» »

Bevorstehende Prüfung treibt mich in den Wahnsinn

F3eadxor hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich, männlich 23 Jahre alt bin zurzeit in einer sehr schwierigen Situation.

In 6 Wochen ist mein Termin für die Abschlussprüfung meines Lehrberufes. Eigentlich eine erfreuliche Sache und ein wichtiger Schritt, der Eintritt ins Berufsleben fängt erst jetzt so richtig an.

Doch mir bereiten 2 der 7 gestellten Aufgaben große Probleme, trotz Üben ohne Ende sehe ich nur sehr wenig Fortschritt und mit jedem Tag der vergeht werde ich unruhiger.

Schon mehrmals fasste ich den Gedanken, aufzuhören um dieser Panik zu entgehen. So langsam dringen meine Probleme auch ins Privatleben, ich schlafe kaum, mit meiner Freundin gab es schon öfters Streit da ich gedanklich dauernd bei den Aufgaben bin die ich nicht schaffe. Heißhungerattacken bzw. Frustessen machen mir zusätzlich schwer zu schaffen.

Mein ganzes Umfeld versucht, so gut es geht mir zu helfen, spricht mir Mut zu und mit meinem Ausbilder hatte ich auch schon mehrere längere Gespräche wobei niemand das Problem so groß erlebt wie ich es tue. Der Ausbilder z.B spricht davon die Vorbereitung zu "finalisieren" und ich würde es ohne Probleme schaffen, ich sehe es aber genau anders herum.

Ich bin nun an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiter weiß. Hat jemand schon ähnliche Situationen durchgemacht? Gibt es wege, diese quälenden Gedanken zu unterbrechen und das Wochenende zu nutzen, um mich für die Woche zu erholen und dann erst recht Kraft zu haben diese 2 Aufgaben so gut es geht zu üben?

Liebe Grüße

Feador

Antworten
E laf\Remi9ch0x815


Schwierig. Es steht nunmal eine wichtige Prüfung an. Das Ergebnis wird dazu beitragen dein berufliches Leben in der nächsten Zeit zu beeinflussen. Klar ist man aufgeregt. Andere können dir da noch so gut zureden, denn letztlich bis du es der die Prüfung absolvieren muss und nicht sie.

Besinne dich auf deine Stärken. Was vom prüfungsrelevanten Material hast du schon drauf? An allen anderen Dingen musst du halt noch arbeiten.

Du hast im Grunde schon ganz richtig erkannt das eine Weile abschalten und an was völlig anderes denken den Kopf wieder frei machen kann. Du hast noch sechs Wochen. Mit entsprechendem Fleiß und guter Organisation ist das wohl zu schaffen. Gönne dir 2-3 Tage Auszeit. Nimm deine Freundin und unternimm was mit ihr. Oder lies ein gutes Buch. Geh ins Kino. Und dann setz dich wieder hin und lerne.

2 von 7 ist doch gut! Da ist Panik doch unbegründet. Schlimm wäre es wenn es umgekehrt wäre. Vielleicht hilft ja auch Mut zur Lücke...

Viele vor dir standen vor der gleichen Aufgabe und unmögliches wird selten verlagt.

Sjunnyx_Hill


Hallo feador,

Ich habe mehrere Berufe gelernt und kann dir sagen , je mehr man sich hineinsteigert umso schlimmer wird es.

Meine 1 Ausbildung habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht. Ich war 18 und habe mir nicht viele Gedanken gemacht und es hat geklappt.

Je älter ich wurde umsomehr macht man sich Gedanken "was , hätte , könnte etc" dies hat dich auch auf meinen Schlaf und Meinen Umfeld ausgewirkt. Es ist finde ich normal prüfungsangst zu haben und es wird nicht weniger... Andere gehen relaxter an die Sache andere ängstlicher. Aber während der Prüfung atmest du einmal tief durch dan hast du eh einen tunnelblick und ziehst es durch.... Da musst du einfach durch , du meinst dies und das wist du vergessen aber wenn es mal gelernt hast wird es dir unbewusst schon einfallen wenns soweit ist. Und falls alle Stricke reißen ... Ist keine Schande die Prüfung ein 2 mal zu machen ;-D. Aber das wird schon... 1 Tag vor der Prüfung würde ich aber nicht mehr lernen und versuchen zu entspannen/ abzulenken. Und die Prüfer wollen auch nichts Böses und drücken da auch hierauf da mal ein Auge zu ;-)

uXnkoImplizkiexrt


Hallo,

spontaner Gedanke als ich deinen Text las - das geht jedem so. Wirklich, ich wollte alles hinwerfen (Schlafsack packen und ab nach Südfrankreich). Ein Bekannter ist am Ende seines sehr erfolgreichen Mathematikstudiums nachts um 4 Uhr im Wald spazieren gewesen und wollte ernsthaft in eine Zirkusschule. ;-D

Vorschlag: Nutze das WE als Wochenende. Also Bücher/Lernmaterial außer Sichtweite und (versuche) dann Dinge zu tun die dir Spaß machen. Vielleicht mit Bus/Bahn in der nächsten Großstadt bummeln. So ein ganz bewusster timeout vom Alltag.

Nächste Woche dann mit Ruhe an die zwei problematischen Themen gehen. 6 Wochen ist noch eine lange Zeit und du hast ja in deiner Ausbildung schon allerhand gelernt. Ungünstig wäre die Themen aufzuschieben, daran vorbei kommen tust du ja nicht.

Wenn ich fragen darf um was für 2 Themen handelt es sich denn ?

S.unfloxweer_73


Woran hapert es denn konkret bei diesen "2 von 7 Aufgaben"? Sind es kleine Themenbereiche (dann notfalls auf Überblickswissen und Lücke setzen) oder größere Themengebiete? Gäbe es Möglichkeiten, das Wissen/die Fähigkeiten per Nachhilfe noch zu erwerben? Lehrer fragen? Ausbilder? Innung/Kammer?

Ansonsten:

Nimm' den Druck raus. Schlimmstenfalls fällst Du durch, dann verlängert sich die Ausbildung halt. Oder es gibt eine Nachprüfung Hatte die Tochter meines Freundes jetzt; totaler Blackout in der Klausur, also mündl. Nachprüfung. Ohne Probleme.

Ich bin auch nicht für Prüfungen geschaffen; die letzte wichtige liegt erst gut 2 Jahre zurück (Abschluss einer Weiterbildung nach Studium, 6 Jahre Dauer, 25.000€ Kosten, Folgejob davon abhängig). Für mich ist es normal, dass ich irgendwann mit Übelkeit, Schlafproblemen und allg. Gagasein reagiere. Nehme ich zur Kenntnis, mache weiter. Mit ausreichend Pausen und Ablenkung; überschaubare Lerneinheiten (aber konsequent, ohne Handy nebenbei etc.). Mache mir bewusst, dass ich nie und nimmer ALLES beherrschen kann. Mache mir bewusst, was ich schon kann (bspw. IM Job).

Du bist bis hierhin gekommen. Du hast es offensichtlich bis hierhin durch die Berufsschule geschafft. Also hast Du ein Grundwissen, auf das Du setzen kannst. Höre auf die Ausbilder, die auch mitbekommen, was Du kannst.

Wenn Du noch 6 Wochen hast: Nehme eine Auszeit. Mache alles, nur nicht lernen. Kram weit wegpacken. Auch im Kopf. Und dann neu durchstarten. Meine Erfahrung: JE mehr ich mit Gewalt, ausschließlich und komplette Tage lerne, desto kopfloser werde ich.

Ajntiegonne


Woran hapert es denn konkret bei diesen "2 von 7 Aufgaben"?

(Sunflower_73)

Das wäre auch meine Frage.

Was sind diese zwei Aufgaben genauer?

FHeadxor


Genauer gesagt, es geht um die praktische Abschlussprüfung als Maschinenbautechniker.

Das Problem liegt hauptsächlich an 2 Dingen: Das richtige Sägen (also mit einer normalen Bügelsäge) und das Plan (Eben) feilen, vor allem in einem prüfungstauglichen Zeitrahmen. Und je mehr ich es versuche, desto eher versau ich das komplette Werlstück jedes mal wieder oder brauche einfach zu lange (Zeitrahmen sind grundsätzlich 8 Stunden, wobei 2 Stunden für Schweißen, Pneumatik, Skizzen erstellen einzuplanen sind).

SUunny_xHill


C45 Flachstahl holen ab geht's... Einfach machen und üben üben üben ... Bis Blasen an den Fingern hast . Beim sägen auf die richtige zahnteilung Blatt achte. Und einen sicheren Stand ...

A:nt^igoxne


@ Feador

Das richtige Sägen (also mit einer normalen Bügelsäge) und das Plan (Eben) feilen

Kannst du das in den verbleibenden sechs Wochen noch ausgiebig üben? Dein Betrien sollte dich darin unterstützen, damit du die Abschlußüprüfung gut bestehst. :)^

Du hast doch bestimmt einen Ausbildungsleiter im Betiueb (oder wie auch immer die bei euch heissen). Kann er dir sagen, was du dabei bisher falsch machst/besser machen kannst?

i+rgeTndwie,_3anderxs


Teilweise habe ich auch unter ganz ganz schlimmer Prüfungsangst gelitten bis hin zu echten Panikattacken. Hast du schonmal Johanniskraut oder Baldrian probiert? Mir hat es in diesen schlimmen Phasen der Prüfungsvorbereitung definitiv geholfen. Ich habe mir auch in der Drogerie eine Bachblütenmischung namens "innere Ruhe" gekauft. Die habe ich dann immer am Tag der Prüfung genommen und es ging mir damit sehr gut! Alles Gute! :)*

zUaubCertrgank_x520


Hi Feador,

ich muss zugeben, dass es mir so etwas nur einmal passiert ist und nämlich, bei den Maturaprüfungen. Als Teenager damals hatte ich mir große Sorgen gemacht, da ich mir gedacht habe, dass ich meinen Eltern eine Enttäuschung bereiten werde falls ich die Prüfungen nicht bestehe. Es waren aber genau meine Eltern, die mir in diesem Fall geholfen haben. Da sie begreifen konnten, warum ich mir Sorgen machte, hatten wir zusammen ein langes Gespräch durchgeführt und haben sie mir gesagt, dass es für mich wichtig ist, dass ich lerne und für sie macht es keinen Unterschied ob ich 7 Punkte oder 15 habe soweit ich mich bemüht habe.

Was ich damit sagen will, ist dass du dir vielleicht zu große Sorgen um etwas breitest und das stolpert dich. Du sollst mit dir nicht so streng umgehen, weil es dir nichts bringt. Natürlich ist aber das Problem - wie machst du das? Ich würde sagen, einfach nicht aufgeben, dir Mühe geben und Unterstützung bei deinen Verwandten/Freunden suchen! Alles wird gut! :)^ :)^ :)^

LG,

Jan

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH