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Tipps zum Sparen gesucht!

SPusi_1x986 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Wie der Titel schon sagt, suche ich Tipps wie wir (mein Mann und ich) unsere Kosten im Alltag senken können. Es ist nicht so, dass es extrem knapp finanziell ist und wir unbedingt sparen müssen. Aber ich möchte kein unnötigen Ausgaben tätigen. Ich habe nur das Gefühl, dass wir einen sehr kostspieligen Alltag haben.

Deshalb meine Frage: Wie & Woran spart ihr im Alltag?

Ich bin gespannt auf eure Antworten @:)

Antworten
N4ordiq84


Grundlage dafür ist erstmal das man weiß wo sein Geld hin geht, anschließend lässt sich schauen was wirklich nötig ist, was man unbedingt haben möchte und woran man sparen kann. Vieles hängt einfach von den persönlichen Konsumgewohnheiten ab, wenn ich z.B. dreimal pro Woche essen gehe dann ist das natürlich teurer als selbst kochen. Und zweimal im Monat in die Therme oder ins Kino ist auch teurer als nen Film leihen und an den Badeweiher fahren.

Das nur mal als Beispiel. Wie gesagt, ohne zu wissen wo das Geld hin geht und wie ihr lebt lässt sich schwer was vorschlagen.

SRtatusQnuoVPadixs


Haushaltsbuch führen und ein festes Budget vorher festlegen, was man sich dann über den Monat aufteilen muss ;-).

PKe'eKlxee


Und eine zeitlang mal soviel wie es eben geht in bar bezahlen statt die Karte zu nutzen. Es ist schrecklich wie schnell sich die Scheine im Portemonnaie umwandeln in Kassenbons :-)

c%ompy<frenak


- Günstigen Stromtarif suchen

- Günstiger Handytarif

- Günstiger Internet/Telefonanbieter

Das bietet sich wohl für fast jeden an.

Wer will, kann auch beim Essen sparen (und bei Aldi, Lidl, etc. einkaufen). Oder bei den Klamotten, ich trage meine z.B. bis sie auseinanderfallen. ;-D

Letztlich ist es hilfreich zu schauen, wo das Geld in welcher Menge verschwindet und ob einem die einzelnen Kategorien wert sind, oder wie man da sparen kann.

C:omrxan


Meinst du wirklich, dass eine so offen gestellte Frage sinnvoll ist? :-D

OK, here we go:

- kein Ferrari

- kein Pool im Garten

- keine Puffbesuche

Zack, und schon haste 500000 extra, die du für andere Dinge ausgeben kannst ]:D

Spässchen, aber wie soll man die Frage beantworten? Wo ist die Grenze zwischen lapidarem "Brauch ich nicht" und "Spare ich mir"? Schließlich sind unterschiedliche Dinge unterschiedlichen Menschen unterschiedlich wichtig. Wenn ich's mal "allgemein" formulieren müsste, wo ich Sparpotenzial sehe:

Schaut eure Dauereinzüge auf den Konten durch, ob irgendwas davon unnötig ist.

Auf Pay-TV verzichten (ist genauso Schrott, nur gegen Geld).

Führt mal einen Monat Ausgabenbuch.

Rauchen ist Geldvernichtung.

Auch ein Auto ist wirtschaftlicher Luxus. Wir fahren einen praktischen Toyota Auris, ein total langweiliges Auto, aber es hat uns als Jahreswagen auch nur 14000 (auf dem Papier, real deutlich weniger) gekostet.

Fahrrad fahren, wenn Zeit und Strecke es ermöglichen.

Brot selber backen statt kaufen (spart nicht viel, schmeckt aber um Längen besser).

Eine vernünftige Vorratshaltung (größere Gebinde kaufen, portionieren und einfrieren, nichts verkommen lassen).

Weniger abends durch Restaurants oder Bars ziehen, sondern auch mal selbst leckere Tapas anrichten (Kuscheln inklusive).

Homemade, DIY.

Nichts anhäufen (Klamotten, verstaubender Schrott, unnötig viele Medien).

2nd-Hand auf eBay & Co. für viele Dinge nutzen.

Unnützes auch verkaufen.

Es ist eine Mentalitätsfrage, gerade wenn man ausreichend viel verdient. Man darf nicht anfangen, alles auszugeben, nur weil man es kann. Sonst kommt irgendwann ein Loch (z.B. Rentenalter). Stattdessen sollte man schauen, dass man seinen Lebensstandard stetig sanft erhöht, aber nicht zu schnell. Lieber Überschüssiges anlegen und sparen. Es kommen nämlich Zeiten, wo du ansonsten Verzicht üben musst, wenn die Einnahmen wieder sinken. Und das tut dann richtig weh.

MfaDja2x7


Und eine zeitlang mal soviel wie es eben geht in bar bezahlen statt die Karte zu nutzen. Es ist schrecklich wie schnell sich die Scheine im Portemonnaie umwandeln in Kassenbons

Das ist wahr :)^ Ich zahle fast immer mit Karte und merke so gar nicht, wie das Geld weggeht. Dann musste ich mal ein paar Wochen mit Bargeld zahlen, weil meine EC-Karte nicht funktionierte...es war erschreckend zu sehen, wie schnell das Portemonnaie leer bzw. voller Kassenbons war.

Sqternxchen5x2


Hallo,

wir haben wöchentlich eine feste Summe , die wir mit ins Geschäft nehmen. Und wir zahlen zu 99% immer bar. Das hilft schon beim sparen.

S{usi_V1986


Unsere einzelnen Ausgaben hier aufzugleisen ist relativ schwierig, da wir in der Schweiz leben und hier andere Löhne kriegen, aber eben auch andere Lebenshaltungskosten haben.

Wir wohnen in einer schönen und grossen Wohnung, die wir uns auch bewusst gönnen. Ansonsten gehen wir Mittags immer jeweils in der Kantine essen und essen nur Frühstück und Abendessen daheim. An den Wochenenden sind wir viel unterwegs. Da fällt halt mal immer wieder verschiedene Ausgaben für irgendwelche Eintritte, da mal Essen gehen oder für irgendwelche Aktivitäten an.

Die Idee mit dem Barzahlen und dem Haushaltsbuch finde ich gut. Ich werde mich heute Abend mal einer Excel-Haushaltstabelle versuchen.

Mich würde eher allgemeine Tipps interessieren, an welchen Ecken ihr Geld einspart. Also ich meine eher generelle Tipps zum sparen, wie der Klassiker, dass man den TV z.B. nicht auf Standbye laufen lassen soll.

Ich denke wir könnten viel im Alltag einsparen, ohne dass es mir bewusst ist. Ich muss leider zugeben, dass ich bisher nicht wirklich viel über unsere Finanzen/ Ausgaben Gedanken gemacht habe. Aber ich frage mich einerseits wo wir Geld sparen können, ohne an Lebensqualität einzubüssen, andererseits frage ich mich, ob unsere Ausgaben alle notwendig sind oder ob wir sinnlos Geld ausgeben... ":/

S5usiv_198x6


Vielen Dank für die vielen Antworten

Ich weiss es ist schwierig, eine so allgemeine Frage zu beantworten. Es ist jetzt natürlich nicht so, dass wir im Ferrari rumfahren oder Abends nur Kaviar essen.

Mich würde interessieren welche Ausgaben in welchen Bereichen euch wichtig sind und ihr daher bereit seit mehr Geld auszugeben und bei welchen Bereichen ihr sagt, dass man sich das sparen kann. Z.B. frage ich mich, ob wir so vieles an den Wochenenden unternehmen "müssen", andererseits möchten wir auch nicht nur daheim rumsitzen. Klar kosten unsere Ausflüge nicht immer Geld, aber man trinkt oder isst auswärts dann doch mal was oder kauft sich irgendwo eine Kleinigkeit.

Ist es einigermassen veständlich auf was ich raus möchte? (bin mir da nicht sicher ":/ )

Nlordix84


An Kleinigkeiten einsparen ist immer so ne Sache. Natürlich kann man an sämtliche Elektrogeräte Schalterleisten anschließen, Wasserspareinsätze in Bad, Dusche und Küche verwenden und auf LED Birnen umstellen aber die Sachen müssen ja auch erstmal angeschafft werden.

Ansonsten wird bei uns z.B. Müll pro Abholung bezahlt, sprich wenn man einigermaßen Müll vermeidet und ökonomisch damit umgeht (z.B. Kartons immer völlig flach pressen) kann man die eine oder andere Abholung sparen.

Weitere Möglichkeit: Im Winter die Heizung nicht zu hoch drehen und lieber ein zweites Paar Socken anziehen. Oder nicht auf 40 sondern auf 37°C duschen, spart auch ein wenig Öl / Gas.

Stusi_1U986


Es ist eine Mentalitätsfrage, gerade wenn man ausreichend viel verdient. Man darf nicht anfangen, alles auszugeben, nur weil man es kann. Sonst kommt irgendwann ein Loch (z.B. Rentenalter). Stattdessen sollte man schauen, dass man seinen Lebensstandard stetig sanft erhöht, aber nicht zu schnell. Lieber Überschüssiges anlegen und sparen. Es kommen nämlich Zeiten, wo du ansonsten Verzicht üben musst, wenn die Einnahmen wieder sinken. Und das tut dann richtig weh.

Ich glaub du triffst mein Anliegen ziemlich auf den Kopf. Ich habe fast Sorge, dass wir jetzt zu viel Geld ausgeben, weil wir es können und damit einen Lebensstandard leben, den wir uns auf Dauer gar nicht leisten können.

EJschelb,acher


Wir stellen ne Schüßel ins Spülbecken,und fangen das Wasser auf zum Blumen und Pflanzen gießen.

Kauf ne normale Seife statt diese Pumpflaschen,ist Günstiger und hält länger.

Benütze den Wäschetrockner nicht,häng sie lieber raus zum Trocknen.

Ntord$i84


Dann reduziert den Standard ein wenig und fahrt z.B. nicht mehr jedes Wochenende weg sondern nurnoch 3x im Monat. Rechnet euch aus was der zusätzliche Ausflug euch theoretisch gekostet hätte und packt das Geld in eine Spardose oder auf ein extra Sparbuch. Und wenn irgendwas kaputt geht schaut das ihr was ökonomisch sinnvolles kauft. Man braucht z.B. keinen 140cm Fernseher mit 4 3D-Brillen und UHD, ein 102cm ohne 3D reicht auch und kostet einige hundert Euro weniger. Ebenso zum Beispiel auch beim Handy, es muss kein S6 sein, ein S4 tut es genau so gut.

Was ich damit sagen will: Beim Konsum einfach gucken das man eher mal ne Nummer kleiner kauft ohne auf Qualität zu verzichten, es müssen nicht immer topaktuelle High End Geräte mit den neusten Features sein.

S<orcomxan


Und eine zeitlang mal soviel wie es eben geht in bar bezahlen statt die Karte zu nutzen. Es ist schrecklich wie schnell sich die Scheine im Portemonnaie umwandeln in Kassenbons :-)

Aber Kontobuchungen sind leichter im Nachhinein auszuwerten - das Haushaltsbuch hat man damit quasi automatisch. Denn die Erfassung wird da automatisch übernommen und man muss nur am Ende des Monats mal zusammenrechnen in Kategorien.

Ich finde, ein quantitatives Problem wie dieses muss man auch in Zahlen angehen. Also erstmal: die Ausgangsbasis bestimmen. Z.B. für die letzten 3 Monate. Auswerten in Kategorien:

Einnahmen:

* Löhne, Kapitalerträge, Miet/Pachteinnahmen, Kindergeld, Unterhaltszahlungen von anderen, etc. pp.

Ausgaben - feste Kosten:

* Miete, Nebenkosten, Heizung, Wasser, Energie, Versicherungen, Beiträge, Tilgungen, Sparraten, Abos, Kommunikation, Unterhaltszahlungen an Kinder/Eltern/ehemalige Partner

Ausgaben - variable Kosten:

* Lebensmittel und Körperpflege

* Auto (Sprit, Reparaturen) - erstmal ohne Wertverlust

* Kleidung, Schuhe

* Arbeit

* Vergnügen (Restaurants, Bücher, Urlaub, Technik, Kino, etc.)

* Wohnung: Möbel, Einrichtung

Wer sich als Paar gefestigt sieht: auch mal für ihn und für sie auswerten. ;-)

Welches sind große Posten? Welche lassen sich ohne eigene Einschränkungen reduzieren? Das muss nicht zusammenpassen.

Und dann, wenn da mal Beträge hinter stehen, kann man die runterbrechen auf pro Tag oder pro Woche oder pro Monat. Was halt gut passt.

Und dann bei den künftigen Ausgaben immer die Einzelausgabe zu den Monatsausgaben in Bezug setzen. Und ein Gefühl für die Entwicklung bekommen.

Hier gibt's schon Threads, wo andere mal Zahlen genannt haben. Und es war interessant, wie weit die Meinungen auseinander gingen, was an Ausgaben "zu wenig", "angemessen" oder "zu viel" war. Häufig in Relation zum Einkommen.

Jede Sparbemühung finde ich nur mit Zahlen und Auswertungen sinnvoll. Später kann das dann mal intuitiv werden. Sparen auf Zahlen reduziert ist an sich sehr einfach. Der spannende Punkt ist: wo schränkt das Sparen mein Lebensgefühl möglichst wenig ein? Und das ist individuell.

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