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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

L/aEdietion


@TE Wenn dich die Disziplin der anderen so neidisch macht, solltest du aufhören dich mit anderen zu vergleichen! Es gibt immer Menschen die irgendwas besser können. Eine Freundin von mir macht viel mehr Sport. Ja und? Ich kann doch nicht alles können, was andere können, oder mich selbst dadurch wertloser fühlen, weil ich das nicht kann. Ich denke, das Problem existiert hier nur in deinem Kopf und du solltest dir ein größeres Selbstbewusstsein zulegen. Was machst du denn jetzt beruflich? Bist du unzufrieden? Irgendwie scheint mir hier dein Problem zu liegen.

bzellagxia


Es gibt Menschen, die sind dir überlegen und andere sind dir unterlegen. Das wird dir immer so ergehen und jedem anderen auch.

Je nachdem welchen Teil deiner Persönlichkeit du betrachtest gibt es mehr von der einen oder der anderen Sorte.

Das sollte man entweder aushalten lernen oder ändern, je nach Möglichkeit und Wichtigkeit.

In deinem Fall wäre ich für aushalten ;-)

L aEd0itioxn


Erst jetzt fiel mir ein wie absurd das Ganze ist. Wenn du neidisch bist, wie diszipliniert andere sind, dann reiß dich am Riemen und werde es auch! Das ist kein Talent, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer ein Ziel hat, das er WIRKlICH erreichen will, dann ist er auch diszipliniert. Ich verstehe den Neid nicht. %-| Der Doktortitel hätte doch keinen Wert, wenn jeder Vollpfosten ihn machen könnte. Mir scheint du bist entweder unzufrieden mit deiner jetzigen Situation (unabhängig von den Anderen!) oder du suchst die Gründe für deine Unzufriedenheit nur bei anderen.. Wer gut ist und viel tut, der soll doch auch die Loorbeeren ernten.

Jzulexy


Dazu fällt mir eine Geschichte ein:

Ein guter Freund von mir, damals Hauptschüler, hat auf dem 2. Bildungsweg Abitur gemacht und hat nun vor einigen Jahren einen Diplom-Studiengang abgeschlossen, hat eine Publikation herausgebracht usw. Wenn man sowas wirklich will, kann man es auch schaffen. Selbst als "dummer" (um es in Andres Worten auszudrücken ]:D ) Hauptschüler.

cXriehcha7rlie


Oh mein Gott, ich habe keinen Doktortitel, bin ich deswegen dumm? Was meiner Meinung mehr zählt, ist die sogenannte emotionale Intelligenz. Was nützt es den, einen Doktortitel zu haben, wenn der Akademiker ein Idiot ist und keine Ahnung hat, wie es im Leben läuft. Auf den Menschen kommt es an un nicht auf den Titel! :)^ 8-)

Das kann nur von einem Nicht-Akademiker kommen.

Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus. Weißt Du überhaupt, mit wievielen Leuten man gut zusammen arbeiten und auskommen, bevor man einen Titel hat?

Egal, welchen? Die Unis sind hochfunktionelle Wirtschaftsunternehmen, die skills und Kompetenzen in allen Bereichen auf der Agenda haben - nur mit intellektuellem Wissen kommt nicht weit. Nicht einmal als Student.

Und nahzu JEDER muß nebenher im "wahren" Leben arbeiten....

Übrigens würde ich den Begriff der emotionalen Intelligenz an Deiner Stelle mal googeln,

allmählich geht es mir auf den Keks, dass der in solchen Fäden immer so mißbraucht wird.

c~rMie_c2hParLlixe


Zumal ein Titel VIEL über den Menschen sagt, wenn nicht sogar SEHR VIEL, von intellektuellen bis zu organisatorischen bis hin zu emotionalen Fähigkeiten. Und über seine Selbstdisziplin, seine Fähigkeit des networkings.... das ist KEIN kleiner Teilbereich der Persönlichkeit bzw. der Identität. Dafür ist das ganze Unterfangen einfach zu umfangreich (es sei denn, man schreibt als Zahnartzt eine 26-Seiten Diss, wie neulich in der Zeitung stand....)

B#adRebuäxr


Ich würds nicht übertreiben mit den Rückschlüssen der akademischen Arbeit auf Persönlichkeit. Leute, die "an der Uni geblieben" sind erlebe ich in der gemeinsamen Arbeit zum Beispiel oft als mit einem etwas geringen Tellerrand ausgestattet. Hängt sicher auch mit dem Fachbereich zusammen, aber es gibt definitiv genügend Fachidioten mit äußerst mangelhaften sozialen Skills.

Dass Unis 'hochfunktionelle Wirtschaftsunternehmen' sind werde ich mir einrahmen ;-D

ATndrce1b9x82


18.07.15 20:16

Ich würds nicht übertreiben mit den Rückschlüssen der akademischen Arbeit auf Persönlichkeit. Leute, die "an der Uni geblieben" sind erlebe ich in der gemeinsamen Arbeit zum Beispiel oft als mit einem etwas geringen Tellerrand ausgestattet. Hängt sicher auch mit dem Fachbereich zusammen, aber es gibt definitiv genügend Fachidioten mit äußerst mangelhaften sozialen Skills.

Unter den Nicht-Akademikerinnen gibt es ebenfalls viele mit mangelhaften sozialen Skills. Die sind dann nicht einmal Fachidioten, sondern nur Idioten. ;-D

Meinen/ unseren Job kann man ohne das akademische Wissen gar nicht ausführen. In Ausbildungen wird so etwas nicht gelernt (und wenn, sind das die Prüfungen, in denen alle eine Sechs schreiben ]:D ) .

EvhemalipgBer Ntutzer= (#467.193x)


In Ausbildungen wird so etwas nicht gelernt

Deswegen ist es auch eine Ausbildung. Und kein universitärer Bildungsweg. %-|

J5u&l-exy


Ist nicht jede/r im gewissen Sinne ein Fachidiot?

Wenn ich jemanden von euch hoch gebildeten Akademikern an meinen (ehemaligen) Arbeitsplatz setzen würde... Würdet ihr wissen, was zu tun ist? ;-)

EohemalRi:ger Nu,tzer (#x467193)


Wenn ich jemanden von euch hoch gebildeten Akademikern an meinen (ehemaligen) Arbeitsplatz setzen würde... Würdet ihr wissen, was zu tun ist? ;-)

Wenn derjenige einen akademischen Beruf hat, der ein ähnliches Fach abdeckt wie dein Ausbildungsberuf... warum nicht? Was hast du nochmal gemacht? MTA in einer Radiologie? Dann wird sich ein Radiologe da wohl auch auskennen.

BRocksho{rnklxee


Wenn derjenige einen akademischen Beruf hat, der ein ähnliches Fach abdeckt wie dein Ausbildungsberuf... warum nicht? Was hast du nochmal gemacht? MTA in einer Radiologie? Dann wird sich ein Radiologe da wohl auch auskennen.

Würde ein Anwalt, der plötzlich als Rechtsanwaltsfachangestellter ran müsste die Fristen korrekt berechnen? Ich würde mal sagen: nicht zwingend ;-D

J$uley


Radiologen lernen i.d. Regel nur die Auswertung der Bilder (wir übrigens auch, nur dürfen wir die im Berufsleben nicht auswerten), nicht aber die Durchführung der Untersuchungen ;-)

Sorry für Off Topic |-o

sWenIsGibelxman


Was die andere Freundin nach ihrer Habil macht weiss ich nicht genau, aber sie hat die besten Referenzen und ihr stehen wahrscheinlich viele Möglichkeiten offen.

Mein Mann wird nach seiner Diss (die er spätestens 2016 beendet) als Lehrer hier arbeiten und damit auch gut verdienen.

Warum sollte es für dich so bedeutsam sein, was andere tun und lassen? Lebe dein Leben, tue was dir Spaß macht. Geld ist zwar ganz nett, aber mit einem Masterabschluss solltest du auch hinreichend viel verdienen können, um dir ein angenehmes Leben zu gönnen.

Und ich behaupte: Dein Mann würde als Lehrer auch ohne Diss das gleiche tun und das gleiche verdienen.

Und immer daran denken: Es gibt zahlreiche berühmte Leute, die keine Dissertation geschrieben hatten: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Benz Carl Benz]], [[https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Zuse Konrad Zuse]], [[ [[https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Otto]] Nicolaus Otto]] (der hatte nicht mal ein Hochschulstudium absolviert), [[https://de.wikipedia.org/wiki/Linus_Torvalds Linus Torvalds]], ...

und es gibt viele ganz wichtige Leute, die sehr wertvolle Aufgaben erledigen, die nie ein Studium aufgenommen haben: Die Verkäuferin, die Reinigungskraft, die Gärtnerin, die Kindergärtnerin, die Tischlerin, die Fliesenlegerin, die Lokführerin, die Busfahrerin, die Kellnerin, die Köchin, ...

Nicht jeder, der eine Dissertation geschrieben hat oder schreibt ist in seinem Leben unbedingt glücklich, viele Menschen sind in ihrem Leben auch ohne Studium, ohne Dissertation glücklich. Eine Dissertation kann zwar mitunter sehr hilfreich sein, aber sie weder Voraussetzung noch Garantie für ein glückliches erfolgreiches Leben ... es gibt es viele andere Faktoren im Leben, die wesentlich bedeutsamer sein können. Zufriedenheit fängt vor allem mit einem selbst an- ein Blick auf andere Menschen ist dafür nicht erforderlich. Zum Glück bedarf es weder Titel noch Berühmtheit noch besonders viel Geld ... ich glaube, viel stärker zum Glück können nette, freundliche, fröhliche und liebe Menschen um einen herum beitragen- das kann man weder bezahlen noch studieren- das gibt es kostenlos und erfordert keine besondere Qualifikation.

saen?sib4elman


... und [[https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg er hier]] gab sogar sein Studium auf und machte keinen Abschluss ...

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