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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

Eyhemal|iger- N2utzer c(#j4671x93)


Gerade in Gesundheitsberufen sollte man nicht nur auf Noten und Abschlüsse gucken, sondern auch auf den Menschen, der dahintersteckt.

Gerade in Gesundheitsberufen kann mir in vielen Gebieten die soziale Kompetenz oder charakterliche Eignung oft egal sein. Nicht jeder der Medizin studiert oder MTA lernt, will/wird dauerhaft direkten Patientenkontakt haben.

j)unixper


Warum fällt es vielen so schwer das 'andere' auch zuzulassen. Oder fällt nur mir hier die Ähnlichkeit zur Dick-versus-Dünn-Diskussion auf?

Es ist schade, dass Weltbummlerin mit sich selbst so unzufrieden ist.

Aber noch schaderer (sic) ist es doch, dass die Diskussion in Akademiker verus Nicht-Akademiker abdriftet.

A>ndre>198x2


Weil ja jeder Akademiker 1. sofort und für den Rest seiner beruflichen Laufbahn fest im gelernten Beruf steht und 2. immer überdurchschnittlich und sowieso besser bezahlt wird als irgendjemand, der nicht studiert hat %-|

Das meinte ich mit Gesprächen mit Nicht-Akademikerinnen. %:| Dir ist nicht einmal bewusst, wovon ich schreibe.

sme+nsib2elmxan


Aber jemand muss das Geld für die Rente auch erwirtschaften, oder zumindest die Inflation wieder reinholen.

Und das erwirtschaftest du?

Nicht Geld wirtschaftet, sondern Produktion/Dienstleistung.

Was produzierst du denn so Wichtiges? Produktion/Dienstleistung ginge auch ganz ohne Geldwirtschaft. Aber Geldwirtschaft ohne Produktion/Dienstleistung wäre vollkommen sinnlos.

Die Bedeutung deines Jobs ergibt sich nur aus der Bedeutung des Geldes in diesem Wirtschaftssystem (was ich für nicht besonders intelligent halte)- für das eigentliche Leben oder Überleben der Menschen hat Geld an sich keinerlei Bedeutung, außer dass es dem Hin- und Herschieben der Produktionserträge zwischen den Menschen dient (was theoretisch auch ohne Geld ginge und irgendwann auch ohne Geld geht).

c1riechUa"rlie


....die sollen ja zumindest bei mir im Bundesland bald Abitur haben.

Und was sagt Abitur über die Menschlichkeit aus, die man in diesen Berufen nun mal braucht? ;-)

........und was das Nicht-Abitur über die Menschlichkeit aus?

ist doch hohl, das Argument.

ich sage ja gar nicht, dass Nicht-Akademiker/Nicht-Abiturienten dumm sind, aber dieses ständige "ihr Akademiker seit nur Fachidioten und besitzt keine "emotionale Intelligenz" geht einem wirklich auf den Senkel...."

Ich persönlich habe das schlimmste Mobbing entweder erlebt oder gesehen in Gruppen, in denen die niedrigsten Schulabschlüsse oder gar keine das gängige waren.

sdensdibeelmaxn


Unser Job wird nie obsolet werden.

Das bezweifle ich stark.

WiateSrlix2


Ich denke mal wenn dein Mann dich blöd fände wär er nicht dein Mann, du brauchst also keine Komplexe haben. Die Leute wissen in der Regel auch, dass Promotion, Auszeichnungen etc. ein Privileg sind und dass ca. 95% der anderen Leute da draußen sowas nicht erreicht haben. Wenn ich mir nur Typen mit Doktortitel suchen würde, müsste ich ganz schön suchen... außerdem gibts auch saudumme Menschen, die sehr gut studiert haben und z.B. wahnsinnig intelligente Menschen, die ihr Studium abgebrochen haben etc.

Mich stören auch eher Leute, die ihre Dummheit nicht einsehen, das ist aber relativ unabhängig vom Abschluss, ob jemand so ist. Gibt auch echt genug Studenten, die so ticken... und das ist auch nicht immer unbedingt Bildungsdummheit, da nehmen die halt z.B. Drogen oder haben bescheuerte politische Ansichten, wo ich mich frag, wie man sowas unreflektiertes als studierter Mensch noch daherlabern kann...

J!u~lyey


Um das mal klarzustellen: ich habe nichts gegen Abiturienten/Akademiker. Kenne selbst eine Menge davon.

Ich wollte damit nur sagen, dass der Schulanschluss nichts über die Menschlichkeit, die man in solchen Berufen (sofern man Patienten-/Klientenkontakt hat) nun mal braucht, aussagt. Insofern finde ich es schwachsinnig, wenn nur noch Abiturienten Krankenpfleger oder Erzieher werden dürfen.

Aand&re1T982


Ahoi Kommunist! :-D Das Zauberwort ist Ressourcenallokation. Ein Thema, was ihr Kommunisten nie so richtig verstanden habt.

c)ri-echkarl:ixe


Die Leute wissen in der Regel auch, dass Promotion, Auszeichnungen etc. ein Privileg sind und dass ca. 95% der anderen Leute da draußen sowas nicht erreicht haben.

Es sind sogar 99,5 % in D.

cyri:ech6arlixe


Ich wollte damit nur sagen, dass der Schulanschluss nichts über die Menschlichkeit, die man in solchen Berufen (sofern man Patienten-/Klientenkontakt hat) nun mal braucht, aussagt.

Das sagt ja auch keiner.

Die TE meinte ja auch nicht, dass sie kein Mensch ist oder nicht menschlich oder nicht emotional intelligent, sondern dass sie sich intellektuell, formal und kognitiv minderwertig fühlt,

weil sie nicht promoviert hat bzw. kein Forscherleben führt.

@kalina 24 als sich verkannt fühlender Nicht-Akademiker hat das ganze hier doch auf die zwischenmenschliche Ebene geschoben...

skensibxelman


Aber es hat schon seinen Grund, warum der Großteil nur Verluste macht. Eben fehlendes akademisches bzw. mathematisches Wissen.

Oder es gibt Verluste nur, weil das Wirtschaftssystem akademisches Wissen erforderlich macht (irgendwie muss man ja auch Ausbeutung organisieren). Ausgaben und Einnahmen gegenzurechnen ist Rechnen und keine höhere Mathematik. Was weit darüber hinausgeht ist gekünstelte Verklompexisierung des Wirtschaftssystems. Börsen sind ein gigantischer Geld-Hin- und Herschiebeverein ohne irgendwelche produktive Funktion- braucht eigentlich kein Mensch (Aktionäre haben nicht wenige produktive gute Unternehmen in den Ruin verspekuliert- Arbeitsplätze vernichtet, ... - Dank an die Akademiker).

cWriechaxrlie


Ich weiß bei solchen Titeln eh immer nicht, warum Leute, die nie studiert haben, diese immer so aufmischen. Sie haben wenig Kenntnisse von der akademischen Welt und zerren alles immer in die "aber alles andere ist doch auch was wert"- Richtung, weil sie sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker nicht einfühlen können, wie auch?

Also ist man dann stundenlang mit solchen Diskussionen beschäftigt mit Leuten, die man nicht überzeugen kann. Wäre doch besser, dass sich nur Leute, die sich auch damit auskennen, zu Wort melden...

so würden sich viele Seiten Text ersparen lassen und die TE könnte mit Leuten diskutieren, die verstehen, was sie meint.

Ich gehe doch auch nicht in Fäden mit den Problematiken von z.B. Alkoholikern rein, wenn ich damit gar nichts zu tun habe bzw. die Sorgen des Alkoholikers nicht nachvollziehen kann.

E5hemaligMer jNutzer& (#46719#3)


und zerren alles immer in die "aber alles andere ist doch auch was wert"- Richtung, weil sie sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker nicht einfühlen können, wie auch?

Und genau mit solchen Aussagen disqualifiziert man sich selbst - und fördert nicht gerade das Verständnis bei den von dir angeführten 'Nicht-Akademikern'.

Zum Fremdschämen.

I]NFrBeak2x2


In meinem Bekanntenkreis promovieren auch überdurchschnittlich viele. Die meisten, weil sie keine Lust haben die Uni zu verlassen und sich zu bewerben. Ein Grund für mich Komplexe zu bekommen, war das noch nie.

Die promovierenden Freunde kommen mir auch nicht intelligenter oder gebildeter vor, als ich es bin. Oder die Freunde, die gar nicht studiert haben. Oder 15/16-jährige Bekannte, die noch gar keinen Schulabschluss haben.

Ich bin nicht minderwertig, weil ich festgestellt habe, dass mir wissenschaftliches Arbeiten nicht so viel Spaß bereitet, dass ich mir das drei Jahre antun möchte.

tiefer gehende Bücher lesen mußte

Die Bücher, die ich nach Vollendung des 12. Lebensjahrs noch gelesen habe, lassen sich an beiden Händen abzählen. Die Bücher, die ich zu dem Fach gelesen habe in dem ich meinen Masterabschluss mit Note 1,6 gemacht habe, an einem Finger.

Studium ist Pillepalle. Das habe ich so nebenher gemacht, um danach sagen zu können "...und bin so klug als wie zuvor!"

Nein, Faust gehörte nicht zu den Büchern, die ich gelesen habe

Was Andre hier sagen möchte, habe ich bisher noch nicht verstanden. Sind Bindestrichmathematiker die einfach besten, schlauesten, wichtigsten Menschen auf diesem Planeten? Sollen alle Menschen Bindestrichmathematiker werden, weil sonst alles den Beruf nicht würdig ist? Und die, die das nicht schaffen, sind keiner Unterhaltung wert?

Und was ist jemand, der ewig studiert/promoviert noch für die Rentenkasse wert?

Weltenbummlerin, bist du Howard Wolowitz?

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