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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

mHeHlinkxa


Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie manche vom Bildungsgrad eines Menschen direkt proportional auf dessen Persönlichkeit oder gar seine Intelligenz schließen wollen. Das spricht für einiges; insbesondere verweist es aber auf eine Engstirnigkeit, die offenbar völlig unabhängig von der Höhe der Ausbildung vorhanden sein kann.

sjensi[belmaxn


Meinen/ unseren Job kann man ohne das akademische Wissen gar nicht ausführen. In Ausbildungen wird so etwas nicht gelernt (und wenn, sind das die Prüfungen, in denen alle eine Sechs schreiben

Na und? Ohne den Bauern auf dem Acker/im Stall hättest du nichts zu essen, ohne den Sanitärklempner keine funktionierende Kloschüssel, ohne Automobilbauer kein Auto, da nützte dir dein ganzes akademisches Wissens nichts ...

bmi|eneL007


Ich mit meinem Diplom würde auch keine Frau an meiner Seite akzeptieren, die lediglich eine Ausbildung gemacht hat (womöglich nur mit Realschulabschluß... :-X ). Gespräche mit dummen Frauen können eben sehr, sehr anstrengend werden, weil diese Frauen in der Regel sich selbst nicht als dumm ansehen. ]:D

;-D ;-D Am besten sollte man sich mit überhaupt niemandem jemals unterhalten, der nicht mindestens so oberschlau ist wie man selbst. Vor allem nicht mit Frauen. ;-D ;-D

Der hier gefällt mir diesbezüglich am besten:

Nur weil man nicht promoviert hat, ist man nicht dumm.

Geht ja auch nicht. Schließlich hat er ja auch nicht promoviert, ist aber sehr schlau ]:D

;-D ;-D

Z:itLrone8x6


Bei mir im Freundeskreis sind Akademiker und nicht-Akademiker gut gemischt. Es gibt Germanisten, Architekten und Verfahrenstechniker aber auch Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Chemikanten und Krankenschwestern. Da fühlt sich keiner aufgrund seiner Ausbildung oder seines Studiums besser oder schlechter als der Rest. Warum auch? Alle haben einen festen, wichtigen (!) Job und sind glücklich mit dem was sie tun. Interessante Gespräche können sie alle führen, sogar über aktuelle politische und wirtschaftliche Themen...

Zugegeben ist die Germanistin rhetorisch etwas mehr auf Zack als der Rest, aber ich finde wirklich dass man die Intelligenz einer Person nicht unbedingt anhand ihres Bildungsgrades ausmachen kann.

Es gibt sowohl sehr anspruchsvolle Ausbildungen als auch Studiengänge die zum Großteil aus Auswendig lernen bestehen, wer maßt sich bitte an darüber zu Urteilen was der Job über die Intelligenz aussagt?

Der TE kann ich nur empfehlen an ihrem Selbstbewusstsein zu arbeiten. Es gibt immer Menschen im Umfeld die in irgendwas besser, erfolgreicher, schneller usw sind. Aber wenn das so sehr an dir nagt scheinst du ja selbst nicht mit dir und deinen Leistungen zufrieden zu sein.

A-ndrTe198x2


Na und? Ohne den Bauern auf dem Acker/im Stall hättest du nichts zu essen, ohne den Sanitärklempner keine funktionierende Kloschüssel, ohne Automobilbauer kein Auto, da nützte dir dein ganzes akademisches Wissens nichts ...

...und ohne mich/ uns würden die alle keine Rente haben. ;-)

S^u"nfVlowerf_73


Mein Mann wird nach seiner Diss (die er spätestens 2016 beendet) als Lehrer hier arbeiten und damit auch gut verdienen.

Und genau das meine ich: Was hat er von der Diss.? Er wird Lehrer und wird unterrichten. Wäre seine Tätigkeit ohne Diss. anders? Nein. Und selbst Schulleiter am Gymnasium kann man ohne Diss. werden. Oder Seminarleiter in der Lehrerausbildung. Es bringt also keinen Vorteil. Außer für's Ego.

cMriechCarlixe


Ist nicht jede/r im gewissen Sinne ein Fachidiot?

Wenn ich jemanden von euch hoch gebildeten Akademikern an meinen (ehemaligen) Arbeitsplatz setzen würde... Würdet ihr wissen, was zu tun ist? ;-)

naja,

das muß man ja auch nicht.

Der Architekt muß berechnen, wo und wie ein Fenster eingebaut werden muß, damit es nicht kracht.

Er muß nichs über die Konsistenz des Klebers wissen, das muß nämlich der Facharbeiter,

der dafür ohne den Architekten nicht wüßte, wo er das Fenser einbauen soll.

Der Facharbeiter ist ebenfalls ein Fachidot - wieso sind dessen soziale Fähigkeiten/"emotionale Intelligenz" automatisch höher, wenn er ienen nicht-akademischen Beruf hat? das wird hier ständig immer unterstellt.

Außerdem muß man sich mal vor Augen führen, was ein Fachidiot in dem Zusammenhang ist.

Ein akademischer Fachidiot hat zumindest Abitur und Studium, d.h. eine deutlich umfangreichere Allgemeinbildung/intellektuellen Kenntnissstand als jemand mit Nicht-Abitur, alleine schon dadurch, dass er mehr Sprachen spricht, tiefer gehende Bücher lesen mußte, an mehr Fächer hingeführt worden ist und mehr Schuljahre drauf hat.

Klar ist er dann in seinem Job z.B. als Physiker zu z.B. Mathematikern oder Anwälten ein "Fachidiot", im Vergleich zu jemandne mit Mittlerer Reife /Ausbildung aber weder "Fach" noch "Idiot", sondern auf nahezu jedem Gebiet - bis auf das spezielle des Ausgebildeten- diesem überlegen. Und im Ausbildungsgebiet ist der Ausgebildete halt dann selbst der Fachidiot im Vegleich zum Physiker.

WteltWenbu{mmlQejrxin_86


@ Sunflower

Sein Gehalt ist hier mit Diss deutlich höher. Aber der Hauptgrund ist, dass er sich mit dem Thema schon seit dem Bachelor auseinandersetzt und er das hauptsächlich aus Interesse macht.

sfensaibelPmxan


Auch wenn ich jetzt die alte Leier Ossi <--> Wessi bemühe: Was mir als junger ostdeutscher Mensch damals unangenehm auffiel, war das hohe Statusdenken zahlreicher Bürger im Westen, das dort wesentlich stärker als im Osten ausgeprägt zu sein schien: Angefangen bei Titel, Auto, Armbanduhr, ... galten als sehr bedeutsam (ja ich weiß auch um die zahlreichen Mängel vieler ostdeutscher Bürger, wie übersteigertes Konsumdenken, fehlende Eigeninitiative ,... , die jetzt aber nicht Gegenstand der Diskussion sein sollen)

csriePcharlixe


als auch Studiengänge die zum Großteil aus Auswendig lernen bestehen

zeig mir einen, nur einen.... ;-D

c|rie%chkarlixe


sensibel:

dafür war Euer Statusdenken gewollt als Arbeiter/Bauer/Zuarbeiter höher.

Die waren doch die DDR-Elite. Kann mir keiner erzählen, dass das menschlich-moralisch keine Spuren hinterläßt. Und zumindest die DDR-Bürger, die ich bei meinen Ost-Besuchen in der DDR kennen gelernt habe, waren ganz heißt auf Statusmittel westdeutschen Ursprungs, das war z.B. schon eine Plastiktüte vom Lidl ;-D

Und die meisen wollten lieber einen Wartburg als einen Trabant bestellen und im neuen Plattenbau wohnen war allemal gefragter als im Altbau....

hast halt ein bisschen Ostalgie ;-)

Jzulexy


Also ich finde auch nicht, dass man daraus auf Intelligenz schließen kann. Der besagte Freund, von dem ich eben erzählt habe, hat es damals nicht auf die Realschule geschafft. Nun hat er später aber alles nachgeholt und sein Diplom. Was ist er nun? Dumm, weil er Hauptschüler war? Intelligent, weil er ein Diplom hat? In den meisten Fällen ist es meiner Meinung nach eine Frage des Willens (und der Möglichkeiten, die man hat. Manche können es sich einfach nicht leisten, zu studieren usw.)

WKeltenb1umml\eriln_8x6


@ Sensibelman

Mir sind teure Autos, Immobilien oder sonst was ziemlich egal. Ich bin nicht neidisch auf den evtl. finanziellen Vorteil den die anderen durch höhere akademische Titel haben könnten. Ich bin eher frustriert, dass ich an meine eigenen geistigen Fähigkeiten stosse, ausserdem habe ich nicht die nötige Disziplin dafür.

PS: Da ich in der Schweiz lebe kriege ich vom Ossi-Wessi "Konflikt" nicht so viel mit

E"hemaliger/ Nut*zer w(,#540992)


Und genau das meine ich: Was hat er von der Diss.? Er wird Lehrer und wird unterrichten. Wäre seine Tätigkeit ohne Diss. anders? Nein. Und selbst Schulleiter am Gymnasium kann man ohne Diss. werden. Oder Seminarleiter in der Lehrerausbildung. Es bringt also keinen Vorteil. Außer für's Ego.

In dem Lichte wundert es mich nicht, dass Du dein Promotionsvorhaben abgebrochen hast.

cxrfiechoarxlie


Sie hat das nicht freiwillig getan.

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