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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

EBheAmaligelr Nutzer? (#5409x92)


Uni ist Uni und selbst wenn es die schlechteste Uni Deutschlands wäre, werden Lehrstuhl evaluiert und aufgrund dessen finanziell unterstützt.

Du schreibst im Uni-Kontext so oft völlig unzutreffende Dinge, dass ich manchmal wirklich glaube, Du ziehst hier nur eine Show ab und arbeitest tatsächlich nicht an einer Hochschule als wissenschaftliches Personal.

cCrie{charl<ixe


ja, aber ich komme trotzdem zurecht....

iwie muß es ja anscheinend gehen.

BJa8tenr W.


@ criecharlie

.... dass 1. Akademiker selbst ihre Leistungen runter schrauben, bis unter ein normales Maß an Stolz

Naja, das ist auch ein bisschen politisch-korrektes Getue.

Jeder Akademiker weiß natürlich ganz genau, dass er mehr auf dem Kasten hat als jemand, der mit Mühe die Hauptschule geschafft hat.

Und im RL sind sie selbstverständlich stolz auf ihre Leistung.

Das Selbst-Bashing erinnert mich an einen Hollywood-Schönling, der in einem Interview sagte, er leide soo sehr unter seinem guten Aussehen. Wer's glaubt.

cTri'echBarli~e


ja, aber komischerweise darfst Du das hier so schreiben, ich nicht. Das ist schon ein bisschen mehr als fast boshaft.

c$r#iecha#rlie


es war "kantenmechaniker", nicht comran, das mit dem autodidakt. sorry.

mael>inkEa


Jeder Akademiker weiß natürlich ganz genau, dass er mehr auf dem Kasten hat als jemand, der mit Mühe die Hauptschule geschafft hat. (Bater W.)

Und manche Akademiker sind sogar in der Lage, den Aspekt der Ausbildung nicht als das aussagekräftigste und hauptsächliche Merkmal einer Person anzusehen. Den Wert eines Menschen lese ich weder an seinem Bildungsgrad noch an seiner von mir subjektiv eingeschätzten Intelligenz ab.

Und im RL sind sie selbstverständlich stolz auf ihre Leistung. (Bater W.)

Mal ganz abgesehen davon, dass man auf eigene erbrachte Leistungen stolz sein darf, ohne sich dafür rechtfertigen oder schämen zu müssen, ist mir diese Aussage auch wieder zu pauschal. Mein Abschluss ist für mich der simple Nachweis meiner Ausbildung - weder trage ich ihn mit besonderem Stolz, noch weise ich ständig auf ihn hin. Und am Allerwenigsten ist er für mich ein Zeichen, dass ich mehr wert bin als jemand mit niedrigerem Abschluss - und damit auch kein Grund, mich über andere zu erheben.

Das Selbst-Bashing erinnert mich an einen Hollywood-Schönling, der in einem Interview sagte, er leide soo sehr unter seinem guten Aussehen. Wer's glaubt. (Bater W.)

Es kann eine Bürde sein, in irgendeiner Hinsicht herausragend zu sein. Weil die Erwartungen, Ansprüche, Zuschreibungen schlichtweg andere sind als an Personen, die dahingehend durchschnittlich(er) sind. Solche Aussagen müssen also nicht reine Koketterie sein, sie könnten tatsächlich auch kritische Reflexion bedeuten.

monef


Ich glaub ich merke einfach, dass ich bei dem Thema Dissertation und promovieren an meine geistigen Fähigkeiten stosse. Und das ist frustrierend.

Glauben heißt ja nicht wissen. Oder hast du schon eine angefangene Diss. hinter dir und bist mittendrin gescheitert?

Außerdem kommt das sehr sehr stark auf die Fachrichtung an.

Was ist an Durchschnitt schlimm?

weniger diszipliniert bin als die anderen.

Und was genau ist daran schlimm?

Wieso solltest du deinen Hintern mehr hochbekommen, als du es gerade tust?

- scheinst ja auch so ganz gut über die Runden zu kommen (bis auf die Komplexe).

Eghemalig_er- Nu(tzer (l#353x655)


Jeder Akademiker weiß natürlich ganz genau, dass er mehr auf dem Kasten hat als jemand, der mit Mühe die Hauptschule geschafft hat. (Bater W.)

Die meisten Akademiker sind mit dem Goldlöfffel geboren und haben von Papi und Mami alles in den Hintern geschoben bekommen. Dementsprechend muss man ihre Leistung auch nicht überbewerten, insbesondere wenn es nur der bachelor oder z.T. master ist, den man vorzuweisen hat.

Bei der Promotion ist der Anteil der eigenen Leistung höher, aber es hat sich gezeigt, dass es praktisch ist, wenn man sich voll aufs Studium konzentrieren muss und nicht nebenher arbeiten muss, weil Bafög wohl von irgendwelchen Affen gemacht worden ist, die gar keinen Plan haben (Politiker, die zum größten Teil Akademiker-Blagen sind, die in einer Seifenblase groß geworden sind).

oder das Gesetz ist absichtlich so scheiße, damit ja nicht so viele Untermenschen sich (dauerhaft) an der Uni befinden

ivstd^oc?hM0istsowFas


Was genau bringt Dich eigentlich so auf, dass Du egal, was ich schreibe, iwo den Nagel ansetzt?

Das hat sich evolutionär entwickelt über mehrere Post, ist also quasi ein statistischer Prozess. Hinzukommen noch geschriebene Sachen die mich einfach triggern ;-)

Wenn jemand beispielsweise fachfremd arbeitet,

KANN das auch ein Zeichen für seine autodidaktischen Kompetenzen sein bzw. für Weiterentwicklung.

Kann ich nicht nachvollziehen. Leute die zum Beispiel einen FH Abschluss haben können kaum in ihrem Fach promovieren und in deiner jetzigen Fachrichtung werden einfach so Autodidakten eingestellt? Da kann man ja die Lehrveranstaltungen an der Uni ganz auflösen und sich voll auf die Forschung konzentrieren, man nehme einfach Autodidakten. Das spart sogar noch Geld.

Und in anbetracht der Tatsache, dass du selbst die akademische Bildung in deinem Fach ja anscheinend garnicht genossen hast, wertet das den akademischen Abschluss ganz schön ab.

Du bezeichnest mich als feige, wenn ich darauf hinweise, dass ich nicht, wie mir ständig unterstellt wird, im RL meinen akademischen Job vor mich hertrage - wenn ich das aber machen würde, wäre ich arrogant.

Nein, ich sage du würdest Ihn gern vor dir hertragen auch im RL, traust dich aber nicht. Was du bist und was du zeigst sind in dem fall zwei verschiedene Paar Schuh.

Es ist ein bekanntes Phänomen, dass auch Kinder mit ADS studieren können, obwohl der Transport Kurz- in's Langzeitgedächtnis gestört ist, das heißt doch nur, dass sie sehr klug sein müssen, weil das wenige, was sie aufnehmen und verarbeiten können, trotzdem ausreicht.

Versteh ich nicht, für mich widerspricht sich das in sich. klug ist nach meinem dafürhalten das Gegenteil von von wenig Wissen, und wenn die Rate der Wissensaufnahme gering ist ergibt sich zeitintegriert nur wenig Wissen. Aber egal.

Ernsthaft: Es ist nicht mal ansatzweise erkennbar, welchem Muster Deine Argumentation folgt oder warum Du Dich auf mich so eingeschossen hast, dass Du so persönlich werden mußt.

Ich hab auch kein Muster, der Weg ist das Ziel.

iystdZochMiis!t_so3w`axs


Uni ist Uni und selbst wenn es die schlechteste Uni Deutschlands wäre, werden Lehrstuhl evaluiert und aufgrund dessen finanziell unterstützt. So schlimm kann es nicht sein, einen gewissen Minimalanspruch müssen sie ja dann doch erfüllen.

Das lässt mein Vertändnisproblem eher wachsen als schrumpfen.

i{stdocYh#MistsVowas


Naja, das ist auch ein bisschen politisch-korrektes Getue.

Ich hätte eher gedacht es ist eine persönlichkeitsfrage ...

TWa8ps


Und dass ich es allgemein für merkwürdig finde, dass 1. Akademiker selbst ihre Leistungen runter schrauben, bis unter ein normales Maß an Stolz,

Daran ist nichts Merkwürdiges – zumindest aus meiner ganz persönlichen Sicht und der meines Mannes.

Das Erreichen eines akademischen Grades sei es ein Diplom oder Doktor ist lediglich ein Teil der Ausbildung. Wir haben für unsere Diplomarbeiten nahezu ein Jahr und mein Mann für die Diss. fünf Jahre geforscht. Da steckt schon einiges an Arbeit drin. Und wenn ich mir dagegen die zusammengeschusterte Dissertation meiner Schwägerin ansehe… naja.

Aber im Laufe vieler Berufsjahre werden an einen in der Regel viele andere und auch wesentlich kompliziertere Anforderungen gestellt. Zumal viele der an eigenständigen Projekten arbeitenden Kollegen auf derselben Stufe stehen und andere wiederum, die nie Abitur gemacht und eine Berufsausbildung haben oder "nur" an einer Fachhochschule studierten, genauso qualifizierte Arbeit leisten. So dass die Arbeit zur Erreichung eines akademischen Grades so im Nachhinein betrachtet einfach nichts Herausragendes mehr ist.

Ich selbst habe hier einige große Projekte, einige davon habe ich als Alleinunterhalter ent- und in den letzten 5 bis 15 Jahren weiterentwickelt und auch betreut. Solange wie meine Kunden mit meinen Produkten zufrieden sind, bin ich es auch.

Warum soll eine Sache, die mehr als 30 Jahre zurückliegt noch große Bedeutung haben? Ich weiß, was ich kann, ich muss niemanden gegenüber auftrumpfen.

Wir kramen unseren "Titel" noch gelegentlich für Schriftstücke raus, wenn uns jemand (das trifft vor allem auf eine ganz bestimmte Berufssparte zu) für dumm verkaufen will.

sqofia34M-39 jah=re axlt


Jeder Akademiker weiß natürlich ganz genau, dass er mehr auf dem Kasten hat als jemand, der mit Mühe die Hauptschule geschafft hat

kann man nicht verallgemeinern

es kann 1 Million gründe geben, weshalb jemand nur hauptschule hat oder nur den real oder kein Studium usw.

desweiteren gibt es menschen die in Einzelfällen zusammenhänge besser und schneller verstehen können als einige Akademiker die sie persönlich kennen (nicht nur im privaten Bereich) und nicht alle Akademiker reagieren dann beleidigt/angekratzten ego usw. sondern im Gegenteil viele sind cool drauf und sprechen den nichtstudierten sogar auf diesen punkt an und sagen es demjenigen offen ins gesicht. zusätzlich gibt es sogar Akademiker die den nichtstudierten um hilfe bitten bei ihrer Problemlösung nachdem studierte experten weltweit es nicht lösen konnten und manchmal löst der nichtstudierte das Problem ohne irgendwelche Fachkenntnisse zu haben.

es gibt alles auf dieser welt

also man kann es nicht verallgemeinern

aXbcqyxxz


zusätzlich gibt es sogar Akademiker die den nichtstudierten um hilfe bitten bei ihrer Problemlösung nachdem studierte experten weltweit es nicht lösen konnten und manchmal löst der nichtstudierte das Problem ohne irgendwelche Fachkenntnisse zu haben.

Also dafür würde ich jetzt doch verdammt gerne mal ein konkretes Beispiel hören.

EPhemalirg&er Nutpz*er Z(#467x193)


https://en.m.wikipedia.org/wiki/Vivien_Thomas

Ohne Fachkentnisse ist in dem Fall nicht richtig, trotzdem eine beachtliche Leistung. Siehe unter "blue baby syndrome".

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