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(Fast) Jeden Tag länger arbeiten? - Dilemma

smte!chmüc$kxe


Hallo. Da melde ich mich auch mal wieder.

Ich habe nun einen Termin für ein Gespräch nächste Woche und bin schon sehr gespannt. Ich habe mir ein paar Punkte notiert: Was ich an meinem Job mag und was mich stört und was ich mir da für Lösungen wünsche. Auch habe ich notiert, welche Projekte ich in den letzten Monaten erfolgreich abgeschlossen habe und was das für die Firma bedeutet. Als letzten Punkt dann noch, dass ich im nächsten Vertrag eine Regelung zu Überstunden möchte und ... ja. Was ich sonst noch ansprechen kann und wie, das muss ich mir noch überlegen ":/

Für den darauffolgenden Tag habe ich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen. Schade, dass es nicht andersherum geklappt hat...

Ich bin derzeit an einem Tiefpunkt der Motivation angekommen, hinterfrage nicht nur diesen Job sondern meinen Beruf.

Ich gehe überwiegend pünktlich aus dem Büro. Es bleibt viel liegen.

@ Nordi84 und Mr. Foreskin

Deswegen sag ich ja das man dem Unternehmen nichts schuldet außer seinen Vertrag zu erfüllen.

Meist kommt die Erkenntnis aber erst nach einem Lernprozess und den kann mal niemandem abnehmen.

Wird diese Einstellung eigentlich von euren Vorgesetzten kritisiert? Wurdet ihr da schon mal darauf angesprochen?

Oft geht es der Geschäftsführung aber nur darum kurzfristig die Zahlen zu schönen.

Mir kommt es auch so vor, als würde meine Chefin sehr kurzfristig planen, besonders auch hinsichtlich der Kundenzufriedenheit, aber das kann ich natürlich nicht abschätzen... Sie investiert tatsächlich ein bisschen in die Mitarbeiterzufriedenheit: Es gibt bei Hitze kostenlose Getränke.

Am Ende verliert die Firma nen geringen vierstelligen Betrag, hat dafür aber zufriedene(re) Mitarbeiter weil die nicht Abends nach Feierabend in nem vollen Friseursalon warten müssen.

Bist du des Wahnsinns? %:| ;-D

@ Silk Pearl

Übles Zeichen. Ich schätze, sie dachte an dieser Stelle: "Nun ja, Frau Stechmücke, verlängern werden wir dann nicht…"

Kann sein, dass sie das dachte. Ich weiß nur nicht, ob sie sich das tatsächlich leisten kann. Es hat ja eine Weile gedauert, bis ich mich eingearbeitet hatte und es stehen nach meinem Vertragsende auch noch wichtige Projekte an. Derzeit sucht sie (meines Wissens und meiner Recherche nach...) noch nach keinem Nachfolger für mich (außer sie rekrutiert im Bekanntenkreis, das könnte ja sein). Ob sie es sich leisten kann, direkt vor diesen Projekten noch jemanden einzuarbeiten... dieses Hindernis bezieht sie sicherlich in ihre Entscheidung mit ein.

Derzeit wäre ich aber eh nicht traurig, wenn es nicht klappt mit dem neuen Vertrag... also doch schon, da ich mich ungern aus der Arbeitslosigkeit bewerbe.

Ich muss es irgendwie schaffen, mich einfach immer wieder selbst zu motivieren und die Entscheidungen meiner Chefin gelassener zu sehen. Ich weiß nur noch nicht genau wie :-/

NHorPdxi84


Wird diese Einstellung eigentlich von euren Vorgesetzten kritisiert? Wurdet ihr da schon mal darauf angesprochen?

So ne Einstellung haben und so ne Einstellung raushängen lassen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn man diese Einstellung permanent raushängen lässt und darauf rum reitet würde es den Chef (oder auch die Kollegen) sicher stören, wenn die Arbeit aber erledigt wird und man eben bei bestimmten Dingen entscheidet das "Morgen" auch reicht dann fällt das kaum auf.

Wobei ich sagen muss das mein Chef mich einmal darauf angesprochen hatte das ich immer "so früh" gehen würde. Früh heißt in dem Fall 15:30 Uhr, was bei nem Arbeitsbeginn von 7:00 Uhr und 45 Minuten Pause genau 7 Stunden und 45 Minuten entspricht, also genau der festgelegten Soll-Zeit. Das, zusammen mit der Tatsache das ich hier auch am Wochenende oder während meines Urlaubes aufschlage wenn was schief läuft hat ihn dann davon überzeugt nix mehr zu sagen. Was soll er auch sonst sagen ? Überstunden müssen angeordnet werden und nötig sein, nur auf Abruf bis 16:30 oder 17:00 Uhr hier sitzen (falls noch was passiert) darf ich garnicht und das darf der Chef auch nicht einfach so verlangen.

D`reaMx36


Sie investiert tatsächlich ein bisschen in die Mitarbeiterzufriedenheit: Es gibt bei Hitze kostenlose Getränke.

Das macht die Chefin nicht weil sie was Gutes für die Mitarbeiter will...

Das ist gesetzlich vorgeschrieben ab einer gewissen Temperatur im Büro für die Mitarbeiter zu sorgen.

Das können mehr Pausen, Einbau einer Klimaanlage, .. . oder eben kostenlose Getränke sein... und die Getränke sind meist die billigste Variante...

(vgl Arbeitsstättenverordnung §3 und BGB §618)

S4avv*ina


Hallo Stechmücke!

Ich erkenne mich in deiner Geschichte ganz deutlich wieder. Hab auch vor ca. einem halben Jahr den ersten richtigen Job nach dem Studium angenommen. Auch ein kleines Unternehmen, drei Angestellte. Hab mich voll reingehängt, inkl jede Menge Überstunden und wirklich versucht jederzeit das beste zu geben. Ich war mir auch wie du in vielen Dingen unsicher und habe dadurch vieles häufiger überprüft. Habe natürlich dadurch immer länger gebraucht, als die Mitarbeiter die schon eingearbeitet waren. Hinzu kam, dass die Mitarbeiterin, die am längsten in dem Unternehmen war vor 2 Monaten gegangen ist und ich deshalb ihre Aufgaben übertragen bekam, da war auch vieles dabei was für mich neu war. Es wurde niemand neues eingestellt, obwohl ich Teilzeit (studiere nebenbei) angestellt war und die Mitarbeiterin die gegangen ist Vollzeit. Dadurch bin ich oft mit der Arbeit nicht mehr nachgekommen, ich habe versucht schneller zu werden, was in einigen vertrauteren Aufgaben schon ganz gut funktioniert hat. Aber in den neuen Aufgaben habe ich trotzdem lange gebraucht, vor allem weil es Aufgaben waren, die man sehr sorgfältig erledigen musste (Rechnungslegung, Buchhaltung). Durch den Zeitdruck und die vielen Dinge die zuerledigen waren habe ich angefangen Dinge zu vergessen... Im Endeffekt hat mein ganzes Bemühen und meine Sorgfältigkeit nichts genützt. Bin gegangen worden. Es ist einerseits ein schreckliches Gefühl nicht die gewünschte Leistung erbracht zu haben, aber andererseits frage ich mich ob es überhaupt möglich war die gewünschte Leistung zu erfüllen in meiner Situation. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass etwas besseres nachkommt. Wie ist es bei dir weitergegangen?

s-t_echmPück|e


Da bin ich also wieder...

@ Nordi84

Na gut, was verstehst du unter "raushängen" lassen? Wenn man immer mal wieder darauf angesprochen wird und sich dann rechtfertigt, hängt das dann nicht auch schon raus?

Hast du das Gefühl, dass das irgendwelche Konsequenzen für dich hat, auch wenn dein Chef nichts mehr gesagt hat? Behandelt er dich anders als deine Kollegen?

@ DreaM36

Oh, das wusste ich nicht. Danke für die Aufklärung. Ich dachte, sie sei tatsächlich nett ]:D Aber immerhin gab es Limonade und nicht nur Wasser, das ist doch dann schon mehr als sie müsste, oder?

@ Savvina

Oha, das tut mir leid für dich, dass du auch noch den Job verloren hast :°_ Wie sieht es bei dir in der Zwischenzeit aus? Es klingt, als wärst du derzeit noch auf der Suche?

Ich muss ehrlich zugeben, ich knie mich nicht rein. Und nach dem Gespräch mit meiner Chefin hinterfrage ich derzeit, ob ich das jemand wirklich getan habe.

Wie ist es bei dir weitergegangen?

Also zunächst: Ob mein Vertrag verlängert wird, weiß ich immer noch nicht. Meine Chefin deutete es im Gespräch letzte Woche zwar an, jedoch gab es auch noch einen Streitpunkt, über welchen sie sich Gedanken machen wollte. Ich hoffe, da diese Woche mehr zu erfahren.

Das Gespräch an sich war sehr... interessant ":/

Erst sprachen wir grob darüber, was mir denn an dem Job gefalle und was nicht. Darauf hatte ich mich ja vorbereitet und mir auch Notizen gemacht. Bei den negativen Punkten hatte ich mich dazu entschlossen, nur zwei zu nennen, die ich am Wichtigsten fand und die mich meiner Meinung nach am meisten daran hindern, qualitativ gut und effizient zu arbeiten. Der dritte war nämlich der bereits erwähnte Streitpunkt, den ich mir für das Ende des Gesprächs aufhob.

Meine Chefin notierte sich alles und bat mich dann, mich selbst zu beurteilen. Danach beurteilte sie mich überwiegend "positiv" und äußerte dann auch ihre Hauptkritikpunkte an mir, die mich teilweise doch überraschten und über die ich in den letzten Tagen nachgedacht habe. ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich hier der Anonymität wegen nicht ALLES detailliert preisgebe

Sie sagte mir z. B., dass ich nicht sehr viel Eigeninitiative zeige und dass ich vieles einfach umsetze, was sie mir sagt, ohne ggf. Alternativvorschläge zu präsentieren.

Ich muss zugeben, da hat sie recht. Ich habe in den letzten Tagen viel über diese Kritikpunkte und die anderen nachgedacht. Zeitweise war ich etwas frustriert und wütend, dann wieder einsichtig und am Sonntag Abend hochmotiviert, jetzt richtig Gas zu geben!

Mir ist aber auch aufgefallen, dass sie Erwartungen an mich hatte oder hat, die ich einfach nicht erfüllen kann. Teilweise, weil sie einfach widersprüchlich sind. Teilweise, weil das einfach nicht meine Stärke ist. Und teilweise, weil ich eben doch nur angestellt bin und kein Flatrate-Mitarbeiter sein möchte. Auch wenn das vielleicht nicht langfristig gedacht ist, weil man eben, wenn man Karriere machen möchte, so arbeiten muss, als sei es die eigene Firma und seine 60-80 Std/Woche hat ???

Heute war sie dann ganztägig in einem Außer-Haus-Termin und schickte nur zwischedurch mal zwei Mails mit Ergebnissen bzw. einem Projekt, welches ich nun erledigen soll und in der dem Kunden versprochenen Zeit kaum schaffen kann. Dann rief auch noch ein Mitarbeiter an, mit welchem sie einen Termin gehabt hätte, den sie (mal wieder) verpasst hat. Ich geriet in Erklärungsnot, wie schon so oft, da ich sie einerseits nicht schlecht bzw. unzuverlässig dastehen lassen möchte und andererseits auch nicht lügen möchte. Meine Motivation wich einer kleinen Wut.

Denn Letzteres ist auch Teil des "Streitpunktes", über den sie sich Gedanken machen möchte: Lügen.

Ich weiß gar nicht, wie ich hier darüber berichten kann, ohne zu viel zu erzählen. Es geht einfach darum, dass ich von Sachen mitbekomme und auch in Sachen involviert werden soll, die ich fragwürdig finde und dass ich das nicht gut finde. Es ist nicht so schlimm, dass ich deswegen einen Aufstand machen würde, aber es stört mich eben doch so sehr, dass ich mich nicht beteiligen möchte. Zweiteres habe ich ihr im Gespräch gesagt. Wir diskutierten ein bisschen darüber. Ich sagte, dass ich weiß, dass auch andere Firmen bestimmt nicht alles korrekt machen, dass ich es aber nicht gut finde und dass diese "fragwürdigen" Projekte meiner Meinung nach auch unseren "guten" Projekten schaden. Sie erklärte mir, dass es aber nunmal nicht anders ginge. Ich stellte daraufhin das Unternehmen in Frage, wenn es sich auf korrekte Weise nicht tragen kann, sie wurde leicht wütend und sagte, dass ich doch eigentlich keine Wahl hätte und ihre Arbeitsanweisungen befolgen müsste, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin. Ich hielt kurz inne und sagte ihr, dass ich sehr wohl die Wahl habe und dann aber eben mit den Konsequenzen leben muss. Sie unterbrach daraufhin das Gespräch kurzzeitig. Als sie zurückkam, sagte sie, dass sie sich überlegen muss, wie wir das in Zukunft regeln und warf auch in den Raum, dass ich die betreffenden Projekte vielleicht abgeben könnte und mich auf die "guten" konzentriere. Wir beendeten das Gespräch friedlich.

Ich glaube, das Gespräch hat unserem Verhältnis eher geschadet :-/

Ich wäre erleichtert, wenn mein Vertrag nicht verlängert wird und gleichzeitig auch traurig. Es stehen noch einige Projekte an, an denen ich echt gern mitarbeiten würde! Andererseits aber nicht auf diese Art... Ich habe das Gefühl, meine Chefin hält mich einerseits für unfähig und andererseits für zu wertvoll und weiß selbst nicht, ob sie mich behalten soll.

Ich hatte ein Vorstellungsgespräch und warte noch auf eine Rückmeldung.

Ich hatte auch einen Termin beim Arbeitsamt. Seitdem schicken sie mir schon fleißig Vermittlungsvorschläge zu Stellen, die ich gar nicht möchte %-| Die Dame war aber sehr nett und meinte, dass ich eigentlich schnell wieder etwas findet sollte... Eine sehr nette Absage einer Firma habe ich auch schon erhalten, die meinten, die Stelle sei schon besetzt, aber sonst hätten sie mich auf jeden Fall eingeladen und dass ich bestimmt was finde.

Ehrlichgesagt bin ich da noch etwas skeptisch, da ich vor meinem aktuellen Job monatelang nur Absagen kassierte...

Ich weiß nicht, ob ich den Vertrag einfach von mir aus auslaufen lassen soll. Oder fliehe ich da vor etwas, was mich in jeder Firma erwarten kann und wird? Oder sollte ich es einfach aushalten, eine Kündigungsfrist in den nächsten Vertrag aufnehmen lassen und mich fleißig weiterbewerben? Ich fühle mich derzeit irgendwie zu unerfahren, um das alles richtig einschätzen zu können %:|

Wird das dem Arbeitsarmt dann eigentlich gemeldet, dass ich selbst keine Verlängerung wollte? Die Dame fragte mich, wie es aussieht und ich sagte ihr, dass ich es noch nicht weiß... Im Merkblatt steht, dass ich Angebote ja nur aus wichtigen Gründen ablehnen darf. Ich weiß nicht, ob meine Gründe da zählen und falls ja, ob ich dann nicht als "Mitwisser" selbst schon Ärger bekomme. Ach Mensch :-/

Z{w$ergexlf2


Ich bekomme noch die Krise. Heute hat mein Sohn unglaubliche 4 Überstunden gemacht.

Ich habe so eine Wut im Bauch auf diesen Scheißladen. Hatte schon das Telefon in der Hand, aber ich darf nicht anrufen. >:( >:( >:(

Und jetzt reicht es endgültig. Morgen spreche ich mit jemanden von der IHK. Das geht so an die Substanz!!! Nicht nur ihm. Hätte nicht gedacht, dass man derart mitleidet und einen das so fertig macht...

s!tec'hmxücke


Hallo Zwergelf,

konntest du mit jemandem von der IHK sprechen? Was haben die gesagt?

Was hat eigentlich dein Sohn zu den 4 Überstunden gesagt?

Zuwe-rgelxf2


Hallo Stechmücke. Ich habe noch nicht bei der IHK angerufen. Aber das fällt mir wahnsinnig schwer. Mein Sohn war ziemlich sauer und hatte wieder den Wunsch, zu wechseln. Ich denke, es ist seine Entscheidung. Das Problem ist eben, dass ich seine Laune und all das abbekomme und mich das mit fertig macht. {:(

Und genau darüber werden wir Donnerstag einmal reden müssen. Denn da hat er frei. Und Sonntag (nach wer weiß wie viel Monaten) auch. Er freut sich tierisch, dass er endlich wieder mal mit seinen Jungs kicken gehen kann. 2 Tage innerhalb einer Woche frei ist eher die Ausnahme. Aber das hat er sich nach den verdammten Überstunden auch verdient. Das Problem ist, dass es eine Hotelküche ist. In einem normalen Restaurant läuft es nocht etwas anders ab. Aber Hotelküchen scheinen die Pest zu sein...

szte1chmüxcke


Hallo Zwegelf

konntet ihr reden? Was kam raus?

Bei mir gibt es noch nichts Neues... doch, Absagen auf meine Bewerbungen :-/

Z?wergxelf2


Gestern Abend hat ein Gespräch einer "Chefin" stattgefunden. Mein Sohn hat mir ausdrücklich erlaubt, in seinem Betrieb anzurufen. Er war gestern so sauer, dass sie ihm schon den dritten freien Tag versaut haben. Deshalb ist er gerade auch arbeiten, statt mit seinen Freunden unterwegs. Abgesehen davon, dass es mich geärgert hat, dass die Dame erst nach 23 Uhr zurückgerufen hat, verlief das Gespräch ganz gut. Ich habe alles angesprochen, auch die Pausen. Aufgrund der Tatsache, dass die anderen Raucher sind, haben sie mehr Pausen als er. Aber er kann sich ja schlecht deswegen das Qualmen angewöhnen. Finde ich persönlich sehr unfair. Nun denn, sie versprach mir, dass sich etwas ändern wird und sagte natürlich auch, dass mein Sohn den Mund aufmachen soll und nach einer Pause verlangen, etc. Ich erklärte ihr, dass er offenbar zu eingeschüchtert ist oder noch nicht körperlich fertig genug. Auch habe ich ihr erklärt, dass ich nur angerufen habe, weil er es so gewünscht hat und ich mir gesundheitlich Sorgen um ihn mache. Er hat sehr viel abgenommen und ist ständig müde. Auch auf die Überstunden bin ich zu sprechen gekommen und dass sie mehr darauf achten sollten, dass mein Sohn noch den letzten Bus bekommt und nicht ständig auf die Nachtexpresse warten muss nach einem langen Arbeitstag. Ich habe keine Ahnung, ob sich jetzt etwas ändern wird. Die erste Veränderung ist zumindest schon eingetreten in Form dessen, dass er jetzt immer am Tag vor der Berufsschule nur bis 21 Uhr arbeiten muss. Denn müde bekommt er dort nichts mit und dann darf der Betrieb sich auch über schlechte Noten nicht wundern. Ich finde es echt krass, wie es da zugeht. Mein Sohn hat allerdings schon ein Fazit für sich gezogen: nie wieder eine Hotelküche. Und wenn sie 20 Sterne hat.

Ihm ist auch klar, dass mein Anruf dort die Runde machen und er dumme Sprüche ernten wird. Doch das ist ihm egal. Das ist alleine seine Sache. Wir haben eine besondere Beziehung zueinander und das ist auch gut so. Wenn ich kann, setze ich mich immer für ihn ein. Ich habe jetzt quasi den ersten Stein gelegt. Den Rest muss er selbst machen.

sdtechDmücxke


Hallo Zwergelf,

wie ist es bei deinem Sohn weitergegangen? Hat er schon Veränderungen bemerkt? Wurde er auf deinen Anruf angesprochen?


Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch. Die Stelle war ein Vermittlungsvorschlag der Arbeitsagentur. Habe mir bei der Bewerbung kaum Mühe gegeben und trotzdem eine Einladung bekommen.... vielleicht sollte ich mir also generell weniger Mühe geben ]:D Also die Stelle an sich klingt ganz gut. Aber es ist in einem Dorf und ich wäre jeden Tag mindestens 2 Stunden länger unterwegs (hin und zurück) als zu meinem jetzigen Job :-/ Deshalb wollte ich eigentlich nicht eingeladen werden. Aber vielleicht gefällt es mir dort ja sehr gut, deshalb möchte ich diese Chance dann nicht verstreichen lassen.

Wie sag ich eigentlich meiner Chefin, dass ich da frei brauche? Kann ja schlecht sagen wieso... Habe den Termin schon auf später verlegen lassen, muss mir aber trotzdem den halben Tag Urlaub nehmen.... was wenn sie Nein sagt?

S#apkhira888


Hallo stechmücke,

sag doch einfach, dass du an dem Tag einen privaten Termin hast den du wahrnehmen musst (kannst dir auch einfach irgendwas ausdenken) und deshalb den halben Tag Urlaub brauchst. Deine Chefin hat nicht das Recht zu fragen um was für einen Termin es sich handelt. Und selbst wenn sie es macht würde ich einfach lügen. Habe das schon bei vielen Kollegen mitbekommen, dass sie entweder gelogen haben oder halt nur gesagt wurde ich habe einen Termin. Man muss nicht begründen oder sich rechtfertigen warum man nun den Urlaub braucht!

Ich würde einfach nur betonen, dass es sehr wichtig ist..vielleicht auch sagen dass es um familiäre Dinge geht. Warum sollte sie denn Nein sagen?

s;techqmückxe


Sie könnte vielleicht Nein sagen, weil ixh mir diese Woche auch schon einen Tag frei genommen habe... Lügen will ich nicht :-/ Bisher nannte ich meine Gründe auch nur "privater Termin", aber weil es so kurz hintereinander ist, befürchte ich eben, dass sie nachfragen könnte...

Zbwergxelf2


Stechmücke, ja, mein Sohn hat Veränderungen bemerkt. ZB hat er heute und morgen frei. 2 Tage hintereinander. Das ist eine absolute Seltenheit.

Und sein Feierabend ist wesentlich pünktlicher als vorher. Einen dummen Spruch vom Küchenchef etc. musste er sich anhören. Aber da steht er Gottlob drüber. :)^

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