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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

E/hemaligere Nutze2r (#458587x1)


Ha, gefunden! ;-D ;-D

Guckt mal [[http://fs2.directupload.net/images/150721/xduo7tpn.jpg hier]] :)^

ENhemalig?e5r N<uQtzer b(#458871x)


Quelle: SPIEGEL

a`bc<y)xxz


Sehr schön!

Wenn das mal kein Anscheinsbeweis dafür ist, dass Promovierte sehr wohl einen Nagel in die Wand schlagen können! ;-D

EDhemali&ger NQutzetr (.#458871x)


@ criecharlie:

Den Titel immer und überall weg zu lassen, finde ich auch nicht okay.

Kann das nicht jeder für sich entscheiden? In Deutschland gibt es eine gewisse Titelgeilheit, in Skandinavien z.B. würde man sich schämen, wenn man seinen Titel nutzt. Weil hier alles so hierarchielos ist. Wer hat es da nötig, sich über andere zu erheben?

Und ehrlich: ein bisschen Titelgeilheit hat jeder Promovierende, warum auch nicht?

Nö. Nicht jeder. Ich kenne viele, denen der Titel völlig schnurz ist. Die meisten, die ich kenne, brennen entweder für ihr Fach, da ist es ihnen egal, ob sie als Doktorand oder Postdoc arbeiten.

Ist doch ein schönes Ziel, für so viel Mühe auch den gesellschaftlichen Status verändern zu können und alleine durch diese Formalie schon mehr Chancen zu bekommen

Den gesellschaftlichen Status? Bitte?! Weil man im Flieger geupgradet wird? Und mit welcher Begründung bitte sollten sich die Chancen, im Restaurant einen Tisch zu bekommen, mit dem Titel erhöhen? Weil man als Doktorand nur von Fertigpizza lebt und jetzt mal was Gutes verdient hat oder was? Mir ist Deine Argumentation völlig fremd. Andere arbeiten auch hart.

E9hemal=igerN Nu*tzer (r#458871)


@ abcyxz:

Ich möchte SOO gern mal deren Kundendatenbank sehen ;-)

E|hemal}igeFr NLutzer c(#45887x1)


brennen entweder für ihr Fach,

da wollte ich noch schreiben: oder sie brauchen den Titel, weil sie sonst später arbeitslos auf der Strasse stünden.

AQug2us1tuCs


Für den Fall, dass die Ironie nicht erkannt wurde:

Gerüchteweise wird man bei überfüllten Flugzeugen mit Dr. auch leichter in die Businessclass upgegradet... Das ist eigentlich der einzige Grund, weshalb ich mir den Dr. vielleicht doch im Ausweis eintragen lassen würde ;-D

Die haben ganz andere Kriterien:

a) Buchungsklasse, und damit meine ich nicht Economy, Business oder First. Es gibt dort himmelweite Unterschiede in Bezug auf Flexibilität (Umbuchung und Stornierung, Flugreihenfolge), die sich auch enorm auf den Preis ausschlägt.

Wer hier das Billig Flugticket von swoodoo kauft, wird garantiert nicht kostenlos eine Service Klasse höher mitgenommen

b) Statuskunden, die oft mit der eigenen Fluggesellschaft oder Allianz fliegen, sind hier auch höher eingestuft

c) Auch wenns offiziell verboten ist, haben Friends&Family oftmals mehr Glück.

Es kommt auch nicht unbedingt auf Kleidung oder Zeitpunkt des eincheckens ein, wie so manche Zeitungsartikel suggerieren ...

criecharlie

Doktormachen ist toll. Das ist das erste Mal so richtig wissenschaftlich arbeiten ]:D

Man muß in dem Sinne nichts mehr lernen, sondern man beschätigt sich mit Dingen, die Aha-Erlebnisse bei einem hervor rufen.

Nichts lernen? Also das kommt wohl bitte auf das Fach drauf an. Wenn du nichts bei der Sache gelernt hast, hast du auch nicht wissenschaftlich gearbeitet, diese provokative These werfe ich mal in den Raum ]:D

C.omraxn


Einer meiner Dozenten hat erzählt

Gerüchteweise wird man bei überfüllten Flugzeugen

Wenn man alles Hörensagen immer zum richtigen Zeitpunkt aus dem Hut zieht, kann man jede Schlussfolgerung ad absurdum führen. %-|

Mein Fahrlehrer hatte auch den Hang, die wildesten unbestätigten Hörensagen-Geschichten durch Wiedererzählen am Leben zu halten. :-D

Will man sich damit eigentlich wichtig machen? Ich habe promoviert und bekomme jetzt besser Platz in Restaurants und habe die statistische Chance, in einem von 500 Flügen auf die Businessclass upgegradet zu werden?

Jetzt mal ehrlich, wenn man auf dicke Hose machen will, dann zahlt man eben die Businessclass oder sorgt als Stammgast dafür, dass der Name (auch ohne Doktor) im besseren Restaurant bekannt ist. Und fertig. Können sich aber die wenigsten Dozenten leisten, schon gar nicht die selbständigen.

Akademische Grade oder Titel sind Titel ohne Mittel. Sie sind nicht unmittelbar mit gesellschaftlichen Vorteilen verbunden. Außer dort, wo gegenüber diesen Zusätzen im Namen eine diffuse Demut herrscht. Wenn das Bodenpersonal oder die Bedienung eines Restaurants tatsächlich aus Demut dem "Doktor" irgendwelche Vorteile einräumt, dann würde ich mich als Akademiker eher schämen, solche lächerlichen Bevorzugungen zu bekommen. Genauso wie ich mich als Privatpatient schäme, wenn ich bei Ärzten bevorzugt behandelt werde (meinen Hautarzt habe ich deswegen sogar gewechselt). Das ist nicht der Sinn der Sache, und man muss eine arme Wurst sein, sich darin zu sonnen.

LLord{ Hoxng


@ Augustus

Nun das ist nicht gerade das Beste zum Wohnen. Für Kurzaufenthalte ist da das Gästehaus im LBNL oder das Shattuck Plaza dann doch viel angenehmer. Zum längerfristigen Bleiben, gibts ein wenig außerhalb sehr hübsche Wohngegenden

Wenn man im Auftrag des Lehrstuhls reist und dieser zahlt muss die Unterkunft vor allem eines sein: Billig. Auf der Konferenz waren die Leute auch hinreichend überrascht, dass ich im YMCA wohnte.

@ criecharlie

Ist doch ein schönes Ziel, für so viel Mühe auch den gesellschaftlichen Status verändern zu können und alleine durch diese Formalie schon mehr Chancen zu bekommen- z.B. durch Stellenangebote, die nicht promovierte nicht bekommen. Ich mag den Doktor

Ich empfinde es nicht so, dass sich mein gesellschaftlicher Status geändert hätte. Und als Bonus bei der Jobsuche habe ich den Dr. Titel auch nicht wahrgenommen, zumindest in der Wirtschaft nicht. In der Wissenschaft liegt es auf der Hand dass man sich ohne nicht auf eine Postdoc Stelle zu bewerben braucht.

Doktormachen ist toll. Das ist das erste Mal so richtig wissenschaftlich arbeiten ]:D

Man muß in dem Sinne nichts mehr lernen, sondern man beschätigt sich mit Dingen, die Aha-Erlebnisse bei einem hervor rufen.

Ich habe das nie als Belastung, sondern echt als Chance und Spaß gesehen.

Ich habe die Promotion nicht ausschließlich als Spaß empfunden, eher zwischenzeitlich als Test der Frustrationstoleranz. Was auch nervig war, war in der Zeit immer allen erklären zu müssen warum man für eine Stelle die 20h umfasst so um die 60h die Woche an der Uni war.

Und lernen musste ich doch eine ganze Menge, sei es für die Veranstaltungen die ich betreut habe oder eben für das Thema der Diss. Mag sein, dass das in anderen Fachbereichen anders ist.

@ julejule81

Ha, gefunden! ;-D ;-D

Guckt mal [[http://fs2.directupload.net/images/150721/xduo7tpn.jpg hier]] :)^

Es fehlt das Kästchen für den Dr. mult. ;-D

E|hemaliFger NutzWer (#/458871x)


Und lernen musste ich doch eine ganze Menge

Ich auch, wir mussten ausserdem einige (hauptsächlich frei wählbare) Vorlesungen besuchen, ins. 30 ECTS-Punkte. Davon einige wenige obligatorische Kurse wie z.B. Ethik. Aber die mündlichen Prüfungen waren dann genau die gleichen wie für Master-Studenten. Auch wöchentliche Abgaben etc.

Ephema?lige/r Nut]zer g(#479013)


@ julejule81

Den gesellschaftlichen Status? Bitte?! Weil man im Flieger geupgradet wird? Und mit welcher Begründung bitte sollten sich die Chancen, im Restaurant einen Tisch zu bekommen, mit dem Titel erhöhen? Weil man als Doktorand nur von Fertigpizza lebt und jetzt mal was Gutes verdient hat oder was? Mir ist Deine Argumentation völlig fremd. Andere arbeiten auch hart.

Diese Denkweise ist allerdings bei vielen drin. Es gibt beispielsweise auch Nicht-Akademiker, die ihren Vornamen im Schriftverkehr laut eigener Aussage gezielt abkürzen, damit dann beispielsweise ein Mag. Müller dort steht, weil sie sich daraus eine Sonderbehandlung erhoffen.

ENhemaliger N3utzer (#x458871)


Es gibt beispielsweise auch Nicht-Akademiker, die ihren Vornamen im Schriftverkehr laut eigener Aussage gezielt abkürzen, damit dann beispielsweise ein Mag. Müller dort steht, weil sie sich daraus eine Sonderbehandlung erhoffen.

Klar gibt es die. Frei nach [[http://thefunnyplanet.com/pictures/2900.jpg Gott]]. Aber sie sind doch sicher in der Minderheit.

Mpisch)tecShnixk


AKADEMISCHE GRADE SIND KEINE TITEL

Wie dumm kann man eigentlich sein, wenn man über gesellschaftlichen Status fabuliert und gleichzeitig noch nicht mal die Rechtslage über Titel und Grade kennt und ständig dieselben verwechselt bzw. sich mit einem Titel schmückt, der keiner ist.

Wie peinlich ist das denn

Business-Class als Doktor. Guter Witz .Können die meisten Doktoren sowieso nicht zahlen.

Lmao

Hgan}nahWxe


Obwohl ich selbst studiert habe (allerdings habe ich NUR einen Bachelor, wie peinlich, gilt das in den Kreisen der TE überhaupt als Studium? ;-)) habe ich mich beim Lesen des Eingangsbeitrags fragen müssen, was für ein spezielles Umfeld die TE hat, in dem man sich schon mit Master selbst einer bildungsfernen Schicht zugehörig fühlt. ;-D

Ich muss zugeben dass mir die Herrn Dr. die ich im Berufsleben in der freien Wirtschaft antreffe oft eher ein bisschen kauzig und eigen vorkommen und wenig pragmatisch-nützlich als Kollegen. So wie man halt leicht wird, wenn man bis Mitte 30 in der geschützten Parallelwelt Uni über irgendwelche theoretischen Fragen brütet statt in der wirklichen Welt, der freien Wirtschaft, an praktischen Problemlösungen zu arbeiten. ;-)

Nein im Ernst, im Leben würde ich meinen Wert als Menschen nicht von meinem akademischen Grad abhängig machen - mein Verlobter hat einen Master of Engineering in Raumfahrttechnik aber er findet die Senftube im Kühlschrank nicht. :)z Ich fühle mich ihm in vielerlei Hinsicht also sehr überlegen ob meiner praktischen Skills.

cMri-ech0arlrixe


Nachdem ich nun 3 x heraus gegriffen worden bin, möchte ihc doch bitten, dass miene Beiträge dann bitte auch genau gelesen werden bzw. nicht aus dem Zusammehang zitiert.

1.Das mit dem Restaurant/Doktor ist natürlich affig, deshalb meinte ich ja auch, dass es für denjenigen schön ist, wenn er durch den Titel einen Job bekommt, den er sonst nicht bekommen würde und da gibt es tatsächlich einige davon. Und wenn es nur so ist, dass dort JEDEr einen Titel hat und man selbst dann halt auch muß. Warum auch immer. Wie damit dann umgegangen wird, ist was ganz anderes.

2. "Mit nicht lernen" für die Diss meinte ich, und das hatte ich ja auhc gechrieben, dass man nicht mehr wie ein Student lernen muß, also lesen, ausspucken. Natürlich muß man lernen. Wäre ja auch komisch, wenn.

3. Der gesellschatiche Status verbessert sich. Nicht, weil man was Besseres wird (das ist man nämlich nomal schon, weil man sowohl ausbildungstechnisch als auch kognitiv zum chancenreichsten Bereihc der Gesamtbevölkerung gehört) sondern durch den titel wird man jemand besonderes.

Alles nur auf "wir sind alle Menschen und gehen alle auf Toilette" zu reduzieren, ist vollkommen naiv und realistätsfern. So tickt die Welt nicht.

J3. Jeder mit Titel, egal, ob Dr. oder Meister oder Bachelor, also jeder mit sichtbarer Qualifikation hat meinen vollsten Respekt für seine Leistung.

Ich zolle ihm GERNE Tribut, weil ich weiß, wie schwer es ist, in den Bereich der Namenszusätze zu kommen. Und da geht es nicht um den Zusatz, sondern um den Weg dorthin. Wenn es jemand von der Hauptschule zur Promotion schafft, ist er für mich etwas Besonderes. Wenn es jemand nach drei abgebrochenen Ausbildungen dann doch noch zum Maurermeister schafft, ist er für mich was Besonderes.

Und egal, wie das juristisch aussieht, kommt eine Abkürzung oder Bezeichnung zum Namen, hat das idenititätsstiftende Wirkung, man ist hinerher nicht mehr derselbe wie vorher, sowohl für sich selbst, als auch für die Umgebung.

Die Titelvergabe durch Urkunde oder sonst wie ist in dem Sinne ein Ritual - und Rituale sind nicht mehr umkehrbar (es sei denn, durch ein anderes) und werden schon seit 1906 als "veränderndernde Reise" verstanden.

4. Wir sind nicht in Skandinavien (und keiner kann für "hier in (ganz) Skandinavien" sprechen, das ist einfach Quark), sondern in D., wir haben eine andere Tradition, Gesellschaft, Ausbildung. Das ist wie Äpfel und Birnen vergleichen. Und nur, weil es bei vielen Leuten schick ist, den Titel nicht zu nennen, heißt es nicht, dass es bei manchen Leuten anders ist. Warum muß man sich immer klein machen? Weil 99,5 % der Bevöllkerung den Titel nicht haben.

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