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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

iFstd#ochMistsxowas


Ein Auszubildender, der am Berufsschulunterricht für Industriekaufleute scheitert (5 und 6 vom ersten Tag an, nichts begriffen), schafft doch niemals ein Hochschulstudium. Während ein Akademiker mit dem Berufsschulunterricht für Industriekaufleute kein Problem hätte.

Das will ja immer niemand sehen, das eigene ist immer das beste, anspruchsvollste und schwerste ;-)

Ich hab in den Semesterferien ne zeitlang mal auf dem Bau gearbeitet und ein Lehrling hat mir erzählt, in der Berufsschule hätten die Lehrer erzählt, wenn sie sich alles merken würden was die da lernen, also quasi 1,0 abschließen, wüssten sie mehr als die Elektroingenieure. Ich hatte da wirklich tolles, Ingenieuräquivalentes Material auf der Baustelle. Zwei Zahlen vom Zollstock addieren und davon die hälfte finden, da wurde es schon eng.

Oder einem der Fachabi gemacht hat, hat man erzählt er würde den gleichen Stoff des allgemeinen Abis der 2 Jahre dauert in einem Jahr machen. Aber man sollte bei den Themen lieber nicht zu genau nachfragen.

i5stdochhMistsDowas


Ein Auszubildender, der am Berufsschulunterricht für Industriekaufleute scheitert (5 und 6 vom ersten Tag an, nichts begriffen), schafft doch niemals ein Hochschulstudium. Während ein Akademiker mit dem Berufsschulunterricht für Industriekaufleute kein Problem hätte.

Das will ja immer niemand sehen, das eigene ist immer das beste, anspruchsvollste und schwerste ;-)

Ich hab in den Semesterferien ne zeitlang mal auf dem Bau gearbeitet und ein Lehrling hat mir erzählt, in der Berufsschule hätten die Lehrer erzählt, wenn sie sich alles merken würden was die da lernen, also quasi 1,0 abschließen, wüssten sie mehr als die Elektroingenieure. Ich hatte da wirklich tolles, Ingenieuräquivalentes Material auf der Baustelle. Zwei Zahlen vom Zollstock addieren und davon die hälfte finden, da wurde es schon eng.

Oder einem der Fachabi gemacht hat, hat man erzählt er würde den gleichen Stoff des allgemeinen Abis der 2 Jahre dauert in einem Jahr machen. Aber man sollte bei den Themen lieber nicht zu genau nachfragen.

J{ulexy


ich sehe tatsächlich eher das Gymansium bzw. Abitur als Zeichen für Intelligenz, zumindest für umfassendere.

Und was ist mit den Leuten, die nicht die Möglichkeit hatten, aufs Gymnasium zu gehen oder (so wie ich) einfach in der 4. Klasse sich "falsch" entschieden haben? Sind die dann dumm? ]:D

(ich wollte später mein Abitur nachholen, war schon angemeldet, leider hat mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht)

Bha)ter Wx.


@ Juley

Und was ist mit den Leuten, die nicht die Möglichkeiten hatten, aufs Gymnasium zu gehen oder (so wie ich) einfach in der 4. Klasse sich "falsch" entschieden haben? Sind die dann dumm?

Nein, natürlich nicht. Das hat hier doch auch niemand behauptet.

****

Manch einer hätte nur in ein anderes Milieu hineingeboren werden müssen, hätte anders gefördert werden müssen.

Was mich und andere hier aufregt, ist die Haltung, ein Hochschulstudium sei nichts besonderes, stelle keine besonderen Anforderungen an die Intelligenz, jeder könne so ein Studium schaffen, wenn er denn nur wolle.

J=ul$ey


Nein, natürlich nicht. Das hat hier doch auch niemand behauptet.

Och, zumindest am Anfang des Fadens schon ;-) :=o

A#nondymuxs


Ist in Ordnung criecharlie. War ja schon häufig hier zu lesen das Abiturienten und Studenten die Weisheit grundsätzlich mit Löffeln gefressen haben :-)

Schade, dann bin ich wohl auch strohdumm. Und ich dachte schon ich hätte auch eine Existenzberechtigung...

EJhemaligefr Nut/zer (#{5409x92)


Was mich und andere hier aufregt, ist die Haltung, ein Hochschulstudium sei nichts besonderes, stelle keine besonderen Anforderungen an die Intelligenz, jeder könne so ein Studium schaffen, wenn er denn nur wolle.

Jeder sicherlich nicht - aber die meisten eben schon. Gibt ja mittlerweile sogar Studiengänge, die - abgesehen von der Bachelorarbeit - komplett über Multiple-Choice-Klausuren zu bewältigen sind, wenn man geschickt wählt. Und hinter solchen Klausuren verbirgt sich nichtmal der Hauch einer Transferleistung.

c]rieXch?arlie


Ist in Ordnung criecharlie. War ja schon häufig hier zu lesen das Abiturienten und Studenten die Weisheit grundsätzlich mit Löffeln gefressen haben :-)

Schade, dann bin ich wohl auch strohdumm. Und ich dachte schon ich hätte auch eine Existenzberechtigung...

Wenn Du Deine Existenzberechtigung über Intelligenz definierst.... ;-D

ich war ehrlich immer der Meinung, dass nicht jeder sein Leben durch den Faktor außerordentliche Intelligenz bestreiten/rechtfertigen muß,

sondern dass es viele andere Möglichkeiten gibt. Warum muß man z.B. handwerklich arbeiten UND gleichzeitig unbedingt super-intelligent erscheinen wollen? Warum reicht nicht aus, dass man sagt: okay, ich habe kein Abi, das war mir zu hoch, aber ich habe nun eine Lehre und verdiene meinen Lebensunterhalt.

Warum muß es unbedingt beides sein? IMMER kommt es in solchen Diskussionen an den Punkt, dass der nicht studierende gekonnt hätte, wenn....

aber NIE wird mal zugegeben, dass man mit den kognitiven Fähigkeiten einfach am Ende war, viel lernen mußte, die zweite Fremdsprache nicht gestemmt hat, nicht passend formulieren konnte.....

E'hemal:iger NuAtzer y(#540x992)


aber NIE wird mal zugegeben, dass man mit den kognitiven Fähigkeiten einfach am Ende war, viel lernen mußte, die zweite Fremdsprache nicht gestemmt hat, nicht passend formulieren konnte.....

Finde es einfach nur lächerlich, dass ausgerechnet Du, die ihr Studium schon verbockt hatte und nur durch einen prüfungsrechtlichen Trick (der heute gar nicht mehr möglich wäre) noch einen Abschluss bekommen hat, so einen arroganten Mist hier verzapft.

Es gibt extrem viele Leute, die schlicht und ergreifend gar keine Lust hatten, Abitur zu machen und dementsprechend gar nichts in der Richtung versucht haben. Wenn jemand etwas nicht versucht, heißt das nicht, dass er nicht die kognitiven Fähigkeiten dazu hatte. Und mal ehrlich: Abitur ist Kindergarten, wenn Du meinst, dich dafür so ausgiebig feiern zu müssen, weil das ja so eine ungeheure Leistung sei, solltest Du vielleicht mal deine eigenen kognitiven Fähigkeiten kritisch in Frage stellen.

F,el"ici?tas1x1


Warum reicht nicht aus, dass man sagt: okay, ich habe kein Abi, das war mir zu hoch, aber ich habe nun eine Lehre und verdiene meinen Lebensunterhalt.

Warum muß es unbedingt beides sein?

Bei manchen Leuten mag das so sein (obwohl ich persönlich das noch nie so mitbekommen habe), aber hier habe ich den Eindruck, dass es auch umgekehrt der Fall zu sein scheint.

Warum kann man nicht zufrieden damit sein, ein Studium abgeschlossen zu haben und sich einer gewissen Intelligenz sicher zu sein? Warum muss man so sehr darauf pochen, dass Nicht-Studierte in den meisten Fällen weniger intelligent sind, warum "braucht" man das und freut sich nicht einfach, dass man selbst die Ziele erreichen konnte, die einem wichtig waren/sind? Ist doch egal, ob andere dafür nicht intelligent genug sind oder es andere Gründe hat.

Ich wäre nicht für ein Studium geschaffen und es könnte sein, dass mir das zu "hoch" wäre, da ich auch Probleme damit habe richtig und effektiv zu lernen. Aber nur weil es bei einzelnen Personen so ist heißt es ja nicht, dass das der allgemeine Grund dafür ist.

Wenn jemand den Wunsch hat Logopädin zu werden dann verzichtet man z.B. auf das Studieren und macht stattdessen die entsprechende Ausbildung. Die übrigens bestimmt so anspruchsvoll ist wie so manches Studium.

Klar gibt es auch Menschen, die ein Studium vielleicht nicht bewältigen könnten, aber da es soooo viele Gründe gibt warum Leute etwas anderes tun als an die Uni zu gehen, kann man einfach nicht sagen, dass Nicht-Studierte meistens weniger klug sind.

J`uley


Also in meiner Ausbildung war eine Mitschülerin, die bereits ein Studium absolviert hatte. Und die meinte, dass diese Ausbildung ähnlich anspruchsvoll war. Aber ich will damit jetzt nicht "angeben" oder so. Soll nur eine Feststellung sein.

Abndre1x982


Es gibt extrem viele Leute, die schlicht und ergreifend gar keine Lust hatten, Abitur zu machen und dementsprechend gar nichts in der Richtung versucht haben. Wenn jemand etwas nicht versucht, heißt das nicht, dass er nicht die kognitiven Fähigkeiten dazu hatte.

Was für ein Bullshit. Das ist typisches Linken-Geschwätz. "Jeder könnte, wenn...". Es macht aber nun einmal nicht jeder Abitur oder den Bachelor/ Master. Ich hätte auch der beste Fussballer der Welt werden können, viel besser als Ronaldo - ich hatte nur keine Lust dazu (echt jetzt! :)z) . Im Leben zählen Ergebnisse, und nicht irgendwelche angeblichen Veranlagungen. So etwas mag in Ständegesellschaften funktionieren. Wir leben aber (zum Glück!) in einer Leistungsgesellschaft, in der Leistungen erst erbracht werden müssen, bevor sie anerkannt werden. Wer kein Abitur gemacht, hat kein Abitur gemacht Punkt (und wurde dementsprechend nicht mit den Anforderungen konfrontiert).

Falls jetzt plötzlich jeder ein verkappter Abiturient ist, der nur nicht die Möglichkeit dazu hatte, dann bin ich ab sofort "eigentlicher"

WBC - Boxweltmeister im Schwergewicht, der nur keine Möglichkeit hatte es zu beweisen. Die wollten ja nicht gegen mich kämpfen. ;-D :-@

Ejhemdalige r N+utzerx (5#54x0992)


Deine Ausführungen haben streng genommen nichts mit meiner Ausgangsthese (Wenn jemand etwas nicht versucht, heißt das nicht automatisch, dass er nicht die kognitiven Fähigkeiten dazu hatte) zu tun.

Wenn Du meine Ausgangsthese allerdings ablehnen solltest: Ich nehme an, dass Du nicht altbyzantinische Geschichte studiert hast? Offensichtlich fehlen dir dann also die kognitiven Fähigkeiten dazu, sonst hättest Du das doch studieren können...

Übrigens, meiner Erfahrung nach: Die, die sich für die tollsten Hechte halten, weil sie Abitur und ein abgeschlossenes Studium haben, sind meist die leistungsschwächsten Abiturienten/Studenten gewesen. Weil wirklich leistungsstarke Abiturienten/Studenten sich nach oben orientieren, nicht nach unten.

A;ntiNgo5nxe


Klar gibt es auch Menschen, die ein Studium vielleicht nicht bewältigen könnten, aber da es soooo viele Gründe gibt warum Leute etwas anderes tun als an die Uni zu gehen, kann man einfach nicht sagen, dass Nicht-Studierte meistens weniger klug sind.

(Felicitas11)

Ich hatte nach dem Abitur nicht die geringste Lust zu studieren. Irgendwann sollte Schluß sein mit der "theoretischen" Lernerei und ich habe eine Ausbildung gemacht. Das tat richtig gut und in dem Beruf arbeite ich derzeit und studiere nebenbei.

Ich meine, dass nicht 50% eines Abschlußjahrganges für ein Studium geeiget sind.

Und wenn jeder studieren würde, hätten wir bald z.B. keine Handwerker und Verkäufer mehr - geht auch nicht. :(v

A nonyxmus


okay, ich habe kein Abi, das war mir zu hoch, aber ich habe nun eine Lehre und verdiene meinen Lebensunterhalt.

??? Wir haben doch in dem Faden gelernt, das Menschen die kein Abitur und nicht studiert haben schon mal minder intelligent sind als diejenigen die das getan haben. Für dich und jemand anderen sind doch Menschen ohne Abitur "Untermenschen".

Auch wenn es keiner von euch beiden direkt gesagt hat, aber genau so kommen die Beiträge rüber.

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