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Beruf und Familie - Was "darf" man?

B[la8ck (Gun


@ lola:

Ja, richtig. Und sie wird ja auch arbeiten. Und wenn sie gut ist, dann bringt sie in ein paar Monaten unter Umständen mehr weiter, als andere in 2 Jahren...

das mag in kreativen branchen oder forschung vielleicht möglich sein, aber bei vielen jobs geht es um die erledigung täglich anfallender.. ja, "alltagsarbeit". und die kann nur erledigen, wer anwesend ist.

Außerdem stört es mich, dass mit dieser Logik quasi nur den Leuten ein Kind zugestanden wird, die zu blöd zum verhüten sind oder bei denen ein Verhütungsmethodenversagen zur Schwangerschaft führt. (Oder die beruflich völlig unambitioniert sind.)

Berufstätig sein und gewollt schwanger werden, wird hier stigmatisiert, dass es nicht mehr feierlich ist. Am besten wir schicken alle Frauen zurück an den Herd, dann falllen sie für keinen Arbeitgeber vorübergehend aus. %-| :)=

oh bitte, was soll denn diese polemik? ":/

es ist nunmal ein riesenunterschied, ob ein austauschbarer sachbearbeiter in einer abteilung ausfällt, in der es noch 7 weitere leute gibt, die genau denselben job machen und den ausfall daher problemlos kompensieren können, oder ob eine führungskraft oder ein absoluter spezialist ausfallen.

Du tust so als müsste der Arbeitgeber jahrelang für eine ehemalige Mitarbeiterin zahlen.

naja, für eine mitarbeiterin in mutterschutz muss der arbeitgeber in der tat weiterzahlen. was ich übrigens gut und richtig finde, nur damit hier kein falscher eindruck entsteht. aber tut doch bitte nicht so, als ob das alles nie ein problem für den arbeitgeber sein kann oder darf. wenn der job wichtig war, wird man ihn nicht monatelang ruhen lassen können. also braucht man eine vertretung. für eine führungsposition oder einen spezialistenjob findet man aber nicht so leicht ersatz, und erst recht nicht, wenn diese mutterschaftsvertretung mit einer klaren zeitlichen befristung versehen ist. dass dadurch massive mehrkosten entstehen, selbst falls man in sachen arbeitsabläufe alles hindeichseln kann, sollte auch klar sein.

wie ich schon vorher geschrieben habe: natürlich kann frau den richtigen und begrüßenswerten mutterschutz maximal ausnutzen und ihrem arbeitgeber und ihren kollegen damit massive probleme bereiten, kurzum: sie kann auf ihren AG scheissen. dann darf sie sich aber nicht wundern, wenn der AG auch auf sie scheisst und sie zukünftige beförderungen oder entgegenkommen zb bei ner teilzeitregelung vergessen kann.

t@igeUrducxk137


Also ich finde es echt krass, wie hier manche Leute argumentieren... Ihr stellt das so dar, als ob man als Frau entweder Kind oder eine Arbeit , die einen glücklich macht, haben kann.... soll man sich gleich mit Kind zu hause einschließen weil die Arbeigeber ja eh keinen Bock auf solche Arbeitskräfte haben ???

tnigerduTck137


Und schwanger werden hat doch überhaupt nix mit "auf den Arbeitgeber scheißen"zu tun!!!!!

Bclack xGun


Und schwanger werden hat doch überhaupt nix mit "auf den Arbeitgeber scheißen"zu tun!!!!!

geplant wenige wochen nach antritt eines neuen jobs schwanger werden schon. siehe das beispiel von hinata auf der letzten seite.

tCig#erwdOuck13x7


Selbst dann nicht! Wäre sie (hinata) in dieser situation, würde sie garantiert auch nicht so viel Rücksicht auf die Kollegen nehmen,..natürlich ist das erstmal blöd, aber es wird doch niemand schwanger um seine Kollegen zu ärgern... ein Kind zu bekommen ist doch nix' was man so zwischen Tür und Angel entscheidet, man wägt alles ab, aber letztlich geht doch das Privatleben vor.

CMoma Be/renxices


@ CoteSauvage

Auf die Frage, den Kinderwunsch auf 6 Monaten nach Antritt der neuen Position zu verschieben habe ich schon Black Gun geantwortet. Es ist einfach keine feste Zeitdefinition (momentan), und das macht es für mich sehr schwer, den Kinderwunsch ins "Ungewisse" zu verschieben.

@ Stuhlbein

In gut verlaufenden Schwangerschaften sind die Kosten für den Arbeitgeber gering. Meines Wissens kann der AG einen Ausgleich für den Mutterschutz beantragen.

Ich habe vor, meine Arbeitskraft zu erfüllen – mit der Unterbrechung einer Schwangerschaft und daraus folgender Elternzeit (verhältnismäßig gering geplant). Wenn das schon ein "Verbrechen" ist, können Frauen gar nicht Arbeiten.

Und für mich heißt dass, es ist eh eine Belastung für meinen AG, egal wann ich schwanger werde. Also warum sollte ich, aus deiner Sicht, Rücksicht nehmen und nicht nach Antritt der Arbeit direkt schwanger werden?

S@tuGhlabein


Na, dann ist ja alles klar. *:)

C>om2a BePrxenices


@ Stuhlbein

Was heißt das? Wie sollte ich, aus DEINER Sicht, den Wunsch irgendwann Kinder zu bekommen, mit meinem Beruf vereinbaren?

LYolaaX5


Zitat aus Sandbergs Lean in:

"I explained that although it was counterintuitive, right before having a child can actually be a great time to take a new job. If she found her new role challenging and rewarding, she'd be more excited to return to it after giving birth. If she stayed put, she might decide that her job was not worth the sacrifice. Piriti accepted our offer. By the time she started at Facebook, she was already expecting. Eight months later, she had her baby, took four months off, and came back to a job she loved."

Je spannender der Job, desto höher ist die Chance des Arbeitgebers auf einen kurzen Ausfall. Berufliche Entwicklungschancen auszuschlagen, nur weil man Nachwuchs möchte, ist äußerst unklug. Und zwar nicht nur rein egoistisch gedacht, sondern auch im Sinne einer möglichst guten Nutzung des Potentials von Frauen.

A6karxia


Also ich würde die stelle annehmen.

Du bist ja bis noch über ein halbes Jahr schwanger da (es sei denn du bist in einer Firma wo man gleich Zuhause bleiben muss, oder bekommst wegen Problemen in der ss einen BV.

Außerdem weißt du ja nicht, wie schnell es klappt mit dem schwanger werden.

Achja, du hast geschrieben, dass du ja noch einen Nachfolger anlernen müsstest und daher die neue Stelle erst in ca 6 Monaten antreten könntest. Wenn du dann schwanger bist, bekommst du vielleicht trotzdem die stelle oder die suchen sich jemand neuen.

Was hast du denn nach dem Mutterschutz geplant? Elternzeit mit oder ohne Teilzeitarbeit.

Wenn du 3 Jahre zu Hause bleibst, würde ich auf die stelle verzichten.

Wenn du aber hinterher oder nur ein Bisschen Eltenzeit nimmt dann würdenich trotzdem die stelle annehmen.

Cfoma BeLrenixces


@ Akaria

Aktuell habe ich geplant 8 Monate Elternzeit zu nehmen (mein Mann 6 Monate). Anschließend würde ich gerne Vollzeit arbeiten - im besten Fall mit Telearbeitszeiten (nicht unrealistisch bei meinem AG).

BV ist nicht zu erwarten.

@ LolaX5

über Sandberg muss ich noch ein bisschen Nachdenken, und schreibe morgen (oder so) erst mehr

ChoteSfasu+vaxge


Stuhlbein

Man will sie für die Stelle, in der Erwartung, dass sie diese Stelle auch ausübt. Der Deal heißt Geld gegen Arbeitskraft. Hier wird aber geplant, das Geld zu nehmen, die Arbeitskraft aber vielleicht in 1-2 Jahren (evtl. auch halbtags oder vielleicht auch gar nicht) zur Verfügung zu stellen. Eine Seite erfüllt ihren Vertrag und die andere geplant nicht.

Bei der Argumentation dürfte eine Frau, die arbeitet, dann aber überhaupt nie schwanger werden.

TE

Auf die Frage, den Kinderwunsch auf 6 Monaten nach Antritt der neuen Position zu verschieben habe ich schon Black Gun geantwortet. Es ist einfach keine feste Zeitdefinition (momentan), und das macht es für mich sehr schwer, den Kinderwunsch ins "Ungewisse" zu verschieben.

Sorry, ich hatte "Beförderung" jetzt nicht mit "Antritt der neuen Position" gleichgesetzt. Ich dachte du hättest dich bereits beworben, die Entscheidung über die Bewerbung stünde unmittelbar bevor und das Projekt in dem du eingesetzt werden sollst, sei schon definiert. Wenn eine Stelle ausgeschrieben ist, weiß man doch, wann man sie antreten wird, besonders wenn nur innerhalb derselben Firma umgeschichtet wird. Wenn ein paar Monate mehr oder weniger bei dir schon "ins Ungewisse" bedeutet, scheint dein Kinderwunsch sehr stark zu sein.

C|oma Blerenicxes


Wenn ein paar Monate mehr oder weniger bei dir schon "ins Ungewisse" bedeutet, scheint dein Kinderwunsch sehr stark zu sein.

Der Kinderwunsch wird langsam, aber stetig größer. "Ein paar Monate" sind nicht das Problem, nur die Frage, wann die "paar Monate" enden. Das macht für mich, hinsichtlich der Planung, einen großen Unterschied.

CCoteSFau)vage


"Ein paar Monate" sind nicht das Problem, nur die Frage, wann die "paar Monate" enden. Das macht für mich, hinsichtlich der Planung, einen großen Unterschied.

":/ Na wenn der Beginn der "paar Monate" feststeht, ist doch auch klar, wann die enden - ?

gfatxo


Doch, das genau das habe ich. Genau wie ich mir Gedanken über meinen Kollegen mache.

Dann habe ich das falsch verstanden. Dazu sage ich dir ganz klar: Was andere Leute denken, kann dir egal sein. Sie leben nicht dein Leben und sie denken sowieso, was sie wollen. Allen Recht machen kannst du es ohnehin nicht. Mir geht es nur darum, dass du für dich abwägen solltest, welche Konsequenzen deine Entscheidungen haben. Denn du musst mit ihnen leben. Und zeitnah schwanger werden wird Konsequenzen haben, andere als wenn du etwas gefestigter in der neuen Position bist. Hier musst du abwägen, welches Risiko du einzugehen und welchen Preis du im Worstcase zu zahlen bereit bist.

Dh. bis Ende des Jahres (oder ganze 6 Monate) den Kinderwunsch aufschieben, dann die Gesamtsituation erneut betrachten und entscheiden, ob wir weiter aufschieben oder nicht.

Ich finde den Plan gut. Bis dahin gibt es sicher auch schon mehr Klarheit beim neuen Job und du bist mit deinen Überlegungen sicherer.

Eins noch: das immer wieder genannte Argument, dass es ja auch ewig dauern kann, finde ich ziemlich manipulierend. Du bist jung und wenn ihr gesund seid, warum dann vom schlimmsten ausgehen? Die meisten Frauen werden innerhalb des ersten Jahres schwanger, einige sogar sofort. Das sollte kein Grund sein, eine Entscheidung übers Knie zu brechen, solange man unsicher ist.

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