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(Fast) Jeden Tag länger arbeiten? - Dilemma

NIo ri:sk ?- Gno xfear


Ich würde mich auch gern über diese Info freuen, gerne auch per PM, ich behandel das auch vertraulich.

Bin auch auf der Suche nach einer TZ-Stelle wenn das irgendwie möglich ist (aber um die 30 Stunden denn mit 20 kommt das finanziell nie hin, ich habe alleine Miete und NK, das ist in meiner Stadt eigentlich schon moderat, also das heißt Fixkosten habe ich um die 800 € insgesamt.

N@o riZsk+ -' no Bfexar


Also so 1200 wären wirklich unbedingt notwendig. Dann kann man flexibel hin und wieder noch einen Nebenjob machen, dann hat man auch mal wieder mehr, ist aber nicht so gefangen im Hauptjob. Das wäre so das Modell, was ich mir vorstelle.

r eminxd


Nein, ich habe eine ca. 45qm große 2-Zimmerwohnung und verdiene immer zwischen 1000 und 1200, je nachdem ob ich Wochenenden gearbeitet habe oder nicht. Ein Hoch auf den Nachtdienst @:)

E}lafR2emichY0815


Mal 'ne Stunde länger machen, weil es gerade brennt, ist eine Sache. Damit hätte sicher niemand ein Problem.

Aber dauerhaft, täglich 2-4 Stunden länger arbeiten und das quasi umsonst(!), denn du bekommst ja ein festes Gehalt wenn ich das richtig verstanden habe, ist nicht im Sinne des Erfinders.

Ob sich das Unternehmen einen weiteren Angestellten leisten kann oder nicht, ist nicht dein Problem, solange dein Arbeitsplatz sicher ist. Auf der anderen Seite muss ein Unternehmen von Anfang an auf tragfähigen Beinen stehen. Und wenn das bedeutet die einzige Vollzeit-Arbeitskraft auszusaugen muss man sich schon fragen wie sicher der Arbeitsplatz in Zukunft sein wird.

Klar soll man loyal sein und auch mal fünf gerade sein lassen. Aber nicht als Dauerzustand. Deine Chefin hat sich wohl an diese Konstellation gewöhnt und solange du nicht mal was lauter sagst wird sich wohl auch nix ändern.

Du kannst dich natürlich auch weiter ausnutzen lassen, es spart der Chefin nur Geld...

A{nt@igoxne


Ein Hoch auf den Nachtdienst @:)

(remind)

Ich arbeite nur nachts - hat Vor- und auch Nachteile.

Für mich überwiegen allerdings die Vorteile.

N^ordix84


Andere Menschen arbeiten 60-80 Stunden/Woche, da komme ich noch lange nicht ran. Deshalb kann ich doch eigentlich zufrieden sein?

Das ist irgendwie so ne "Klischee Berufseinsteiger Aussage". Ja, es gibt Menschen die 60-80 Stunden pro Woche arbeiten, das diese Menschen aber sehr sehr oft gesundheitliche und soziale Probleme haben steht auf einem anderen Blatt und das sieht man nicht.

Fakt ist doch: Du bekommst dein Gehalt X dafür das du dem Unternehmen deine Arbeitskraft für Y Stunden im Monat zur Verfügung stellst. Jede Stunde die darüber hinaus geht muss vom Chef angeordnet und entsprechend vergütet werden (egal ob jetzt mit Freizeit oder mit Geld), Regelungen wie "alle Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten" sind oft ungültig: [[http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/urteilsspruch-zur-mehrarbeit-klauseln-zu-ueberstunden-sind-oft-unwirksam_aid_976632.html]]

Vorallem handelt es sich bei deinen Überstunden ja nicht um etwas das wegen kurzer, heftiger Arbeitsbelastung notwendig ist sondern es ist ein strukturelles Problem der Firma, es ist einfach zu wenig Personal da.

Was ich machen würde ? Sobald die Probezeit vorbei ist würde ich mit der Chefin reden und konkrete Vorschläge erwarten wie es in Zukunft weiter gehen soll. Mal eben jeden Tag 1-2 Stunden mehr machen ohne Aussicht auf einen Abbau durch Freizeit würde ich nicht akzeptieren. Ja, du bist Berufseinsteiger und ja, je nach Job ist der Arbeitsmarkt eher schwierig aber das heißt nicht das du deinem Chef gehörst und alles mit dir machen lassen musst.

shtech+xcke


Hallo und danke für eure Antworten!

Das mit dem Versicherungsschutz war mir z.B. gar nicht so bewusst. Meinen Chefin meinte nur mal, dass ich offiziell nicht über 10 Stunden arbeiten soll und schlug mir z.B. vor, manche Aufgaben dann von daheim aus zu erledigen. Da es von zuhause aber umständlich wäre, bleibe ich meist im Büro.

Ich möchte ja gar nicht pingelig sein, wie gesagt, ich empfinde es als selbstverständlich bei Bedarf auch MAL länger zu bleiben. Nur durch die steigende Tendenz und auch, weil ich schon Schlafstörungen bekomme und langsam auch die Fähigkeit verliere, auch mal einen Sonntag lang nicht an die Arbeit zu denken, mache ich mir ein bisschen Sorgen.

Ich habe auch bereits mit ihr über eine weitere Arbeitskraft gesprochen. Erst lehnte sie es ab, nun haben wir seit Kurzem doch eine Stelle ausgeschrieben. Das würde schon helfen.

Mein Vertrag ist auf 9 Monate befristet, weshalb das mit der bestandenen Probezeit mich leider nicht wirklich "schützt". Manchmal frage ich mich aber, ob mich das stören soll und lese auch schon Stellenangebote. Jedoch fühle ich mich dann auch schuldig, meine Chefin mit der hohen Arbeitsbelastung im Stich zu lassen, falls sich tatsächlich was ergeben sollte. Denn eigentlich gehe ich fest davon aus, dass sie meinen Vertrag verlängert.

@ Nala

Das mit der Pauschale verstehe ich noch nicht ganz. Wie meinst du das?

N;ordxi84


Jedoch fühle ich mich dann auch schuldig, meine Chefin mit der hohen Arbeitsbelastung im Stich zu lassen, falls sich tatsächlich was ergeben sollte.

Komm bitte unbedingt von dieser Denke weg, du schuldest deiner Chefin und auch allen zukünftigen Arbeitgebern garnichts bzw. nur genau das was im Arbeitsvertrag geregelt ist. Nur wegen nem vermeintlich schlechte Gewissen einen Scheissjob weiter zu machen obwohl man was besseres haben könnte ist Wahnsinn.

Wichtig finde ich übrigens diesen Punkt hier:

weil ich schon Schlafstörungen bekomme und langsam auch die Fähigkeit verliere, auch mal einen Sonntag lang nicht an die Arbeit zu denken

Du bist gerade mal ein halbes Jahr im Beruf und hast schon solche Problem. Was glaubst du wie es in weiteren 6 Monaten oder in zwei Jahren aussieht ? Wenn du das Ruder jetzt nicht rum reißt fährst du mit Schmackes an die Wand.

H-aylleyx M.


Jedoch fühle ich mich dann auch schuldig, meine Chefin mit der hohen Arbeitsbelastung im Stich zu lassen, falls sich tatsächlich was ergeben sollte.

Sehr typisch für weibliche Arbeitnehmer!

EEhemal1ige,r Nutz!er (#5h2861x1)


Wenn du das Ruder jetzt nicht rum reißt fährst du mit Schmackes an die Wand.

STIMMT! :)z

Das ist ja schon fast eine Burn-Out Garantie.

Such dir was anderes. Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit!

Du tust dir keinen Gefallen damit, dort zu bleiben und das noch ganze 3 Monate weiter mitzumachen.

So wie du war ich auch mal drauf. Jetzt nicht mehr. Ok, dafür psychische Probleme (auch dank der letzten Jobs und dem Mobbing), und 8 Jahre zu Hause. |-o

T}his TwiFlight Garmden


Ich wüßte immer noch gerne, in was ihr für Jobs ihr arbeitet, wo man 1200€ netto für 80Std. imMonat bekommt.

Dhre<aM3x6


nunja... ich klopf hier auch 1-2 Überstunden pro Tag....

Bei 10 h/Tag ist ja rechtlich Schluss...

Aber ich bekomm das dann als Urlaub wieder gutgeschrieben und

mach dann einfach 10 Wochen Urlaub im Jahr, statt der normalen 6 Wochen...

N3ordik8x4


Da muss der Chef aber auch mitspielen. Wenn die Arbeitsbelastung so hoch ist das man jeden Tag Überstunden einlegen muss dann wird ein Urlaub doch auch kaum möglich sein. Schon allein die regulären 30 Tage dürften ein Problem sein, die zusätzlichen 10-15 Tage erst recht. Wenn man dann wenigstens einmal im Jahr drei Wochen am Stück haben will ist das doch in dieser Konstellation hier kaum möglich ohne das ein ganzer Haufen Arbeit liegen bleibt.

HCayleyl M.


Die Falle der unentgeltlichen Überstunden in Fülle stellt sich besonders in kleinen und kleinsten Betrieben. Dort schlägt eine Kraft, die vielleicht zeitweilig zusätzlich notwendig wäre, besonders zu Buche, und solange ein Angestellter die Mehrarbeit - willig oder still für sich zähneknirschend - auf sich nimmt, wird das schon mal gern angenommen. Zwangsläufig ist das dann auch mit einer Urlaubsabgeltung schwierig.

Hier muss die Chefin selbst etwas ändern; darum kommt sie auf die Dauer nicht herum. Selbst eine bessere Bezahlung kann es irgendwann nicht mehr sein, denn kein Arbeitnehmer kann dauerhaft jeden Tag arbeiten bis zum Umfallen.

T-heBlaQckWidoxw


Hast du denn schonmal mit der Chefin darüber geredet, daß du ständig unentgeldlich Überstunden machst? Und wenn ja, wie hat sie sich denn geäußert?

Leid tun sollte dir die Chefin nicht, glaub mal ja nicht, daß DU ihr leid tust.

Außerdem, wenn deine Stelle befristet ist, dann müsstest du ja beizeiten mal über eine Weiterbeschäftigung sprechen und dabei anklingen lassen, daß bei dem Arbeitspensum das jetzige Gehalt zuwenig ist oder ob sie auf Dauer zur Entlastung noch Jemanden einstellt.

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