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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

sCensi.be4lxman


Das Zauberwort ist Ressourcenallokation

Warum soll das ein Zauberwort sein? Die Zuordnung und Verteilung (knapper) Ressourcen kann auf mehrere Art und Weisen erfolgen. Das marktwirtschaftliche Geldsystem oder die kommunistischen Ansätze sind nur zwei noch weiterer Möglichkeiten. Wer meint es gehe ohne Geldwirtschaft nicht anders, unterstreicht nur seine fehlende Innovationsfähigkeit. Wer sagt, es gäbe keine Alternative, leidet meistens nur an Innovationsunfähigkeit oder fehlender Vorstellungskraft und fehlender Fantasie. Ja, das kann man eher schlecht studieren.

A8nd*re19(82


Börsen sind ein gigantischer Geld-Hin- und Herschiebeverein ohne irgendwelche produktive Funktion- braucht eigentlich kein Mensch (Aktionäre haben nicht wenige produktive gute Unternehmen in den Ruin verspekuliert- Arbeitsplätze vernichtet, ... - Dank an die Akademiker).

Den Aktionären gehört das Unternehmen. ":/ Wenn sie es "verspekulieren", dann ist es ihr eigenes Geld, was verloren geht. Letztendlich muss irgendjemand das Risiko von Unternehmen finanziell tragen; und da hat die Marktwirtschaft mit ihrem Unternehmensformen definitiv bessere Lösungen gefunden als die Planwirtschaft. Ist dir überhaupt bewusst, warum es Aktiengesellschaften gibt? Stell dir mal vor eine Privatperson müsste eine unternehmerisches Risiko in Milliardenhöhe tragen. Das würde kein Mensch machen. Folglich würde es Unternehmen von Ausmaß wie Daimler etc. gar nicht geben. Börsen sind in erster Linie dazu da, um das Risiko zu verteilen. Und wer Risiken eingeht, will auch daran verdienen. Sonst geht er eben nicht dieses finanzielle Risiko ein.

sbensibLelmaEn


und zerren alles immer in die "aber alles andere ist doch auch was wert"- Richtung, weil sie sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker nicht einfühlen können, wie auch?

Ich bin Akademiker und zerre auch in die "aber alles andere ist doch auch was wert"-Richtung. Also kann das schon mal nicht an der fehlenden Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker liegen. Vielleicht stimmt es einfach nur, dass alles Andere auch was wert ist?.

Manche Akademiker neigen dazu, einfache Dinge künstlich zu verkomplizieren- Intelligenz hat eben viele Facetten. So ist wohl die Hauskatze, die Krähe oder auch der Zo'é-Indianer auf ganz eigene Weise intelligent.

a}ug2^3<3


Andre1982

...und ohne mich/ uns würden die alle keine Rente haben

das könnte mal ein ganz großer Irrtum sein, diese Kategorie würde vermutlich ohne Geld auskommen und überleben; wie lange überlebst du ohne Geld?

Die Beispiele von Intelligenz könnt ihr jetzt in Griechenland verfolgen: seit Jahresanfang ist allen klar, dass es mit dem Geld knapp wird - haben die Nahrungsmittel angebaut? Nein, müssen importiert werden. >1945 wuchs vor dem Reichstag in Berlin Kohl, Kartoffeln... im weitesten Sinne<; die Not war erkannt und entsprechend wurde gehandelt. Könnt ihr ein der Not entsprechendes Handeln erkennen? Ich nicht - es wird um Geld gejammert!

_~Parva5tix_


Wenn jemand Komplexe wegen seinem Bildungsstand hat, dann hat derjenige schlicht ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl. Aber daran kann man arbeiten ;-)

Ich habe auch "nur" einen Realschulabschluss und eine Ausbildung und kenne fast nur Ingenieure. Aber ich habe nicht das Bedürfnis denjenigen nachzueifern, denn ich mag mich so wie ich bin. Ich bilde mich eh lieber autodidaktisch weiter als über eine Bildungsinstitution.

A7ndre_1982


Was Andre hier sagen möchte, habe ich bisher noch nicht verstanden. Sind Bindestrichmathematiker die einfach besten, schlauesten, wichtigsten Menschen auf diesem Planeten?

Jup. Wir können sogar Raumschiffe bauen. ;-D

Das schöne an unserem Beruf ist, das wir lernen Geld zu verdienen. Wir werden nicht bezahlt, sondern beteiligt. Das macht das Leben ein bisschen leichter. Man ist so wunderbar unabhängig von der Meinung und Anerkennung anderer. Denn Geld hat noch jeden überzeugt. ]:D (auch wenn mir persönlich Wissen (auch fachfremdes) wichtiger als irgendwelche Konsumgüter ist).

Also von mir aus, bin ich für dich gerne ein "Bindestrichmathematiker". Für andere dann wieder ein Quant.

s@en~siXbelmxan


Den Aktionären gehört das Unternehmen. ":/ Wenn sie es "verspekulieren", dann ist es ihr eigenes Geld, was verloren geht.

Nein, so einfach ist das an dieser Stelle nicht (und ja, es soll auch Aktionäre geben, die viel Geld verlieren). Sie haben in der Regel nicht nur Aktien bei einem einzelnen Unternehmen. Mitunter kann es ganz hilfreich sein, ein Unternehmen pleite gehen zu lassen um ein anderes Unternehmen (in derselben Branche) aufleben zu lassen- dabei spielen auch die Aktienanteile, die entsprechende Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt an bestimmten Unternehmen haben, eine Rolle- im Aktienhandel gibt es sowohl Gewinner als auch Verlierer- das hat dort nicht unbedingt etwas mit höherer Intelligenz zu tun, sondern vielmehr mit Zockerwesen, ähnlich einem Glücksspiel.

und da hat die Marktwirtschaft mit ihrem Unternehmensformen definitiv bessere Lösungen gefunden als die Planwirtschaft

Ich hatte an keiner Stelle etwas von Planwirtschaft geschrieben und die meinte ich auch nicht.

Die gegenwärtige Marktwirtschaft ist vor allem für die Profiteure gut- die Marktwirtschaft kennt aber auch einen ganzen Teil an Verlierern- ohne Verlierer, ohne Ungleichgewichte, ohne Übervorteilung funktioniert dieses System nicht- das trifft vor allem global zu. Menschlicher und technischer Fortschritt wird nicht von Marktwirtschaft oder Planwirtschaft vorangetrieben oder behindert, sondern vor allem von der Freiheit der Entfaltung von Ideen zu ihrer Verwirklichung. Da haben sowohl die Marktwirtschaft als auch die Planwirtschaft der Vergangenheit enorme Defizite vorzuweisen.

(immerhin war die planwirtschaftliche DDR wesentlich weniger defizitär, als das marktwirtschaftliche Griechenland)

Hätte [[https://www.youtube.com/watch?v=LTAcXABcRTk Carl Benz]] weiter den Aktionären vertraut, hätte sich vermutlich die Entwicklung des Autos zeitlich deutlich nach hinten verschoben. Aktionäre/Banker können Innovationen genauso verhindern wie unbedarfte Planwirtschaftler.

cRriedcharlWixe


und zerren alles immer in die "aber alles andere ist doch auch was wert"- Richtung, weil sie sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker nicht einfühlen können, wie auch?

Ich bin Akademiker und zerre auch in die "aber alles andere ist doch auch was wert"-Richtung. Also kann das schon mal nicht an der fehlenden Gedanken- und Gefühlswelt der Akademiker liegen.

jo,

aber die Nicht-Akademiker sprechen dir solche Gedanken/Gefühle halt ab.

sRenshibellmaxn


Wir werden nicht bezahlt, sondern beteiligt.

Manche verdienen ihr Geld, andere übervorteilen andere, um zu mehr Geld zu kommen- und das Ganze ohne irgenwie produktiv zu sein- ich habe dafür auch einen Namen ... den sage ich hier aber nicht

Ansonsten guten Appetit mit deinem Geld- die Menschheit kam und kommt auch ohne Geld aus, ohne Nahrungsmittel nicht (in manchen Gegenden dieser Erde leben auch heute noch Menschen ohne Geld- und das gar nicht so unglücklich- solange bis die geldgieringen Heinis mit ihren Abholzmaschinen kommen).

Wir können sogar Raumschiffe bauen.

Mathematische Formeln bauen keine Raumschiffe.

Denn Geld hat noch jeden überzeugt.

Ich empfinde Geld als lästig und es überzeugt mich auch nicht. Viel einfacher wäre es, ich könnte einfach nehmen was ich brauche (ich würde auch nicht mehr nehmen, als ich das derzeit mit Geldaustausch tue, ich würde die gleiche Arbeit verrichten (vermutlich besser, weil entspannter)- nicht des Geldes wegen- der Gedanke ist für viele aber aus einer vollkommen anderen Welt, weil sie gleich ans Hamstern denken würden oder an das Abfaulenzen ...)

shen_sibelmxan


aber die Nicht-Akademiker sprechen dir solche Gedanken/Gefühle halt ab.

Ja, die mag es geben- na und? Ich kenne auch andere Nichtakademiker.

E_hemali&ger~ Nutz+er l(#458871)


Unfassbar, welche Vorurteile hier ausgegraben werden. Menschen ohne Master (mind.) sind "dumm", als Doktorand "arbeitet man nicht richtig".. Ich könnte k***en. Eine Dissertation hat weniger mit Intelligenz zu tun als mit Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich finde [[https://kathrynluckett.files.wordpress.com/2014/04/illustrated-guide-to-a-phd1.jpg diese]] Illustration recht passend.

@ TE:

Dein Problem ist nicht der fehlende Titel, sondern, dass Du Dich ständig mot anderen vergleichst, dabei aber nur nach oben schaust. Siehe Deinen anderen Thread. Offenbar hast Du aus dem nicht viel für Dich mitgenommen?

Und sorry, als ich gelesen habe, dass Dein Mann nach abgeschlossener Diss als Lehrer arbeiten wird, musste ich laut lachen. Nicht, weil ich den Lehrerberuf oder die Diss nicht schätze, sondern weil ich Neid in dieser Situation völlig fehl am Platze finde...

Abgesehen davon kann man auch ohne Stipendiat VZ promovieren, z.B. extern oder in anderen europäischen Ländern, da bekommt man sogar an Unis 2500 Euro - netto.

A%nd{re19x82


Nein, so einfach ist das an dieser Stelle nicht

Doch. Wer das Risiko übernimmt kann verlieren oder gewinnen. Es ist so einfach. Kompliziert wird es, wenn man dauerhaft erfolgreich sein will.

Wäre von Bechtolsheim 1998 kein Risiko eingegangen, würde heute keiner verstehen, was ich mit "googlen" meine.

Er hätte die 100k auch verlieren können.

A@ndrUe198x2


Wer meint es gehe ohne Geldwirtschaft nicht anders, unterstreicht nur seine fehlende Innovationsfähigkeit. Wer sagt, es gäbe keine Alternative, leidet meistens nur an Innovationsunfähigkeit oder fehlender Vorstellungskraft und fehlender Fantasie. Ja, das kann man eher schlecht studieren.

Es geht nicht um die Innovation an sich, sondern welche Innovationen finanziell unterstützt werden soll. Heute fleißen Milliarden an Werbegeldern an Google. 1999 hätten die Marketingstrategen nicht einen Cent bezahlt um Werbung auf Google.com zu schalten. Aber genau zu diesem Zeitpunkt brauchten Brin und Page Geld; einmal, um schlicht ihr Leben zu finanzieren, anderseits, um die notwendige Infrastruktur aufzubauen. Damals wusste niemand, ob sich mit einer Suchmaschine Geld verdienen lässt - schon gar nicht in dieser Dimension.

WWelteWnbummilerinx_86


Ich Versuche mal auf einige Beiträge zu antworten. Ihr schreibt ja so unglaublich viel :-)

mir ist bewusst, dass man mit einem Doktortitel nicht gleichermaßen "besser" da steht. Ich weiß auch, siehe mein Mann, dass einige ihre Dissertation aus purem Interesse am Thema schreiben. Mein Mann könnte auch sofort als Lehrer arbeiten. Aber ihn interessiert das Thema so Sehr, dass er erst seine Diss abschließen will. Finanziell ist das nicht das Problem, weil er auch in seiner momentanen Position an der Uni gut bezahlt wird. Aber hier in der Schweiz ist es eben auch so, das man mit Doktortitel als Lehrer deutlich besser verdient, und da ihm die Diss von Anfang so wichtig war, macht es auch Sinn sie erst abzuschließen und dann als Lehrer Vollzeit zu arbeiten

Mich frusttiert einfach, dass mein Umfeld deutlich disziplinierter und zielstrebiger ist, als ich. Ich denke auch, dass es mit meinen Minderwertigkeitskomplexen zu tun hat. Ich kann kaum irgendwas besonders in meiner akademischen Laufbahn vorweisen. Ich war zu faul. Mich stört diese Trägheit und Faulheit selber, nur nin ich wohl selbst zu faul was zu ändern :( :(v :(v

Ich bin einfach auch nicht so aktiv wie andere.

Ich möchte auch klar stellen, dass ich eine schulische Ausbildung oder andere Jobs als minderwertiger ansehe. Eine meiner engsten Freundinnen arbeitet als Alleinerziehende Mutter von 2 kleinen Kindern in einem Call Center. Ich konnte ihren Job zB niemals machen!!

Es stimmt, dass ich mich immer nach oben orientiere. Ich weiß auch nicht warum das so extrem ist. Ich krieg halt dauernd mit was die Kollegen von meinem Mann alles auf die Beine stellen und hinkriegen. Für meinen Mann spielt es übrigens keine Rolle, welche akademische Qualifikation ich habe .

Ich habe einfach nie was Spezielles gemacht, und die anderen scheinen es dauernd zu machen

s&ofia34n-39E jahr+ex alt


dir fehlt einfach nur selbstbewußtsein, löse dieses Problem und dann sind deine komplexe weg

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