleicht ist das ja aber ein impuls es mal zu tun...

E<hemaligJer Nutz<er (#4[5887x1)


@ sofia:

deine Idee finde ich sehr interessant, hab mich beim lesen schon gefreut... ]:D

bis ich bemerkte daß die Sache bei mir einen hacken hat, wohne im erdgeschoß

Bestich Deine Nachbarn, die über Dir wohnen, und vergiss nicht, mir ein Foto zu schicken ]:D

E;hem:aligaer Nu6tzerD (#40588x71)


@ DoN:

Damit ist dein Partner aber trotzdem, genau wie du, weit überdurchschnittlich, auch wenn er sich seine Kompetenzen überwiegend im praktischen Bereich angeeignet hat

Nein, in den Augen der TE und von Andre1982 wäre er mir (und den beiden) deutlich unterlegen und auch im gesellschaftlichen Kontext unterdurchschnittlich (hab' keine Zahlen im Kopf, wieviel Prozent damals Abi gemacht haben). Ich wollte deutlich machen, wie - sorry - schwachsinnig diese Schubladendenke ist.

Eshe}malfigerE Nutjzer t(&#4x79013)


@ vivida

hälst du davon nichts, weil es eben nicht gelebt wird oder, weil du eben nicht der meinung bist, dass jeder etwas besonderes ist?

Ich halte grundsätzlich nichts davon, weil der Mensch aus meiner Sicht ein Schädling ist. Da gibt es nichts zu glorifizieren. Abstrakte Prinzipien wie gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft oder auch, dass man sich nur das nimmt, was man unbedingt braucht, halte ich hingegen für wichtig. Das andere Problem ist, dass Gleichmacherei im Endeffekt hochgradig leistungsfeindlich ist. Beispielsweise unser Bildungssystem ist mittlerweile darauf ausgelegt, dass entweder jeder mitgezogen wird oder denen, die auf der Strecke bleiben, immer noch die Chance eingeräumt wird, mit halbem Aufwand gleichzuziehen. Auf diese Weise ebnet man früher oder später jegliche Exzellenz auf Meeresspiegelniveau ein.

rqedbaxby


Andre

Akademischer Grad,(Doktor)Titel,langjährige Studium usw. ist noch lange keine Garantie auf Intelligenz ;-) !

Sorry,aber mit deiner Aussage kommst sehr eingebildet,arrogant und oberflächlich vor >:( :(v !

Anders wäre es, wenn du nur Abitur und eine Ausbildung gemacht hättest. Dann könnte ich verstehen, wenn er ein Problem damit hätte. Ich mit meinem Diplom würde auch keine Frau an meiner Seite akzeptieren, die lediglich eine Ausbildung gemacht hat (womöglich nur mit Realschulabschluß... :-X ). Gespräche mit dummen Frauen können eben sehr, sehr anstrengend werden, weil diese Frauen in der Regel sich selbst nicht als dumm ansehen. ]:D Ist halt immer wieder eine Katastrophe. Darum versuche den Kontakt mit nicht-Akademikerinnen auf das berufliche und die Familie (kann man sich ja nicht aussuchen) zu beschränken. Aber als Freundin oder sogar als Partnerin würde so eine Frau nie im Leben in Frage kommen.

:(v :(v :(v :(v

Ich habe auch nur Abitur,und 2 Ausbildungen,muss ich mich deswegen dumm und wertlos fühlen :-o :-X ?!

Zum Glück waren meine Männer bzw. mein jetziger Mann nie an meine Schulabschluss interessiert ]:D .Ich hab insgesamt die Erfahrung gemacht,dass Männer in ertster Linie ganz andere Kritierien haben sowie Aussehen,Karakter,ähnliche Weltansichten,guter Sex usw.

r/edTbaxby


Weltenbummlerin

Du brauchst keine Komplexe haben-schon gar nicht mit Master Abschluss ;-) -denn beweisen muss du niemanden etwas!Sei sogar stolz drauf,was du bis jetzt im Leben erreicht hast :)* !

vIiviOda


weil der Mensch aus meiner Sicht ein Schädling ist. Da gibt es nichts zu glorifizieren. Abstrakte Prinzipien wie gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft oder auch, dass man sich nur das nimmt, was man unbedingt braucht, halte ich hingegen für wichtig.

ich stimme dir zu.

ich glaube aber, dass viele menschen den glauben, dass sie etwas besonderes sind oder gar die krönung der schöpfung, brauchen damit sie nicht in tiefste depressionen verfallen.

g:aCuloZise


Solange Egalitaristen nicht ihre anthropozentrischen, speziesistischen Tendenzen ablegen, können sie ihre Bemühungen eigentlich auch gleich ganz lassen.

Wahaha! Go, DoN, go! Du läufst dich doch gerade erst warm, da geht noch was! ;-D

Ich lese diesen Faden seit Beginn und finde das Problem immer noch nicht. ich vermute (!), es liegt wirklich hier:

Das Problem ist, dass für dich das Leben anderer immer erstrebenswerter zu sein scheint als dein eigenes.

...und genau daran sollte die TE arbeiten. Alles andere hier darf man getrost unter radschlagenden Pfauen ablegen. Habt ihr aber hübsch gemacht.

Das Tolle am Älterwerden ist, dass man irgendwann begreift, woran sich der Wert eines Mitmenschen bemisst, ich bin so froh um diese Einsicht.

Seid getrost: es glättet sich alles. Irgendwann ist man soweit zu wissen, mit welchen Leuten man sich gerne umgibt...und dass es ab einem gewissen Reifegrad scheißegal ist, welchen Titel oder Abschluss der oder die andere hat. Hat was mit Erwachsenwerden zu tun.

Faszinierend übrigens, dass in diesem Faden gerade die Leute auf Hochschulabschluss pochen, die mir hier im Forum nicht wirklich wegen toller, sondern eher wegen wirrer und auch wirklich beschissenblöder und lebensferner Beiträge aufgefallen sind.

_xParxvati_


@ André1982

oder (hallo André1982, wär das nichts für Dich?) um anderen unter die Nase zu reiben, wie dumm sie sind, ist letztenendes egal

Mach ich ja nicht. Ich sage und schreibe aber ganz deutlich, dass ich keine Partnerin möchte, die keinen universitären Abschluss hat. Machen andere, insbesondere Frau, doch auch ganz gerne. Ich gehe ja nicht morgen im Büro zu unseren Bankkauffrauen und zieh die damit auf wie dumm die doch seien. %-| Mich interessieren solche Frauen auf Beziehungsebene einfach nicht. Sie sind einfach keine potentiellen Partnerinnen für mich.

Du brauchst auch nicht zu deinen Bankkauffrauen gehen. Es reicht doch, wenn du hier anonym im Forum Personen mit niederen Abschlüssen beleidigen kannst und als dumm hinstellst. Ich zitiere dich gerne noch einmal:

Ich mit meinem Diplom würde auch keine Frau an meiner Seite akzeptieren, die lediglich eine Ausbildung gemacht hat (womöglich nur mit Realschulabschluß... :-X ). Gespräche mit dummen Frauen können eben sehr, sehr anstrengend werden, weil diese Frauen in der Regel sich selbst nicht als dumm ansehen. ]:D

Du kannst dir ja gerne eine Akademikerin zur Frau nehmen, wenn dir das so wichtig ist. Dagegen sagt auch keiner was. Es geht nur darum, dass du Menschen (insb. Frauen) mit niederen Bildungsabschluss als dumm hinstellst. Das stößt hier einige sauer auf.

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