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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

E4hemalciger Nut/zer (#3536x55)


Die meisten Akademiker sind mit dem Goldlöfffel geboren und haben von Papi und Mami alles in den Hintern geschoben bekommen.

%-|

Schaue dir einfach mal an, welchen sozialen Hintergrund, die Studierenden haben und wie jener gebildet wird.

aber es hat sich gezeigt, dass es praktisch ist, wenn man sich voll aufs Studium konzentrieren muss und nicht nebenher arbeiten muss, weil Bafög wohl von irgendwelchen Affen gemacht worden ist, die gar keinen Plan haben (Politiker, die zum größten Teil Akademiker-Blagen sind, die in einer Seifenblase groß geworden sind).

Welchen Dr.- Titel hast Du ??? Hast du dir einen Doktor aus dem Internet zusammenkopiert ala ....... Man spricht zwar von Promotionsstudium, aber seit wann wird das mit Bafög gefördert? Klär mich auf?

Ganz einfach: Einer Promotion geht ein Studium voraus. Wenn man jedoch 16 h die Woche nebenher arbeiten musste, dann wirkt sich das negativ auf die Note aus. Dies wiederum korreliert mit der Chance zu promovieren, weil Stipendien an Studenten mit guter Note vergeben werden. Auch andere Möglichkeit des Promovieren werden mit schlechter Note verbaut.

A-ntig5one


Wenn man jedoch 16 h die Woche nebenher arbeiten musste, dann wirkt sich das negativ auf die Note aus.

(1abc)

16 Stunden pro Woche finde ich nicht viel. ":/

Da bleibt noch viel freie Zeit.

B]ocksh,orn}klee


Als wenn man "alles in den Hintern geschoben" kriegt wenn man ein Studium mit einer guten Note beendet. Alles ziemlich schwarz-weiß-Denken...auch das mit der Promotion. Mehr Zeit reicht dazu ja auch nicht, wenn man einfach nicht die Begabung hat, gute Noten zu erzielen.

j,ack/rabbxit


Schaue dir einfach mal an, welchen sozialen Hintergrund, die Studierenden haben und wie jener gebildet wird.

Das hab ich, tu ich noch und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen als du. Im Arbeiter-und-Bauern-Staat konnte man eben nicht einfach mal Gold kaufen.

Ganz einfach: Einer Promotion geht ein Studium voraus. Wenn man jedoch 16 h die Woche nebenher arbeiten musste, dann wirkt sich das negativ auf die Note aus.

Zu meiner Zeit war man noch genügsam, ist mit Bafög über die Runden gekommen, musste nicht mit dem von Papi und Mami gesponserten Auto zum Seminar fahren, sondern nahm den Zug. Auch ist es kein Problem länger zu studieren. Ich hatte einige Langzeitstudenten im Seminar, die über die Dauer des Studiums gute Noten erreicht haben.

Dies wiederum korreliert mit der Chance zu promovieren, weil Stipendien an Studenten mit guter Note vergeben werden. Auch andere Möglichkeit des Promovieren werden mit schlechter Note verbaut.

Eine Uni hat neben Stipendien auch andere Möglichkeiten zur Finanzierung von Doktoranden. Hast du überhaupt studiert? Man kann auch mit schlechteren Noten als "gut" promovieren.

R+ist'ridin_mvom%_Süden


Ich habe 2004 angefangen zu studieren. Weil ich nicht "mit dem Goldlöffel im Mund" geboren bin, hatte ich Zeit meines Studiums zw. 500 und 600 € Bafög monatlich zur Verfügung. Davon gingen ca. 200 € für die Miete drauf, zudem musste ich mein halbes Studium lang neben dem Semesterbeitrag noch 500 € Studiengebühren pro Semester zahlen. Ich hab mein Studium geschafft und dabei nur selten gejobbt, und wenn, waren das Hiwijobs, von denen auch mein Fachwissen profitiert hat.

Ich weiß nicht, wie die Bafögsätze heute sind, und natürlich hängt es auch davon ab, in welcher Stadt man wohnt (Miete, Lebenshaltungskosten). Aber es ist nicht so unmöglich, wie es hier z.T. dargestellt wurde.

E}hemali&ger Nutzzer (#353x655)


16 Stunden pro Woche finde ich nicht viel. ":/

Da bleibt noch viel freie Zeit.

Ja, wenn man ein Kindergarten-Fach wie Pädagogik studiert, wo man mit ein bisschen blabla weitkommt, vielleicht, aber nicht bei mint-Fächer, wo durchaus eine 40h + Woche üblich ist. Dann können sogar 8 Woche pro Woche, die meines Wissens Durchschnitt sind, tödlich sein, denn man muss immer in der Regelstudienzeit sein, um Bafög zu erhalten, also nichts mit:

Ich hatte einige Langzeitstudenten im Seminar, die über die Dauer des Studiums gute Noten erreicht haben.

Wenn das Geld bei mami und Papi nicht locker sitzt.

Wenn man paar Punkte in Verzug gerät (10-15 pkt. reichen schon aus, damit die Jacke am dampfen ist), reicht es nicht, dass man die erforderlichen 120 pkt. im 5 Semester erreicht. Im 5 Semester braucht man 150. Der Sinn? Keine Ahnung. Vielleicht Schikane.

Es wird sich häufig beschwert, dass sich Sudierende nicht in anderen Fächer weiterbilden oder sich andersartig engagieren. Ein Grund ist mit Sicherheit der Leistungsnachweis, den man erbringen muss, um weiter gefördert zu werden.

Ich plädiere nicht für die Abschaffung des Leistungsnachweises, aber definitiv für eine Neuregelung.

Aantigxone


Ja, wenn man ein Kindergarten-Fach wie Pädagogik studiert, wo man mit ein bisschen blabla weitkommt, vielleicht, aber nicht bei mint-Fächer, wo durchaus eine 40h + Woche üblich ist. Dann können sogar 8 Woche pro Woche, die meines Wissens Durchschnitt sind, tödlich sein, denn man muss immer in der Regelstudienzeit sein, um Bafög zu erhalten, also nichts mit:

(1abc)

Ich habe einen Tag in der Woche abends in einem Pizzaladen in der Küche gestanden und 2x nachts Sitzwache gemacht - neben einem Medizinstudium. Also kein Kindergartenfach. ;-)

Geht alles, wenn man will und es sich vernünftig einteilt.

EehemaliZger2 Nutzfer" (x#353655)


Eine Uni hat neben Stipendien auch andere Möglichkeiten zur Finanzierung von Doktoranden. Hast du überhaupt studiert? Man kann auch mit schlechteren Noten als "gut" promovieren.

Zu den anderen Möglichkeiten habe ich geschrieben, dass die Chancen nicht gerade mit schlechten Noten steigen. Willst du das etwa anzweifeln?

Das hab ich, tu ich noch und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen als du. Im Arbeiter-und-Bauern-Staat konnte man eben nicht einfach mal Gold kaufen.

Ahja, du findest also nicht den erschreckend niedrigen Anteil von Arbeiterkinder verwunderlich?

Zugegeben: Das liegt zum größten Teil an den Bildungseinrichtungen vor der Uni, insbesondere die weiterführende Schule und die vollkommen bescheuerten Auswüchse, die dadurch entstanden sind, dass es Ländersache ist

E[hemaliNger NHutzerQ (#353K655x)


Hattest bestimmt ein tolles Sozialleben und zahlreich Zeit dich anderweitig zu engagieren ;-).

Und selbst wenn: Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, so sind viele Abbrüche anscheinend auf Erwerbstätigkeit neben dem Studium zurückzuführen, die aufgrund von mangelnder oder gar keiner Unterstützung durch Bafög bedingt ist.

Ayntidgxone


Wen meinst du damit, 1abc?

Hattest bestimmt ein tolles Sozialleben und zahlreich Zeit dich anderweitig zu engagieren ;-).

i~stdoc!hMis/tsxowas


Ahja, du findest also nicht den erschreckend niedrigen Anteil von Arbeiterkinder verwunderlich?

Nein. Sicherlich haben Kinder aus einem stabilen privaten Umfeld vorteile aber das kann man nicht auf die Bildungsinstitutionen schieben. Weiterer Punkt ist, das Intelligenz zum Großteil vererbt und bevorzugt in der eigenen Schicht geheiratet wird. Man wird also immer statistisch irgendwo sehen, das Akademikerkinder im Vorteil sind und häufiger erfolgreich studieren. Gleiches gilt auch für Kinder mit Migrationshintergrund, wenn zu Hause nie Deutsch gesprochen wird, hast du in der Schule natürlich Probleme, dafür kann aber die Bildungseinrichtung und das System nichts.

Die meisten mit denen ich studiert habe kamen aus einfachem Haus, daher kann ich das mit dem "niedrigen Anteil" von Arbeiterkindern nicht nachvollziehen (kann natürlich am Studienfach liegen). Ich kenne auch niemanden der seinen Studium abgebrochen hat, weil er es finanziell nicht stemmen konnte. Bei vielen war es Faulheit, bei einigen Unbegabtheit und manche hatten es sich einfach einfacher vorgestellt.

Achja, und ich bin selbst auch Arbeiterkind ....

C2omrxan


Ich brauche dringend einen Popcorn-Smiley, und wenn es nur für diesen Faden ist. :)D

POee Klxee


das Intelligenz zum Großteil vererbt

Falsch, sagen die Studien aus den sogenannten Bla-Bla Fächern.

jGackrQabbixt


Zu den anderen Möglichkeiten habe ich geschrieben, dass die Chancen nicht gerade mit schlechten Noten steigen. Willst du das etwa anzweifeln?

Ich weiß aus eigener Erfahrung an verschiedenen Unis, dass die Note nicht das entscheidende Kriterium für die Vergabe von Doktorarbeiten ist. Deshalb nochmal meine Frage: Hast du studiert und falls ja an einer Uni? Ich schreibe hier über meine Erfahrungen!

Das hab ich, tu ich noch und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen als du. Im Arbeiter-und-Bauern-Staat konnte man eben nicht einfach mal Gold kaufen.

Ahja, du findest also nicht den erschreckend niedrigen Anteil von Arbeiterkinder verwunderlich?

Es ist Fakt, dass man als Arbeiterkind mit der richtigen politischen Meinung bessere Chancen auf ein Platz an der EOS und damit auf einen Studienplatz hatte, als ein Akademikerkind. Sagen das deine Zahlen nicht. Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast! Lege mal deine Zahlen auf den Tisch.

Hattest bestimmt ein tolles Sozialleben und zahlreich Zeit dich anderweitig zu engagieren ;-).

%-|

Ja, wenn man ein Kindergarten-Fach wie Pädagogik studiert, wo man mit ein bisschen blabla weitkommt, vielleicht, aber nicht bei mint-Fächer, wo durchaus eine 40h + Woche üblich ist. Dann können sogar 8 Woche pro Woche, die meines Wissens Durchschnitt sind, tödlich sein, denn man muss immer in der Regelstudienzeit sein, um Bafög zu erhalten,

In meinem universitären "MINT"-Fach war nichts mit 40+ h. Mit 60+ bist du dabei.

Wenn man paar Punkte in Verzug gerät (10-15 pkt. reichen schon aus, damit die Jacke am dampfen ist), reicht es nicht, dass man die erforderlichen 120 pkt. im 5 Semester erreicht. Im 5 Semester braucht man 150. Der Sinn? Keine Ahnung. Vielleicht Schikane.

Es wird sich häufig beschwert, dass sich Sudierende nicht in anderen Fächer weiterbilden oder sich andersartig engagieren. Ein Grund ist mit Sicherheit der Leistungsnachweis, den man erbringen muss, um weiter gefördert zu werden.

Ich plädiere nicht für die Abschaffung des Leistungsnachweises, aber definitiv für eine Neuregelung.

In meinem MINT-Fach wird das Praktikum seit der Umstellung auf Masterabschlüsse nicht mehr benotet, d.h. die Studenten müssen sich nicht mehr anstrengen und können nach dem Studium rein praktisch nicht mehr so viel wie zu Diplomzeiten. Deshalb bin ich auch für eine Neuregelung.

jcackyrabbit


Und selbst wenn: Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, so sind viele Abbrüche anscheinend auf Erwerbstätigkeit neben dem Studium zurückzuführen, die aufgrund von mangelnder oder gar keiner Unterstützung durch Bafög bedingt ist.

Was sagen deine Zahlen? Ist das Einkommen in Arbeiterhaushalten höher oder bei Akademikereltern? Kinder aus ärmeren Haushalten werden durch Bafög unterstützt.

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