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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

c|riech,arlxie


Hier kann es einem ja meist egal sein.

Daher zeigt es eher wie jemand Jenseits aller alltäglichen Schauspielerei ist...

Ja, so war das gemeint.

Ich erlebe es im RL als super-schwierig mit meinem Beruf "normal" zu erscheinen. Man stapelt grundsätzlich tief und das hier mal nicht tun zu müssen, empfinde ich als wohltuend.

Hör' dich doch mal um beim Bäcker:

ja, der Philipp hat nun seinen Mechatroniker... da kann man schon stolz sein... ist wenigstens was Gescheites, der Bub vom Nachbarn studiert immer noch herum....

und alle nicken...

EBhemaligver Nu)tzebr (*#3536x55)


Schlechtes Beispiel. Vielleicht studiert der andere ja auch Gender studies oder so ein pseudo-Fach im 24. Semester und hat immer noch keine Ahnung von den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeiten (z.B. vorurteilsfrei und nicht wertend)...

cwriecha3rlxie


Die meisten Leute haben kein Studium. Je nach Bundesland nur um die 25% Abitur. Für die ist das abstrakt. Den Mechatroniker versteht jeder. Das ist "normal". Deswegen darf man darauf stolz sein und stolz auf das Studium ist Arroganz, weil gleichzeitig jeder weiß, dass nicht jeder Abi bekommt und nicht jeder studieren kann. "ich darf nicht, aber ich will ja sowieso nicht".

instd#ochMTistsoXwas


Ja, so war das gemeint.

Das heißt also du bist wirklich so unsympathisch wie du hier scheinst und haust eigentlich gern auf die Kacke oder wie hab ich das jetzt verstanden?

A;ug"usNtus


Langsam wirds richtig off topic, glaube die Fadenerstellerin hat sich bewusst schon lange nicht mehr so Wort gemeldet :=o.

Übrigens, man kann sich den Dr. Titel auch auf die Krankenkassen Karte eintragen lassen ]:D Tschuldigung, will nur schauen ob Frau Mischtechnik noch mitliest :-p

A$n`dre1x982


Die meisten Leute haben kein Studium. Je nach Bundesland nur um die 25% Abitur. Für die ist das abstrakt. Den Mechatroniker versteht jeder. Das ist "normal". Deswegen darf man darauf stolz sein und stolz auf das Studium ist Arroganz, weil gleichzeitig jeder weiß, dass nicht jeder Abi bekommt und nicht jeder studieren kann. "ich darf nicht, aber ich will ja sowieso nicht".

:)z Was ich bis heute nicht kapiere ist, dass dieser Mechanismus bei Profisportlern und Medienstars seltsamerweise nicht greift. Wahrscheinlich sind die dumm genug. ]:D

cKrieqcharXlie


Darum geht es doch ]:D

ich komme unsymphatisch rüber, weil ich mich vehement dagegen wehre anzuerkennen, dass jeder grundsätzlich immer Studieren könnte, weil es nämlich angeblich nichts mit Intelligenz zu tun hat.

Und das geht gar nicht. :=o

C>omraxn


Unabhängig davon, dass ich keine Ahnung habe, woher Du diese Einblicke in mein Leben haben möchtest

Als schlauer Kerl kommst du drauf, woher ich das sogar sehr sicher weiß - wenigstens versuchst du es nicht zu leugnen ;-) :=o

den Anspruch an mich selbst zu haben, mich stets persönlich weiter zu entwickeln.

Wenn diese persönliche Entwicklung nichts zwangsläufig rein intellektueller Natur ist, dann sind wir einer Meinung. Aber dann hätte ich dich nochmal missverstanden, da ich dein Streben (egal ob mit oder ohne Außenwirkung) im Kontext des Fadens immer nur auf Bildungsqualitäten bezog. Und das allein ist es nun mal nicht - und da neben all dem interessanten Wissen in der Welt auch die Entwicklung eines menschlichen Standorts im Leben Zeit kostet, muss man zwangsläufig irgendwann Entscheidungen treffen und auch Abstriche in einzelnen Dingen machen.

E"hemalfiger Nutezer (N#458x871)


@ criecharlie:

Ich kenne etliche (!) MENSA-Mitglieder, die nicht studiert haben. Gibt Dir das nicht zu denken?

Ansonsten kann ich mich den Ausfuehrungen von Comran zu Prioritaeten im Leben nur anschliessen. Vor zehn Jahren war mir meine Karriere noch wichtig, jetzt ist mir das Gesamtpaket Leben viel wichtiger. Solange mir mein Job Spass macht, er mich taeglich fordert, ich mich entfalten kann und vom Gehalt gut leben kann, bin ich zufrieden. Dass mein Freund - ohne Abi - das gleiche verdient wie ich mit Doktortitel (hallo Mischtechnik!), ist mir reichlich schnuppe. Und das liegt nicht daran, dass ich so schlecht verdiene, sondern daran, dass er dank seiner Fähigkeiten (und nicht dank seiner Abschluesse) so gut verdient.

Boaterx W.


Selbstverständlich gibt es Nichtakademiker und Leute mit einfacher Schulbildung, die einen hohen IQ haben. Das bestreitet hier doch auch niemand.

Aber Akademiker mit einem niedrigen IQ gibt es nicht.

seensibxelman


Aber Akademiker mit einem niedrigen IQ gibt es nicht.

Bist du sicher?

E(hemOaliger sNutz'er l(#3536x55)


Aber Akademiker mit einem niedrigen IQ gibt es nicht.

Was heißt niedrig? 100? Das wäre Durchschnitt. Eine Standardabweichung darunter? Oder was?

Luittle-7mit&-Lotxte


Übrigens, man kann sich den Dr. Titel auch auf die Krankenkassen Karte eintragen lassen

Oh Gott.

Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich dass es Freundeskreise gibt wo es so nach außen getragen wird was man doch alles erreicht hat. Dass ich promoviert habe wissen nur die Leute, die mich enger kennen, alle anderen nicht, woher auch ":/ ? Ich hab meinen Doktaaaa auch nirgendwo dran stehen, lediglich auf meinem Namensschild auf der Arbeit (das wurde mir vo AG so überreicht) und das war's auch schon. Ich melde das doch nicht der Krankenversicherung oder stelle mich im Kindergarten mit Frau Dr. vor.

In meinem Freundeskreis sind generell Menschen die es so halten wie mein Mann und ich - Beruf ist Beruf und im Freundeskreis geht es darum, mit wem man sich versteht und nicht darum Titel zu vergleichen oder ständig davon zu erzählen, wo man denn jetzt wieder forscht oder was man für ein toooolles Paper verfasst hat.

Ich weiß aber dass es durchaus Menschen gibt, die so etwas immer wieder erzählen müssen. Sonntagabend waren wir beim Grillen bei Bekannten und dort waren noch einige Leute anwesend, die auch raushängen ließen dass sie heute beim Gooooolf waren und morgen dann ins Ferienhaus nach Portugal fliegen, bevor sie weiter an ihrer unheimlich wichtigen Doktorarbeit sitzen. Einfach ignorieren ]:D :)_

Lxitt)le-;mit-0Lotte


Was heißt niedrig? 100? Das wäre Durchschnitt. Eine Standardabweichung darunter? Oder was?

Ich hab mal eine Untersuchung in der Hand gehabt in welcher verschiedene IQs einiger akademische Berufe erhoben wurden...ich meine da kam man auf einen Durchschnitts-IQ von 117 (+/- ist ne Weile her). Den höchsten IQ wiesen naturwissenschaftliche und medizinische Studiengänge auf, den niedrigsten (110) Lehrämtler (?).

Ceomiran


dort waren noch einige Leute anwesend, die auch raushängen ließen dass sie heute beim Gooooolf waren und morgen dann ins Ferienhaus nach Portugal fliegen, bevor sie weiter an ihrer unheimlich wichtigen Doktorarbeit sitzen. Einfach ignorieren ]:D :)_

Es gibt solche und solche. Manche haben wirklich Spaß an ihren Themen, und ich gönne das denen auch, und echte Begeisterung springt auch auf mich über, so dass ich mich auch für viele Themen dann interessieren kann.

Andere machen das aber zum "Schwanzvergleich", was man eigentlich sofort merkt, wenn sie ihre Lebenshighlights in Schleifchen der vordergründigen Bescheidenheit packen, aber unbedingt loswerden wollen. Ich höre mir das dann höflich an und sehe zu, wie ich dann wieder wegkomme. Ich habe im Leben genug erreicht und geleistet und muss mich nicht verstecken. Aber warum soll ich das jemandem aufdrängen, den es nicht interessiert. Aber manche sind tatsächlich so hartnäckig und brauchen dann unbedingt eine Rückbestätigung, wie gut sie sind - dann kommt die Frage "Und was machst du so?" ]:D .

Naja, wer's wissen will, darf es dann auch erfahren. Hauptberuflich, mein eigenes Nebengewerbe und die Hobbies ... und ja, mein Leben ist durch die Freiheiten, die ich mir nehme, durchaus nicht alltäglich. Dann ist es mit der Wichtigkeit, mit der sich Leute irgendwo zwischen Raketenforschung und Krebs-Besieger darstellen, auch schnell vorbei. :=o

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