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Berufliches Geschlechtsproblem

JRolzlyXRogerxs hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin tätig in der Kinderintensivpflege für kinder die zuhause versorgt werden.

bisher habe ich einen 13 jährigen jungen in der betreuung und bin sehr glücklich mit meinem job.

ich behaupte mal das ich ihn auch gut mache.

nun soll ich ein zweites kind übernehmen. ich habe aber meine probleme damit.

zum einen soll ich dort nur nachtwachen machen. ich arbeite zwar bei dem jungen auch nächte, vertrage diese aber nur sehr schlecht. ich schlafe während des törns nur sehr wenig. ich kann tagsüber einfach nicht schlafen. meine frau hat bei den letzten 4 nächten mal die zeiten aufgeschrieben. ich habe innerhalb von 4 tagen nichtmal 10 stunden geschlafen. weiter brauche ich 3-4 tage um mich wieder daran zu gewöhnen nachts zu schlafen und tagsüber nicht als zombi rum zu laufen. ich hatte mal einen atest das ich keine nächte machen soll aus gesundheitlichen gründen. wollte aber beim jetzigen arbeitgeber keine sonderstellung, da die zu leistenden nächte eh gering war.

aber was für mich wesendlich schlimmer ist, das neue kind ist ein 11 jähriges mädchen. ich will aber auf keinen fall die versorgung für ein so junges mädchen übernehmen. grund: ich bin bereits dreimal in schwierigkeiten gekommen wegen der versorgung von mädchen. sprich, ich soll dinge verlangt / getan haben die nicht in ordnung waren (zweimal während der ausbildung, einmal vor 2 jahren). war aber alles haltlos und es gab zeugen das an den anschuldigungen nichts dran war (bei interesse erzähle ich es). leider schleppe ich bis heute den nachgeschmack hinter mir her.

leider interessieren meine gründe meinen chef nicht.

ich bin echt angegriffen deswegen (leide zeitweise unter depressionen). habe jetzt angst das es mich wieder runterzieht. jemand eine idee?

Antworten
PDlüscXhbiesxt


Warum hat man dir 3 mal so etwas vorgeworfen?

Was wurde passieren, wenn du offen mit deinem Chef Redest?

Emhemalig.er> Nut?zer (t#55x4628)


Erstmal möchte ich mich den Fragen von Plüschbiest anschließen, dreimal so eine Anschuldigung ist schon 'ne Hausnummer!

Tja und letztlich bliebe dir nur, offen mit deinem Vorgesetzten zu sprechen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. So weiterzumachen, wäre fatal, wenn dich die Nachtwachen dermaßen überfordern, denn das würde langfristig sicher gesundheitliche Folgen für dich haben.

J0oll}yR;ogexrs


zu den anschuldigungen: ich war während der ausbildung auf einer kinderstation.

erste woche war ich (mit meiner anleiterin) in einem mädchenzimmer. ich legte die wäsche für die mädchen raus und wies sie an nacheinander ins bad zu gehen. dort nachtkleidung ausziehen, waschen, neue kleidung anziehen. unterwäsche wechseln, zähne putzen usw. ich war nicht mit im bad und die tür machte ich hinter einem der mädchen sogar noch zu. aber anscheinent hat eines der kinder ihrer mutter wohl etwas verdrehtes erzählt und ich durfte drei stunden später bei der pflegedienstleitung antanzen. gott sei dank hatte ich meine anleiterin als zeugin.

zwei wochen später war ich wieder in einem mädchenzimmer und brauchte eine urinprobe. ich gab dem mädchen den becher und fragte sie ob sie das alleine hinbekommt, sonst rufe ich eine der schwestern. sie sagte ja und verschwand im bad. mittags saß ich bei der stationsleitung und durfte mich erklären.

1,5 jahre später war ich in der kinder und jugendpsychiatrie eingesetzt. die ist aus dem krankenhaus ausgelagert. dort sprach mich eine der pflegerinnen an: " dein name kommt mir so bekannt vor... war da nicht mal was auf der kinderstation...?"

und vor zwei jahren (ich bin jetzt in der 1:1 pflege bei intensivpflichtigen patienten, die zuhause sind) hatte ich eine 33 jährige patientin. geistig auf dem stand einer 12 jährigen. ich war der erste und einzige mann im team. die patientin benötigte einen katheter. ich kam zur schicht und meine kollegin sagte das sie gerade einen neuen katheter gelegt habe. leider lag er falsch und ich muste einen neuen leen. ich war saunervös weil ich bei frauen bisher nur assestiert hatte während der ausbildung. ich bekam es aber hin.

ein paar tage später kam mein chef vorbei und verschwand mit der mutter in der küche. soweit nichts ungewöhnliches. dann muste ich auch rein und erklären wie ich einen katheter lege. gaaaaanz genau. ich erklärte es schrit für schrit. ich dachte ich hätte was verbockt, kam aber nicht drauf was. mein chef hörte es sich an und sagte..."genau nach lehrbuch".

die mutter sagte dann: ich empfand es aber so das er ziemlich viel da rumgewischt hat. die anderen tupfen nur einmal bevor sie den katheter legen. die geschichte wurde solange ich noch da war ab und zu wieder aufgewärmt. ich habe nichts falsch gemacht, aber es ist was hängen geblieben.

ich überlege ob ich mir von meinem doc eine folgebescheinigung geben lasse, das ich gesundheitlich für nächte untauglich bin.

hinzu kommt jetzt noch ein gespräch was ich heute hatte mit einer der lehrerinnen. sie sagt das sie sher zufrieden ist mit meiner arbeit. mehr als mit der meiner 3 kollegen. die fauchen wohl die anderen kinder in der schule an, sind uneinsichtig, wissen einiges besser, meckern rum wenn sie wirklich mal was tun müssen und einer ist wohl wirklich eingeschlafen im unterricht.

ich sei dagegen ganz anders. ich beteilige mich und unterstütze sie. ich wäre immer kooperativ und bring eigene ideen ein. (bin gerade dabei einem geistig behinderten jungen schach bei zu bringen und züchte mit einigen kindern kürbise.) man merkt das ich die kinder mag und die kinder mich.

sie hat die schulleitung gebeten mit meiner firma kontakt auf zu nehmen, das ich als dauerschulbegleitung aufgestellt werde. sie sagte, das war etwas vorschnell und sie hofft das es in meinem interesse war... ich hätte sei knutschen können. bin gespannt was da rauskommt, da mein chef heute nicht erreichbar war.

ich müste somit sogar mehr arbeiten bei dem jungen und das wiederspricht seinem plan.

nachdem ich drei monate in der schule arbeite konnte ich meine medikamente absetzen und habe gerade meine therapie beendet. mein therapäut sagt das ich für mich den idealen beruf gefunden habe. mir ist klar, das ich nicht ewig in der klasse sein kann, das ich irgendwann auch was anderes machen muss. aber ich fühle mich noch nicht gefestigt genug. ich habe nur angst das mein chef stuf bleibt und seinen kopf durchsetzen will.

P*lüsWchbiAesxt


Hat es wirklich nur mit deinem Schlafproblem zu tun, dass du Nachts nicht arbeiten möchtest?

sRi3nCgh;a


Als Mann der im Kinder- oder Pflegebereich arbeitet, stehst Du mit einem Bein immer im Knast.

(Und das wird in Zukunft noch schlimmer: Denke nur an den Vater der mit seiner Tochter in Freisingen spazieren war!)

Such dir einen anderen Job, versuche gesundheitliche Gründe vorzuschieben.

JMollyiRogers


es sind wirklich schlafprobleme das ich nächte meiden möchte. ich kann tagsüber einfach nicht schlafen. in dem letzten heim, in dem ich gearbeiutet hatte, musten wir 7 nächte am stück schieben. ab der vierten nacht habe ich morgens medikamentös nachgeholfen, das ich schlafen kann.

nach einem fehler im dienstplan den meine vorgesetzte nicht korigieren wollte (sieben nächte, eine nacht zuhause und nochmal sieben nächte) war ich zweiten törn soweit hin, das ein kollege zu mir sagte, meld dich krank. du bist absolut neben der spur. du redest teilweise wirr und lies mal deine doku, was du geschrieben hast. es ergibt keinen sinn. ich habe den zweiten törn nach der fünften nacht abgebrochen.

einen anderen job suchen möchte ich mir nicht.

die arbeit wie sie gerade ist, ist das beste was mir passieren konnte.

jemand sagte mal zu mir: wenn du beruflich etwas machst, was du auch ohne bezahlung gerne machen würdest, hast du dem idealen beruf gefunden.

ist klar das es nicht immer so sein wird. aber ich will es so lange machen wie es irgendwie geht.

das selbe hat mir mein doc geraten (leider für mich im moment nicht verfügbar. termin frühstens in drei monaten)

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