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Beruf und Familie - Was "darf" man?

Hyon.ey9u1_mit<_Mini1x3


Ps: dieses "dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber unfair" - bin ich die einzige der sowas egal wäre?

Mal ehrlich:

Die Leute scheren sich doch auch einen Dreck darum wie es einem geht. Warum bin ich denen gegenüber scheinbar zu etwas verpflichtet?

Es geht doch um das eigene (privat)leben.

Meint ihr wirklich auch nur einer von denen würde sagen "Danke dass du hier bist und nicht schwanger ausfällst"?

NNorEdi84


Männer kriegen deutlich leichter Führungspositionen als Frauen.

Ja aber doch genau wegen solcher Fälle wie hier, wenn die TE das wirklich durchziehen würde. Da wird dann ne Frau in eine höhere Position befördert und fällt innerhalb kürzester Zeit aus weil sie 1-2 Kinder bekommen will. Sowas gab es natürlich auch schon vorher, da darf man sich also nicht wundern wenn diese "Schwestern" es für andere Frauen die Karriere machen wollen verbocken und alle Frauen in einem gewissen Alter in "Sippenhaft" genommen werden.

HTatsc8hepsuSt6_


Honey, wenn du in einer Firma noch etwas Karriere machen möchtest - und so scheint es bei der Te - dann sollten dir manche Dinge nicht egal sein.

Seine Argumentation erinnert mich bisschen an die meiner Eltern. Die sind seit Jahren / Jahrzehnten aus dem Berufsleben draußen und wollen partout nicht verstehen, dass man bzw. frau leider erst manchmal auf etwas verzichten oder in Vorleistung gehen muss, wenn man im Job sich profilieren möchte. Und manche Aktionen können eben dafür sorgen, dass man sich selbst schnell ins Aus befördert. Du als Arbeitnehmer stehst nun mal in Konkurrenz zu anderen. Das bedeutet nicht, dass du alles machen musst, auf keinen Fall. Aber manchmal muss man da eben strategisch denken.

H<atDschep~sut+_


Seine=deine

H"on?eyy91_mitj_Minxi13


Hatschepsut

Darum geht es nicht.

Wenn die TE Karriere machen will etc - dann ist alles okay und dann muss der Kinderwunsch eben zurück stehen.

Mir geht's um die Aussage "unfair den Kollegen gegenüber".

DIE Aussage finde ich sowas von unnütz.

H:atmsch8ep8suxt_


Ich nicht. Wenn man sich allzu daneben als Kollege benimmt, dann kann es eben auch unangenehme Konsequenzen haben. Kollegen, die hinter einem stehen, und ein guter Teamgeist sind Gold wert.

H}oney791_mit~_MiXni13


Wenns gute Kollegen sind, dann freuen sie sich auch mal für einen wenn privat was schönes passiert.

Wenns keine guten Kollegen sind, dann meckern sie über den Nachwuchs. Wobei ich mir sicher bin dass die das dann auch in 1-2 Jahren tun würden.

E3hemaliHgeor Nutze<r (Z#28287d7x)


Das Problem ergibt sich doch vor allem daraus das es noch nicht Usus ist das Männer wegen Kinderbetreuung ausfallen.

Und wenn man ein Kind bekommt kann man das auch sehr unterschiedlich ausgestalten. Man kann 6 Monate Elternzeit nehmen und danach ganztags wieder einsteigen, man kann sich 3 Jahre lang nicht blicken lassen (und dann passgenau das nächste bekommen) oder irgendwas dazwischen.

H#atschcepsutx_


Kollegen sind keine Freunde - zumindest für mich in der Regel nicht. Natürlich freue ich mich, wenn eine Kollegin schwanger wird, finde es aber gleichzeitig für mich oll, wenn ich dies alles auffangen muss.

Wenn ich mir nun vorstelle, meine neue Chefin wird gleich schwanger und lässt uns nach kurzer Zeit hängen - das würde ich ihr sehr verübeln. Das würde ich auch einem Chef verübeln.

mji}stymo%unta5ins


Wow.

In meiner Wahrnehmung war unsere Gesellschaft irgendwie familienfreundlicher. In meiner Firma läuft das anders ab, da kann ich offenbar sehr froh sein, dass meine Vorgesetzten ihre Mitarbeiter so unterstützten und versuchen im Einzelfall Lösungen zu finden. Und wir die Gesetze haben, die wir haben.

Da verwundert es mich nicht, dass die top ausgebildeten Leute immer weniger und später Nachwuchs bekommen. Ich habe keine Kinder und für mich ist z.B. klar, dass ich während der Sommerferienzeit viel arbeiten muss und auch die Arbeit derjenigen übernehme, die sich frei nehmen um zuhause bei ihren Kindern sein zu können. Ich habe im letzten Monat 40 Überstunden gemacht. Ich mache eigentlich immer Überstunden. Aber es gab auch schon eine Zeit über 1,5 Jahre, in denen ich einen Familienangehörigen pflegen musste, und weder physisch noch psychisch voll dabei war. Die Kollegen haben es aufgefangen. Die Familie sollte doch schon was wert sein. Egal ob die kranke Tante oder ein Kind. Unsere Kinder übernehmen den Laden hier schließlich irgendwann mal…

EthemaliOger8 Nutze6r S(#28c28x77)


In meiner Firma läuft das anders ab, da kann ich offenbar sehr froh sein, dass meine Vorgesetzten ihre Mitarbeiter so unterstützten und versuchen im Einzelfall Lösungen zu finden.

ich hab zwei Jahre Elternzeit angemeldet. Mein Chef findet das auch besser fürs Kind, meinte aber ich kann mich jederzeit melden und so viele Stunden machen wie ich mag. Von zuhause aus.

H+oxneyI91N_mit_Mi>nxi13


Ja aber die Kollegen lässt man doch so oder so hängen! Ob nach 3 Monaten oder 1 Jahr oder 2 Jahren ... Es wird IMMER Menschen geben, die sich dann aufregen.

Deswegen bin ich der Meinung dass Man sowas ausschließlich von sich selbst und den eigenen karrierewünschen abhängig machen sollte.

Ob nun Kollegin xyz deswegen beleidigt ist, wäre mir persönlich pupsegal.

Eehemaliger Nu>tzeru (#S2828x77)


Ob nun Kollegin xyz deswegen beleidigt ist, wäre mir persönlich pupsegal.

Wobei man da auch ein bißchen feinfühlig sein sollte. Kollege xyz kann einem sonst nämlich den Arbeitstag verdammt lang machen.

HOone)y9n1_Umi@t_Minxi13


Und dann kommt man nachhause, guckt sein lachendes Kind an und gut ist ;-)

Kollegin xyz geht ja irgendwann auch mal in Rente ]:D ;-D

Ich lege da aber wahrscheinlich meine prioritäten anders...

H9atsc:hepJsut_


Och, ich finde meinen Arbeitgeber auch sehr familienfreundlich: Gleiteit, Homeoffice, 35h, Möglichkeit, Angehörige zu pflegen etc. Ändert aber nichts an der Tatsache für mich, dass ich, wenn ich einen neuen Posten übernehme, nicht gleich danach bewusst ausfalle und mein Team hängen lasse.

Und ja, natürlich unterstütze ich Kollegen, wenn sie Probleme haben - aber ich kann und will das nicht dauerhaft ausgleichen. Und einen Chef, der sofort ausfällt, zu ersetzen, ist schon eine ganz andere Hausnummer. Ist mir schon passiert und es war einfach nur ätzend.

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