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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

W~eltenpbummleriEn_86


@ Kramuri

Ich weiss um welche Summen es sich bei den Stipendien handelt und zu welchen Konditionen sie in Oxford und Berkely arbeiten. Sie haben komplett den ganzen Tag zeit um nur an ihrer Diss, bzw. Habil zu schreiben....

q!uack:salbzerei


Geht es Dir darum, dass Du selbst auch gerne promovieren würdest, oder ist Dir das für Dein Leben - ohne irgendwelche Vergleiche mit anderen - ziemlich egal?

W9eltBenbDummle#rin_x86


Ich glaub ich merke einfach, dass ich bei dem Thema Dissertation und promovieren an meine geistigen Fähigkeiten stosse. Und das ist frustrierend.

EFhemaOligerJ NutzerS (#4l67}193x)


Sie haben komplett den ganzen Tag zeit um nur an ihrer Diss, bzw. Habil zu schreiben

Aha. Und weiter? Es hängt immer davon ab, welche Wertigkeit man diesen Dingen persönlich zuordnet. Kann mir spannenderes/erstrebenswerteres vorstellen.

A_ndrbe19x82


Das kommt ja auch auf das Fach an. Ich habe Wirtschaftsmathematik studiert, und hätte im Leben nicht in Mathematik promovieren wollen. In Wiwi habe ich mal kurz darüber nachgedacht, aber es dann wegen eines super Jobangebots verworfen. Promovieren sollte man wirklich nur, wenn einen das Thema absolut interessiert, und nicht wegen dem Doktortitel - es sei denn du studierst Medizin oder Chemie. Dort ist es wohl ein berufliches muss, wie ich von Freunden gehört habe.

kXatha)r/ina-diGe-grxoße


Nur ich selbst habe mit meinem einfachen Master-Abschluss ein Problem.

Ja dann promoviere halt!

Ich glaub ich merke einfach, dass ich bei dem Thema Dissertation und promovieren an meine geistigen Fähigkeiten stosse. Und das ist frustrierend.

Vielleicht bist du aber auch so in deinen selbstmitleidigen Minderwertigkeitskomplexen gefangen, dass du dir das vor allem einbildest...

kfatharisnaa-dVie-gDroße


(Wobei ich wohl eher an den Komplexen arbeiten würde. Mein Leben ist auch ohne Doktortitel ganz schön)

LfaEdiUtixon


Aber wäre es das, was du wirklich für dein jetziges Leben möchtest? Den ganzen Tag an einer Diss sitzen? Ich hätte zB auch promovieren können. Aber 5 Jahre lang immer an dem gleichen Thema zu sitzen und nicht richtig zu arbeiten finde ich persönlich frustrierend. Daher beneide ich andere auch nicht, die promovieren. Ich habe zwar Respekt, aber ich empfinde sie nicht als besonders überlegen. Und mal ehrlich: was haben die Leute von ihrem Stipendium? Das reicht doch nicht für eine ganze Diss. So lange möchte ich nicht auf echtes Gehalt verzichten. In meinem Bereich zahlt sich ein Dr auch nicht mehr aus, es sei denn, man will irgendwann in den Vorstand eines Unternehmens. Da kommt so ein Dr noch ganz gut. Aber das kann in anderen Bereichen natürlich anders sein. Ist das bei dir so? Seid ihr alle aus dem gleichen Fachbereich? Eine Freundin macht ihren Dr in Biologie. Dauert da 2 Jahre. Kann man noch vertreten, zumal sie in der Biologie sonst schlechte Karrierechancen hat. Ich würde aber als Wirtschaftswissenschaftler 5-6 Jahre an der Diss sitzen. Das lohnt sich einfach nicht, wenn man bedenkt, dass ich auch ohne den Dr einen guten Job bekommen kann.

Außerdem: so viele Menschen haben nun auch wieder keinen Dr, sodass du dir schlecht vorkommen musst. Dein Freundeskreis besteht eben zufällig aus vielen Akademikern, die promovieren. Mach dir keinen Kopf! :)_

S7un@flWowexr_73


@ Andre:

Meinst Du das ernst oder willst Du nur provozieren?

Nur weil man nicht promoviert hat, ist man nicht dumm. Es gibt eine Menge promovierter Menschen, mit denen man keine spannende und abendfüllende Diskussion führen kann.

Und was lerne ich bei einer Diss? Eine sehr spezielle Fragestellung. Durchhaltevermögen. Frustrationstoleranz. Kann man auch anders lernen. ]:D

Die medizinische Diss ist ein Witz. Solche Teile habe ich mit meinem Diplom mitbetreut und meine Diplomarbeit war aufwendiger.

@ Weltenbummlerin:

Ist Dir die Struktur der Unijobs klar? Wissenschaftszeitgesetz? D.h. max. 6 Jahre unpromoviert arbeiten. Nach der Promotion max. 6 Jahre, dann muss die Berufung auf eine Professur erfolgen oder es ist Schluss. Was ist das für eine Perspektive? Da bringt auch der erstmal sichere Job nach Auslandsrückkehr nicht so viel.

Und wie gesagt: Diss. hat wenig mit praktischer Jobfähigkeit zu tun. Und warum solltest Du es nicht können?

LDaEdcition


Im Übrigen sehe ich es so: so ein Doktortitel zeigt nur, dass jemand sehr interessiert an dem Fach war und/oder extrem diszipliniert. Es hat aus meiner Erfahrung heraus nicht mit geistiger Überlegenheit zu tun. Ich habe viele Jahre an Lehrstühlen gearbeitet und was da so promoviert hat.. :-/ manche sind einfach nur aus beruflicher Perspektivlosigkeit so lange am Ball geblieben.

A9n8dre198x2


Nur weil man nicht promoviert hat, ist man nicht dumm. Es gibt eine Menge promovierter Menschen, mit denen man keine spannende und abendfüllende Diskussion führen kann.

Dumm ist ja immer relativ. Für eine Hauptschülerin ist man auch ohne Promotion verdammt schlau. ;-D Aber grundsätzlich stimme ich dir ja zu, eine Promotion ist bereits Forschen, nicht mehr Lernen.

Übrigens gibt es auch eine Menge nicht-Akademikerinnen die man unmöglich einen ganzen Abend ertragen kann.

kDat]harinaY-dibe-grxoße


Nur weil man nicht promoviert hat, ist man nicht dumm.

Geht ja auch nicht. Schließlich hat er ja auch nicht promoviert, ist aber sehr schlau ]:D

E6hemaligeKr N"utzer (#)5409_92)


Ich würde aber als Wirtschaftswissenschaftler 5-6 Jahre an der Diss sitzen.

Das ist fast schon ein absurd langer Zeitraum, gerade für Wirtschaftswissenschaftler.

cUrie0charlxie


Ich glaube,

das ist nicht nur der Titel. Ich weiß wohl, was Du meinst. Ich bin ja auch an der Uni, aber ich werde hier nie der Forschungssuperstar, trotz Titel. Ich habe einfahc nicht den Biss oder den Riecher für die passenden Gelegenheiten. Ich ein Schmalspurnetworker und freue mich mehr über eine Einladung der Studenten zum Grillen als über ein Vortragsangebot.

Ich denke, ich habe schon viele Gelegenheiten verpaßt, die mich gepusht hätten. Aber immer, wenn ich darüber nachdenke, weiß ich, dass ich da eigentlich nicht so richtig Lust darauf habe. Wichtig ist, dass man sich einen Status erarbeitet hat, mit dem man zufrieden ist.

Wenn Dein Freund auf einem bestimmten Grad zufriedern ist, ist klar, dass er dann Freunde hat, die ebenfalls passend aufgestellt sind...

Bäcker kennen ja auch gerne Bäcker oder Lehrer halt Lehrer...

Und nur, weil man mein Freund z.B. Bäcker ist und die anderne sind alle so super-erfolgreiche Bäcker, heißt das nicht, dass der Beruf "Bäcker" was für mich wäre, auch, wenn ich grundsätzlich durch die Schule vorher das auch hätte machen können. Nur, weil es theoretisch nach dem Master noch die Promotion gibt, heißt das nicht, dass es für jeden möglich/machbar ist bzw. für denjenigen geeignet wäre. Klar sieht man die imaginäre Leiter und denkt sich: das KÖNNTE ich wohl auch mal machen...

aber nur, weil man es theoretisch könnte, muß es kein Anspruch für die Praxis sein.

Wenn Dir der Doktor-Titel aber so wichtig ist (mir ist/war er das, aber für mich, da ich über dne zweiten Bildngsweg gekommen bin), dann würde ich es halt dran setzen, ihn zu machen.

Aber entweder hop oder top. Machen und evtl. besser fühlen oder abhaken. Sonst wirst Du nicht glücklich.

Übrigens habe ich die Dissertations-Zeit tatsächlich als NICHT stressig erlebt, es ist kein Lernen in dem Sinne, wie man es vom Studium her kennt, sondern eher so etwas wie dem Hobby nachgehen. Und während dieser Zeit trifft man dann Leute, die mit"spielen" wollen und auf einmal hat man Forschungsaufträge oder Anfragen...

das kann man sich so gar nicht vorstellen, wenn man in dieser Phase noch nicht war, was sich dann plötzlich alles ergibt. Ich kenne übrigens nicht wenige Leute (habilitiert), die sagen, dass sie nie Professor werden wollten, das hat sich einfach so ergeben..... eben über die Interessen, die iwann andere eben auch interessiert haben.

clriegcWhaxrlie


äh, Dein Mann, sorry.

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