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Wieder ins Haus ziehen? Brauche euren Rat. :(

H7onejsty


kochen dort Duschen

*oder

bDeni,toa89


Es hat sich noch die Möglichkeit ergeben, dass ich bereits jemanden hätte, der eine wohnung beziehen würde. somit wäre eine mieteinnahme vorhanden. die untere wohnung ist z.B. gar nicht vom schimmel befallen, es muss lediglich noch auslegware verlegt werden und gemalt werden..

Jeaa2lmax_


Ist es dir das wert? Der lange Weg zur Arbeit. Keine Schule in der Nähe usw. Wenn du mal krank bist, bist du über jeden Meter froh, den du nicht fahren, laufen musst.

E[hemaliqger Nutz(er (#5/40992x)


Es hat sich noch die Möglichkeit ergeben, dass ich bereits jemanden hätte, der eine wohnung beziehen würde. somit wäre eine mieteinnahme vorhanden.

Ich kann dir nur dringend den Ratschlag geben, die Sache nicht so blauäugig zu betrachten. Etwaige Mieteinahmen können - wenn das Haus eine Bruchbude ist - ganz schnell zum Boomerang werden. Damit meine ich nicht so sehr Mietminderungen, sondern eher Schadensersatzforderungen. Was machst Du z.B., wenn im Winter plötzlich die Heizungen kaputt gehen, Du aber nicht genügend Geld für die Reparatur hast? Dann zieht dein Mieter im worst-case zeitweise ins Hotel, und Du darfst auch noch dafür aufkommen.

Die Unterhaltung von Wohneigentum und erst recht die Vermietung würde ich niemandem empfehlen, der nicht über ein hinreichendes Finanzpolster verfügt (bzw. im Falle eines Falles schnell an Geld kommen kann).

b>enitxa89


@ Fruchtalarm

Zuerst einmal ist das ein Bekannter von mir und zum einen ist es ein Ofen in dieser Wohnung. Ich kann deine Bedenken aber natürlich nachvollziehen und werde mir das auch sehr gründlich überlegen alles. Danke für deinen Kommentar. :)

S#oromtaxn


Leider bekomme ich es aber nicht verkauft, Wert ist es 80.000€ und ich bin nun schon runter gegangen auf 20.000€! Habt ihr eine Idee?

Immobilienmakler schon mal eingeschaltet? Und auf jeden Fall die Wertbestimmung nochmal neu machen. Von Häusern gibt es verschiedene "Werte" und nicht eine Zahl. Da müssen dann auch mehr Fakten her über den konkreten Zustand, Lage, etc..

Auf jeden Fall würde ich nicht weiter runtergehen, sondern das als Anlass nehmen, nochmal nachzudenken, eine Analysephase machen (Baugutachten, Maßnahmen ableiten, Kosten ableiten) und dann die Alternativen überlegen.

Vielleicht mal melden bei den TV-Shows?

[[http://www.selbst.de/aktuelles-news-artikel/die-10-besten-heimwerker-sendungen-im-tv-151738.html]]

Auf den ersten Blick klingt doch dein Fall recht Erfolg versprechend dafür. Andererseits gibt es so viele Häuser in ländlichen Regionen, die verlassen werden und verfallen, weil sie eben den Standards nicht entsprechen und die geringe Nachfrage sich noch die besten Häuser rauspickt - oder neu baut, weil das billiger sein kann als Sanierung.

Für die konkrete Schimmelgeschichte (Bewertung, Ableitung von Maßnahmen, Handlungsalternativen, Finanzierung - und lohnt sich das ganze?) brauchst du aus meiner Sicht Profis. Da ist ein med1 nicht das richtige. Evt. ein Heimwerker-Forum für Meinungen wirklich zur Sache. Aber dann mit mehr Fakten, ggf. auch Fotos.

Auch andere Konstrukte kann man mal durchdenken: Vermieten gegen Sanierung. Also: ein junger Handwerker (ohne großes Startkapital, aus der Region, der von zuhause rauswill) zieht in noch die beste Wohnung ein, kümmert sich um die Sanierung, wohnt dafür mietfrei. Du nimmst einen Kredit auf für Material. Solche Konstrukte. Die muss man dann aber auch erstmal wasserdicht hinbekommen. Und dass sie in Summe mehr bringen als die 20.000 EUR. Sind halt komplex und lange - und haben viel Potenzial für Ärger. Und brauchen großes Vertrauen.

mnusiscus_6x5


Zuerst einmal ist das ein Bekannter von mir

Dann hoffentlich ein eher flüchtiger Bekannter. Ein Sprichwort sagt ja "Mit Freunden soll man keine Geschäfte machen."

Würde ich aus meiner Lebenserfahrung heraus im Prinzip bestätigen. Es besteht halt die Gefahr, daß früher oder später entweder die Freundschaft oder das Geschäft leidet...

l"erch,enzunxge


ich sammel einfach mal ein paar Gedanken, gänzlich ungeordnet und ins Blaue

1) Du bist arbeitslos und in Hartz-IV Bezug. Oberste Priorität sollte daher haben, aus dem Mist wieder rauszukommen. Hast Du eine Aussicht, an dem Ort eine Arbeit zu finden? Oder in Fahrentfernung eine Arbeit sicher?

Ich würde mir keinerlei Gedanken zum Wohnort machen, solange das Problem der Arbeitslosigkeit nicht gelöst ist. Mit einer Wohnortbindung verschlechterst Du ganz massiv Deine Chancen auf einen neuen und vernünftig bezahlten Arbeitsplatz.

Lieber <irgendwo> leben mit einem sicheren und vernünftig bezahlten Arbeitsplatz als am Heimatort arbeitlos rumhängen oder mit Aufstocken herumkrebsen.

2) Auf dem derzeit total überhitzten Immobilienmarkt kann man praktisch jede Schrottimmobilie zu Traumpreisen verkaufen... Ich wohne derzeit in einer ebenfalls sehr strukturschwachen Region (ex DDR, seit 1989 stetiger Bevölkerungsrückgang, in Summe 1/3 Rückgang in den letzten 25 Jahren, Altersdurchschnitt der Bevölkerung laut Statistik 65(!) Jahre, regionale Arbeitslosenquote ziemlich genau das Doppelte der bundesweiten Arbeitslosenquote...), aber sogar hier finden derzeit die letzten Bruchbuden noch Käufer zu enormen Preisen...

Mir würde es sehr zu denken geben, wenn Euer Haus auch in dieser Phase nicht mal mit erheblichem Abschlag verkäuflich ist. Potentiellen Käufern springt da offenbar ein Problem ins Auge, was Du aus Blauäugikeit, Verklärung des elterlichen Besitzes oder sonst einem Grund nicht erkennst... Und das ist nicht nur die Lage.

3) für 3 mal 300 Euro kann man nicht drei Wohnungen von Schimmel befreien. Selbst wenn die Arbeitzeit als Freundschaftsdienst kostenlos ist, bereits der Materialaufwand liegt höher. Wenn der Schimmel in die Wände gezogen ist, reicht es nicht, mal kurz überzustreichen, dann hat man den Schimmel ganz schnell zurück, da muss der Putz erneuert werden!

4) ich will die Leistung, die Dein Vater in das Haus gesteckt hat, nicht kleinreden, aber wenn weder Wärmedämmung noch Einbau einer sparsamen Heizung Bestandteil dieser Arbeiten war, dann war das entweder doch deutlich weniger, als Du denkst oder aber eine sehr verkehrte Prioritätensetzung.

5) 120 EUR im Monat Abschlag für Strom bei Beheizung mit Strom und ohne Wärmedämmung? Da gibt es nur zwei Optionen: die Zahl ist falsch (zB. fehlt die Info der tausend Euro Nachzahlung am Jahresende) oder wir haben den Grund für die Schimmelbildung gefunden. Auch unbewohnte Wohnungen müssen im Winter beheizt werden!

Ganz extrem vorsichtig gerechnet: ein Standardheizkörper hat etwa eine Wärmeleistung von 2kW. In jeder Wohnung muss zumindest ein Heizkörper auf halber Stärke in den kältesten Monaten laufen, um Schäden wie Schimmel etc. zu vermeiden. Bei fehlender Wärmedämmung muss der dann auch ununterbrochen durchlaufen, das Haus verliert ja viel zu schnell Wärmeenergie, um eine Absenkung zu erlauben. Wir gehen von einem relativ kurzen Winter von 12 Wochen aus, dann sagt die Rechnung:

12 Wochen x 7 Tage x 24 Stunden x 1kW pro Heizkörper x 3 Heizkörper = ca. 6000kWh

Da sind schon mal bei derzeitigen Strompreisen 1400 EUR verbraucht. Und dann kommt dazu Mehrheizen an den besonders kalten Tagen, Heizen anderer Räume, Heizen in der Übergangsperiode, Stromverbrauch für andere Verbraucher, insbesondere Warmwasserbereitung. Täglich einmal warm duschen kostet elektrisch erwärmt mit Durchlauferhitzer und Annahme einer Standardbrause und 10min Duschzeit im Jahr rund 240 EUR!

Unter den gegebenen Voraussetzungen erscheint mir alles unter 200 EUR/Monat Abschlag illusorisch!

6) Für Sanierung gibt es günstige Kredite. Aber Kredite bekommt nur, wer über ein Einkommen verfügt, welches eine Rückzahlung auch ermöglicht, auch hier gilt also: erstmal raus aus Hartz-IV Bezug, alles andere kann man sich später überlegen...

7) angenommen, Du findest Arbeit in der 25km entfernten Stadt und Dein Kind geht dort zur Schule. Dann brauchst Du zwingend ein Auto, zumal die ÖPNV Anbindung grottenschlecht sein dürfte. Und Du brauchst nicht irgendeine billige alte Karre, die noch eine Gnadenfrist zum nächsten TÜV hat, sondern ein zuverlässiges Auto (kein Arbeitgeber akzeptiert es, wenn der Arbeitnehmer jeden dritten Tag zu spät kommt, weil der Wagen wieder liegengeblieben ist), das noch viele Kilometer mitmacht (25km einfache Fahrt sind 50km pro Tag, bei einer Fünftagewoche sind das 230 Werktage pro Jahr, also allein für Fahrten zu und von Arbeit bereits 11500km pro Jahr, dazu kommen ja Fahrten für das Kind und Fahrten zum Einkaufen)

So ein Auto kostet auch 'ne Menge Geld, das Dir für die Haussanierung dann fehlt.

Kurzum: eine alte Bude, an der man emotional hängt, wieder aufzubereiten, ist ein nettes Hobby, wenn man in der Situation ist, sich ein nettes Hobby leisten zu können, zB. als Nachmittagsbeschäftigung für den verbeamteten Lehrer, als Spielzeug für den überbezahlten Banker.

Wenn man in Hartz IV Bezug ist, ist man definitiv nicht in einer solchen Situation! Da gilt es vielmehr, einen solchen Klotz am Bein loszuwerden.

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