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Komplexe wegen Bildungsstand/ akademischer Grad

sVofsia834-3]9 ja7hre alxt


Ich habe einfach nie was Spezielles gemacht, und die anderen scheinen es dauernd zu machen

Weltenbummlerin_86

was kümmern dich die anderen?

bist du die anderen? bist du dein mann? bist du deren kollegen? usw.?

wohl kaum

du bist Weltenbummlerin_86 und dich gibt es nur ein einziges mal auf der welt.

und wenn es was spezielles sein muß: kannst du dir auch in einem anderen Bereich aneignen und deine freunde damit überraschen, keine Ahnung, z.b. lern stricken und überrasche deinen mann, deren kollegen zu weihnachten mit einem tollen schal, was meinst du wie die staunen würden, oder mach einen backkurs und überrasche sie ab- und dann mit einer torte selbstgebacken.

das ist auch was spezielles.

oder lerne chinesisch und überrasche sie in einem jahr oder so, wie du einen einfachen chinesischen text vorliest den du auch noch übersetzen kannst. :-D

sZofia3(4-3m9 vjaEhre a-lat


Ich krieg halt dauernd mit was die Kollegen von meinem Mann alles auf die Beine stellen und hinkriegen.

sorry dieses Absatz wollte ich auch dazu zitieren.

P_lüscZhbxiest


Aha, eine Frau mit Realschulabschluss und abgeschlossener Ausbildung ist also dumm. :(v :|N

Nun ja, dann ist mir dumm lieber als arrogant.

s%ofia3Y4-39 ajahrex alt


du bist bestimmt nicht dumm Plüschbiest :|N :)_ @:) :)D

c9ri3echarxlie


naja, von seinem Standpunkt aus ist das halt so. Das kann man gut finden oder nicht, aber es ist sein Standpunkt. Dumm ist nicht gleich ungebildet, aber mit der Bildung kommt eine bestimmte Art, an Dinger heran zu gehen, vor allem ändert sich halt die Art, wie man Dinge sieht und in Folge auch, wie man argumentiert und differenziert. Das wird dann mit dem Mehr an erworbenen Wissen durch den Vorsrung Oberstufe + Studium inhaltlich unterfüttert.

Und wenn jemand das nicht kann, kann er dem anderen, der es kann, halt geistig nicht passend folgen, fühlt sich evtl. angegriffen oder der andere versteht ihn nicht, man weiß nicht, was der andere meint oder kann bestimmte Dinge nicht nachvollziehen.

Auch ist es das Wesen des akademischen, möglicht ausgewogen und neutral zu reagieren und zu argumentieren....

etwas, was man üben muß. Diese Gesprächsneutralität kann jemanden, der das nicht gewohnt ist, schon mal au die Palme bringen- sehe ihc oft an meinen Eltern. Die sind schon auf 180, während ich noch die Basis checke....

Das alles führt halt dazu, dass sich Leute gleichen Bildungsstandes meist besser unterhalten können, da muß es gar nicht um Fachliches gehen oder viele Fremdwörter mitschweben... natürlich möchte man sich auch mit seiner Frau auf eine Art unterhalten, dass man verstanden wird. Auch stellt eine Frau mit anderer Vorbildung dann keinen stimulus dar und wenn, dann nur im Sinne von "wie sehr muß ich mich verbiegen, damit sie versteht, was mich bewegt.". Das IST dann dumm. Insofern würde ich nicht sagen, dass die Frau dumm ist, aber die Situation des Verbiegens. Und um dem aus dem Weg zu gehen, fallen Nicht-Akademikerinnen für diesen Herrn halt durch's Raster. Er hat halt für sich festgestellt, dass es nicht passt und ehrlich gesagt könnte ich mir vorstellen, dass mir das bei einer Neupartner-Suche auch so gehen würde.

K|antoenmeBchanxiker


Nö, Wissen != Intelligenz, danke für diese schönen Beispiele wunderbar eingebildeter User, die im richtigen Leben nicht einmal einen Nagel in eine Wand bekommen.

iMstdoec@hMisitsowxas


@ Andre1982

Aber jemand muss das Geld für die Rente auch erwirtschaften, oder zumindest die Inflation wieder reinholen. ;-)

Da wird weder was erwirtschaftet, noch was reingeholt, es wird nur was umverteilt. Insofern ist, das eine naive Aussage nur um sich selbst eine gewisse Bedeutung beizumessen. Das ganze Prinzip nach dem in diesem Bereich "gewirtschaftet" wird, ist ein Schneeballsystem oder ein Pyramidenspiel, das darauf basiert, den nächsten noch dümmeren zu finden der mir noch mehr bezahlt und nachher den Verlust abschreibt (irgendwann gehen die Dummen aus). Insofern strotzt die nächste Aussage

Es steht jedem frei sich an den Märkten zu versuchen. Aber es hat schon seinen Grund, warum der Großteil nur Verluste macht. Eben fehlendes akademisches bzw. mathematisches Wissen.

geradezu vor Zynismus.

Die Rente wird mit Produktion erwirtschaftet, die Rentner brauchen Lebensmittel, Konsumartikel, Energie etc.. Geld ist Mittel zum Zweck, aber nicht die eigentlich relevante Sache.

APntonio ,ViWvaldi


Um diesen ganzen unheiligen Einstufungen der Mitmenschen moeglichst zu entgehen, mache ich es immer wie mein Vater: Alle Titel vom Prof. bis hinunter zum Diplom weglassen. ;-) (Meine Frau kennt diese allerdings mitterweile ... ;-D )

Und wenn ein Arroganzpinsel meint, er sei etwas besseres %-| , ist immer noch hinreichend Gelegenheit, die Titel bedarfsorientiert :=o auszupacken. Mit meinem Ansatz findet man auch mit Menschen einfacherer Abschlussgrade gut zusammen. Ganz lustig kann es immer wieder sein, wenn diese eigentlich ihre Vorbehalte haben und erst spaeter bei ihnen die Erkenntnis waechst, mit wem sie sich da zuvor befasst haben.

Zum Amuesieren finde ich auch immer, wenn irgendwelche Mitmenschen mit aus meiner Sicht niedrigeren Graden so grossen Wert auf ihre Abschluesse legen. Da heisst es dann z.B. bei mir "Herr X" und nebenan "Dr. Y", einfach suess. ;-D ;-D *:)

Die Promoviererei und die Wissenschaft sind auch irgendwie stressig. Jede Generation in der Familie muss wieder durch die Muehlen hindurch, und so mancher fuehlt sich aehnlich schlecht wie Du, liebe TE, wenn es mit der Professur doch nichts wird. Du hast also bis zu einem gewissen Grade mein Mitgefuehl. :)_ @:)

i5s%tdoch#MiSstsowxas


Ich habe einfach nie was Spezielles gemacht, und die anderen scheinen es dauernd zu machen

Das ist bei Menschen die Regel und nicht die Ausnahme. Die meisten sind einfach nichts besonderes und machen auch nichts besonderes, sie machen Ihren Job und leben ihr Leben. Und das noch nicht mal unglücklich. Ich denke mal, man sollte eine Promotion auch nicht so überschätzen, man war ja selbst mal an der Uni und muss sagen, die können alle nicht über Wasser gehen. Ich denke du tendierst dazu, auch mehr reinzuinterpretieren als ist.

A)nto]niko V7ivaldxi


@ Weltenbummlerin_86

Ach noch etwas: Falls Ihr Kinder bekommen wollt, dann ist es fuer diese bestimmt wertvoller, wenn Du lieber noch einen Kochkurs belegst und ihnen, Deinem Mann und Dir immer gesundes, leckeres Essen kochst und ab und zu einen guten Kuchen baeckst, als dass Du sie mit einer Promotion zu beeindrucken versuchst. Klingt jetzt vielleicht doof, hat sich aber fuer alle Familienmitglieder bei meinen Eltern, Grosseltern und bei uns bewaehrt. Die Kinder koennen auf ihre Mama mindestens genauso stolz sein, wenn diese "nur" einen Master hat, aber der Magen nicht knurrt. Und die Hausaufgaben kannst Du mit und ohne Promotion gleich gut oder schlecht loesen. :-D :)_ ;-)

cXrie8chaxrlie


Mit meinem Ansatz findet man auch mit Menschen einfacherer Abschlussgrade gut zusammen. Ganz lustig kann es immer wieder sein, wenn diese eigentlich ihre Vorbehalte haben und erst spaeter bei ihnen die Erkenntnis waechst, mit wem sie sich da zuvor befasst haben.

Das Ei des Columbus. Ist bestimmt noch nie jemand mit Titel im Namen drauf gekommen! Echt genial! :)=

EnhLemalig|er Nu'tze3rc (#46x7193)


Ist bestimmt noch nie jemand mit Titel im Namen drauf gekommen!

Draufgekommen vielleicht schon, aber eventuell zu stolz darauf zu verzichten, sich bei nicht notwendigen Gelegenheiten mit den eigenen akademischen Errungenschaften zu brüsten.

sXens;i?b%el>man


Auch ist es das Wesen des akademischen, möglicht ausgewogen und neutral zu reagieren und zu argumentieren

Wirklich, ist das so? Ich empfinde so manche akademische Ekelbatzen wesentlich schlimmer und anstrengender als so manche nichtakademische Ekelbatzen. Bezüglich der menschlich emotionalen Seite kann ich da nur wenige Unterschiede erkennen- die sind individuell viel größer als zwischen den Akademikern und Nichtakademikern.

@ Weltenbummlerin_86

wenn dich deine mangelnde Zielstrebigkeit ärgert, so kannst du dich bemühen, das zu ändern oder du hörst einfach auf, dich darüber zu ärgern. Sofern du auch mit geringerer Zielstrebigkeit deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst, ist das doch in Ordnung. Und weniger Stress, mehr Zeit, mehr Gelassenheit ist auch nicht zu verachten.

Und solange du dich über die sogenannten "niederen Tätigkeiten" erhebst, wirst du auch Probleme mit den Menschen haben, die eine höhere "Qualifikation" aufweisen. Die sogenannten "niederen Tätigkeiten" sind wertvoll und sehr wichtig für das funktionieren unserer Gesellschaft- oft wichtiger als manche Dissertation. Ohne Dissertationen könnte Mensch leben- ohne Nahrung, wärmende Kleidung, schützenden Wohnraum wohl eher nicht.

Vielleicht fällt dir irgendein Problem besonders auf und vielleicht fällt dir eine Idee zur Lösung dieses Problems ein: Um Erfinderin zu werden, benötigt man nicht unbedingt eine höhere Qualifikation- da kommt es mitunter nur auf die Idee an- die kann sehr einfach aber dennoch genial sein (denk mal an den [[https://de.wikipedia.org/wiki/Artur_Fischer Fischer]]-Dübel). Oder hast du vielleicht irgendwelche besondere künstlerische oder musische Begabung?

r>aJthl.osxe


@ Weltenbummlerin_86

Meiner Meinung nach macht der Charakter letztendlich den Menschen aus. Für mich persönlich ist es immer wichtig, ob ein Mensch Herz hat, ob er gut ist. DANN hat er für mich Wert und ich ehre ihn. Dabei frage ich dann nicht nach der beruflichen Ausbildung.

Ich kenne so viele Leute mit den besten Ausbildungen, Titeln usw... die andere Menschen treten und abwerten, womöglich, weil sie ihnen das Wasser nicht reichen können oder sonstwas. Solche Leute verabscheue ich. Ja, solchen Leuten gegenüber fühle ich mich sogar überlegen...und das, obwohl ich nur mittlere Reife als Schulabschluß habe. *:)

LdaEditi on


Mich frusttiert einfach, dass mein Umfeld deutlich disziplinierter und zielstrebiger ist, als ich

Ich bin immernoch der Meinung, dass die TE weder Mitleid noch Bestärkung in die Richtung "aber ohne Promotion usw. bist du doch auch super" braucht. Auch eine Diskussion über akademische Titel ist angesichts der Aussage der TE OT! Wer den Hintern nicht hoch kriegt, der sollte sich auch nicht beschweren, wenn die Anderen einen überholen. Entweder man akzeptiert die eigene Situation oder man ändert etwas daran, wenn es einen dich ach so stört. Punkt.

Ich habe zwei Freundinnen. Beide waren an der Uni deutlich schlechter als ich. Die eine hat wenig gelernt, viel gefeiert, schlechte Noten geschrieben. Aber sie war happy, weil sie wusste, woran es liegt, es aber nicht ändern wollte, denn ihr war es wichtiger, zu feiern als zu lernen. Sie wusste, dass sie faul war und hat akzeptiert, dass sie mit ihrem Verhalten eben einen "mittelmäßigen" Abschluss machen würde. Sie hat auch nie gejammert.

Die andere Freundin dagegen hat auch selten ihren Hintern hoch gekriegt, hatte immer was Besseres zu tun als zu lernen. Reitstall hier, Kopfschmerzen da. Natürlich hat sie gelernt, aber verglichen mit mir vielleicht nur halb so viel. Trotzdem lag sie mir nach Veröffentlichung der Noten noch Wochen in den Ohren wie unfair die Uni (!) doch sei, sie würde ja immer nur schlechte Noten bekommen, ganz egal, wie stark sie sich anstrengen würde. Da ging mir innerlich wirklich oft die Hutschnur >:( Sie ist noch nie auf die Idee gekommen, einfach zu akzeptieren, dass sie weniger diszipliniert ist und das nun einmal der Preis ist in einer Gesellschaft mit Leuten, die es sind. Oder einfach etwas daran zu ändern, den Hintern hochzukriegen und verdammt noch einmal das Selbstmitleid einzustellen. Disziplin kann man lernen und ich einem nicht in die Wiege gelegt.

Zumal ich auch finde, dass du auf hohem Niveau jammerst. In einem anderen Thread freust du dich über ein super Jobangebot, bist also beruflich nun wirklich nicht schlecht dran. Ich kann nur wiederholen: wenn es dich nervt, dass du fauler bist als andere, dann krieg deinen Hintern hoch! Oder akzeptiere, dass dir andere Dinge wichtiger sind und lebe damit.

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