» »

Beruf und Familie - Was "darf" man?

H!oneyE91e_m6it_"Mpinix13


Aus meiner Sicht:

Kann es euch nicht egal sein was manche Kollegen denken?

Wenn die Beziehung Fest ist, man einen Job hat & Kinder will - dann los!

Nicht jeder muss groß Karriere machen und dem Chef oder anderen Kollegen ist man keine Rechenschaft schuldig!

Dein Kind hast du dein Leben lang, die Kollegen kommen und gehen, die Firma wechselt vielleicht.

Warum sollst du deine Wünsche und Träume wegen sowas aufgeben?

Was ist dir wichtiger? Der Job oder deine private Zukunft?

Ich weiß wie die Antwort bei mir ausfallen würde. ;-)

CromNa Be7renixces


@ gato

Hinsichtlich der Elternzeit wollen mein Mann und ich es auf 8 und 6 Monate aufteilen. Wird also nicht das volle Programm.

Bei Teilzeit käme es drauf an, wie gut oder schlecht sich dann die Gesamtsituation organisieren lässt - das kann ich gerade gar nicht abschätzen.

Da ich nach Möglichkeit stillen möchte, ist weniger als 6 Monate für mich keine Option -egal wann ich schwanger werde.

Mein Mann kann aus beruflichen Gründen maximal 6 Monate Elternzeit nehmen.

C5oteSDauvagxe


Ist es gegenüber meinem neuem Chef vertretbar, zeitnah nach Übernahme der Position in Mutterschutz und Elternzeit zu gehen?

Ich finde das nicht "moralisch vertretbar". Wenn bei dir der Kinderwunsch im Vordergrund steht, ist das ok, aber dann erst noch ein neues Projekt/ eine höhere Position zu übernehmen, die dann gleich wieder vakant ist und mit jemand anderem besetzt werden muss, finde ich nicht in Ordnung (obwohl es rechtlich einwandfrei ist).

Und würde ich damit nicht das "Negativbeispiel" darstellen, warum junge Frauen ungerne eingestellt/gefördert werden?

Ja natürlich, was denn sonst? Du könntest natürlich jetzt egoistisch sein, dann sollte dir das egal sein, Hauptsache du gründest eine Familie und hast den super Posten auch sicher in der Tasche - erst mal.

Momentan wird wahrscheinlich die Vernunft siegen.

Ich finde, da gibt es nicht nur "Vernunft", sondern auch "Fairness".

Wir hatten mal den Fall, dass wir extreme Arbeitsspitzen hatten, die die Kollegen an den Rand des Erträglichen brachen, und zu deren Entlastung wurde extra eine Kraft eingestellt. Die hat offenbar nur darauf gewartet, den Job zu bekommen und wurde dann postwendend schwanger. Sie hat danach jobmäßig kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Natürlich darf das - besonders den Grund dafür - keiner aussprechen, aber faktisch war das so.

C)oma B.eren)ices


@ Honey91_mit_Mini13

Du sprichst jetzt die anderen Dinge an, über die ich mir Gedanken machen. Weshalb ich dir für den ersten Teil auch zustimme.

Die Beförderungen sind auch keine großen Karrieresprünge - aber ein bisschen voran kommen möchte ich schon.

Ich habe ja auch noch einige berufliche Jahre vor mir.

Und besser Positionen bedeuten häufig ja auch mehr Wahlfreiheit und damit bessere Vereinbarkeit.

Den Kinderwunsch aufgeben wollen wir auf keinen Fall!

Die Frage ist nur, ob wir ihn verschieben wollen.

(Theoretisch kann ich die nächsten 10 Jahre noch sicher schwanger werden)

gMaxto


Honey

Kann es euch nicht egal sein was manche Kollegen denken?

Es geht nicht darum, was die Kollegen denken, sondern welche beruflichen Konsequenzen es für einen hat.

Was ist dir wichtiger? Der Job oder deine private Zukunft?

Schon mal daran gedacht, dass der Job bei manchen zur Zukunft dazugehört? Du kannst das wahrscheinlich nicht nachvollziehen, da du beruflich nicht gefestigt bist und ein Rollenverständnis hast und lebst, das auf Abhängigkeit basiert. Das sei dir unbenommen, aber andere Frauen haben andere Vorstellungen von ihrem Leben. Ich finde es auch schlimm, dass man sich als Frau entscheiden soll, was wichtiger ist. Warum? Ich liebe mein Kind, aber ich fühle mich so lebendig und befreit seit ich wieder arbeiten kann. Für mich gehört beides zu meinem Leben! Und dafür sollte man nicht einfach loslegen, sondern klug abwägen.

HConey'91_mimt_Mxini13


Gato

Stimmt mag sein dass es eben bei mir anders ist, weil mein Mann eben der hsuptverdiener ist und ich in meinem Beruf keine "aufstiegschancen" habe, von Weiterbildungen mal abgesehen.

Ich finde es aber um ehrlich zu sein "dumm" wenn man sich Gedanken macht ob die Kollegen dann tratschen oder sonst was.

Wenn Sie wollen finden sie dazu auch andere Gründe ;-)

Was ich nur sagen wollte: wenn alles passt - warum nicht?

Rechtfertigen muss man sich vor niemandem, und wenn der Chef eine Verheiratete, noch kinderlose Frau in den "besten Jahren" einstellt, dann muss er eben auch mit einer Schwangerschaft Rechnen.

Wegen ANDEREN auf das eigene Glück verzichten wäre für mich nichts.

Wenn der TE in dem Moment aber die Karriere wichtiger ist - was ich auch voll und ganz verstehen könnte - dann ist es eben so.

Aber die Entscheidung sollte sie immer von sich selbst abhängig machen, wie sie am glücklichsten ist, nie wegen anderen!

A6ntigdoxne


Es geht nicht darum, was die Kollegen denken, sondern welche beruflichen Konsequenzen es für einen hat.

(gato)

Genau darum geht es!

C"otehSauvMag=e


Ich finde es aber um ehrlich zu sein "dumm" wenn man sich Gedanken macht ob die Kollegen dann tratschen oder sonst was.

Wenn Sie wollen finden sie dazu auch andere Gründe ;-)

Wie gato schon schrieb

Es geht nicht darum, was die Kollegen denken, sondern welche beruflichen Konsequenzen es für einen hat.

Sich darüber keine Gedanken zu machen, wenn einem der Beruf irgendwas bedeutet, finde ich "dumm".

g8ato


Ich finde es aber um ehrlich zu sein "dumm" wenn man sich Gedanken macht ob die Kollegen dann tratschen oder sonst was.

Es geht nicht darum, was die Kollegen denken, sondern welche beruflichen Konsequenzen es für einen hat.

Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Coma Sorgen hat, was der Chef denken könnte.

Wenn der TE in dem Moment aber die Karriere wichtiger ist - was ich auch voll und ganz verstehen könnte - dann ist es eben so.

Ääh, es geht nicht darum, was ist wichtiger, sondern wie man das eine mit dem anderen am besten verbindet. Sie möchte anscheinend beides, sonst würde sie nicht hier schreiben.

HNoney91|_mitH_Mini1x3


Oh dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte sie macht sich vorrangig auch Sorgen darum was die Kollegen denken könnten... Dann nehm ich das zurück @:) Sorry.

Trotzdem: Man kann aber nicht immer alles haben, also muss man Prioritäten setzen. Dementsprechend geht es ja doch darum was der TE im Moment wichtiger ist / ob der Wunsch nach Karriere oder der Wunsch nach einem Kind überwiegt.

CPoteSa0uvage


Trotzdem: Man kann aber nicht immer alles haben, also muss man Prioritäten setzen. Dementsprechend geht es ja doch darum was der TE im Moment wichtiger ist / ob der Wunsch nach Karriere oder der Wunsch nach einem Kind überwiegt.

Das finde ich auch. Ich finde es aber unredlich, sich auf die tolle Aufstiegsposition zu bewerben, um dann wie geplant schwanger zu werden, sobald man den Job bekommen hat. Und wenn die Firmenleitung noch irgendeine Möglichkeit hat, die TE danach wieder auszubremsen, ist es auch unvernünftig, sofern man in diesem Job noch irgendwann was reißen will.

m4isty^mountxains


Ich habe es ähnlich verstanden wie Honey91 (die TE hat die Möglichkeit zu wechseln, inklusive Beförderung) und aufgrund ihrer Fragen:

Ist es gegenüber meinem neuem Chef vertretbar, zeitnah nach Übernahme der Position in Mutterschutz und Elternzeit zu gehen?

Und würde ich damit nicht das "Negativbeispiel" darstellen, warum junge Frauen ungerne eingestellt/gefördert werden?

denke ich schon, dass sie sich Gedanken macht, wie ihr Chef und andere das aufnehmen werden.

Was persönliche Entscheidungen, die mein Leben betreffen angeht, wäre ich schon egoistisch. Es dankt dir nachher keiner, wenn du zuwartest und du insgeheim lieber früher damit begonnen hättest. Und stell dir mal vor du wirst nicht gleich schwanger, sondern erst nach zwei, drei, vier Jahren? Als Frau ist es beim Thema Kinder doch nie der richtige Zeitpunkt. Und durch die Abwesenheit aufgrund von Schwangerschaft, Elternzeit, Halbtags arbeiten etc. ist die Karriere eh zeitweise auf Eis gelegt und die männlichen Kollegen sind im Vorteil.

Und wenn die Firmenleitung noch irgendeine Möglichkeit hat, die TE danach wieder auszubremsen, ist es auch unvernünftig, sofern man in diesem Job noch irgendwann was reißen will.

Das kann die Firmenleitung zwei Jahre später genauso machen, wenn sie so drauf ist..

Mpetax4


Weil du das Stillen als Argument anführst:

Du hast auch in der Arbeitszeit ein Recht darauf, freie Zeit zum Stillen deines Kindes zu haben. Wenn das Kind also von deinem Mann oder einer Kinderfrau, oder... betreut würde, dann könnte das Kind zum Stillen z.B. zu dir gebracht werden. Ich glaube, es sind 1x 45 Minuten oder 2x 30 minuten, oder so ähnlich. Manche Frauen fahren dann auch nach Hause oder es gibt noch die Möglichkeit, während der Arbeitszeit abzupumpen (gibt da extra schicke Stilltaschen mit Elektropumpe und Kühlaggregat).

Vielleicht kommt das für dich gar nicht in Frage, aber es ist durchaus eine Möglichkeit, Beruf und Kind unter einen Hut zu bekommen.

Ich habe mehrere Frauen erlebt, die nach 2 Monaten wieder zu arbeiten anfingen, weil sie ihre Ausbildung fertig machen wollten oder selber arbeiten während die Männer in der Zeit die Kinder versorgten und zum Stillen brachten.

B:a$mbfienxe


@ hallo Comma @:)

bei deinen Überlegungen solltest du noch einen Faktor mit einbeziehen. Bist du zB Bäckereifachverkäuferin und hast dich für die Stelle der Filialleiterin im Nachbarort beworben ist das was anderes, als wenn zu deiner Ausbildung zB ein Studium gehört hat. Da macht es schon erheblich mehr aus, wenn du dich jetzt in jungen Jahren beruflich gut positionierst und deinen Kinderwunsch noch ein paar Jahre hinausschiebst.

Meine Schwiegertochter hat vor einigen jahren sogar auf eine Weiterbildung verzichtet, weil sie die Pille abgesetzt hatte. Leider hat es dann noch über drei Jahre gedauert bis sie schwanger wurde. Stell dir vor, du verzichtest jetzt auf die neue Stelle weil du hoffst in ein paar Monaten sowieso schwanger zu sein, und dann klappt das nicht! Ich vermute du wärest sehr enttäuscht.

Ganz toll finde ich, dass du dir die Elternzeit mit deinem Mann teilen willst.

T_his Twi[lig<ht Garxden


Von dem her müsste er doch davon ausgehen, dass ich irgendwann schwanger werde, oder?

Nö, warum?

Du bist 25 Jahre... und anscheinend willst dir am liebsten sofort und zeitgleich deine 2 Wünsche erfüllen... ich vermute, da bleibt dann was auf der Strecke...

Und ja, es ist ein Zeichen unserer Egogesellschaft sich noch schnell ein großes Stück vom Kuchen zu sichern um es dann auf die Seite zu legen, damit es ja kein Anderer essen kann...

...meine Art wäre es nicht. Mir ginge es auch nicht um das Gerede aber um die Fairness, auch wenn es einem heute nicht mehr oft gedankt wird, aber ich muss mich im Spiegel betrachten können...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH