» »

Nachbarin macht uns rund wegen Hund - Brief schreiben wegen Ton?

GlrauAamsexl


Wir wären froh, käme da ab und zu mal ein netter Hund in unseren Garten, dessen Halter ehrlich bemüht ist, dass der Schnuffel nicht ausbüxt... Da, wo wir wohnen, kommen jede Menge Katzen in unseren Garten und was das bedeutet, brauche ich nicht näher ausführen. Wenn sie mir "nur" die Dahlien ausgraben im Frühjahr, bin ich gerade noch glücklich! Diverse Familien haben bis zu 3 Katzen, die rumstreunern.

Sagt man mal was - freundlich - heisst es: -Ja, wir verstehen Sie. Aber Katzen sind halt Raubtiere und denen kann man nicht beibringen, die Gärten zu meiden. Wir sind mehrere Parteien, denen der ständige Katzenbesuch (=Katzenheimsuchung) zuviel ist. Machen können wir alle zusammen nichts.

Wenn ich Criecharlie wäre, würde ich auch einen höflichen, aber bestimmten Brief schreiben und mir diesen Umgangston verbieten.

T/his TwiYlight Garxden


Pöbelt dein Hund denn andere Hunde oder Passanten an, wenn er frei rumläuft?

Ich stelle mir das gerade so bildlich vor, eben im Sinne von so typischen Betrunkenen die andere Leute voll-lallen und ne Bierdose vor sich her kicken ;-D

mfariQposCa


Und das nächste Mal holt sie die Polizei.

Mit dieser Bemerkung hat sich die Nachbarin doch schon für ein freundliches Gespräch disqualifiziert.

Ich möchte ihr einen Brief schreiben, indem wir uns noch mal entschuldigen (schon öfters gemacht), aber uns in Zukunft dieses Zusammenstauchen verbieten und möchte gerne, dass sie unseren Wunsch nach höflichem Umgang respektiert.

Entschuldigen? Vielleicht, um sie auf eine gute Idee zu bringen? :=o ;-) Ansonsten: sich etwas verbitten, nicht verbieten Der letzte Satz gefällt mir gut.

S%oromNaxn


Den Brief an die Nachbarin würde ich mir übrigens sparen.

Stattdessen: lade sie ein und redet über eure Hunde, die Probleme und Chancen, über eure Ansichten und Hintergründe. Z.B. bei einem gemeinsamen Spaziergang, jeweils mit Hund. Das fände ich lösungsorientiert. Evt. gleich mit ein paar praktischen Sachen. Und da muss man sich ja nicht immer einer Meinung sein.

Du hattest geschrieben, andere geben euren Hund oft bei ihr ab, obwohl seine Adresse dran steht. Auch das fände ich einen interessanten Punkt für das Gespräch. Sicherlich, weil er von dort nicht abhaut. Wie macht sie das?

Welche "Gefahren" gehen von eurem Hund aus, wenn er frei ohne Hundeführer rumläuft:

* dass er läufige Hündinnen schwängert (denn er ist ein Zuchthund, also nicht kastriert)

* dass er den Straßenverkehr stört, Unfälle provoziert

* dass er seine Schutzhund-Erziehung mal an der falschen Stelle abseits seines Hundeführers auslebt, vielleicht auch als Angstbeißer, wenn er jetzt auf Störungen mit Flucht reagiert

* dass er andere ängstigt und eure sozialen Kontakte im Ort sich verschlechtern

* Wild aufschrecken oder hetzen, manche Jäger sind da sehr ungehalten

* Hundekot an Stellen, wo selbst ihr den wegmachen würdet

Nur mit Haftpflicht und Geld zu argumentieren, finde ich da scheinheilig.

Welche Gefahren gibt es für euren Hund, zu dem ihr doch ne große Bindung haben müsst bei der Vorgeschichte:

* Gefahr im Straßenverkehr

* Gefahr durch Jäger

* Gefahr durch andere Menschen, die ihre Grundstücke oder ihr Eigentum schützen wollen

Ich finde, ein verantwortungsvoller Hundeführer lässt seinen Hund nicht frei ohne Begleiter durch den Ort laufen. Zu einem Hund gehört immer auch ein Mensch dazu - in Sichtweite und mit Kontrolle über das Tier.

c1rieachar%lixe


Damit gilt es sich dann als Züchter mal zu beschäftigen. Sich zu fragen, welche Ursachen es dafür geben könnte. Und eben wirksame Gegenmaßnahmen zu finden. Vielleicht die Störungen reduzieren, vielleicht den Hund an diejenigen Störungen besser gewöhnen, die sich nicht vermeiden lassen. Da würde ich ansetzen.

Was das mit dem Zücher zu tun hat, weiß ich nicht.

Das mit dem Hund ist halt so unberechenbar, weil er "denkt".

Beispielsweise hatte er heute das erste Mal Angst vor Wind. Warum? Weil der Wind schon mal Fenser und Türen zudonnert, also ein Knall aus heiterem Himmel. An sich hat er die BH mit Schuss - aber der Knall im Haus mahct ihn irre. Oder: Wie stelle ich den Wind ab? Das war vorher ja auch noch nie.

Woher soll ich denn z.B. auch wissen, dass er plötzlich Angst vor dem karton im Flur hat, weil wenn man den aufmacht, es ein Geräusch wie ein Silvesterknaller gibt, vor dem er Angst hat...

das ist bei diesem Hund nicht so einach mit dme Reize-Reaktionsschema, weil ständig was Neues kommt, dafür was altes wegfällt.

ctrie+cha(rli/e


Stattdessen: lade sie ein und redet über eure Hunde, die Probleme und Chancen, über eure Ansichten und Hintergründe. Z.B. bei einem gemeinsamen Spaziergang, jeweils mit Hund. Das fände ich lösungsorientiert. Evt. gleich mit ein paar praktischen Sachen. Und da muss man sich ja nicht immer einer Meinung sein.

Schon geschehen. Trotzdem macht sich mich nun rund.

Wir haben nun beschlsosen, dass wenn wir noch mal die Nachbarin sehen, ihr sagen, dass wir das so nicht wollen. Sachlich hat sie recht, aber zum vierten Mal so angegangen werden, geht nicht.

T,imbaxtuku


katharina-die-große

Mein Horrorszenario: Hund läuft vor einen Bus voller Kinder. Bus weicht aus, verunglückt, mehrere Kinder tot, mehrere schwerverletzt, einige anschließend lebenslang auf Hilfe angewiesen - da kommste mit deiner Million nicht weit.

Ist das schon mal passiert?

c[rietcharWlie


Welche "Gefahren" gehen von eurem Hund aus, wenn er frei ohne Hundeführer rumläuft:

* dass er läufige Hündinnen schwängert (denn er ist ein Zuchthund, also nicht kastriert) - es ist eine Hündin

* dass er den Straßenverkehr stört, Unfälle provoziert - er setzt sich am Fußwegrand hin, sobald er darauf stößt, er geht nicht alleine über die Straße

* dass er seine Schutzhund-Erziehung mal an der falschen Stelle abseits seines Hundeführers auslebt, vielleicht auch als Angstbeißer, wenn er jetzt auf Störungen mit Flucht reagiert - äh, nein. Er ist ein Collie und findet alle Leute super.

* dass er andere ängstigt und eure sozialen Kontakte im Ort sich verschlechtern - er hält Abstand zu Leuten, bei kleinen Kindern setzt er sich hin, sobald er sie sieht.

* Wild aufschrecken oder hetzen, manche Jäger sind da sehr ungehalten- Wild ist ihm schnurz, Katzen auch

* Hundekot an Stellen, wo selbst ihr den wegmachen würdet

- naja, wir gehen regelmäßig raus, das solte nun so nicht passieren

crriech~arlixe


Fett weg... ;-D

Sworoxman


Damit gilt es sich dann als Züchter mal zu beschäftigen. Sich zu fragen, welche Ursachen es dafür geben könnte. Und eben wirksame Gegenmaßnahmen zu finden. Vielleicht die Störungen reduzieren, vielleicht den Hund an diejenigen Störungen besser gewöhnen, die sich nicht vermeiden lassen. Da würde ich ansetzen.

Was das mit dem Züchter zu tun hat, weiß ich nicht.

Na komm. Du hast die Züchterzulassung, dein Hund ist ein Zuchthund. Damit wird auch seine Psyche interessant, denn diese Anlagen gibt er weiter. Wenn sich ernste Verhaltensauffälligkeiten ergeben sollten, ist zumindest der weitere Einsatz als Zuchthund neu zu überdenken. Außerdem habe ich an Züchter einen höheren Anspruch, ihre Tiere zu kennen, als an Nicht-Züchter.

Das mit dem Hund ist halt so unberechenbar, weil er "denkt".

Beispielsweise hatte er heute das erste Mal Angst vor Wind. Warum? Weil der Wind schon mal Fenser und Türen zudonnert, also ein Knall aus heiterem Himmel. An sich hat er die BH mit Schuss - aber der Knall im Haus macht ihn irre. Oder: Wie stelle ich den Wind ab? Das war vorher ja auch noch nie.

Wind abstellen ist Polemik. Lösungsorientiert wäre es, zu reduzieren, dass die Türen oder Fenster knallen (tut denen ja auch nicht gut, BTW). Dann verlernt der Hund diese Assoziation schneller wieder. Aber sonst: das ist doch ein Punkt, den man mit anderen besprechen kann.

Woher soll ich denn z.B. auch wissen, dass er plötzlich Angst vor dem Karton im Flur hat, weil wenn man den aufmacht, es ein Geräusch wie ein Silvesterknaller gibt, vor dem er Angst hat...

Vorher kannst du es jeweils nicht wissen. Aber du kannst danach reagieren. Karton weg, dieses Problem gelöst. Oder häufiger knallen und Hund gleichzeitig beruhigen/ablenken und dran gewöhnen. Vor der Begleithund-Prüfung mit Schuss gab es doch auch eine Lernphase.

das ist bei diesem Hund nicht so einach mit dem Reize-Reaktionsschema, weil ständig was Neues kommt, dafür was altes wegfällt.

Erlebnisse hat man alle möglichen mit Hunden, im Haus, auf dem Hof, immer wieder neue. Und eigentlich macht das das Leben auch spannend. Für die Besitzer. Er erschreckt sich, ok. Hat Angst, vielleicht auch das. Was in eurem Haus, Hof, Garten passiert, berührt die Allgemeinheit erstmal nicht, solange es dem Tier an sich gut geht.

Aber wie schafft er es dann, dass in dem Moment gerade draußen jemand durchs Gartentor läuft und er sich mit durchschlängelt und abhaut? Nur das ist doch der Punkt, den ihr verhindern müsst. Denn hier betrifft es die anderen Menschen.

Und darauf nimmt eure Nachbarin vermutlich Bezug, wenn sie mehrfach euch den Hund zurückgebracht hat.

Und ich zitiere den Satz nochmal:

das ist bei diesem Hund nicht so einach mit dem Reize-Reaktionsschema, weil ständig was Neues kommt, dafür was altes wegfällt.

Und jetzt denk dich doch nochmal in andere Leute rein, vielleicht ohne Hundeerfahrung und schon gar nicht mit eurem. Da kommt ein relativ großer Hund (nehmen wir mal einen Schäferhund als häufigen Hütehund mit Schutzhund-Ausbildung), von dem die Besitzer so einen Satz sagen. Mit dem Verhalten ist doch noch weniger zu vertreten, dass er ohne Hundeführer draußen "um die Häuser zieht".

Ich finde, eure Nachbarin verhält sich in einem Punkt übrigens hundetypisch: sie knurrt (Drohung: das nächste Mal hole ich die) bevor sie beißt (Polizei). Über den Ton mag man streiten, (und ich kenne nicht die Details), aber sie gibt euch auch noch ne Chance, eure Pflichten als Hundehalter doch noch wahrzunehmen.

Schau mal hier rein, nur als Idee:

[[http://www.hundeseite.info/streunen-und-wildern]]

A4ntixgone


@ criecharlie

Es gibt keine Lücken. Der Hund nutzt Gelegenheiten, die sich bei Haus und Garten und Kinder rein und raus halt ergeben.

Die Kinder dahingehend "impfen", dass keine Tore und Türen mehr offengelassen werden, weil es Ärger mit der Nachbarin gibt.

Einen Brief würde ich ihr nicht schreiben.

S/tuhlxbein


aber sie gibt euch auch noch ne Chance, eure Pflichten als Hundehalter doch noch wahrzunehmen.

Ach, das ist aber nett von ihr. ;-D Ich würde sagen, sie mischt sich in Dinge ein, die sie nichts angehen.

S:orobmaxn


Welche "Gefahren" gehen von eurem Hund aus, wenn er frei ohne Hundeführer rumläuft:

* dass er läufige Hündinnen schwängert (denn er ist ein Zuchthund, also nicht kastriert) - es ist eine Hündin

Ok, dann kommt das auf die Gefahrenseite für die Zuchthündin.

* dass er den Straßenverkehr stört, Unfälle provoziert - er setzt sich am Fußwegrand hin, sobald er darauf stößt, er geht nicht alleine über die Straße

Aber das wissen die Autofahrer nicht.

* dass er seine Schutzhund-Erziehung mal an der falschen Stelle abseits seines Hundeführers auslebt, vielleicht auch als Angstbeißer, wenn er jetzt auf Störungen mit Flucht reagiert - äh, nein. Er ist ein Collie und findet alle Leute super.

Siehe unten.

* dass er andere ängstigt und eure sozialen Kontakte im Ort sich verschlechtern - er hält Abstand zu Leuten, bei kleinen Kindern setzt er sich hin, sobald er sie sieht.

Collie-Hündinnen mögen seit Lassie zwar als "süße" Hunde gelten, aber es bleiben Hunde.

* Wild aufschrecken oder hetzen, manche Jäger sind da sehr ungehalten- // Wild ist ihm schnurz, Katzen auch //

Auch das weiß aber das Wild nicht.

* Hundekot an Stellen, wo selbst ihr den wegmachen würdet

Naja, wir gehen regelmäßig raus, das solte nun so nicht passieren.

Wenn du das ausschließen kannst.

Ich bringe deine Aussagen noch nicht so recht zusammen mit diesem Satz:

das ist bei diesem Hund nicht so einach mit dem Reize-Reaktionsschema, weil ständig was Neues kommt, dafür was altes wegfällt.

TOimbxatuku


* dass er den Straßenverkehr stört, Unfälle provoziert - er setzt sich am Fußwegrand hin, sobald er darauf stößt, er geht nicht alleine über die Straße

Aber das wissen die Autofahrer nicht.

Müssen sie auch nicht. Was hat es den Autofahrer auf der Straße zu interessieren, dass ein Hund irgendwo auf dem Bürgersteig liegt? Für den Autofahrer würde es erst dann wichtig, wenn der Hund auf die Straße läuft. Aber das tut er laut TE ja nicht.

Übrigens unsere eine Hündin lag auch liebend gerne auf unserem Parkplatz und schaute sich die vorbeifahrenden Autos und vorbeilaufenden Menschen an. Jahrelang. Sie ist nicht einmal auf die Straße gelaufen. Wäre sie nicht vor 1,5 Jahren in den Hundehimmel gegangen, läge sie heute noch da. :°(

EChemaligler Nut(zer (o#X540x992)


So ein Brief wird nicht zur Deeskalation beitragen, im Gegenteil. Er wird auf die Nachbarin provokativ wirken und ihr auch verdeutlichen, dass ihr Angst vor ihr habt - und ich wette, wenn sie sich dem bewusst wird, wird sie euch das nächste Mal richtig "rund machen".

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH