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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

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an die Obligationsinhaber nicht zurückzahlen kann

s_ecnsibelUmaxn


werden auch sie erst beweisen müssen, wenn sie mit abstraktem Wissen konfrontiert werden.

Abstraktion ist nur ein kleiner Teil des Spektrums von Intelligenzen. Intelligenz hat vor allem etwas mit der Fähigkeit, Probleme effektiv lösen zu können (auf unterschiedlichen Gebieten), zu tun.

Falls der Arbeitslose sich in der Freizeit Analysis eins bis drei selbstständig aneignet, dann ist er definitiv intelligent. Wenn er allerdings alle Nationen auf dieser Welt auswendig gelernt hat, dann wohl eher nicht.

Auch das auswendiglernen Können kann als ein Bestandteil von Intelligenz betrachtet werden (ja, Intelligenz ist nicht eindeutig definiert). Zudem hängt das, womit man sich beschäftigt auch von der Zielstellung ab. Ich halte es für wenig intelligent, wenn man sich intensiv mit Analysis beschäftigt, obwohl man weiß, dass man es für seinen Lebensbereich nie brauchen wird, weil man kein Problem hat, das man damit lösen kann oder lösen können wird.

Eine andere Frage ist es, wenn man nicht eindeutig weiß, ob man es benötigen wird oder nicht (deswegen wird ja Schulbildung relativ allgemein gehalten- so bleiben Menschen hinreichend flexibel, bis sie eindeutig wissen, was sie wirklich wollen).

E6hemali)ger Nutzebr (#5653S4x5)


Deiner Ansicht nach ist unter "geprüftes Wissen" nur ein abgeschlossenes Studium, aber keine abgeschlossene Ausbildung zu verstehen? Du würdest also einem ausgebildeten Menschen auch in seinem Fachgebiet Dummheit unterstellen, da er das Thema nicht studiert, sondern nur gelernt hat?

Mal angenommen, Deine Partnerin hat etwas völlig anderes studiert als Du; bezeichnest Du Deine Partnerin auch als dumm, weil sie in Deinem Gebiet über kein Fachwissen verfügt?

s2ens|ibelxman


Ich kann aber darüber diskutieren, ob die nahende Zinswende in den USA dazu führen könnte

Das hat wohl eher was von Würfelspiel. So etwas von Finanzkrise 2008/2009, die ja von den Finanzfachleuten auch so "hervorragend" prognostiziert wurden. Wenn der Finanzsektor weniger mit Roulette oder mit dem Wetterbericht zu tun hätte, dann wären Voraussagen präziser. Ich käme nicht auf die Idee, viel über Roulette oder den Wetterbericht zu diskutieren ...

N*or2di8z4


Ich halte es für wenig intelligent, wenn man sich intensiv mit Analysis beschäftigt, obwohl man weiß, dass man es für seinen Lebensbereich nie brauchen wird, weil man kein Problem hat, das man damit lösen kann oder lösen können wird.

Sowas würde ich sogar eher als "dumm" und unproduktiv bezeichnen, anders sähe es aus wenn derjenige Spaß daran hat und das quasi als Hobby macht. Aber sich intensiv mit einem Thema beschäftigen das einem keinen Spaß macht und von dem man keinen effektiven Nutzen hat ist schlicht Unsinn.

Zudem sollte man auch unterscheiden ob man die Bildung in einem gewissen Bereich jetzt für den Beruf und das Arbeitsleben braucht oder ob dieses Wissen im Alltag irgendwo hilft. Wenn man sich ausschließlich auf Bildung für den Beruf konzentriert endet man ziemlich sicher als "Fachidiot" der dann zwar in seinem Gebiet top ist und möglicherweise gut verdient, der im Alltag aber keinen geraden Nagel in die Wand gehauen bekommt, vom Lieferservice abhängig ist oder nicht weiß was die Hauptstadt von Australien ist. Gerade ein breit gefächtertes Wissen ist im Leben nunmal wichtiger als der Nummer 1 Experte in einem Nischenthema zu sein.

CzomraXn


Ich behaupte einfach mal, dass das ein Physiker (und jeder andere der sein Wirtschaftswissen aus den Medien hat) eher nicht könnte.

Dann solltest du als zukünftige Holde besser keine promovierte Physikerin anlachen, wenn du beim Dinner über Griechenland diskutieren willst. Vermutlich könnte aber eine Nicht-Studierte, die sich mehrere Jahre in NGOs in Krisenländern engagiert hat, dir noch viel mehr von der Praxis erzählen also du in der Theorie sehen kannst. Aber die ist ja dann nicht studiert ... und nachher widerspricht sie dir noch in einigen Einschätzungen - ich glaube, damit kannst du dann gar nicht umgehen.

Im Übrigen ist auch die Lehre mit Irrtümern behaftet, die gelegentlich mal korrigiert werden müssen, wenn die Praxis den Gegenbeweis erbringt. Du bist ein junger Kerl Anfang 30 (das ist m.E. die größe Zeit der Selbstüberschätzung, so Ende 20 bis Anfang 30) und hast ein geprüftes Wissen in einer Momentaufnahme. Was sich in den nächsten 60 Jahren in deinem Fach tut, darum musst du dich selbst kümmern. Wie findest du es dann, wenn dich ein junger Master-Absolvent dann dumm nennt, weil du kein zeitgemäß geprüftes Wissen vorweisen kannst?

Für mich ist das immer noch Titelgeilheit, da es eine Momentaufnahme von Wissen und Ehrgeiz ist und nichts über den Menschen im Verlauf seines Lebens aussagt. So wie andere Menschen einen Schlips tragen, um vermeintliche Kompetenz vorzugaukeln. Schlimm nur, dass solche nichtssagenden Symbole in manchen Kreisen tatsächlich Eindruck schinden. Eine gute Krawatte zeigt eigentlich nur, dass man ein Faible für stilvolle Büromode hat (hab ich nicht, obwohl ich Führungskraft bin - keine Sorge) und das nötige Kleingeld für solche Accessoires. Und ein Master-Abschluss heißt, dass man den Anforderungen der Uni Genüge getan hat. Wie hoch diese waren und ob sich das geprüfte Wissen mit den späteren Betätigungsfeldern oder zeitgeschichtlichen Schwerpunkte im Laufe des Lebens deckt (oder überhaupt behalten wird), das weiß kein Mensch. Genausowenig wie ein Führerschein aussagt, dass man ordentlich Auto fährt. ;-)

s%ofiTa34-&39 :jah^re alxt


Nun ich möchte anonym bleiben

ja kann ich verstehen :-)

cfrijechar)lie


Genausowenig wie ein Führerschein aussagt, dass man ordentlich Auto fährt. ;-)

ja, aber ein Masterabschluss zeigt, dass man ordentlich studieren, eine Promotion, dass man ordentlich arbeiten kann, diese Fähigkeiten werden durch den formalen Titel zu offen erkennbare Fähigkeiten der Person, quasi Teil der Identität - und das ist dann oft doch mehr, als andere vorzuweisen haben.

0,5 % Promovierte in D..... (ich schätze mal, Gesamtbevölkerung Ü18 als N?)

Z!itrionex86


...eine Promotion zeigt, dass man ordentlich arbeiten kann,...

Oder ordentlich abschreiben kann... :=o

LEord ;Hong


@ Augustus

Berkeley ist wirklich schön!

Ich habe eine Weile im YMCA in Berkeley gewohnt, schön geht anders. ;-D

EthemaliPger JNutz^er (#4x58871)


Oder ordentlich abschreiben kann...

Das geht aber nicht bei jeder Dissertation (auch wenn einige seit Guttenberg meinen, jede Dissertation sei nur Pfusch.)

Schon gar nicht bei einer kumulativen Dissertation, wenn man in renommierten peer-reviewed Journals veröffentlicht.

cprieccharlxie


Neulich in einem Doktorandenforum gelesen:

"..... ich bin nun Mitarbeiter und betreue Bachelor-Arbeiten.

Kann ich den Studenten Teile meiner Diss als Themen vergeben?

Es geht nur um die Empirie und die Methode, den Rest mache ich dann selbst.... ;-D

c6riechafrlie


Wenn ich es mir recht überlege, ist die Idee gar nicht schlecht, sollte ich mal in den Seminaren probieren, dass ich die Literaturrechercheteile der Forschungsartikel als Hausarbeiten vergebe...

aber ehrlihch gesagt mache ich es doch lieber selbst..... :=o

M;ischt<ecVhnixk


eine Promotion, dass man ordentlich arbeiten kann, diese Fähigkeiten werden durch den formalen Titel zu offen erkennbare Fähigkeiten der Person, quasi Teil der Identität

CRIECHARLIE

Es ist kein Titel ,sondern ein akademischer Grad, der nicht Teil des Namens ist. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch. Dass das viele Promovierte nicht wissen, ist bezeichnend für deren "Bildung".

Zum Anspruch. In den meisten Fächern ist selbstständiges Arbeiten wirklich für eine Diss wichtig. Ausnahme ist eben die Medizin.

Grüße

Freiherrin zu Mischtechnik

Das ist ein Titel, aber lustigerweise auch nicht Teil des bürgerlichen Namens

q=u{ackxsalbexrei


Sachmal, Mischtechnik, was ist denn mit Dir eigentlich los? Okay, dass Du nun nicht gerade "titelhörig" bist, hat wohl jeder kapiert, und das kann ich auch gut nachvollziehen. Aber irgendein anderes, schwerwiegendes Problem scheinst gerade Du mit Titeln/Graden und deren "Trägern" zu haben - und zwar mit allen. Würde mich ehrlich interessieren.

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