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Beruf und Familie - Was "darf" man?

R`oseDnmonEtag


Noch etwas aus meiner Erfahrung als mehrfache Mutter:

mit Kindern kann man schlicht und ergreifend nicht alles durchplanen. Man muss in gewissem Mass flexibel bleiben und die Dinge auf sich zukommen lassen sonst ist man irgendwann ein nervliches Wrack vor allem wenn man Beruf und Familie unter einen Hut bekommen will. Man kann einfach nicht alles abstimmen, dazu gibt es zu viele Unsicherheitsfaktoren (wenn man erstmal Kinder hat).

War auch ein sehr organisierter, vorausplanender Mensch (vor den Kindern) und musste mühsam lernen mich umzustellen.

b$ell6agxia


Noch kurz zur Krippe: anmelden kann man sein Kind erst ab Geburt. Während der Schwangerschaft oder gar schon davor ist nicht möglich

Das stimmt nicht, ich habe mein Kind in der 10. Schwangerschaftswoche in der Krippe angemeldet, da kannte ich nicht mal das Geschlecht.

Ansonsten befragt man natürlich nicht das komplette Umfeld wenn man ein Kind plant. Man redet (im Idealfall) mit dem Partner.

Aber man kann hier im Forum nachlesen, dass die meisten das komplette Umfeld dabei im Auge behalten, darüber nachdenken von welcher Seite Unterstützung erwartet werden kann, wie sich die finanzielle Seite darstellt und natürlich auch im Auge behalten, wie sich die Familienplanung mit den Berufsaussichten verträgt/ in Einklang bringen lässt.

Alles andere fände ich auch nicht vernünftig.

Ein gutes Beispiel für eine junge Dame, die Kinder bekommt ganz allein wann SIE will ist aktuell in diesem Faden nachzulesen:

[[http://www.med1.de/Forum/Verhuetung/708562/]]

H(at8scheWpsutx_


HannahWe, ich finde deine Argumentation sehr anstrengend mit Grundrecht, Diskriminierung etc.

Du siehst, dass jeder dieses Grundrecht anders lebt. Und jeder kann dieses entscheiden. Wie die Entscheidungsfindung des Paares ist, ist schlichtweg nicht deine Baustelle und kein Grund andauernd mit Diskrimierung anzufangen.

Hhatsc*hepqsutx_


@ bellagia

Danke, genau das ist mein Punkt. Und ob Grundrecht oder nicht, auch meine Fortpflanzung kann ich Steuern, wenn ich dieses für wichtig erachte.

R$osenmon/tag


Bellagia, in unserer Krippe wurde mir während der Schwangerschaft mit dem ersten Kind explizit gesagt, ich müsse warten bis das Kind geboren wird, vorher können sie meine Anmeldung nicht annehmen. Aber vielleicht ist das ja von Region zu Region anders, bei uns sind die Krippen auch ziemlich voll.

Ich habe nur gemeint, dass die Frau und der Partner über das Kinderkriegen entscheiden sollten, nicht noch andere womöglich fremde Personen (meiner Meinung nach, würde persönlich auch sonst niemanden mehr einbeziehen).

Die Verbindung zu dem von dir angegebenen Faden und diesem ist mir nicht klar, sorry.

Es ging in der Diskussion hier lediglich darum, warum man neben dem Partner noch andere, womöglich familienfremde Personen (Chef) in die Kinderplanungsentscheidung einbeziehen sollte. Dass die Frau gänzlich allein darüber entscheidet auch ohne den Partner, darum gings hier in diesem Faden doch gar nicht, oder?

b2ellag!iZa


Aber vielleicht ist das ja von Region zu Region anders

Davon gehe ich aus, vielleicht sogar von Krippe zu Krippe.

Für mich heißt ein "berufliche Belange im Auge behalten" nicht, dass man andere Personen mit einbezieht.

Immerhin hatte die TE niemals vor, ihren Chef oder die Kollegen um Rat oder gar Erlaubnis zu bitten.

Sie wägt für sich im Geheimen ab, wie sich ihre Entscheidung auf ihren zukünftigen beruflichen Werdegang auswirken wird.

Und das ist in meinen Augen vernünftig.

Wie sie dann entscheidet ist ihre Sache, sie tut es aber mit realistischem Blick auf die Welt, wie diese nun mal ist.

Den anderen Faden habe ich zur Nebendiskussion "Grundrecht" verlinkt.

Auch diese Frau ist rechtlich auf der sicheren Seite. Es ist nicht verboten absichtlich gegen den Willen des Mannes schwanger zu werden. Allein ein Nachdenken über die Moral oder die Folgen (Mann verlässt sie) hätte sie abhalten können.

Scheinbar hat sie nicht nachgedacht.

Ich gebe zu der Zusammenhang ist nicht sehr offensichtlich, der Gedanke kam mir einfach....

Für meine Begriffe ist es immer klug, nachzudenken BEVOR man etwas tut, was man nicht mehr rückgängig machen kann.

a6k(af


Hier schreiben so viele, dass man das Kinderkriegen gut "planen" soll, abstimmen mit beruflichen Gegebenheiten und so weiter. Leute, das ist doch total realitätsfern!!! Die allerwenigsten Kinder kommen dann, wenn die Eltern es "geplant" haben. Einige kommen unverhofft wegen einer Verhütungspanne, und ganz schrecklich viele kommen erst nach einer mehr oder weniger langen Wartezeit.

Wir haben 5 Jahre auf die erste Schwangerschaft gewartet, hätte ich zu Beginn des Kinderwunsches irgendwas beruflich entschieden vor dem Hintergrund "ich bekomme ja eh in einem Jahr ein Baby", ich wäre wohl verrückt geworden!

Diejenigen, die meinen, immer alles gut planen zu können, sind doch genau die, die hier stressige Fäden eröffnen, weil sie nach 2 Monaten noch nicht schwanger sind. Die dann Sex nach Plan haben und einfach nicht klarkommen, wenn es nicht so läuft, wie sie es geplant haben.

Natürlich und vernünftig finde ich es, sich beruflich weiterzuentwickeln wenn man es möchte, und die Verhütung wegzulassen, wenn man ein Kind haben möchte. Fertig. Und wenn das zufällig mal beides gleichzeitig eintritt, dann ist es eben so.

T^exasE79


Dürfen tut die TE ja beides/alles.

Sie ist nicht verpflichtet den AG/Mitarbeiter in ihrer Kinderplanung zu berücksichtigen.

Die TE versucht aber abzuschätzen wie es beruflich weitergehen würde. Und wägt für Sich selber (nicht für den Chef) die Möglichkeiten ab.

Denn auf jede Aktion gibt es eine Reaktion.

In einen angenehmen Team zu arbeiten ist auch schon viel wert.

[[]]

Wir haben hier im Geschäft einen ähnlichen Fall. Kaum eingestellt, gleich geplant schwanger und früh ausgefallen. Wir warten jetzt nur bis die neue Mitarbeiterin dann aus dem Mutterschutz draussen ist...

m[nef


Hatschepsut_, du kommst hier sehr zickig und nicht sehr sachlich rüber. Vielleicht bist du im Moment emotional zu sehr involviert in dieses Thema?

Den Eindruck habe ich nicht, sondern eher von dir. Und das scheinst du standardmäßig anderen vorzuwerfen, um ihre Meinung abzuwerten, sobald sie nicht in deinen Grundrecht-und-Diskriminierungs-Chor einstimmen wollen....

bhellaxgia


total realitätsfern!!!

Findest du? Ich kenne sehr viele Eltern, die sich gut überlegt haben, ob und wann das erste Kind kommen soll. Unter Abwägung vieler Punkte.

Das ist das Resultat der Pille.... ohne diese Planungen, die üblich sind hätten wir wohlmöglich kein demographisches Problem ;-)

Wenn hier jemand einen Faden eröffnet:

Ich bin 20, stecke mitten in der Ausbildung und will ein Kind, dann bläst der Person ordentlich Gegenwind ins Gesicht, weil genau diese Planung von ihr erwartet wird.

Natürlich kann man nicht alles auf den Monat durchplanen, das weiß ich aus eigener Erfahrung, wobei ich da auch nicht versucht habe. ;-)

Das Leben ist nicht planbar.

Aber man kann einen Schritt nach dem anderen machen und überlegen, wie sich konkrete Entscheidungen auf die nahe Zukunft auswirken werden. Man kann die Entscheidung dann sehenden Auges treffen.

Genau das hat die TE angeregt.

Meiner Meinung nach ist das nicht unvernünftig und von zwanghafter Planung weit entfernt.

Hätte sie den Faden mit dem Hinweis "ich bin 39" versehen, wäre die Resonanz sicher anders gewesen.

:-)

HNann&ahWe


Den Eindruck habe ich nicht, sondern eher von dir. Und das scheinst du standardmäßig anderen vorzuwerfen, um ihre Meinung abzuwerten, sobald sie nicht in deinen Grundrecht-und-Diskriminierungs-Chor einstimmen wollen....

Findest du das nicht zickig?:

Wen ich in meine Entscheidung miteinbinde, ist ganz allein meine Entscheidung. Und wenn ich den Papst und die Queen einbinden möchte, dann mache ich das auch. Dein Grundrecht ist in deinem Lebenskonzept anders ausgestaltet als in meinem Konzept. Daher fühle ich auch nicht irgendeinen Verzicht, sondern sehe dies als für MICH als völlig natürlich. Fortpflanzung ist ein Grundrecht, wie ich es ausgestalte meine Baustelle. Da hast du genauso wenig zu melden wie ein anderer Dritter.

Und noch dazu widersprüchlich. Erst heißt es, dritte werden nach Belieben mit einbezogen, im letzten Satz haben dann Dritte gar nichts mehr zu melden.

Den

Grundrecht-und-Diskriminierungs-Chor

lasse ich dann singen, wenn ich das Gefühl habe, eine Frau lässt sich von externen Faktoren, wie sowieso nicht zuverlässig 9 Monate im voraus absehbar sind (betriebliche Gründe, Kitas...) zu sehr beeinflussen in dem, was sie tun, und könnten es später bereuen.

Hwats9chep5sut_


Hannah, das war Sarkasmus - reiner Sarkasmus.

Und da ist kein Widerspruch: Ich definiere für mich die notwendigen Dritte. Und zwar ich, kein anderer.

Kmrabbelkkäfexrle


Sie wägt für sich im Geheimen ab, wie sich ihre Entscheidung auf ihren zukünftigen beruflichen Werdegang auswirken wird.

Und das ist in meinen Augen vernünftig.

Wie sie dann entscheidet ist ihre Sache, sie tut es aber mit realistischem Blick auf die Welt, wie diese nun mal ist.

Genau :)z :)^

@ akaf

Du kanns das meiner Meinung nach sowieso gar nicht nachvollziehen. Du steckst da emotional mehr drin.

Du hattest halt leider die Erfahrung, dass es nicht auf Anhieb geklappt hat, dann denkt man nochmal anders. Aus deiner Sicht plant man aber wieder rum auch... nämlich dass man eventuell Jahre braucht bis es klappt. Diese Zeit sollte man aus deiner Sicht auch schon fast "miteinkalkulieren". Das sickert aus deinen Beiträgen etwas durch.

m5noef


lasse ich dann singen, wenn ich das Gefühl habe, eine Frau lässt sich von externen Faktoren, wie sowieso nicht zuverlässig 9 Monate im voraus absehbar sind (betriebliche Gründe, Kitas...) zu sehr beeinflussen in dem, was sie tun, und könnten es später bereuen.

(Darum, dass auch noch andere unerwartete Dinge passieren können geht es nicht. Sonst könnte man sich alles sparen - Coma könnte morgen schließlich auch ein Klavier auf den Kopf fallen.

Aber das hatten wir schon zur genüge.)

Du bist selbst ein externer Faktor. Und als dieser Faktor Frauen, die weitsichtig und wohlüberlegt handeln wollen, dabei sowohl an ihr Team als auch an sich selbst denken (beides ist kaum trennbar), einzureden versuchst, das sei negativ, sie würden sich selbst diskriminieren und ihrer Grundrechte berauben, ist sicherlich nichts positives. Hat für mich schon was Beschwörerisches, geht in Richtung hinterhältig und manipulativ.

Findest du das nicht zickig

Nein. Sagte ich bereits.

En Widerspruch war das Zitat auch nicht: Hatscheput entscheidet, ob und wen sie einbezieht.

"Niemanden" ist eine Möglichkeit, die vollkommen dazu passt. Vielleicht bist du hier zu schnell bei der Sache, wenn du aus eigenen Verständnisproblemen direkt Widersprüche in anderen Beiträgen konstruierst...

H&annqahWxe


(Darum, dass auch noch andere unerwartete Dinge passieren können geht es nicht. Sonst könnte man sich alles sparen - Coma könnte morgen schließlich auch ein Klavier auf den Kopf fallen.

Aber das hatten wir schon zur genüge.)

%-| Immer dieser reißerischen Beispiele.

Ich halte es für wesentlich unwahrscheinlicher, dass der TE morgen ein Klavier auf den Kopf fällt als dass sie sich in 40 Jahren fragen wird: Wie hieß diese Firma damals nochmal, bei der ich mal ne Zeitlang gearbeitet habe, und für die ich meinen Kinderwunsch aufgeschoben habe?

Du bist selbst ein externer Faktor.

Hö? Das ist mir zu hoch. Ist das wieder so ein "Du stehst nicht im, du BIST der Stau"-Ding? ;-D

Natürlich bin ich ein externer Faktor. Die TE wollte Ratschläge und Meinungen zu ihrer Situation hören, und ich habe meine geäußert wie jeder andere hier.

Und als dieser Faktor Frauen, die weitsichtig und wohlüberlegt handeln wollen, dabei sowohl an ihr Team als auch an sich selbst denken (beides ist kaum trennbar),

In deiner Welt vielleicht. In der Welt in der ich lebe sind Arbeitsteams und ich als Mensch sehr wohl trennbar - und auch schon vielfach geschehen. Jobs kommen und gehen. Wenn du der Firma nicht mehr passt, bist du weg. Wenn die Firma dir nichtmehr passt, dann gehst du weg.

Niemals würde ich mein "Team" mit einbeziehen wenn es um eine so grundlegende Lebensentscheidung wie das Kinderkriegen geht. Was weiß ich denn, was bei der Arbeit in 9 Monaten ist? Welches Projekt dann grade drängt, ob es ein Sommerloch gibt oder den Megastress? Ob wir dann grade einen neuen Kollegen haben oder 3 alte Kollegen weg gegangen sind?

Wir haben in unserer Abteilung mehrere Mütter, und die haben ihre Kinder auch dann bekommen, wenn es vielleicht nicht 100% betrieblich gepasst hat. Eine war 1 Jahr in Elternzeit, kam dann ein paar Monate zurück und ging wieder in Elternzeit. Der Chef rollt die Augen und ist genervt. Na und? Als ob sie sich in 30 Jahren an den Namen dieses Chefs erinnern können wird.

einzureden versuchst, das sei negativ, sie würden sich selbst diskriminieren und ihrer Grundrechte berauben, ist sicherlich nichts positives. Hat für mich schon was Beschwörerisches, geht in Richtung hinterhältig und manipulativ.

Um bei deinen drastischen Worten zu bleiben: hinterhältig und manipulativ finde ich es, Frauen einzureden, sie würden "auf alle scheißen", wenn sie nicht ihr Arbeitsteam, ihren Chef, ihre Nachbarn usw. mit in ihre Familienplanung einbeziehen. Da wird Frauen suggeriert sie hätten nur ein Mitspracherecht bei einer Entscheidung, die die Tragweite jedes Jobwechsels, Teamwechsels, Umzugs, usw. bei weitem übersteigt. Von Frauen wird ohnehin in dieser Gesellschaft oft erwartet, ihre persönlichen Wünsche hintenanzustellen, an die anderen zu denken, sich zurückzunehmen, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.

Und darum geht es mir, den Frauen zu sagen: Nimm dich wichtig. DU bist wichtig, deine Wünsche (auch Kinderwünsche) sind wichtiger als jedes Projekt bei der Arbeit, jedes Team, das schon in ein paar Monaten aufgelöst sein kann. Und das tolle ist ja: Sich selbst wichtig zu nehmen und seine Wünsche (höflich aber bestimmt) durchzusetzen ist eben KEIN Karrierekiller und eben kein Rezept zum unbeliebt werden, im Gegenteil. Wer sich selbst und seine Bedürfnisse wichtig nimmt der wird auch von anderen wichtiger genommen. Everybodys Darling, die es jedem recht machen will und es doch nie schafft (weil es sowieso nicht möglich ist, es jedem Recht zu machen) wird eher belächelt, bekommt immer mehr Arbeit auf den Tisch geladen und wird nicht ernst genommen.

Nicht jeder, der bestimmt aber freundlich seine Wünsche und Bedürfnisse im Leben umsetzt ist ein rücksichtsloses Kollegenschwein, er setzt nur die Prioritäten anders.

Hatscheput entscheidet, ob und wen sie einbezieht.

"Niemanden" ist eine Möglichkeit, die vollkommen dazu passt. Vielleicht bist du hier zu schnell bei der Sache, wenn du aus eigenen Verständnisproblemen direkt Widersprüche in anderen Beiträgen konstruierst...

Naja, Hatschepsut ist bereits schwanger, da gibt's also niemanden mehr einzubeziehen. Ich zitiere nicht gerne aus anderen Fäden, aber finde es schon bezeichnend, dass sie hier sowas schreibt

Und ob Grundrecht oder nicht, auch meine Fortpflanzung kann ich Steuern, wenn ich dieses für wichtig erachte.

wo sie grade seit letztem Monat ungeplant schwanger ist? ???

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