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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

a'bcyxxz


??? Wir haben doch in dem Faden gelernt, das Menschen die kein Abitur und nicht studiert haben schon mal minder intelligent sind als diejenigen die das getan haben. Für dich und jemand anderen sind doch Menschen ohne Abitur "Untermenschen".

Ich selbst habe zwar bisher nichts dergleichen zu dieser Debatte gesagt, aber (unabhängig von der Diskussion, ob das Abi, das man in diesem Land eh hinterher geschmissen bekommt, ein Intelligenzindikator ist) versuch doch bitte mal, den Unterschied zwischen "weniger intelligent" und "Untermensch" zu verstehen!

Man kann auch schlicht anerkennen, dass Menschen nunmal nicht alle über den gleichen Grad an Intelligenz verfügen, und trotzdem andere in ihrer Eigenschaft als Menschen wertschätzen.

Ich halte auch nichts von diesem "jede Frau ist schön"-Geplapper, auch wenn ich wohl selbst nicht zur Gruppe der Schönen gehöre, sondern in dem Bereich eher nur Durchschnitt bin. Nein, die Menschen sind nicht alle schön und auch nicht alle intelligent/klug/whatever, denn sowohl Schönheit wie auch Intelligenz und viele viele andere Eigenschaften sind im Leben nunmal verdammt ungleich verteilt.

Die einen haben hier, die anderen dort mehr Glück gehabt. So einfach ist das. Da muss man keine ideologische Debatte raus machen oder mit so tollen Argumenten kommen wie "ich bin aber nicht doof!" %-|

a'bc4yxz


P.S. (um nicht falsch verstanden zu werden): dass Menschen nunmal unterschiedlich intelligent sind, bedeutet NICHT, dass die Leute in ihrer Eigenschaft als Menschen deshalb unterschiedlich viel WERT sind.

R&is/tridinK_vxom_Süden


Die einen haben hier, die anderen dort mehr Glück gehabt.

Richtig. Leider gibt es in jedem Lebensbereich Leute, die auf andere herabschauen, die in diesem Bereich weniger Erfolg und Glück haben.

Jemand, der von Kindheit an Spaß an Sport hatte und von seinen Eltern ein gesundes Essverhalten gelernt hat - sollte der auf übergewichtige Mitmenschen herabschauen, die andere Hobbys haben und von Kindheit an dick waren?

Jemand, der nie Probleme hatte, einen Partner zu finden - sollte der auf Mitmenschen herabschauen, die mit 30 noch Jungfrau sind, weil sie schüchtern sind und nicht so toll aussehen?

Jemand, der intelligent ist und von Kindheit an viele Bücher gelesen hat und Spaß am Lernen hatte - sollte der auf Mitmenschen herabsehen, die sich durch die Schulzeit gekämpft haben und keinen tollen Abschluss gemacht haben?

Ich finde, man darf sowohl froh sein über das Glück, das man im Leben hatte, und man darf auch stolz sein auf das, was man geschafft hat, und was einem selbst wichtig ist. Aber Stolz auf eigene Leistungen ist nicht gleichbedeutend mit Abwertung anderer Menschen.

Ich bin stolz darauf, dass ich promovierter Physiker bin. Ich habe viel dafür gearbeitet. Und ich bin froh, dass mir die Wissenschaft soviel Freude macht und ich ein solches Talent dafür habe.

Aber auch ich habe meine Schwächen und Probleme im Leben, und wer bin ich, mich als ein besserer Mensch zu sehen?

atbcyxxz


Richtig. Leider gibt es in jedem Lebensbereich Leute, die auf andere herabschauen, die in diesem Bereich weniger Erfolg und Glück haben.

Ich stimme dir zu, sehe das Problem aber teilweise auf beiden Seiten. Zum einen bei denen, die auf weniger Begünstigte herabschauen, welche eben auch erstmal nichts dafür können.

Zum anderen aber auch bei jenen, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie in einem bestimmten Bereich nunmal weniger begünstigt sind als andere.

Beim Faktor Intelligenz ist das natürlich deshalb besonders problematisch, weil man ja bekanntermaßen über eine gewisse Grundintelligenz verfügen müsste, um den Mangel derselben bei sich selbst zu erkennen. Das führt dann bei manchen Menschen leider dazu, dass sie sich selbst bar jeder Realität für die wirklich Aufgeklärten und klugen Köpfe halten, um dann im Internet über Chemtrails oder Zuwanderer (oder auch einfach nur über die ach so unbrauchbaren Akademiker) zu wettern ":/

R?istrid#in_<vpom_pSüdexn


Haha, ja, die erleuchteten Infokrieger und der Dunning-Kruger-Effekt. :-)

a0bcyxxz


Dunning-Kruger-Effekt

DANKE, mir war der Name entfallen :-D

A(nonAymuxs


"ich bin aber nicht doof!" %-|

Das liest du und ist eine Einzelmeinung. Um auf die Meinung von criecharlie zurück zu kommen: Ja für mich ist Intelligenz ein elementarer Bestandteil, sowohl bei mir selber, als auch bei anderen. Ein Mensch der nicht über eine gewisse Grundintelligenz verfügt, kann nicht produktiv eingesetzt werden. Ich sehe dies immer aus der wirtschaftlichen Sicht.

Und wie Andre sagte: Wir leben zum Glück in einer Leistungsgesellschaft. Demzufolge, Hast du nichts, bist du nichts. Dies könnte man nun auch auf das Abitur und den Universitätsabschluss anwenden: Ohne Abitur bzw. Universitätsabschluss hat man nichts und ist man nichts, das zeigt uns die Leistungsgesellschaft.

JJulexy


Hast du nichts, bist du nichts. Dies könnte man nun auch auf das Abitur und den Universitätsabschluss anwenden: Ohne Abitur bzw. Universitätsabschluss hat man nichts und ist man nichts, das zeigt uns die Leistungsgesellschaft.

Wenn man es aber jetzt mal aufs Materielle anwendet:

Gestern oder so hab ich in einem Faden von einem Studierten gelesen, der 800€ verdient. Ich habe ohne Abi/Studium mehr als das Doppelte (netto) verdient. Wer "hat" nun mehr? ;-)

(natürlich kann man das nicht auf alle Studiengänge/Ausbildungen beziehen, das ist mir schon klar. War nur ein Beispiel.)

A^ntigo>ne


Ein Mensch der nicht über eine gewisse Grundintelligenz verfügt, kann nicht produktiv eingesetzt werden. Ich sehe dies immer aus der wirtschaftlichen Sicht.

(Anonymus)

Und wer stellt sich ans Fließband? Leute mit Abitur und vielleicht Studium bestimmt nicht!

Und sind die "Arbeiter" in einer Produlktionsgesellschaft nichts wert?

:(v

Aanon<ympus


Gestern oder so hab ich in einem Faden von einem Studierten gelesen, der 800€ verdient. Ich habe ohne Abi/Studium mehr als das Doppelte (netto) verdient. Wer "hat" nun mehr? ;-)

Ach tatsächlich ? Was hat der gute Mann den für einen Job ?

A<no$nymuxs


Und wer stellt sich ans Fließband? Leute mit Abitur und vielleicht Studium bestimmt nicht!

Und sind die "Arbeiter" in einer Produlktionsgesellschaft nichts wert?

Nunja, in Zukunft wird die Automatisierung sowieso noch viel weiter vorangetrieben. Von daher denke ich das es absehbar ist, das diese Arbeitsplätze sowieso wegrationalisiert werden.

Leute mit Abitur und vielleicht Studium bestimmt nicht!

Sofern der Fortschritt aus unerfindlichen Gründen nicht so stark sein sollte, dann haben wir in Zukunft ein großes Problem "einfache" Tätigkeiten zu besetzen.

A6ntiRgoxne


dann haben wir in Zukunft ein großes Problem "einfache" Tätigkeiten zu besetzen.

Sagich doch - dafür brauchen wir Leute ohne Abitur. ;-)

a1bc3yxxz


Und sind die "Arbeiter" in einer Produlktionsgesellschaft nichts wert?

Das Problem ist ja gerade, dass wir in Europa nicht mehr in einer Produktionsgesellschaft leben, die entsprechenden Jobs finden sich heute eher in Bangladesh.

Früher konnte man selbst als Ungelernter mit eher begrenzten Fähigkeiten leicht eine halbwegs bezahlte Stelle finden, heute ist das schon deutlich schwieriger.

J/ulxey


Ach tatsächlich ? Was hat der gute Mann den für einen Job ?

Das kann ich dir leider nicht sagen.

A3ntsigxone


Gestern oder so hab ich in einem Faden von einem Studierten gelesen, der 800€ verdient.

Das war hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/708129/]]

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