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Beruf und Familie - Was "darf" man?

T#aps


Du hast mich da missverstanden. Ich bezog mich hierauf:

Das Einkommen eines Partner ist sein Einkommen, nicht meines.

Wenn Du Elternzeit nimmst, musst Du mit dem Elterngeld auskommen, denn an das Geld deines Partners willst Du nicht ran und wenn er Elternzeit nimmt umgekehrt - statt jeweils aus einem gemeinsamen Topf zu schöpfen?

Unter klassische Rollenverteilung verstehe ich schon was anderes, als 1/2 bis 1 Jahr zu Hause bleiben.

L-o]laX(5


Wenn Du Elternzeit nimmst, musst Du mit dem Elterngeld auskommen, denn an das Geld deines Partners willst Du nicht ran und wenn er Elternzeit nimmt umgekehrt - statt jeweils aus einem gemeinsamen Topf zu schöpfen?

Tendetiell ist das schon meine Idealvorstellung, ja. Natürlich teilt man die gemeinsamen Kosten. Aber ich sehe da nicht einfach einen "gemeinsamen Topf". Und erst recht sehe ich es nicht so, dass die Abhängigkeit von der Erwerbsarbeit mit einer Beziehung oder Ehe endet.

Unter klassische Rollenverteilung verstehe ich schon was anderes, als 1/2 bis 1 Jahr zu Hause bleiben.

Naja, das ganz klassische Modell "Er Familienoberhaupt und Ernährer, Sie Hausfrau und Mutter" gibt's ja (zum Glück) kaum noch. Und mir ist eben das Modell "Er Hauptverdiener, sie verdient ein bisschen dazu und kümmert sich um die Kinder großteils alleine" noch deutlich zu nah dran am klassischen Modell. ;-) Ich sehe es nicht ein, warum nur ein Elternteil beruflich reduzieren sollte. Kann ja sein, dass es vorrübergehend wirklich nicht anders geht, aber nur weil so insgesamt mehr Geld zur Verfügung ist, würde ich das nicht machen.

P}riCya8x6


Ich sehe es nicht ein, warum nur ein Elternteil beruflich reduzieren sollte. Kann ja sein, dass es vorrübergehend wirklich nicht anders geht, aber nur weil so insgesamt mehr Geld zur Verfügung ist, würde ich das nicht machen.

Sehe ich auch so...aber das sehen immernoch viele Frauen anders und greifen Frauen die es anders machen dann an.

hRookxi1


Wurde einige Seiten weiter vorher erwähnt:

In Norwegen MÜSSEN sich Vater und Mutter die Elternzeit teilen.

Das nimmt den (m. E. grossteils selbstauferlegten) Druck von den Frauen.

TXapQs


Tendenziell ist das schon meine Idealvorstellung, ja. Natürlich teilt man die gemeinsamen Kosten. Aber ich sehe da nicht einfach einen "gemeinsamen Topf". Und erst recht sehe ich es nicht so, dass die Abhängigkeit von der Erwerbsarbeit mit einer Beziehung oder Ehe endet.

Mit einem gemeinsamen Konto gibt man seine Eigenständigkeit und Berufstätigkeit doch nicht auf.

Ich spreche da jetzt aus meiner ganz persönlichen Erfahrung. Mit mehreren Kindern ist die ganze Gegenrechnerei der Kosten, die so anfallen (Kleidung, Verbrauchsmittel, Schulausflüge, Geschenke für Kindergeburtstage... ) einfach zu mühsam.

T/aps


Er Hauptverdiener, sie verdient ein bisschen dazu und kümmert sich um die Kinder großteils alleine" noch deutlich zu nah dran am klassischen Modell.

Naja trotzt dreier Kinder war ich über viele Jahre der Hauptverdiener (nur als die Kinder klein waren eben nicht). Für uns hat das halt so gepasst.

S4olvamixe


Hier finde ich es erstaunlich, wie sehr Du Dich von Deiner Mutter abhängig machst.

Wenn es für beide passt, sollen sie es doch tun.

Klar, ich schrieb ja einfach, dass ich es erstaunlich finde. Genauso meine ich das auch. Hab ich eben noch nie gehört, dass man mit seiner Mutter die Kinder plant. Ist halt auch ein nicht mehr ganz so üblicher Fall, dass man mit so viel Unterstützung rechnen kann. Ich würde mir manchmal eine Oma in Reichweite wünschen, allerdings hätte ich niemals mit meiner Mutter abgesprochen, wann ich ein Kind kriege. Das finde ich in der Tat erstaunlich.

HKatsc`hepsMut_


Ich bin noch eine Antwort schuldig zum "perfekten" Zeitpunkt. Gibt es nicht und ist abhängig von zahlreichen Faktoren. Ich hätte beispielsweise schwanger einen neuen Job antreten können, Angebot lag auf dem Tisch. Danach hätte ich mich aber nicht mehr wundern dürfen, wenn die Förderung, die mir derzeit zuteil wird, eingestellt worden wäre. Auch hätte ich nach dem Jobwechsel 1,5 Jahre gewartet mit der Schwangerschaft, um in den Job hineinzuwachsen. Doch wie wir festgestellt haben, gibt es auch da andere Standpunkte. Ansonsten sehe ich für mich keine Einschränkungen, wenn es das Privatleben zulässt.

Zum Thema Betreuung durch Großeltern: Ganz ehrlich, ob ich nun von der Kita oder der Oma abhängig bin, macht für mich keinen Unterschied. Es gibt kein Schema F bei der Betreuung und jeder muss da seine Lösung finden. Der andere bleibt 5 Jahre zu Hause, wieder ein anderer muss nach sechs Monaten 10h / Tag Kita in Anspruch nehmen.

So lange sich das Paar freiwillig das Rollenmodell aussucht (ist für mich übrigens tatsächlich eine Konsequenz der Emanzipation), darf man meinetwegen auch das Alleinverdiener-Modell wählen, wenn man sich eben der Risiken / Chancen bewusst ist. Schade finde ich es, dass das Ehegatten-Splitting an die Ehe und nicht an die Familie gekoppelt ist, doch ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben diesbezüglich.

Obwohl ich übrigens mein eigenes Konto habe, zahlen wir beim Kind auf ein gemeinsames Konto Geld ein. Wäre mir persönlich zu umständlich, jede Windel und jeden Brei abzurechnen.

gAato


allerdings hätte ich niemals mit meiner Mutter abgesprochen, wann ich ein Kind kriege.

Vor allem ist das gefährlich. Was wenn die Mutter doch nicht für die Betreuung zur Verfügung steht oder nur für einen Teil? Dann muss Ersatz beschafft werden und je nachdem wie kurzfristig das ist, ist es unmöglich oder (zu) teuer. Wir haben auch mit der Oma geplant, aber sie stand plötzlich kurz bevor es losging nicht mehr zur Verfügung. Zum Glück ging es nur um 5 Stunden pro Woche für die wir Alternativen hatten (was mir wichtig war für genau so einen Fall), andernfalls hätten wir ein Problem gehabt.

"perfekten" Zeitpunkt.

Ich halte das für ein Totschlagargument. Klar gibt es den nicht, aber es gibt ungünstige Zeitpunkte und bessere Zeitpunkte. Ohne Ausbildung und ohne Mann ist ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Abgeschlossene Ausbildung und Mann mit festem Einkommen ist ein deutlich besserer Zeitpunkt. Für die Lehrer hier ist vor der Verbeamtung ein ungünstiger Zeitpunkt, nach der Verbeamtung eben besser. Und eine Schwangerschaft erst nach einiger Zeit im neuen(!) Job ist eben ein besserer Zeit Punkt als direkt nach Antreten der neuen Position. Um nichts anderes geht es meiner Meinung nach.

gHatao


Also was ungünstig und besser ist, ist natürlich nicht allgemeingültig, sondern auch von den individuellen Wünschen der Frau/ des Paares abhängig.

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